Billiges Lego

Seit Monaten sehe ich immer öfters Legoähnliche Produkte in den Geschäften rumliegen. Mega Bloks nennen diese sich. Ob die mit Lego kompatible sind? Ich hoffe nicht. Kampfjet, Panzer… Kriegsspielzeug. Ob aufgrund der Mega Bloks Lego inzwischen auch so einen Schwachsinn produziert? Inzwischen weiß ich, warum Mega Bloks im Geschäft zu finden ist: Welt.de: Krieg der Klötze.

Aber ich bilde mir lieber meine eigene Meinung. Also habe ich mich entschlossen eines dieser Produkte zu kaufen. Ich habe mich für ein kleines gelbes U-Boot (2,99 Euro) entschieden. Verpackung ist eine einfach Chipstüte. Laut Verpackung sind es 50+ Teile…

Mega Bloks U-Boot

Wenn man alles komplett zerlegt (inkl. der Mensch) sind es mit den Ersatzteilen 58 Teile. Wenn man die Ersatzteile nicht mitzählt und die klappteile als eine Einheit sieht, sind es 49. Okay, die Klappe vom Menschen fällt dauernd ab.

Mega Bloks Helm ist entweder zu klein oder das Visier zu groß

Wie schaut es mit der Kompatbilität aus? Sie sind kompatibel :-(

Lego kann mit Mega Blogs kombiniert werden

Die Original Lego Figuren sind schöner. Eindeutig. Außerdem passen die Visiere besser. Die Hände der Mega Bloks-Figuren lassen sich nicht drehen – jedoch kann der Arm etwas mehr bewegt werden.

Mega Bloks Figur im Vergleich mit einer echten Lego Figur

Seitdem ich mich mit Lego beschäftige sind immer mal wieder Teile durch unvorsichtigkeit beschädigt worden. Daher habe ich auch einen leichtes Belastungstest gemacht. Der Stein hat sich sehr leicht verbiegen lassen.

Mega Bloks Steine lassen sich leichter verbieten als Lego Steine

Einen Kau- oder Klebetest habe ich jetzt nicht gemacht. Eltern die solche Modelle zusammenkleben wollen, sollen es ruhig tun – solange es kein echtes Lego ist! Man sollte auch nicht auf den Steinen kauen – aber wenn Kinder die Steine kauen, dann bitte einen echten Legostein. Ich vertraue darauf, dass Lego keine giftigen Substanzen enthält… ob das bei Mega Bloks auch zutrifft, weiß ich nicht. Die Steine wirken auf mich jedenfalls sehr billig gemacht. Die Anleitung erinnert an asiatische Billigprodukte.

Mein Fazit: Ich bleibe beim hochwertigem Original!

Mein Fazit: Mega Bloks kommen mir nicht ins Haus!

Eine CSS-Klasse weniger

Ich habe heute meinen HTML-Code leicht verändert. Aber erstmal von vorne. Meine linke Navigation (mainmenu) habe ich als Liste aufgebaut:

<ul>
<li><a href="/link_1/">Link 1</a></li>
<li><a href="/link_2/">Link 2</a>
<ul>
<li><a href="/link_2/sub_1/">Sub 1</a></li>
<li><a href="/link_2/sub_2/">Sub 2</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="/link_3/">Link 3</a></li>
</ul>

Das kann ich mit CSS sehr gut formatieren und ist auch ohne CSS sehr gut lesbar. Als nächstes habe ich den aktuellen Navigationspunkt mit einer Klasse active gekennzeichnet.

<style type="text/css">
.active { font-weight: bold; color: #f00; }
</style>
<ul>
<li><a href="/link_1/">Link 1</a></li>
<li><a class="active" href="/link_2/">Link 2</a>
<ul>
<li><a href="/link_2/sub_1/">Sub 1</a></li>
<li><a class="active" href="/link_2/sub_2/">Sub 2</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="/link_3/">Link 3</a></li>
</ul>

Dadurch wurde der Link „Link 2“ und „Sub 2“ über CSS entsprechend gekennzeichnet und jeder konnte sofort sehen, wo er sich befindet. Wirklich jeder? Nein! Für Besucher ohne CSS ist das nicht ersichtlich. Warum mache ich das eigentlich so umständlich? Mit <strong> habe ich doch den gleichen Effekt. Ich will dem Besucher zeigen, wo er sich befindet. Ob der Text jetzt Rot oder Schwarz ist, ist egal – solange er z.B. sich durch Fettdruck von den anderen Navigationspunkten abhebt.

<style type="text/css">
strong a { font-weight: bold; color: #f00; }
</style>
<ul>
<li><a href="/link_1/">Link 1</a></li>
<li><strong><a href="/link_2/">Link 2</a></strong>
<ul>
<li><a href="/link_2/sub_1/">Sub 1</a></li>
<li><strong><a href="/link_2/sub_2/">Sub 2</a></strong></li>
</ul>
</li>
<li><a href="/link_3/">Link 3</a></li>
</ul>

Die CSS-Eigenschaften der ursprünglichen Klasse kann ich direkt übernehmen. Statt .active verwendet ich als Selektor einfach strong a (bzw. strong a:link, strong a:visited …). Zudem ist der Text des Navigationspunkt als „wichtig“ markiert – und da es meistens inhaltlich zur Seite paßt könnte sich das positiv auf Suchmaschinen auswirken (ist nur eine Vermutung).

Warum ich <strong><a>..</a></strong> und nicht <a><strong>..</strong></a> schreibe? Ich gebe <a> im Mainmenu über CSS gerne die Eigenschaft display: block; und verwenden border und background. Dadurch, dass <strong> außerhalb von <a> ist, kann ich über den CSS-Selektor strong a sehr einfach z.B. eine andere Hintergrundfarbe für den gekennzeichneten Menueintrag verwenden.

Warum ist der aktuelle Menüpunkt verlinkt? Okay, Links die auf sich selber zeigen könnten den Besucher verwirren. Auch wurde mir von dieser Methode gelegentlich abgeraten. Es sei kein Mehrwert. Besucher und Suchmaschinen würde man nur verwirren.
Ich bin der Meinung, dass ich dem Besucher damit die Möglichkeit gebe auf übergeordnete Bereiche oder die Startseite eines Menüeintrags zurückspringen zu können – nicht jeder Inhalt ist im Mainmenu vorhanden – auch wenn man gerade auf dieser Startseite ist. Durch <strong> kann der Besucher sehen, wo er sich befindet und ich glaube nicht, dass ein Besucher nochmal auf den Menupunkt klickt, den er gerade ausgewählt hatte.

Geniale CSS-Bücher

CSS (Cascading Style Sheet) ist ein sehr mächtiges Werkzeug. Aber richtig einsetzen tun es die wenigstens. Immer wieder entdecke ich auf Websites Klassenbezeichnungen mit <div class="wichtigeUeberschrift">Irgendas</div> oder <span class="blauerText"></span>. In HTML werden irgendwelche komischen Dinge aufgebaut, die man mit CSS dann formatiert. Das geht auch anders. HTML sinnvoll einsetzen und dann mit CSS formatieren – (fast) ohne zusätzlichen HTML-Code. Dazu braucht man viel Erfahrung und gute Bücher. Ich habe einige Bücher für Euch angeschaut.

Bulletproof Webdesign ist eines der besten Bücher zu diesem Thema. Hier wird sehr schön der Übergang vom klassischen HTML-Code-Design zum modernen „kugelsicheren“ CSS-Design. Für alte Hasen, die auf den XHTML/CSS-Zug aufspringen wollen, genau das richtige!

Das Buch Professionelles Webdesign mit (X)HTML und CSS ist vorallem für Einsteiger zu empfehlen, welche sich intensiver mit dem Thema Webdesign, Barrierefreiheit und Benutzerfreundlichkeit befassen wollen. Dem Leser werden gute Richtungen gezeigt – aber den Weg muß der Leser selber beschreiten. Professionellese Webdesign lernt man nicht durch Lesen eines Buches, sondern durch die Erfahrungen die man macht. Das Buch hilft, die Richtigen Wege zu finden.

Legoland ist up to date

Wer durchs Miniland wandert wird auch feststellen, dass Lego auch auf Aktualität achtet. So ist z. B. bereits der Transrapid beim Flughafen München zu sehen. Voll funktionsfähig. Nur noch etwas zu klein.
Aber auch den Bären Bruno kann man im Miniland entdecken.

Bär Bruno mit drei Schafen im Minland

Viele bunte Steine

Heute waren wir zusammen mit Thomas, Gerlinde und Andreas im Legoland Deutschland. Das war ein Spass. Und mit 380 Fotos für Euch auch ausreichend dokumentiert.
Wir hätten zwar in einem großen Auto (z.B. ein Ford Galaxy aus Paderborn) genug Platz für alle gehabt, aber aufgrund der nicht-existenz dieses großen Wagens waren wir mit zwei Autos unterwegs.
Eine Fahrt mit der Bahn ist aufgrund der umständlichen Anreise (etwa doppelt Reisezeit, mehrmals umsteigen) und des teureren Preises (ca. 78 Euro mit Auto, ca. 88 Euro Bahn). Außerdem ist mir die Bahn unsympatisch. Nur im geschmacksmustergeschützten Zügen versucht die Bahn halbwegs professionell zu wirken (was man an den hohen Preisen des Bord-Restaurants merken kann). Für die Kinder ist es auch besser, mit dem Auto zu fahren – nach einem Tag im Legoland will ich nicht mit Kindern über Bahnsteige hetzen, auf Züge warten und unbequeme Stehplätze in überfüllten Zügen aushalten müssen.
Die Fotos kommen noch ;-) Aber natürlich nur die guten ;-)

Weblog oder Blog?

Welcher Begriff wird öfters gesucht? Wenn man sich die Statistik bei Google Trends anschaut, dann hat weltweit der Begriff Blog deutlich die Nase vorn.
Schön ist aber auch die Aufteilung nach Städte, Regionen und Sprachen. Beispiel: Deutschland oder Holland. In der holländischen Sprache wird der Begriff Weblog öfters gesucht.
Beim Vergleich von Programmiersprachen ist Java an erster Stelle. PHP holt aber auf. Das Interesse an ASP ist auch rückläufig. Java ist vorallem in Indien sehr beliebt.
Ich habe zudem jsp und Visual Basic in die Statistik mit aufgenommen. Schließlich sind das nur Suchbegriffe. Es kann nur eine grobe Tendenz anzeigen. Das Abkürzung ASP bedeutet nicht nur Active Server Pages, sondern auch Application Service Provider.
Danke an Target E Newsletter für den Tipp mit Google Trends.

Was ist ein Blog
Diese Frage hat Thomas Hofmann in seinem Weblog näher betrachtet.