Politiker-Stopp

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Mein Test des A110 Mini-Notebooks

Mittwoch, den 28. Mai 2008

Heute ist endlich das Päckchen mit dem A110 gekommen. Ich konnte es natürlich nicht erwarten, es gleich auszupacken. Zuerst ein großer Karton. Dann einer etwas kleiner Karton. Und schließlich das Mini-Notebook A110.

Ich habe ja vorhin gleich damit gebloggt. Aber jetzt habe ich das Notebook für Euch nochmal genauer unter die Lupe genommen.

Als Betriebssystem wurde Ubuntu Linux 8.04 LTS “Hardy Heron” installiert. LTS steht für Long-Term-Support – zu deutsch: Langzeitunterstützung. Demzufolge wird es für diese Version noch eine lange Zeit Updates geben.

Allerdings scheint die Ubuntu-Installation auf SquashFS zu basieren. Dabei handelt es sich um ein nur lesbares, komprimiertes Dateisystem für Linux. Daher war es mir nicht möglich, Updates zu installieren. Dadurch stehen mir 1,6 GB der 2,0 GB Festplatte für Daten zur Verfügung. Insgesamt wurden mir 4,3 GB angezeigt – was vermutlich auf das SquashFS zurückzuführen ist.

Mein Test mit WLAN hat weitesgehend funktioniert. Allerdings habe ich dazu im WLAN-Router die Sicherheitsfunktionen erstmal etwas runtergeschraubt und zum Testen keine Verschlüsselung verwendet. Jedoch ist der Router so eingestellt, dass nur bestimmte MAC-Adresse erlaubt sind. Die vom A110 habe ich über den Befehl ifconfig ausfindig gemacht und eingetragen. In den nächsten Tagen werde ich die Sicherheit Schritt für Schritt erhöhen und weiter testen. In der Zwischenzeit ist das WLAN erstmal wieder deaktiviert.

Die niedrige Bildschirmauflösung stellt leider ein Problem bei der Konfiguration einiger Anwendungen dar. So war es mir unmöglich Thunderbird richtig einzurichten. Notfalls kann man aber mit der Maus und der ALT-Taste das Fenster verschieben (dazu muß man nicht die Titelleiste anklicken). Die Bildschirmauflösung ist jedoch 640×480 und nicht 800×480. Dies macht sich jedoch erst wirklich bei betrachten von Bildern bemerkbar. Die etwas breite Auflösung zu aktivieren dürfte wohl sehr schwierig sein – sonst wäre dies von den Mitarbeitern bei one.de bereits erledigt worden.

Jedoch das größte Problem stellt im Moment der Cardreader dar. Er funktioniert nicht. Karte rein – nichts passiert. Unter /dev konnte ich nur /sda und /sda1 finden – was die interne Festplatte sein dürfte. Ich konnte unter /dev auch keine Bezeichnung finden, die auf einen Cardreader hindeutet :-(

Der externe Card-Reader (USB) und meine externe USB-Festplatte haben problemlos funktioniert.

Wenn ich das Notebook auf “Bereitschaft” gestellt habe, ist es innerhalb von 14 Sekunden wieder einsatzbereit. Jedoch benötigt “Bereitschaft” durchgehend Strom. Der normale Startvorgang bis zum Login hatte bei meinem Test etwa 1 Minute und 13 Sekunden gedauert. Vom Login bis zum vollständigen Desktop waren es nochmal 27 Sekunden. Mit einem Doppelklick auf Tabellekalkulation (OpenOffice) konnte ich nach 13 Sekunden bereits Daten eingeben.

Insgesamt benötigt das Mini-Notebook also eine Minute und 53 Sekunden, um Daten in OpenOffice eingeben zu können. Das Tippen des Benutzernamens und des Passworts nicht mitgerechnet.

Mit folgenden Problemstellungen werde ich mich daher demnächst beschäftigen

  • Updates trotz bzw. mit SquashFS
  • Andere Linux-Live-Versionen von USB-Stick & Co booten
  • Bildschirmauflösung auf 800×480
  • Cardreader

Wobei ich es im Moment für nicht wahrscheinlich halte, dass ich dafür schnell Lösungen finden werde…

Und hier noch ein paar Fotos:

Bloggen mit meinem A110

Mittwoch, den 28. Mai 2008

Seit heute habe ich mein A110. Nein, kein Auto, sondern ein UMPC (Ultra Mobile Personal Computer) – oder man könnte auch Mini-Notebook sagen. Und ich teste dieses kleine technische Wunderwerk nun für Euch.

Beim Booten hatte mich dann aber der Ubuntu-Splash-Screen angelächelt. Da war ich natürlich ein wenig überrascht, da ich vor kurzem auf www.one.de gelesen hatte, dass dort Linpus Linux Lite installiert sei. Wobei ich das ganz gut finde, weil ich Ubuntu bereits gewohnt bin. Dabei wird auch die aktuellste Ubuntu Version 8.04 mit LTS (Long-Term-Support) verwendet.

Als ich den Browser (Firefox 3 beta) gestartet habe, kam erstmal die Meldung, ob ich die letzten Sitzung wiederherstellen wollen würde. Ich habe zugestimmt und mir wurde ein Forum angezeigt, wo die Mitarbeiter von one.de wohl noch nach Treibern gesucht hatten ;-)

Ich habe dann auch gleich mal ein Video auf You Tube getestet. Dieses wurde problemlos abgespielt. Der Sound war erwartungsgemäß etwas blechern.

WLAN hat bei meinem ersten Test ebenfalls problemlos funktioniert, bin aber lieber erstmal netzgebunden unterwegs.

Nur die SD-Karte funktioniert noch nicht. Sie wird leider nicht automatisch gemountet. Da muß ich mich wohl noch etwas einarbeiten und suchen.

Die Tastatur ist etwas sehr klein – aber stellt erstmal kein größers Problem da. Außer das rechts die Shift-Taste etwas arg klein geraten ist und ich meistens auf Enter oder dem Pfeil nach oben komme.

Genauere Informationen und Fotos folgen noch ;-) Den Eintrag habe ich übrigends bereits mit dem A110 geschrieben.

“Probepäckchen” A110

Sonntag, den 25. Mai 2008

Im Rucksack war ein Umschlag. Dort war ein “Für Florian” drauf zu lesen. Für mich ;-) Aber was ist da drin? Hier die Fotos.

Okay, wie euch sicher aufgefallen ist, handelt es sich da noch nicht um das Original A110, sondern nur um ein “Probepäckchen”. Dieses werde ich aber vermutlich sehr bald durch das Original ersetzen können. Wobei ich natürlich das kleine von meiner Sandra für mich gebastelte Notebook bei mir behalten werde ;-)

Sobald das “große” A110 da ist, werde ich natürlich ausführlich darüber berichten und es auch auf Herz und Nieren für Euch testen ;-)

Nachforschungen zum Mini-Notebook

Montag, den 12. Mai 2008

Da meine Website in den letzten Tagen oft mit den Suchbegriffen A110 bzw. A120 gefunden wird und ich mich noch immer sehr stark für das Mini-Notebook von One interessiere, habe ich nochmal etwas nachgeforscht.

Bei One.de gibt es auf der Website eine Linksammlung auf viele bekannte Computernachrichten-Portale wie heise.de, golem.de usw. Dort sind die Beschreibung relativ ähnlich, aber es gibt auch leichte Unterschiede. So scheinen sich die Redakteure zum Thema Kartenleser uneins zu sein. Bei chip.de ist in der Tabelle mit technischen Angaben laut Herstellers bei “Kartenleser” ein “Nein” zu lesen. Golem.de schreibt im sechsten Absatz zum Thema Festplatte: “Zur Erweiterung des Speicherplatzes kann an der Vorderseite eine SD-Karte eingesteckt werden.”

Ist da jetzt ein Kartenleser drin oder nicht? Auf der Seite von one.de ist der Kartenleser jedenfalls nicht unter “Anschlüsse” zu finden (dort würde ich ihn erwarten) – aber unter Besonderheiten steht “3-in-1 Cardreader, SD/MMC/MS”. Wenn ich mir die sehr spatanische Ausstattung des Kartenlesers anschaue, dürfte der wohl integriert sein. Und in der Tat, auf dem viertem Foto ist sogar ein kleiner Schlitz vorne zu erkennen. Auch die Kommentare von Peter und Wolff deuten darauf hin ;-)

Ich habe nun auch die Live CD von Linpus Linux Lite heruntergeladen, diese Linux-Distributions wird bei A110 verwendet. Ich habe sie bei meinem alten Notebook (P4 mit 2,8 GHz und 512MB RAM) getestet. Von CD war das Linux innerhalb von 2 Minuten gebootet – was auch etwa dem auf dem Notebook installierten LinuxMint und auch meinem Windows XP Pro (Mein Hauptrechner, ebenfalls von One.de) entspricht. Linpus Linux Lite ist schön aufgeräumt und sehr benutzerfreundlich. Auf der Live-CD ist leider keine deutsche Sprachversion vorhanden (was bei den Tipplernspielen etwas blöd ist). Aber mit OpenOffice und Firefox sind bereits die wichtigsten Anwendungen vorhanden. ich habe die Bildschirmauflösung dann auch mal auf 800×600 und auf 640×480 runtergeschraubt, um ein Gefühl zu bekommen, wie es sich bei niedrigeren Auflösung verhält. Und es funktioniert ganz gut ;-)

Eine noch sehr wichtige Frage bleibt aber offen. Der Flashspeicher. Bei Flashspeicher als Festplatte verstehe ich ein Solid State Drive. Ist ein Solid State Driver schneller oder langsamer als eine herkömmliche Festplatte? Schwer zu sagen. Ich stelle mir das etwas wie eine SD-Karte oder einen USB-Stick vor. Wobei ich das Gefühl habe, dass diese etwas langsamer sind als eine Festplatte. Ein großer Nachteil an Festplatten sind natürlich die mechanischen Teile. Die Schreiben müssen rotieren und der Lesekopf sehr genau gesteuert werden. Genau das fällt bie Flashspeichern weg. Folglich weniger Wärementwicklung, weniger Verschleiß, weniger Energiebedarf. Aber ist sie schneller? Bei Wikipedia habe ich mir den Vergleich der Solid State Drives angeschaut. Beunruhigend empfinde ich aber den Hinweis, dass Flash-Laufwerke nur 0,1 bis 2 Millionen Mal überschreibbar seien. Ich weiß nicht, wie oft ein Betriebsystem in einer Stunde auf der Festplatte Daten überschreibt (Auslagerungsdatei, SWAP-Partition, temporäre Dateien etc.), aber die 100.000 könnte doch in wenigen Jahren erreicht werden. Bei einem SDRAM-Laufwerk sind die Überschreibvorgänge laut Tabelle nicht begrenzt. Hat jetzt one.de ein “Flash-Laufwerk” eingebaut oder sogar ein “SDRAM-Laufwerk”? Laut Wikipedia beginnen Flash-Speicher bei 4 GB. SDRAM-Laufwerke aber bereits bei 1 GB. Somit könnte ein 2GB Flash-Speicher vielleicht sogar ein SDRAM-Laufwerk sein? Dies gibt es aber nur als 5,25″ bzw. als PCI-Karte. Ich gehe daher mal davon aus, dass es sich um ein “Flash-Laufwerk” handelt. Ich muß natürlich auch immer bedenken, dass die Inhalte von Wikipedia durch jeden geändert werden können und daher nicht immer korrekt sein müssen. Trotzdem halte ich mich mal an die Daten von Flash-Festplatten. Die Tendenzen werden dort schon in etwa richtig sein.

Lesen und Schreiben sind insgesamt wohl etwas langsamer: 25 MB/s bis 120 MB/s (Flash-Laufwerk) im Vergleich zu 70 MB/s bis 150 MB/s (Festplatte) bzw. schreibend 8 MB/s bis 100 MB/s (Flash-Laufwerk) im Vergleich zu 70 MB/s bis 150 MB/s (Festplatte). Aber die mittleren Zugriffszeiten sind bei Flashspeichern deutlich geringer. Diese liegen bei Flash-Laufwerken bei 0,2 ms (lesen) bzw. 0,4 ms (schreiben). Festplatten hingegen benötigen zwischen 3,5ms bis > 14ms.

Weitere Daten wie Preis, Energieverbrauch etc. könnt ihr Euch bei Wikipedia anschauen.

Es werden definitiv noch bessere Geräte (größere Bildschirme, mehr Speicher (Festplatte und Arbeitsspeicher), bessere Prozessoren und leistungsfähigere Akkus) folgen. Aber ob es diese auch für unter 200 Euro geben wird? Ich bin mir da nicht so sicher. Ich denke, dass sich die günstigeren Modelle um die 300 Euro einpendeln werden.

Es wäre kein Ersatz für mein jetziges Notebook (MD40100 von Medion = Aldi-Notebook Oktober 2003, Pentium 4 mit 2,8GHz, 512 MB RAM, 60GB Festplatte). Der A110 wäre zwar kleiner, hat eine bessere Akkulaufzeit und WLAN dürfte problemlos gehen (im Moment muß ich immer “echo 1 > /proc/driver/acerhk/wirelessled” eintippen…). Aber es hat einen DVD-Brenner integriert, mitdem ich meine Daten auch bequem brennen und mir auch DVD-Filme problemlos anschauen kann. Zudem kann ich auf der 60 GB Festplatte viele Fotos zwischenspeichern. Das A110 wäre ein schönes Statussymbol, aber ich warte lieber, bis ich den “Bedarf dafür geschaffen” habe. ;-)


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