Politiker-Stopp

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Flexibles Preissystem im Holiday Park (Pfalz)

Donnerstag, den 2. September 2010 um 22:23 von Florian

In Haßloch (Rheinland Pfalz) gibt es den Holiday Park. Wir waren bereits im April dort und haben diesmal das “flexible Preissystem” nochmal näher angeschaut. Dieses System ist sehr interessant und ich kenne keinen anderen Park, der sowas anbietet. Es gibt zwei Optionen: Flatrate oder Schnupperpreis. Bei der Flatrate sind alle Show- und Fahrattraktionen bereits dabei. Beim Schnupperpreis – wie ihr es euch sicherlich denken könnt, zahlt man jede Attraktion einzeln.

Bei der Flatrate sind alle Fahrgeschäfte und Shows dabei. Erwachsene zahlen 27,90 Euro, Kinder (1m – 1,44m) 27,90 Euro und alle Kinder unter einem Meter können kostenlos rein.

Bei Option 2 (Schnupperpreis) zahlt jede Person 9,90 Euro. Die Attraktionen sind in die drei Kategorien Grün, Gelb und Rot aufgeteilt. Ein Ticket für Grün kostet 1,50 Euro, Bei Gelb sind es 2,50 Euro und Rot 4,00 Euro. Die Farben sagen auch etwas über die Zielgruppe aus. Grün ist auch für kleinere Kinder geeignet und Rot sind die etwas wilderen Fahrgeschäfte. Aber auch für die Wasser-Stunt-Show muß man ein rotes Ticket kaufen.

Rechenbeispiele:

Also wenn ich jetzt nur die Stuntshow sehen möchte, dann wäre ich mit dem Schnupperticket + einem roten Ticket günstiger (9,90 Euro + 4,00 Euro = 13,90 Euro).

Auch wenn man nur drei rote Fahrgeschäfte und zwei gelbe Fahrgeschäfte (9,90 Euro + 3x 4,00 Euro +  2x 2,50 Euro = 26,90 Euro) fahren will, ist man mit dem Schnupperticket noch knapp drunter.

Fazit:

Für mich hätte sich das Schnupperticket fast gelohnt gehabt. Allerdings hatte ich drei rote und drei gelbe Tickets gebraucht => Also 29,40 Euro. Mit einer Flatrate hätte ich mir also 1,50 Euro gespart. Allerdings bin ich am Ende nochmal ein gelbes Fahrgeschäft gefahren, weil wir das noch übrig hatten.

Das Schnupperticket ist ideal für Leute, die nur dabei sein wollen, aber nur wenig fahren.

Die Shows

Wir haben uns die zwei Shows Jim Pond H20 – Der See ist nicht genug (Wasser-Stunt-Show, Rotes Ticket) und Amaceon (Multimedia-Lasershow im Aquascope, Gelbes Ticket) angeschaut. Die Stuntshow findet im Wasser statt und die Künstler sind dann auch mal mit Wasserski – oder auch mal Barfuss auf dem See unterwegs. Dazu gibt es eine an James Bond angelehnte Story mit Verfolgungsjagd, Knutscherei, Rumgeballer und natürlich auch Explosionen. Wenn man im Holiday Park ist, sollte man die Stuntshow auf jeden Fall anschauen. Von Amaceon hingegen war ich jetzt nicht wirklich überzeugt. Die Show hat zwar sehr gut angefangen, aber gegen Ende fehlte einfach der rote Faden. Da wurden dann alle Effekte kreuz und quer eingesetzt. Ansonst war die Mischung von Lasern, Wasserfontänen, Wasserfällen und Projektoren schön anzuschauen.

Die Fahrattraktionen

Wir haben nicht alle Fahrattraktionen getestet – dafür aber die wichtigsten ;-). Wir haben natürlich gleich mit dem Donnerfluss (Wildwasserbahn) angefangen. Danach ging es dann weiter zur neuen Attraktion Holly’s wilde Autofahrt (Wilde Maus-Achterbahn). Interessanter ist aber der Superwirbel (Looping-Achterbahn). Dieser hat sogar einen Fotopoint, von wo man die wirbelden Kinder gut knipsen kann – ohne für teures Geld das Foto kaufen zu müssen. Nach der Stuntshow hatten wir uns kurz mal ins Sturmschiff reingesetzt. Schließlich sind wir dann noch mit den Teufelsfässern und den Spinnig Barrels gefahren. Expedition GeForce haben wir diesmal auch wieder ausgelassen, da einmal der Kleine zu klein und ich zu breit bin. Der Große will nicht und Sandra will auch nicht alleine fahren. Aber diese Achterbahn ist auch nicht von schlechten Eltern. Man wird mit bis zu 4,5g beschleunigt. Respekt.

Vorbildlich

Der Park ist sehr sauber was sicherlich auch daran liegen mag, das wirklich alle paar Meter ein Mülleimer zu finden ist. Zudem sind auch Hunde im Park zugelassen. Tretminen habe ich aber keine gesehen. Auch ist der Park sehr großzügig und auch schön grün angelegt. Bei jedem Besuch hatte ich das Gefühl, dass nur sehr wenig Besucher da waren.

Meine Lieblings-Parks (Deutschland)

  1. Legoland (Günzburg)
    Hier haben wir Jahreskarten und sind auch regelmäßig dort. Das schönste am Legoland ist natürlich das Miniland. Ich bin aber meist eher in der Lego Fabrik beim Einzelteileverkauf zu finden ;-). Die Achterbahnen sind etwas ruhiger. Legoland ist der einzige mir bekannte Park in Deutschland, bei dem man seinen KUKA-Roboterarm mit Sitz selber programmieren kann ;-)
  2. Europapark (Rust)
    Im Europapark war ich zwar schon etwas länger nicht mehr, aber die Achterbahnen Silverstar, EuroSat & Co sind einfach genial.
  3. Movie Park Germany (Bottrop-Kirchhellen)
    Der Park hat einige interessante Bahnen im Angebot: Bermuda Triangle – Alien Encounter, die Holzachterbahn The Bandit und vorallem die MP Xpress ist dort die schönste Bahn.
  4. Holiday Park (Haßloch)
    Dort war ich öfters als Kind und die Wasser-Stunt-Show ist einfach nur Klasse
  5. Bayernpark
    War mal mit unserem Judo-Verein dort. Der Park ist sehr familienfreundlich und weitläufig. Ob es da gute Achterbahnen gibt, weiß ich nicht mehr…
  6. Phantasialand (Brühl)
    Menschenmassen auf engsten Raum zusammengequetscht. Uargh. Wir waren mit Trekdinner United dort. Die Achterbahnen sind alle super, aber diese Menschenmassen und so wenig Platz… Lieber nicht.

Fotos

Wir hatten – Asche auf mein Haupt – unsere Digicam im Auto vergessen. So mußte ich auf die Kamera-Funktion meiner mobilen, windows-basierten Kommunikationszentrale zurückgreifen. Hier ein paar Fotos.

Wenn Löschen nicht funktioniert sind Sperren noch gefährlicher!

Dienstag, den 17. August 2010 um 11:53 von Florian

Die FAZ hat vor kurzem geschrieben, dass “Löschen” angeblich doch nicht funktionieren würde. Natürlich freut sich jetzt Union, BKA und andere Organisationen die mit Inhalten im Internet Geld verdienen. Jetzt kann man ja wieder Sperren fordern.

Ein Problem an diesen Sperrlisten ist aber, dass es vom BKA erstellt und an Provider verteilt wird, damit diese es auf einen Server packen, dessen Aufgabe es ist Auskünfte zu erteilen. Diese pseudo-geheime Liste landet also auf einem sehr mitteilsamen Dienst im Internet. “Interessierte” brauchen nur noch die richtigen Fragen an den Nameserver zu stellen, um die Liste zu bekommen. Es gibt viele Möglichkeiten an diese Listen ranzukommen. Und möglicherweise werden diese Listen dann auch auf Schulhöfen verteilt, weil es vielleicht einige Jugendliche “cool” finden, sich gegen die Willkür des Staates behaupten zu können.

Dieses Argument – dass der Zugang zu solchen Seiten mit diesen Sperr-Listen leichter wird – war bisher aber eher unbedeutend, da die Inhalte kurz nach Entdeckung gelöscht gewesen seien. Aber jetzt gibt es wohl doch Listen, die wieder Seiten enthält, die doch länger online sein könnten?

Sperren ist keine “Alternative” bei der Bekämpfung von KiPo im Internet. Der einzige sinnvolle Weg ist Löschen! Wenn dies nicht immer klappt, dann müssen die Ursachen dafür gefunden und Lösungen erarbeitet werden! Alles andere ist Schwachsinn und im Fall von Sperren werden solche Seiten eigentlich auch noch durch das BKA aktiv “beworben”!

Eine Herausforderung im Internet ist, dass es nicht auf ein Land und dessen rechtlichen Bestimmungen beschränkt ist. Was in Deutschland verboten ist, ist in anderen Ländern erlaubt. Was in anderen Ländern verboten ist, ist in Deutschland erlaubt. Das hängt sehr mit den Kulturen zusammen.

So ist in einer Kultur ein Bild mit einem nackten Kind beim Baden schon KiPo – für andere nur ein harmloses Urlaubsfoto. Schwieriger wird die Diskussion aber bei Nacktfotos von sehr jung aussehenden, aber bereits volljährigen Personen. In islamischen Ländern ist man wesentlich restriktiver. In manchen europäischen Ländern sieht man des etwas lockerer. Ein weiteres interessantes Beispiel für die Unterschiede ist auch das Schutzalter.

Offen bleibt aber die Frage, ob die Seiten, welche gemeldet wurden überhaupt in Deutschland oder dem jeweilgen Hosting-Land verboten sind. Im Bericht der FAZ wird leider nicht erwähnt, ob die gemeldeten Seiten richterlich überprüft wurden. Nur weil eine Seite “gemeldet” wird, muß sie noch nicht die Voraussetzungen erfüllen, um gelöscht werden zu können. So sind laut heise bei der Beschwerdestelle INHOPE im ersten Halbjahr 38.679 Beschwerden eingegangen, davon haben sich 238 auf KiPo bezogen, wovon sich nur noch 207 als Begründet herausgestellt hätten. Erschreckend ist aber die Tatsache, dass gerade einmal 18 Fundstellen im Ausland gehostet waren.

Eins ist aber klar. Wenn ich beweisen wollen würde, dass Löschen nicht wirksam seien, dann würde ich für den Nachweis vorallem Seiten melden, die zumindest schwer einzustufen sind und welche eventuell im Hosting-Land nicht als illegal empfunden werden. Andersherum kann man sich natürlich auch die Statistiken schönen, indem man vorallem Seiten meldet, auf denen eindeutig Kinderpornografie zu finden ist – welche dann ja auch schnell gelöscht wird. Die Politiker und Medien, welche Sperren fordern, greifen natürlich nur die Auswertungen auf, die ihre Forderung nützen.Ich persönlich finde es aber viel wichtiger, dass dieses ekelhafte Material aus dem Internet verschwindet! Das hat da nichts verloren und muß gelöscht werden!

Das Inhalte auch widerrechtlich und ungeprüft gelöscht werden können hat erst vor kurzem die GVU wieder bewiesen. Und das zeigt auch wieder, wie gefährlich Sperren sein können. Es gab schon die Forderungen, Sperren auf Urheberrechtsverletzungen auszuweiten. Dann würde nicht nur eine Liste von BKA, sondern auch eine von GVU und anderen Organisationen erstellt werden, welche ungeprüft den Zugang zu unerwünschten Seiten erschweren sollen. Klar, für die Pädophilen stellt diese Sperren keine Hürde da (ist leider sogar hilfreich, um solche Seiten zu finden), aber der restliche Bevölkerung wird beispielweise dann der Elektrischer Reporter vorenthalten.

Mein Beitrag zum Tag des #blumenkübel

Donnerstag, den 5. August 2010 um 19:38 von Florian

Es war einmal vor gar nicht so langer Zeit ein Blumenkübel. Er bewachte mit seinem Kollegen den Eingang zum Altenheim. Doch eines Nachts geschah das unfaßbare. Niemand hatte etwas bemerkt. Der arme, unschuldige Blumenkübel wurde heimtückisch niedergestreckt. Die Münstersche Zeitung hat darüber berichtet.

Das ist nun schon ein paar Tage her. Damit dies aber nicht in Vergessenheit geriet, hat sich die Internet-Community zusammengeschlossen und den Tag des Blumenkübel ins Leben gerufen. Sandra hat die schönsten Beiträge dazu in einem Blog-Eintrag zusammengefaßt.

Auch ich habe mich kreativ beteiligt und in mühevollster Kleinstarbeit einen Blumentopf aus Lego liebevoll zusammengebaut.

Dann war ich aber doch neugierig. Wie könnte so ein Blumenkübel zerstört werden. Als reaktivierte ich meine Mindstorms und den AT-AT. Das Ergebnis habe ich auf YouTube gestellt:

Alle drei Versuche schlugen fehl. Und mein AT-AT braucht dringend neue Energiezellen ;-)

Aber es gab ja auch das Gerücht, dass es durch ein kleines Raumschiff zerstört wurde. Wie es bei Katastrophen halt so ist, werden diese ja auch irgendwann verfilmt. Das Drehbuch stammt von Tiny Tales. Hier also der Film: Blumenkübel – nach einer wahren Geschichte.

Ja, das Internet ist lustig ;-)

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