Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Der März-Artikel

Dienstag, den 9. März 2010

Anfang Februar war ich ja hochmotiviert wieder regelmäßig zu bloggen. Und was ist jetzt? Seit nun zweieinhalb Wochen gab es nichts neues mehr zu lesen. Dabei gibt es doch soviele interessante Themen über die ich schreiben könnte. Beim Aktenjäger-ARG gibt es ein Live-Event nach dem anderen (in Hamburg). Parallel dazu ist jetzt auch Nanas kleine Welt gestartet (mehr dazu siehe ARG-Reporter Forum).

Auch politisch ist es im Moment wieder sehr interessant. Die jetzige Form der verdachtsunabhängigen Vorratsdatenspeicherung wurde gekippt. Ob wir Bürger das nun als Sieg feiern können oder es doch eine Niederlage (da nur die “jetzige Form” gekippt wurde, Vorratsdatenspeicherung ansich aber wohl in Ordnung sei) ist, kann man nicht wirklich sagen.

Aber auch die Kirche ist im Moment mit negativen Schlagzeilen immer wieder in den Medien aufgetaucht – und eigentlich könnte ich dazu meine Meinung wiedergeben. Aber um ehrlich zu sein, habe ich Angst davor. Wichtig ist mir aber trotzdem, dass Kirche nicht gleich Religion nicht gleich Glaube ist! Kirche ist nur eine von Menschen geschaffene Organisation, welche auf einer von Menschen geschaffenen Religion aufsetzt. Ob man an die Geschichten, welche ebenfalls von Menschen geschriebenen wurden, glauben möchte, ist jedem selbst überlassen. Ich glaube, dass die Menschheit es irgendwann schafft, friedlich miteinander zu koexistieren. Unabhängig von Geschlecht, Abstammung, Rasse, Sprache, Heimat, Herkunft, Glauben, religiösen und politischen Anschauungen und sexuellen Ausrichtung. Mir gefällt in diesem Zusammenhang der Kategorische Imperativ besonders gut.

Zudem gibt es eigentlich noch viele weitere interessante Themen, an denen ich arbeiten wollen würde. So bin ich im Moment in Kontakt mit einem Entwickler, der eine mobile Version des Episodenguides entwickelt und dabei eine Schnittstelle zu meinem Original nutzt. Diese Schnittstelle muß ich aber noch ein wenig erweitern.

Und wo wir gerade beim Episodenguide sind: Vor 9 Jahren und 362 Tagen habe ich mit der Website angefangen. Also in drei Tagen wird der Episodenguide ein Jahrzehnt alt. Und was habe ich dafür gemacht? Gar nichts. Keine neuen Serien, kein neues Design, keine Community… nicht mal eine History-Seite habe ich vorbereitet. Schade eigentlich. Aber ich habe ja noch bis Freitag Zeit ;-)

Aber was habe ich dann die ganze Zeit gemacht? Okay, ich habe beruflich und auch etwas gewerblich an einigen Themen gearbeitet und mich wieder tiefer in Wordpress und auch in Buddypress eingearbeitet. Außerdem versuche ich mich wieder mehr mit objekt-orientierter Programmierung in PHP (anhand des Zend-Frameworks, welches auch in Magento eingesetzt wird und grundsätzlich einige gute Ansätze für das Modell-View-Controller-Konzept bietet) zu beschäftigen. Vielleicht kann ich ja dann auch mein eigenes PHP-Framework (welches ich vor etwa einem halben Jahr angefangen hatte) wieder weiterzuentwickeln und in einigen meiner Projekte (z.B. Episodenguide) zu verwenden.

Und ich muß dringend einen Weg finden, dass meine Blog-Artikel in meinem Blog und nicht in Facebook kommentiert werden.

Startseite angepaßt

Mittwoch, den 3. Juni 2009

Ich habe gestern noch ein wenig an meiner Startseite rumgebastelt. Es wurden bisher immer die letzten 10 Beiträge angezeigt, wodurch die Seite sehr, sehr lang wurde. Jetzt wird nur noch der aktuelle Beitrag vollständig, und die nächsten neun mit Überschrift und Datum angezeigt.

Im nächsten Schritt möchte ich die untere Box teilen. Links die aktuellen Beiträge und rechts eventuell eine Tag-Cloud oder vielleicht die Kategorien aufgelistet. Mal schauen ;-)

Ich werde aber mal den ganzen HTML und CSS-Code grunderneuern. Der Internet Explorer hat ein paar Eigenheiten und interpretiert einige Abstände etwas anders… wodurch die Darstellung nicht ganz so schön wirkt. (Aber mal ehrlich, wer verwendet noch freiwillig den IE?)

Was haltet ihr von der Änderung?

Lust auf Hangman?

Sonntag, den 29. März 2009


Wrong: 0 out of 6   # falsche Versuche uebrig: 6

_ _ _ _ 


waehle einen Buchstaben:

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Habe das Plugin gerade auf www.uiuiuiuiuiuiui.de entdeckt und bei mir installiert ;-)

Das Plugin gibt es bei Wordpress im Plugin Verzeichnis

[Update 14:05] Ich habe jetzt die Liste durch eigene Begriffe ersetzt ;-)

Aktualität

Dienstag, den 21. Oktober 2008

In den letzten zwei Wochen hatte ich eigentlich täglich gebloggt. Aber am Wochenende fehlte mir dann die Zeit etwas zu veröffentlichen. Das macht sich bemerkbar. Vor vier Tagen war ich als Florian bereits auf Platz 12. Jetzt bin ich nun schon wieder auf die dritte Seite abgerutscht und hänge bei 25 rum. Scheint, als wäre die Aktualität in Blogs ein sehr wichtiger Faktor bei Blogs.

Es gibt aber andere Faktoren, die ich bisher etwas wenig beeinflußt habe. So habe ich relativ wenig Links, die auf mein Weblog zeigen. Ich muß vielleicht dafür sorgen, dass ich öfters in anderen Blogs referenziert werde. Dazu muß ich natürlich aber auch einen Mehrwert bieten, die für andere Blogger und Leser relevante Informationen enthalten. Gertis Berichte über Barcamps sind dafür eigentlich ein gutes Beispiel. Dazu kommt aber auch, dass Sie einfach gut schreiben kann ;-)

Mein Blog hier ist wohl auch zu breit gestreut. Einmal blogge ich über Joomla!/Wordpress/PHP, dann mal wieder über Marathon, ab und zu lästere ich über politische Fehlentscheidungen und bürgerfeindlichen Politik der Überwachungsfanatiker. Ach ja, und gelegentlich schreibe ich mal etwas persönliches. Das sind aber auch die Themen, die mir – Florian – zum Zeitpunkt des bloggens wichtig sind.

Euer Florian

Florian bloggt

Florian bloggt

Spam-Domains mit Inhalten

Mittwoch, den 27. August 2008

Spam-Domains kennen ja inzwischen die meisten. Es handelt sich dabei meist um gekündigte – oder zumindest nicht mehr benötigte Domains, die von einem “Werbeplatz-Verkäufer” genutzt werden um kontextsensitive Werbung anzuzeigen. Die Seiten dort haben inzwischen auch schon ein richtiges Layout und schauen auf dem ersten Blick seriös aus. Nur jeder Link auf der Seite ist gesponsert und einige – ich nenne sie jetzt einfach mal Spammer – verdienen damit jede Menge Kohle (oder auch nicht?). Natürlich ist das ein Ärgernis für die Werbetreibenden, die sich teuer bei Google Adwords einkaufen und dann für Surfer zahlen, die sich auf eine solche Spam-Seite verirrt haben. Auch für die Besucher ist so eine Seite natürlich nervend, weil es meist nicht zielführend ist.

Einige Anbieter gehen inzwischen aber schon einen Schritt weiter. Man könnte fast sagen: SpamDomains 2.0. Diese bedienen sich bei einer klassischen Web 2.0 Technologie und zeigen einzelne themenrelevante Beiträge aus verschiedenen Weblogs an.

Im Klartext: Man landet auf einer Seite, die oben, unten und seitlich Werbung hat. Aber in der Mitte ist echter Inhalt. Inhalt, der von Menschen erzeugt wurde. Von Bloggern, um genauer zu sein. So ist nun auch ein Artikel meines Weblogs auf einer solchen SpamDomain gelandet. Wenn der Besucher dann den Link anklickt, landet er auf meiner Seite – jedoch nicht auf dem speziellen Beitrag.

Was kann man jetzt dagegen tun? Das ist doch im Prinzip Content-Klau, oder? Jein. Ich erlaube Suchmaschinen, meine Inhalte zu indizieren und Ausschnitte im Suchergebnis anzuzeigen. Schließlich will ich gefunden werden. Und genau damit könnte der Betreiber argumentieren und die SpamDomains als Suchmaschine zu bestimmten Themen bezeichnen.

Eventuell werden diese Seiten dann – aufgrund des vorhandenen (geklauten) Inhalts in echten Suchmaschinen besser gefunden – was schließlich dazu führen würde, dass mehr Spammer dieses Prinzip verwenden werden.

Eventuell sind die Spammer aber zumindest so rücksichtsvoll, um zuerst die robots.txt zu überprüfen, ob sie Inhalte überhaupt verwenden dürfen. Jedoch befürchte ich, dass sie die Weblogs nicht selber absuchen, sondern Dienste wie Technorati oder Google Blogsearch nutzen. Naja, vielleicht finde ich ja noch etwas.

Deprimierend

Donnerstag, den 24. Juli 2008

Mein Gewicht ist in den letzten Wochen deutlich nach oben gegangen. Das hängt wohl mit der kommenden Veränderung bei mir am Arbeitsplatz zusammen. Auch wenn einige versuchen diese optimische zu sehen, so fällt mir das noch immer sehr schwer. Und ich befürchte, dass sich für uns erstmal nicht viel verbesern wird. Wir haben einfach ein … ich sag mal suboptimales System, was einige fälschlicherweise als CMS (Content Management System) bezeichnen. Okay, für jemand, der keine Ahnung vom Web hat, für den ist jedes noch so einfache Gästebuch ein CMS – aber von dem, was in der Fachwelt unter CMS zu verstehen ist, sind wir sehr weit entfernt. Und es schaut nicht so aus, als würden wir endlich ein CMS bekommen. Wir müssen wohl weiterhin noch mit der damaligen Fehlentscheidung leben und darunter leiden. Und das ist einfach frustrierend.

Ab und zu denke ich mir, dass ein Tapetenwechsel nicht schlecht wäre, sonst macht mich das ganze zu sehr fertig – und ich werde immer fetter. Aber ich habe auch eine Familie zu ernähren. Sollte ich den Wert des Geldes über meinen seelischen Zustand stellen? Oder sollte ich mich emotional eher versuchen etwas zurückzuziehen. Mich nicht mehr in meine Arbeit reinhängen und nur noch meine Stunden im Büro einfach abarbeiten. Ich will aber gute Arbeit leisten. Wie heißt es so schön: Hochleistung beginnt, wenn man in der früh zufrieden in die Arbeit kommt.

Wenn ich den Gedanken vom Tapetenwechsel weiter verfolge, so sehe ich mich eigentlich als Webmaster und IT-Abteilung eines kleinen mittelständischen Unternehmens. Drucker einrichten, Rechner und Server administrieren, Website verwalten, Marketing-Aktionen etc. Die System, die wir benötigen würde ich entsprechend der Anforderungen raussuchen – meist wohl Open Source. So hätte ich bei Bedarf auch Zugriff auf jede Menge externer Werkbänke. Hach, wäre das nicht schön.

So eine Struktur war wohl vor vielen Jahren in KMUs zu finden. Der ITler hatte die Website mitgemacht. Heute werden viele Websites nur noch von Agenturen gemacht und der Webmaster macht nur noch die Steuerung der Agenturen. Ich bin aber jemand, der auch gerne selber aktiv was macht. Ich will, dass meine Kunden / Kollegen glücklich sind und auch erkennen, dass meine Arbeit ihnen weiterhilft.

Zumindest mit meinem kleinen Gewerbe kann ich dies ein wenig realisieren. Auch wenn ich größtenteils nur sehr günstiges Hosting anbiete und den meisten meiner Kunden Wordpress installiert habe. Aber bei dem ein- oder anderen Kunden kümmere ich mich auch um die Website. Da aber dann auch das komplette Spektrum von Webdesign über Suchmaschinenoptimierung bis hin zur Entwicklung spezieller Erweiterungen. Nur die Inhalte erzeuge ich nicht.

Statistik-Vergleich: Serverseitig, etracker, Google Analytics

Dienstag, den 1. Juli 2008

Ich habe drei Systeme, um die Besucherzahlen auf meiner Website zu messen. Zwei davon basieren auf “Tagging” bzw. “Pixel-Methode”. Manche sagen dazu auch “Webbug”. Die dritte Methode ist einfach die Logfile-Auswertung – wobei das nicht wirklich das Besucherverhalten auf der Website, sondern nur die Aktivitäten auf dem Server wiedergeben.

Fangen wir also mal mit den Besuchern (engl. “Visitors” bzw. auch “Unique Visitors”) für den Monat Juni 2008 an.

  • etracker: 3.701 ( keine eindeutigen Besucher, sondern nur “Besuche” )
  • Google Analytics: 2.619
  • Webalizer: 12.069 (“Rechner”)

Während etracker und Google Analytics ähnliche Zahlen haben, zeigen die Logfiles doch wesentlich mehr Besucher. Allerdings werden dabei die Besucher anhand ihrer IP-Adresse in Kombination mit ihrem Browser als “Rechner” gezählt. Die meisten Besucher haben jedoch jeden Tag eine anderen IP-Adressen (Stichwort: “Zwangstrennung”). Somit können die Besucherzahlen mit Logfiles nicht sauber identifiziert werden. Zudem kommen da noch die ganzen Crawler der Suchmaschinen, Feedreader etc. dazu. Auch entführte Bilder werden über die Tagging-basierte Messmethode nicht erfaßt – wobei dies ja auch keine Besucher meiner Website sind, sondern einer Seite, die nur meine Bilder verwendet…

Als nächstes schaue ich mir mal die Besuche an. Ein Besucher kann die Website mehrmals besuchen. Das sind dann “Besuche” (engl.: “Visits”):

  • etracker: 3.701
  • Google Analytics: 3.479
  • Webalizer: 15.408

Etracker hat zwar im Report “Besucher nach Monat” in der Spaltenüberschrift den Begriff “Besucher” verwendet, aber es scheint sich um die “Besuche” zu handeln.

Besuche sind berechnete Werte. So werden normalerweise alle Seitenaufrufe einer IP/Browser-Kombination zu einem Besuch zusammengefaßt, solange diese nicht mehr als eine bestimmte Zeit (meist 30 Minuten) unterbrochen werden. Also wenn ein Besucher auf meiner Seite erst nach 30 Minuten auf einen weiteren Link klickt, dann wird dies als ein neuer Besuch gezählt.

Kommen wir daher jetzt zu den klassischen Seitenaufrufen (engl. “Page Views”, “Page Impressions”, “Views” und bei Tagging-Systemen auch oftmals “Hits”). Dabei werden einfach nur die Zugriffe auf Seiten gemessen. Bei Tagging gilt dies natürlich nur für die Seiten, die auch “verpixelt” sind. Die Logfile-Methode hat erstmal alle Zugriffe erfaßt und muß anhand der Dateiendung die Seiten erkennen und Bilder ausfiltern.

  • etracker: 5.684
  • Google Analytics: 5.517
  • Webalizer: 65.683

Auch hier hat die Logfile-Analyse deutlich mehr Zugriffszahlen ermittelt als bei den anderen beiden Messmethoden. Aber der Unterschied ist doch schon extrem. Zwar dürfte es ein paar nicht verpixelte Seiten auf meinem Server geben – und auch die Suchmaschinen werden nicht gezählt. Aber fast Faktor 12 Unterschied? Insgesamt wurden laut Webalizer 247.268 Dateien (also inkl. Bilder, CSS-Dateien, JavaScript-Files etc.) vom Server heruntergeladen. Das ist dann doch etwas verwirrend.

Okay, werfen wir mal einen Blick auf die Top-Seiten:

Erstmal die Startseite:

  • etracker: 1. Platz, 1.150 Seitenaufrufe
  • Google Analytics: 1. Platz, 1.230 Seitenaufrufe
  • Webalizer: 23. Platz, 3186 Seitenaufrufe

Hier zeigt die Logfile-Analyse nur noch doppelt so viel Zugriffszahlen im Vergleich zur Pixelmethode an. Die Seite ist aber erst auf Platz 23 (Top 30 URLs). Es ist aber die erste richtige Seite in dieser Statistik. Vorher kommen 14 unterschiedliche JavaScript-Dateien, 5 CSS-Dateien, ein PHP-Script für AJAX, die Favicon-Datei und auch das Feed.

Meine Seite zum A110:

  • etracker: 2. Platz, 601 Seitenaufrufe
  • Google Analytics: 2. Platz, 562 Seitenaufrufe
  • Webalizer: 30. Platz mit 800 Seitenaufrufen

Hier sind die Zahlen schon wesentlich näher beieinander. Die nachfolgenden Seiten sind leider im Webalizer nicht mehr zu finden. Die anderen beiden Zahlen dürften aber in den meisten Fällen relativ ähnlich zueinander sein.

Mein nächster Blick gilt daher den Verweisen. Da fallen mir bei der Logfile-Analyse vorallem viele Foren und Profil-Seiten auf. So ist z.B. in einem Thread “Image Wars 2” ein Bild meiner Seite eingebunden. Das ich den verantwortlichen [LSQ]ScarFace aufgrund seines unqualifizierten Kommentars nicht mag, ist sicherlich verständlich. Vielleicht sollte ich hier Sandra’s Beispiel folgen. Oder einfach nur diesen Typen ignorieren. Auch kommt es immer mal wieder vor, das einige Blogger Bilder meiner Seite “verwenden”. So habe ich ein Foto, dass ich in Zürich gemacht hatte, auf einem anderen Blog wiedergefunden. Das ist aber auch ein schönes Foto, stimmts ;-) Aber auch in einigen Gästebüchern werden Bilder von meiner Seite eingebunden. So ist beispielsweise in einem Beitrag von Sandra1978 vom 30. Mai 2008 ein Foto meines Fußabdrucks im Schnee zu finden. Weitere lustige Foren-Beiträge sind z.B. “Postet das erste Bild, das Google findet, wenn ihr nach eurem Realname sucht“. Armer Florian *g*. Oder hier noch eine “Über Mich“-Seite.

Desweiteren finde ich in der Auswertung viele Suchseiten (vorallem Google in den unterschiedlichen Ausprägungen, Bildersuche, Videosuche, unterschiedliche Länder…).

Folglich vermute ich, dass viele meiner Fotos in Foren, Profilseiten und Blogs verwendet werden und daher eine sehr hohe Anzahl an Besuchern und Hits verursachen. Und kaum einer dieser Besucher besucht wirklich meine Website. Folglich sagt dies nicht viel über meine eigene Website aus – und daher sind dies in diesem Zusammenhang wertlose Daten für mich. Ansonst sagt dies auch aus, dass einige meiner Bilder als “ansprechend” empfunden werden. Auch, wenn diese dann verwendet werden, um sich über mich lustig zu machen. Schließlich sind dies aber zusätzliche Verweise auf meine Seite, die mich im Suchmaschinen-Ranking weiter nach oben bringen. Sie stärken meine Website. Traffic ist für mich (noch) nicht problematisch, und die gelegentlichen bösartigen Kommentare tun mir nicht weh. Wie lang der Long Tail ist, werde ich wohl nur rausfinden, wenn ich die Logfiles mit einer weiteren Software komplett analysieren würde.

Vergleichen wir das ganze jetzt mal mit meinen Star Trek Episodenguide. Wie ihr aus dem vorhergehenden Beitrag ja schon sehen konntet, habe ich bei spitzohr.de inzwischen mehr Traffic.

Hier mal die Besuche:

  • Google Analytics: 7.010 Besuche
  • Webalizer: 8.083 Besuche

Die Zahlen sind – trotz unterschiedlicher Messmethode doch sehr ähnlich. Zumindest im Vergleich zu spitzohr.de. Der Episodenguide hat aber auch keinen Feed und es werden wohl auch nur selten Fotos entführt..

Schauen wir uns mal die Seitenzugriffe an:

  • Google Analytics: 92.059 Seitenzugriffe
  • Webalizer: 16.979 Seitenzugriffe (.cfm wird wohl nicht als Seite erkannt)
  • Webalizer “Dateien”: 413.054 Dateien wurden abgerufen

Oh, großer Unterschied. Das muß wohl an der für Webalizer unbekannten Extension “.cfm” liegen. Möglicherweise ist das einfach nicht eingetragen, da auf diesem Server gar kein Cold Fusion läuft… Aber das ist ein anderes Thema. Man kann aber relativ gut erkennen, dass ich deutlich mehr Besucher auf den Episodenguide locken kann. Und laut Google Analytics werden 13,3 Seiten pro Besuch angeschaut, was doch sehr für den Inhalte der Seite spricht. Bei Spitzohr.de sind es nur 1,59 Seiten pro Besuch – ob mein Inhalt deswegen schlechter ist? Es ist ein Weblog und die neusten Inhalte werden direkt auf der Startseite vollständig angezeigt. Kann man in diesem Zusammenhang also nicht als Qualitätsmerkmal betrachten. Aber 13,3 Seiten pro Besuch ist schon bemerkenswert.

Was den Traffic angeht: Ich habe hier wesentlich mehr Fotos – und diese auch in einer höheren Auflösung. Und dann sind da noch meine “Sendungen”. Den Episodenguide habe ich ja im März 2000 gestartet. Das war vor über sieben Jahren – noch bevor die meisten DSL hatten. Damals hatte ich mir noch Gedanken über Dateigrößen gemacht – und die Inhalte und Bilder auch nie wieder geändert. Und hier nehme ich darauf kaum noch rücksichtig…

Update: Webalizer ist kostenlos bei den meisten Providern dabei – so auch bei meinem bevorzugtem Provider Domainfactory. Auch Google Analytics ist kostenlos. etracker gibt es ebenfalls als kostenlose (etracker free) Variante, ich verwende hier jedoch etracker pro (6,45 Euro im Monat) und finde, dass die Statistik auch ihr Geld wert ist. etracker hat für mich die aussagekräftigsten Reports. Vorallem die Anzeige der Quereinsteiger und auch die Ansicht nach “letzten Besucher” ist für mich sehr interessant. Da kann ich fast live sehen, mit welchen Suchbegriffen meine Seite gefunden wurde oder wo ich aktuell verlinkt bin. Außerdem halte ich etracker für seriöser als Google Analytics. Warum? etracker verdient Geld, indem es für seine Kunden die Besucherzahlen der Websites ermittelt und auswertet. Ich zahle Geld und erhalte Reports. Google hingegen lebt davon, Informationen zu sammeln und diese zur Optimierung ihrer Werbeanzeigen zu verwenden. Google Analytics ist daher nicht einfach nur kostenlos. Ich erhalte zwar Statistiken über meine Website, Google erhält im Gegenzug auch ebenfalls diese Daten und noch viel mehr Informationen. Und diese können die auch nutzen. Damit macht Google Geld und kann uns Analytics kostenlos zur Verfügung stellen. In meinem Fall (spitzohr.de und episodenguide.de) sehe ich da kaum Probleme. Es sind keine komerziellen Seiten und ich schalte auch keine Adwords. Jeder muß für sich aber selber entscheiden, ob er seine Daten an Google geben soll oder lieber ein wenig zahlt, aber dann auch kontrollieren kann, wer die Daten nutzt.

Büroanwendungen mit dem A110

Sonntag, den 1. Juni 2008

Die Tastatur und auch der Bildschirm sind sehr klein. Kann man damit wirklich einfache Office-Anwendungen nutzen? Ich meine Ja.

Zuerst habe ich mal die OpenOffice.org Textverarbeitung ausprobiert. Als erstes ist mir da natürlich aufgefallen, dass OpenOffice nicht als Fenster, sondern als Vollbild startet. jedoch kann man mit den Tastatenkombination wie beispielsweise Alt+F9 die Anwendung minimieren und kommt so zum Desktop zurück.

Hier ein Screenshot:

Textverarbeitung mit 640x480 Pixel

Auch die Tabellenkalkulation habe ich für euch getestet. Diese kann man aucch aus der Textverarbeitung über Datei > Neu > Tabellendokument problemlos starten. Dabei werden 14 Zeilen und sieben Spalten (A bis G) vollständig angezeigt.

Auch hier habe ich für Euch einen Screenshot:

Tabellenkalkulation mit 640x480

Auch kann man bei dieser doch eher etwas niedrigen Auflösung problemlos bloggen. Ich verwende dazu den vorinstallierten Firefox 3.0 Beta 5 im Vollbildmodus bei einem Zoomfaktor von 80%. Damit ist der Text noch gut lesbar und auch die wichtigsten Funktionen (Publizieren) im sichtbaren Bereich.

Hier ein Screenshot:

Bloggen mit 640x480

Nur beim Bildupload habe ich ein kleines Problem. Der Uploadbereich wird beim Öffnen erstmal mit 100% angezeigt. Durch Strg+Minus kann ich den ganzen Bereich erneut verkleinern. Nach dem Upload muß ich die Seite wieder mit Strg+Pus vergrößern.

Auch hier ein Screenshot:

100% Bildupload in Wordpress

Diesen Eintrag habe ich übrigens komplett auf dem A110 geschrieben ;-)

Mach dich naggisch

Mittwoch, den 9. April 2008

Heute ist der CSS Naked Day (Meldung bei heise.de). Und ich mache mit. Folglich ist heute meine CSS-Datei ausgeschalten.

So schaut meine Seite für Screenreader und Suchmaschinen aus ;-)

Viel Spass.

Umlautdomains und Browser

Montag, den 18. Juni 2007

Heute ist mir eine Umlautdomain untergekommen. Kurz darauf kam eine Meldung, dass die Seite scheinbar noch nicht online sei. Die Seite ist online – aber nur schwer erreichbar. Warum? Nicht jeder Browser unterstützt Umlautdomains. Der Internet Explorer bis Version 6 kann es nicht. Zumindest nicht ohne eine entsprechende Erweiterung. Und noch ist dieser Browser sehr verbreitet. Knapp mehr als die Hälfte meiner Besucher verwenden noch diesen Browser – bei anderen Websites ist es noch schlimmer. Es gibt natürlich die Möglichkeit sich den Internet Explorer 7 einzufangen – aber wer will das schon?

Ich bin vom Mozilla Firefox überzeugt. Für Windows-Update kann man sich den IE-Tab installieren. Und für einen Webdesigner ist die Firebug-Erweiterung unverzichtbar. Aber auch andere Browser wie Opera verfügen schon seit längerem über die Fähigkeit, Umlautdomains zu verwenden. Auch bei Tabs bzw. Reitern war Opera einer der erste (oder gar der erste!?!).

Auch wenn die guten Browser die Umlaut-Domains unterstützen, würde ich niemals eine Umlaut-Domain bei mir hosten. Ich kann jedem nur davon abraten. Okay, ich bin natürlich schon länger im Internet unterwegs. Und wenn mir jemand sagt: “Geh mal auf www.könig-heidinger.de” oder ich würde diese Adresse irgendwo lesen – ich würde spontan www.koenig-heidinger.de eingeben. Warum? Weil eine anständige Domain keine Umlaute enthält.

Wo wir gerade bei anständigen Domains sind. Sowas wie irgendwas-unbekanntes.biz oder irgendwas-anderes.mobi etc. sind für mich persönlich auch keine Domains. Wer von Euch hätte dies als Domains erkannt? Ein Spitzohr.de erkennt man in Deutschland zwar noch als Domain, aber die Erweiterungen wie .biz, .mobi, .ws etc. sind meiner Meinung nach unbrauchbar. Auch würde ich immer die Adresse mit www anfangen lassen. Beispielsweise würde wohl kaum jemand auf die Idee kommen, dass Heidinger.IT eine Domain sein könnte. Ist es aber. Wobei ich diese nur als zusätzliche Domain für mein Gewerbe habe. Meine eigentliche Gewerbeseite hat natürlich eine .de-Domain ;-)

Grundsätzlich gilt für Deutschland: .de, für Firmen die .com, für Netzwerke .net und Organisationen haben .org. Bei allen anderen Domains (sowie Umlautdomains) waren die Inhaber einfach zu spät dran *g*. Das gilt auch für die .info und .name-Domains.

Umlautdomains oder andere Domains (außer .de, .com, .net, .org) würde ich nicht als primäre Domain im deutschsprachigen Raum verwenden. Nur als zusätzliche Domains, um mehr Besucher zur Website zu lotsen – und dann bitte als serverseitige Weiterleitung oder notfalls auch als Frameset. Aber vermeidet, dass der gleiche Inhalt unter mehreren Domains angezeigt wird! Für Wordpress gibt es entsprechende Plugins.


Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: