Politiker-Stopp

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Werbung auf Spitzohr.de

Donnerstag, den 4. Februar 2010

Schon vor ein paar Wochen habe ich eine E-Mail aus England erhalten. Es geht darum, ob ich nicht Werbung auf meiner Seite schalten wollen würde. Es würde sich dabei um rein textliche Inhalte handeln. Ich habe die E-Mail gelöscht. Sie wirkte doch eher, als ob sie von einem Bot erstellt wurde. Einige Zeit später bekam ich eine weitere Mail. Scheinbar wurde die Mail doch von einem echten Menschen – vermutlich aber zumindet mit einigen Textbausteinen – geschrieben. Also habe ich darauf geantwortet. Ich meinte nur, dass ich nicht interessiert sei, englische Werbung auf meinem privaten, deutschsprachigen Blog zu packen.

Kurz darauf kam auch schon die Antwort. Erstmal hat sie sich dafür bedankt, dass ich geantwortet habe und versucht meine Bedenken ein wenig zu zerstreuen. Die Werbung würde in meine Sprache übersetzt und an meine Inhalte angepaßt werden. Und sie wäre nur auf einer Seite. Sie bietet mir zwei Optionen an. Beide Optionen wären ausschließlich Textbasiert und auf einer Unterseite – welche ich aber schon lange nicht mehr aktualisiert hatte. Der Unterschied zwischen den beiden Optionen sind Kundentypen und entsprechend auch die Bezahlung.

  • Bei Option 1 handelt es sich um einen Kunden aus dem Bereich “gaming (poker, casino, bingo)”. Der Preis wäre 40 – falls ich die Werbung sofort einbaue sogar 70 USD.
  • Bei Option 2 handelt es sich um “NON-gaming (telecommunication, financial, hotel and travel)”. Und 20 USD.

Beide Optionen sprechen mich jetzt nicht wirklich an. Werbung für Glücksspiele zu machen finde ich doof. Auch der NON-gaming Berich spricht mich nicht wirklich an. Bei einigen deutschen Telekommunikationsanbietern habe ich starke moralische Bedenken. Auch bei Finanzen gibt es zu viele unseriöse Anbieter. Hotels empfehle ich nur, wenn ich es selber schon genutzt hatte und zufrieden war. Und auch Reisen finde ich jetzt nicht wirklich interessant – außer ich bin selber unterwegs. Und dann berichte ich natürlich ausführlich.

Ne, da ist nichts dabei. Ich schreibe aber der guten Dame zurück, dass selbst 70 USD am Tag mir zu wenig wären, um die Integrität meines Weblogs durch verkaufte Textbeiträge aufs Spiel zu setzen. Wenn ich etwas hier veröffentliche, dann nur, weil es mich persönlich sehr interessiert und ich dies mit Euch teilen möchte. Manchmal werde ich auch durch Firmen positiv überrascht (das ist kein Aufruf für Bestechungsversuche! *g*) und ich gebe das halt hier wieder. Aber Text von Werbetextern erstellen zu lassen um diese auf meiner Website gegen Geld zu veröffentlichen? Nö.

Eine Firma – beziehungsweise eine sehr pfiffige Angestellte dieser Firma – hatte mich gestern positiv überrascht. Es ist immer wieder erstaunlich, warum und wie Besucher auf meine Website gelangen. Schön finde ich es auch, dass einige davon schließlich auch direkt Kontakt aufnehmen. Mehr dazu demnächst. Hier. Von mir geschrieben und kostenlos.

Werbung wird immer aufwändiger

Samstag, den 28. Juni 2008

Am Münchner Flughafen mußte ich erstmal auf meinem Koffer warten. Da hatte ich dann zeit mir eine Werbewand etwas näher anzuschauen. Auf dem Boden ist ein Aufkleber mit “Start/Stopp”, der dann für Motorgeräusche und mehr Licht sorgt.

Deutsche Post verschickt weiter unerwünschte Werbung

Samstag, den 3. Mai 2008

Da habe ich die geistig scheinbar doch etwas labilen Mitarbeiter bei der Post freundlich darauf hingewiesen, dass ich ihr überteuertes und qualitativ vermutlich eher minderwertiges Zeugs nicht will und auch keinen Katalog mehr erhalten möchte. Aber scheinbar waren das auf meiner Nachricht zu viele Buchstaben.

Also zweite Verwarnung für die gelben Spammer! Und diesmal schicke ich den ganzen Katalog zurück.

Porto zahlt Empfänger

Hinweis: 2. Verwarnung

Update 12:09: Parallel zum Weblog-Eintrag habe ich auch eine E-Mail an die Konzernleitung geschickt und das Problem nochmal näher erörtert. Nach etwa einer halben Stunde habe ich dann auch eine erste Antwort vom Kundenservice Konzernleitung erhalten. Das ist schonmal ein gutes Zeichen.

Telefone

Samstag, den 5. Januar 2008

Ein Telefon ist ein praktisches Kommunikationsmittel. Mit einem Telefon können Menschen über eine weite Entfernung kommunizieren. Anfangs waren es nur Piepsgeräusche, bis man dann in der Lage war, Sprachsignal zu übertragen. So konnten Menschen miteinandern kommunizieren. Inzwischen hat sich alles weiterentwickelt und verändert. So haben dann irgendwann auch Computer über Modems dies nutzen. Jetzt sprechen Maschinen miteinander.

Aber langsam wird da etwas übertrieben. Gestern hat mal wieder so ein Werbeanruf-Automat angerufen – und auf den Anrufbeantwortergesprochen, das man gewonnen hätte. Den Anruf habe ich dann vorzeitig beendet. Wenige Minuten später hat der Automat schon wieder angerufen mit “Ich bins nochmal…” oder so ähnlich. Nach dem Motto: “Wir wurden irgendwie getrennt…”. Der dritte Anruf gestern war wieder ein Automat. Diesmal von der Telekom, der uns einen Schaltungstermin genannt hat. Der vierte Anruf – ratet mal – war wieder ein Werbeanrufautomat. Dann gab es noch einen fünften Anruf – jedoch war nichts zu hören – vielleicht ein defekter Werbeanrufautomat. Alle fünf Anrufe natürlich mit unterdrückter Rufnummer.

Aber wir leben in einem Staat, wo so ziemlich alles überwacht wird – und auch die Daten verdachtsunabhängig für ein halbes Jahr auf Vorrat gespeichert werden. Damit dürfte man doch die anonymen Telefonterroristen / Werbeanrufer herausfinden können. Also habe ich mal eine E-Mail an die Telekom geschickt, ob die mir die Anruferdaten der anonymen Anrufe zur Verfügung stellen können. Können sie nicht. Die speichern die ausgehenden Anrufe, aber nicht die eingehenden (außer der Belästiger ruft auch vom Telekomnetzwerk aus an). Aber auch aus datenschutzrechtlichen Gründen dürften mir die das nicht mitteilen.

Interessant. Habe ich als Angerufener das Recht, herauszubekommen, wer mich angerufen hat? Scheinbar nicht :-(. Im Prinzip müßte ich jetzt alle anonymen Anrufe blockieren – dann würden aber auch der Telekom-Anruf-Automat geblockt werden. Warum rufen die eigentlich nicht unter ihrer eigenen Servicenummer an, das macht die die T-Net Box auch?

Der nette Telekom-Angestellte hat mir aber in der Mail zwei Serviceangebote der Telekom empfohlen. (Die Antwort kam bereits nach 6 Stunden -Das ist vorbildlich).

  • Mit einer “Fangschaltung” an unserem Telefonanschluss werden ankommende Anrufe aufgezeichnet. Wobei am ersten Tag 10,58 Euro, zweiter bis vierter 5,29 Euro pro Tag, fünfter bis neunter 2,65 Euro pro Tag und ab dem zehnten Tag 0,53 Euro pro Tag an Kosten entstehen.
    Was diese Fangschaltung jetzt genau bringt, ist mir jedoch nicht klar. Das “Aufzeichnen ankommender Anrufe” klingt für mich eher nach einem einfachen Mitschnitt des Telefonats. Aber unter dem Begriff “Fangschaltung” verstehe ich eher die Ermittlung des Anrufers… Ich habe da nochmal nachgefragt
  • Zudem bietet die Telekom Sicherheitspakete an, mit dem sich unerwünschte Anrufer abweisen lassen können (Kick-out). Dies soll auch funktionieren, wenn die Rufnummer unterdrückt wurde oder uns nicht bekannt ist. Der Anrufer kann uns dann nicht mehr anrufen – aber ob dann alle Anrufer mit unterdrückter Rufnummer geblockt wird, oder nur der Werbeanrufautomat 08/15 am Platz 37c? Der Spass kostet einmalig 10,16 Euro und monatlich 2,99 Euro

Ich bin überrascht, dass es solche Angebote gibt. Aber ich finde es schwachsinnig, dass wir für Schutzmechanismen gegen diese Werbeanrufe zahlen müssen. Okay, es soll auch E-Mail-Anbieter geben, wo man den Spamschutz dazukaufen kann. Aber wenn ich für jede Spammail bezahlen müßte?

Ich habe in meiner zweiten E-Mail an die Telekom vorgeschlagen, ob man nicht den abgewiesenen Belästiger einfach an eine 0900-Nummer weiterleitet und dieser dann dadurch für die Abweisung zahlen muß. Kann zwar auch mißbraucht werden – aber der Anrufer muß ja aktiv etwas machen, dass mein Telefon klingelt – und wenn er irgendwo unerwünscht anruft, muß er damit rechnen, dass ihm weitere Kosten entstehen könnten. Damit würden sich wohl einige Spammer kaputt machen.

TVGuide kostet etwas

Sonntag, den 16. Dezember 2007

Seitdem ich meinen TVGuide aus Zeitgründen deaktiviert habe, gehen auch meine Besucherzahlten zurück. Aber nach der Nachricht, die ich heute bei Heise entdeckt habe, bin ich auch froh drüber. Dort heißt es, dass das Open-Source-Projekt “TV Browser” 16 Sender aus dem Programm nimmt. Warum? Es gibt da eine VG Media. Und diese Gesellschaft will jetzt 0,0002 Euro pro Seitenaufruf – mindestens aber 2000 Euro / Jahr haben. Auf der Website der VG Media gibt es ein PDF mit juristisch-unverständlich Formulierungen. Mir ist nicht klar, ob mein TVGuide auch in die Kategorie eines EPG fallen würde – aber Sat.1 und Kabel 1 sind bei dieser VG Media dabei. Also wenn ich für diese Sender Werbung mache und auf Ausstrahlungen hinweise, könnte das für mich teuer werden. Letztes Jahr hatte ich laut etracker 1709286 Page Impressions (Seitenaufrufe). Das wären 341,8572 Euro. Zu wenig – also müßte ich 2000 Euro zahlen. Ich empfinde das als Schwachsinn und werde so ein Spiel nicht mitmachen. Ob die meinen TVGuide als Internet-EPG angesehen hätten? Möglich, wäre ja eine weitere Einnahmequelle. Aber diese Gefahr will ich gar nicht erst eingehen. Aber aus Zeitgründen habe ich den TVGuide schon lange deaktiviert.

Ich finde es nur erschreckend, das man inzwischen zahlen muß, Werbung für Fernsehsendungen zu machen.

Nie an telefonischen Umfragen teilnehmen

Dienstag, den 30. Oktober 2007

Vor einem Monat hat mal so ne Wiener Schlaffirma angerufen, weil sie eine Umfrage zum Thema gesunden Schlaf machen. Heute haben sie wieder angerufen. Als Dankeschön wollte sie mir eine kostenlose Schlafberatung anbieten. Und gelabbert hat die Tante. Sie haben irgendwas mit Silberfäden in Bettwäsche, weil Silber scheinbar heilende Kräfte hätte. Jap, mit Silberkugeln tötet man Werwölfe. Den Witz hat sie aber nicht verstanden. Vielleicht lag es ja an meiner schlimmen Erkältung, dass ich nicht so gut zu verstehen bin – oder die hat das einfach nicht gecheckt. Dann hat sie mir noch erklärt, dass dies ein Familienunternehmen wäre, dass auch schon seit Jahren existiert und bla bla bla.

Also wenn sie sich mit gesunden Schlaf beschäftigt, dann müßte Sie zumindest Dr. Florian Heidinger vom Ergonomie Institut München können. Alleine der Name zeigt doch schon, dass es sich um einen Spezialisten auf seinen Gebiet handelt ;-). Naja, ich habe den Hörer einfach zur Seite gelegt, ab und zu mal “ja” gesagt und nebenbei etwas anderes gemacht. So halte ich sie zumindest davon ab, andere Leute zu belästigen. Denn genau das ist es: Belästigung. Die Nummer war natürlich unterdrückt. Ich habe ihr noch gesagt, wenn ich was wissen will, dann schaue ich im Internet.


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