Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Linux-Stammtisch in Dorfen

Freitag, den 7. November 2008

Gestern waren wieder drei interessante Veranstaltungen gleichzeitig. Okay, sagen wir lieber zwei. Bei der Webkonferenz war das gestrige Thema “Telefonische Verifizierung von Neukunden” und für mich weniger relevant. Die Netzblicke hätten mich aber schon sehr gereizt. Dort war das Thema “Portale aus Marketing- und IT-Sicht”. Als Referenten waren diesmal die Vorstände der neu gegründete Marit AG Georg Baindl (früher webshuttle) und Stefan Bauer (früher Target E) dabei. Aber ich habe mich dann doch für unseren Linux-Stammtisch in der Dorfener Stube entschieden.

Über Linux haben wir zwar diesmal weniger geredet. Ich hätte zwar gerne auf meinem A110 das Ubuntu Netbook Remix von El.x.jtr0 installiert und diskutiert, aber konnte das ganze nicht vorbereiten. Die neue Version von Ubuntu 8.10 “Intrepid Ibex” habe ich mir zwar auch schon längst heruntergeladen und auf CD gebrannt, aber bisher nur die Live-CD ausprobiert gehabt. Ich konnte jedoch kaum Unterschiede zur Vorgänger-Version (die ich eigentlich auch nur kurz als Live-CD ausprobiert hatte) erkennen. Linux zu installieren ist eigentlich kein Problem mehr – es reicht inzwsichen aus, wenn man fünf Mal auf weiter klickt. Nur bei Spezialsachen wird es etwas anstrengender, z.B. zwei Bildschirme, wovon einer gedreht ist…

Beim Stammtisch haben die anderen dann auch den Nerd-Test gemacht. Thomas hat eine Nerd-Score von 98 geschafft und ist damit mehr Nerd als wie than me (*g*). Ich bin wohl doch eher harmlos…

Wir hatten dann noch ein wenig über Nameserver, WHOIS-Einträgen & Co gefachsimpelt und über die Trennung von “Holder” (Domaininhaber), “Admin-C” (Inhaltlich Verantwortlicher), “Tech-C” (technisch Verantwortlicher) und “Zone-C” (Zonenverwalter) diskutiert. Wobei ich persönlich Holder und Admin-C immer als die gleiche Person sehen würde. Ebenso gehören für mich Tech-C und Zone-C zusammen, was wohl auch in den meisten Fällen so ist. Ich verstehe nicht, warum Holder und Admin-C getrennt hat. Admin-C war für mich immer der Domaininhaber. Der inhaltliche Verantwortliche steht – so will es das Gesetz – im Impressum (Impressumspflicht). Zudem können auf einer Domain mehrere Internet-Präsenzen sein. Falls das Impressum fehlt, ist der Domaininhaber verantwortlich.

Mini-Notebook A450 mit 10″ Display

Freitag, den 27. Juni 2008

Im Beitrag über den A150 hatte ich geschrieben, dass laut der Umfrage über die Hälfte der Besucher lieber ein 10″-Mini-Notebook für 349 Euro haben möchten. Nun hat one.de diesen Kundenwunsch nachgegangen und hat ab 1. Juli den A450 im Programm.

Es handelt sich dabei um ein 10,2″ Display mit einer Auflösung von 1024×600 (Breitbild). 1 GB Arbeitsspeicher und einer 80 GB Festplatte – ob one.de wartet, bis die SSDs größer und günstiger werden, bevor sie wieder welche verbauen? Im Moment scheinen Festplatten doch (gerade) noch für einige Mini-Notebooks sinnvoller zu sein. Okay, zurück zum A450. Als Prozessor kommt wieder ein C7-M-ULV von VIA zum Einsatz. WLAN, 10/100MBit/s Netzwerk, Cardreader und 3x USB sind noch dabei (sowie weitere Standard-Anschlüsse, die für mich persönlich meist nichts o wichtig sind). Als Betriebssystem ist wieder Windows XP vorinstalliert (wer will schon Vista? *g*) Dieses Netbook ist Weiß. Die Anschlüsse sind auf den Fotos deutlich zu erkennen.

Ob es demnächst auch dieses Notebook mit Ubuntu geben wird? Ich bin mir da nicht so sicher. Es gibt inzwischen eine neue Umfrage auf der One.de Seite. Diesmal wird nach dem bevorzugtem Betriebssystem gefragt. Im Moment ist Windows (für 60 Euro) mit knapp 45% auf Platz 1. Etwa 32% wollen lieber ganz auf das Betriebssystem verzichten. Und nur 23% wollen sich für für 10 Euro einen Rechner mit vorinstalliertem Linux liefern lassen. Allerdings sind bei den 32% sicher auch einige Linux-Experten dabei, die sich sowieso lieber ihr eigenes System installieren (und dies auch können *g*). Ich selber bin auf one.de (damals Lahoo) aufmerksam geworden, weil es einer der sehr wenigen Händler ist, der auf diese Windows-Fesseln besteht und man daher Rechner auch ohne Betriebssystem bestellen kann – und damit kann man viel Geld sparen. Das bei einigen Produkten jetzt auch Linux mit angeboten wird, finde ich genial. Linux hat sich inzwischen zu einem vollwertigem Arbeitsplatz-Betriebssystem entwickelt und ist in der Grundinstallation (ausgehend von Ubuntu 8.04 LTS) bereits vollständig (also inkl. OpenOffice als Büroanwendung). Und das kostenlos. Der Aufwand, Linux auf einen Standard-PC zu installieren ist Null. Nur bei wenig bekannter oder sehr aktueller Hardware (z.B. A110) gibt es gelgentlich einige Schwierigkeit. Daher sehe ich die in der Umfrage bedachten 10 Euro als “Aufwandsentschädigung für die Optimierung” von Linux für angemessen. Schließlich wollen wir als Kunden ja ein optimal laufendes System haben.

Desktop das A110 anpassen

Donnerstag, den 29. Mai 2008

In der von one.de gelieferten Installationen wurde das Panel mit der Fensterleiste (unter Windows würde man “Taskleiste” sagen) entfernt. Für viele Anwender dürfte dies kein Problem darstellen, aber ich will diese doch verwenden. Dies ist unter Ubuntu kein Problem.

Rechte Maustaste auf das vorhandene Panel zeigt den Eintrag Panel anlegen

Zuerst muß man daher mit der rechten Maustaste auf das Panel klicken und bekommt ein Kontext-Menü mit dem Eintrag: “Panel anlegen”. Das Panel wird automatisch unten angelegt.

Rechte Maustaste auf das neue Panel und dann Zum Panel hinzufügen auswählen

Um nun die Fensterliste, aber auch den Arbeitsflächenumschalter (Strg + Alt + Pfeile) und den Knopf “Desktop anzeigen” auf diesen Panel zu bekommen, muß man nochmal das Kontext-Menü aufrufen und “Zum Panel hinzufügen…” auswählen.

Eine Liste mit Objekten, die man dem Panel hinzufügen kann

Ganz wichtig: Die Fensterliste

Dabei kann man die Objekte mit Doppelklick, per Drag-und-Drop oder auswählen und über den Knopf “Hinzufügen” zum Panel hinzufügen.

Die Objekte auf dem Panel sperren, damit sie nicht versehentlich verrutschen

Über die rechte Maustaste auf das Objekt, erhält man nun ein Kontextmenü. Dort kann man das Objekt auf dem Panel sperren, wodurch es dort fixiert wird und nicht versehentlich verschoben werden kann. Wenn das Objekt noch nicht an der richtigen Position ist, kann man das Häckchen wieder entfernen und im Kontextmenü “verschieben” wählen.

Für die Fensterleiste und auch die Statussymbolleiste (rechts oben) gilt, dass man dazu auf den gepunkteten Bereich links daneben klickt.

Jetzt nehmen diese Leiste natürlich sehr viel Platz weg (jeweils 24 Pixel). Wodurch sich die Desktop-Fläche auf 640×432 verkleinert. Aber das läßt sich auch leicht ändern.

Eigenschaften des Panels ändern

Mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich im Panel kann man das Kontextmenü öffnen und “Eigenschaften auswählen”. Dort kann man das Panel noch seinen Bedürfnissen anpassen.

Das Eigenschaftsfenster des Panels

Die Funktion Auto-Verbergen läßt das Panel nach oben bzw. unten hin verschwinden. Es sind jedoch dann immer noch zwei oder drei Pixel belegt. Um die vollständige Höhe ausnutzen zu können, empfehle ich daher, ein Häckchen bei “Verbergen-Knöpfe anzeigen” zu setzen. Die Pfeile lasse ich gewöhnlich nicht anzeigen. Auf dem obigen Screenshot kann man jetzt am unterem Panel links und rechts die Verbergen-Knöpfe sehen. Mit einem Klick auf einen der Knöpfe, wird das Panel “eingefahren”.

Das untere Panel wird verborgen

Der jeweilige Knopf ist weiterhin zu sehen und dient dazu, um das Panel wieder “auszufahren”/anzuzeigen.

Beide Panels verborgen

Das gleiche kann man auch mit dem oberen Panel machen. Somit hat man dann die gesamte Höhe von 480 Pixel zur Verfügung.

Im Internet surfen

Surfen mit Firefox 3 Beta 5 im Vollbild

Wenn ich im Internet surfen will, dann öffne ich den Browser (Firefox 3 Beta 5 ist hier installiert) und lasse diesen mit F11 im Vollbild anzeigen. Praktisch ist dabei auch die Ganzseiten-Zoom-Funktion. Diese kann mit der Strg-Taste + Scroll-Rad bedient werden (etwas schwer kontrollierbar), oder ganz einfach mit der Tastenkombination Strg+Plus bzw. Strg+Minus. Mit Strg+0 (null) erhält man wieder die Original-Größe. Damit erhält man relativ schnell einen Überblick über die Website.

Windows-Freigaben nutzen

Zugriff auf Windows-Freigaben über smb://

Wenn man jetzt auf eine Windows-Freigabe zugreifen möchte, muß man den Dateibrowser (Orte > Computer) wie gewohnt öffnen. Links in der untersten Menüleiste ist ein Symbol mit einem Blatt Papier und einen orangenen Stift. Damit kann man die Adresszeile in ein Eingabefeld verändern. Mit smb://192.168.1.3/ kann man beispielsweise auf die freigegebenen Laufwerke eines Windows-Rechners zugreifen (der die IP-Adresse 192.168.1.3 hat).

Speicherplatz

Der belegte Speicherplatz

Die Angabe von 4,3 GB Speicherkapazität ist auf den ersten Blick etwas verwirrend, da eigentlich nur 2 GB zur Verfügung stehen. Davon belegt das Verzeichnis /usr bereits 1,6 GB.

Einen Blick in die Datei /etc/fstab verrät uns das Geheimnis. Das Verzeichnis /usr wurde als squashfs Dateisystem auf die Datei /root/usr.sqfs gemountet. Die .sqfs-Dateien sind sowas wie virtuelle Festplatten. Leider kann auf diese nur lesend zugegriffen werden. Daher sind Änderungen (Systemupdates) innerhalb des /usr-Verzeichnisses nicht möglich. Die usr.sqfs belegt (komprimiert) 668,2 MB.

Updates müßten daher in einem unkomprimierten /usr-Verzeichnis stattfinden, welches anschließend wieder komprimiert und als usr.sqfs auf das Notebook gespielt werden muß. Allerdings will ich noch keine solche Experimente wagen – vorallem da ich kein CD-Laufwerk zur Verfügung habe, von der ich eine Boot-CD starten kann ;-).

Mein Test des A110 Mini-Notebooks

Mittwoch, den 28. Mai 2008

Heute ist endlich das Päckchen mit dem A110 gekommen. Ich konnte es natürlich nicht erwarten, es gleich auszupacken. Zuerst ein großer Karton. Dann einer etwas kleiner Karton. Und schließlich das Mini-Notebook A110.

Ich habe ja vorhin gleich damit gebloggt. Aber jetzt habe ich das Notebook für Euch nochmal genauer unter die Lupe genommen.

Als Betriebssystem wurde Ubuntu Linux 8.04 LTS “Hardy Heron” installiert. LTS steht für Long-Term-Support – zu deutsch: Langzeitunterstützung. Demzufolge wird es für diese Version noch eine lange Zeit Updates geben.

Allerdings scheint die Ubuntu-Installation auf SquashFS zu basieren. Dabei handelt es sich um ein nur lesbares, komprimiertes Dateisystem für Linux. Daher war es mir nicht möglich, Updates zu installieren. Dadurch stehen mir 1,6 GB der 2,0 GB Festplatte für Daten zur Verfügung. Insgesamt wurden mir 4,3 GB angezeigt – was vermutlich auf das SquashFS zurückzuführen ist.

Mein Test mit WLAN hat weitesgehend funktioniert. Allerdings habe ich dazu im WLAN-Router die Sicherheitsfunktionen erstmal etwas runtergeschraubt und zum Testen keine Verschlüsselung verwendet. Jedoch ist der Router so eingestellt, dass nur bestimmte MAC-Adresse erlaubt sind. Die vom A110 habe ich über den Befehl ifconfig ausfindig gemacht und eingetragen. In den nächsten Tagen werde ich die Sicherheit Schritt für Schritt erhöhen und weiter testen. In der Zwischenzeit ist das WLAN erstmal wieder deaktiviert.

Die niedrige Bildschirmauflösung stellt leider ein Problem bei der Konfiguration einiger Anwendungen dar. So war es mir unmöglich Thunderbird richtig einzurichten. Notfalls kann man aber mit der Maus und der ALT-Taste das Fenster verschieben (dazu muß man nicht die Titelleiste anklicken). Die Bildschirmauflösung ist jedoch 640×480 und nicht 800×480. Dies macht sich jedoch erst wirklich bei betrachten von Bildern bemerkbar. Die etwas breite Auflösung zu aktivieren dürfte wohl sehr schwierig sein – sonst wäre dies von den Mitarbeitern bei one.de bereits erledigt worden.

Jedoch das größte Problem stellt im Moment der Cardreader dar. Er funktioniert nicht. Karte rein – nichts passiert. Unter /dev konnte ich nur /sda und /sda1 finden – was die interne Festplatte sein dürfte. Ich konnte unter /dev auch keine Bezeichnung finden, die auf einen Cardreader hindeutet :-(

Der externe Card-Reader (USB) und meine externe USB-Festplatte haben problemlos funktioniert.

Wenn ich das Notebook auf “Bereitschaft” gestellt habe, ist es innerhalb von 14 Sekunden wieder einsatzbereit. Jedoch benötigt “Bereitschaft” durchgehend Strom. Der normale Startvorgang bis zum Login hatte bei meinem Test etwa 1 Minute und 13 Sekunden gedauert. Vom Login bis zum vollständigen Desktop waren es nochmal 27 Sekunden. Mit einem Doppelklick auf Tabellekalkulation (OpenOffice) konnte ich nach 13 Sekunden bereits Daten eingeben.

Insgesamt benötigt das Mini-Notebook also eine Minute und 53 Sekunden, um Daten in OpenOffice eingeben zu können. Das Tippen des Benutzernamens und des Passworts nicht mitgerechnet.

Mit folgenden Problemstellungen werde ich mich daher demnächst beschäftigen

  • Updates trotz bzw. mit SquashFS
  • Andere Linux-Live-Versionen von USB-Stick & Co booten
  • Bildschirmauflösung auf 800×480
  • Cardreader

Wobei ich es im Moment für nicht wahrscheinlich halte, dass ich dafür schnell Lösungen finden werde…

Und hier noch ein paar Fotos:

Bloggen mit meinem A110

Mittwoch, den 28. Mai 2008

Seit heute habe ich mein A110. Nein, kein Auto, sondern ein UMPC (Ultra Mobile Personal Computer) – oder man könnte auch Mini-Notebook sagen. Und ich teste dieses kleine technische Wunderwerk nun für Euch.

Beim Booten hatte mich dann aber der Ubuntu-Splash-Screen angelächelt. Da war ich natürlich ein wenig überrascht, da ich vor kurzem auf www.one.de gelesen hatte, dass dort Linpus Linux Lite installiert sei. Wobei ich das ganz gut finde, weil ich Ubuntu bereits gewohnt bin. Dabei wird auch die aktuellste Ubuntu Version 8.04 mit LTS (Long-Term-Support) verwendet.

Als ich den Browser (Firefox 3 beta) gestartet habe, kam erstmal die Meldung, ob ich die letzten Sitzung wiederherstellen wollen würde. Ich habe zugestimmt und mir wurde ein Forum angezeigt, wo die Mitarbeiter von one.de wohl noch nach Treibern gesucht hatten ;-)

Ich habe dann auch gleich mal ein Video auf You Tube getestet. Dieses wurde problemlos abgespielt. Der Sound war erwartungsgemäß etwas blechern.

WLAN hat bei meinem ersten Test ebenfalls problemlos funktioniert, bin aber lieber erstmal netzgebunden unterwegs.

Nur die SD-Karte funktioniert noch nicht. Sie wird leider nicht automatisch gemountet. Da muß ich mich wohl noch etwas einarbeiten und suchen.

Die Tastatur ist etwas sehr klein – aber stellt erstmal kein größers Problem da. Außer das rechts die Shift-Taste etwas arg klein geraten ist und ich meistens auf Enter oder dem Pfeil nach oben komme.

Genauere Informationen und Fotos folgen noch ;-) Den Eintrag habe ich übrigends bereits mit dem A110 geschrieben.

Linux Mint 4

Donnerstag, den 27. Dezember 2007

Ich habe jetzt parallel zu meinem Ubuntu 7.10 nun auch Linux Mint 4 auf meinem Notebook installiert. Linux Mint basiert auf Ubuntu, ist aber nochmal ein wenig mehr aufgepeppt. So ist der Bootlooder GRUB als grafische Variante enthalten. Zudem sind einige Multimedia-Elemente (z.B. Codecs) vorinstalliert. Beispielsweise lassen sich RM-Dateien (Realmedia) bereits im Live-System von Linux Mint abspielen. Im Ubuntu hat der Media Player vergeblich nach einem Codec gesucht. Auch eine eingelegte DVD wurde sofort ohne Probleme abgespielt.

Aber ich habe mich an das schöne Hauptmenü von Gnome gewöhnt. Oben befindet sich die Menüs “Anwendungen”, “Orte” und “System”. Schön aufgeräumt. Unter Anwendungen gibt es noch ein “Hinzufügen/Entfernen …” (= gnome-app-install), mit dem sich einfach Anwendungen hinzugefügt- oder halt entfernt werden können. Von der Community ausgewählte und verwaltete Software. So gehört sich das. Dieses Hauptmenü war leider nicht aktiviert – läßt sich aber mit nur wegen Handgriffen hinzufügen.

Jetzt muß ich noch WLAN aktivieren – und vielleicht funktioniert der Kartenleser ja unter Linux Mint ;-)

Linux Stammtisch

Freitag, den 2. November 2007

Gestern war wieder Linux-Stammtisch in der Dorfener Stube. Auch diesmal war meine Sandra und auch Farid wieder mit dabei. Außerdem waren Johnny mit seiner Birgitt und Thomas da.

Sandra telefoniert mit Noah, Farid spielt Lego Star Wars auf seinem Nintendo DS Der Linux Pinguin Tux in Starfleet Uniform Sandra und Tux

Wir haben uns zuerst die Ubuntu Desktop-Effekte auf meinem Uralt-Aldi-Notebook (Pentium 4 mit 1,5GHz und 256MB RAM) angeschaut. Ist zwar etwas Spielerei, aber läuft – trotz des eigentlich relativ schwachen Rechners – sehr flüssig. Windows XP Home läuft da schon wesentlich langsamer – selbst mit deaktivierten Desktop-Effekten.

Auch die standardmäßig vorinstallierte Büro-Anwendung OpenOffice.org 2.3 läuft einwandfrei und macht teure Anwendungen wie MS Office überflüßig. Jedoch wirkt die Oberfläche von MS Office noch etwas runder. IBM hat vor kurzem mit Lotus Symphony eine OpenOffice.org 1.x basierte Büroanwendung herausgebracht, welche genau dieses Problem behebt – aber auch wesentlich mehr Ressourcen benötigt.

Die Installation von Ubuntu ist sehr einfach. Man muß es nicht einmal installieren, um es zu testen. Die Installations-CD bootet mit einer vollwertigen Live-Umgebung (inkl. OpenOffice.org) und man kann eigentlich so ziemlich alles testen. Die Installation startet man mit einen Klick auf das Icon “Installieren” und muß dann eigentlich nur noch Sprache, Zeitzone, Benutzername, Passwort und gewünschte Partition/Festplatte angeben. Fertig. Bei der Wahl der Partition bietet Ubuntu an, die vorhandenen (Windows-)Partitionen zu verkleinern. Die anderen Betriebssysteme funktionieren weiterhin ohne Probleme. Als ich vor ca. 9 Jahre SuSE 5.3 installiert hatte, war das noch viel aufwändiger…

Meine Ubuntu-Installation inkl. der Standard-Anwendungen (z.B. OpenOffice.org, Firefox, Evolution) und der von mir zusätzlich nachinstallierten Spiele belegt 4,9 GB Festplattenspeicher. 1,4 GB davon sind im Ordner /usr/share/games zu finden. Das ganze läßt sich mit dem Programm “Festplattenbelegung analysieren” gut visualisieren.

Festplattenbelegung analysieren unter Ubuntu 7.10 Zum Vergleich das Programm Treesize Free für Windows

Wir haben das ganze dann mal mit einem aktuellen DualCore-Notebook mit Windows Vista verglichen. Windows alleine hat da schon ca. 7,5 GB Festplatte belegt… Und für die Effekte wird einfach wesentlich mehr Rechenpower benötigt. Zur Festplattenbelegung analysieren muß man sich erstmal zusätzliche Programme wie z.B. TreeSize Free oder wenn man es auch grafisch aufbereitet haben will, TreeSize Professional (ab 39,95 Euro – ist es aber auch Wert!) installieren.

Neben Ubuntu 7.10 (Linux) und Vista (Windows) gab es natürlich auch noch etwas zum Essen. So haben Sandra und ich uns durch die Grillplate “Dorfener Stube” gekämpft. Sehr lecker (33 242 34). Aber ob das wirklich nur für zwei Personen sein soll. Es ist sehr viel. Aber halt auch sehr lecker (33 242 35).

Die Grillplatte Sandra kämpft sich durch die Grillplatte ‘Dorfener Stube’ Florian kämpft sich durch die Grillplatte ‘Dorfener Stube’

Johnny und Thomas haben sich dann noch die Boogie-Woogie Website näher betrachtet und die Wirkung auf Suchmaschinen überprüft. Ja, Linux-Freaks sitzen nicht nur vor ihren Kisten – sie können auch Tanzen. Ich kann übrigens nicht tanzen … bin auch erst ein Linux-Anfänger. Nebenbei: Die Website basiert auf Joomla und wird beim IIVS gehosted.

Linux

Dienstag, den 9. Oktober 2007

Ich habe das Aldi-Notebook MD 40100 von vor vier Jahren. Ich nutze es vorallem als externen Speicher für Fotos der Digicam, wenn wir unterwegs sind ;-) Passend dazu habe ich mir noch einen externe Festplatte gekauft, die ohne externe Stromversorgung auskommt.

Und ich möchte langsam auf Linux umsteigen. Grundsätzlich ist das heutzutage nicht mehr schwer. Es sind nur die Besonderheiten, die Probleme verursachen.

Die Installation von Linux auf meinem Medion MD40100 war problemlos. Ubuntu hat jedoch Probleme SD-Karten vom eingebauten Cardreader zu lesen. Das gleiche Problem ist auch bei Kubuntu. Xubuntu habe ich dann erstmal nicht ausprobiert. Okay, also mal die anderen großen Derivate ausprobieren. openSuSE 10.3 läuft sehr gut. Auch das Touchpad wird besser unterstützt. Mein Test mit einer SD-Karte hat funktioniert ;-)

Jetzt nur noch schnell WLAN und dann bin ich fertig. Von wegen schnell. Ich bekomme das besch….ne WLAN nicht zum Laufen. Nicht einmal die LED bekomme ich an. Okay, die LED sollte laut einiger Foren keinerlei Auswirkungen haben… Nur waren in den Foren keine brauchbaren Lösungen zu finden. Nach längeren rumprobieren habe ich aber doch einige Hinweise gefunden, dass die LED wichtig ist. Also erstmal das acerhk installieren – Argh, die Seite ist tot. Aber bei openSuSE scheint es das Paket auch zu geben – und ja, ich kann die LED einschalten. Zwar nur über eine Terminaleingabe und nicht über den Hotkey – aber die LED leuchtet.

WLAN läuft aber immer noch nicht… Es ist zum verzweifeln.

Ich habe aber auch mal openSuSE auf meinem Hauptrechner installiert. Erstmal mußte ich ihm klar machen, dass ich zwei Bildschirme habe. Das habe ich dann sogar geschafft. Aber wie kann ich jetzt meinen zweiten Bildschirm drehen? Wir sind verloren. Ich werde aber nicht so schnell aufgeben.


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