Neue Mini-Notebooks von One
Donnerstag, den 21. August 2008Ich habe vor kurzem entdeckt, das es bei ONE wieder neue Mini-Notebooks gibt. Ich habe mir diese mal näher angeschaut.
Es sind insgesamt sieben verschiedene Modelle. Ich habe davon das kleinste Modell A110. Dieses hat einen 2GB Flash-HDD, 512 MB DDR2 RAM und einen VIA C7®-M-ULV Prozessor mit 1.0 Ghz. Es ist das einzige Modell ohne Webcam. Grundsätzlich ist dieses Mini-Notebook für unter 200 Euro verdammt günstig. Man kann es bequem beim Auto fahren (als Beifahrer!!!) verwenden um Weblog-Einträge vorzubereiten. Surfen geht leider (im Moment) nur in unverschlüsselten WLANs. Um Fotos von der Digi-Cam zwischenzuspeichern ist die Festplatte aber zu klein. Ich habe für größere Datenmengenen eine externe USB-Festplatte (USB-powered) mit 40 GB oder auch einfach eine SD-Karte mit 4 GB. Als Betriebssystem habe ich das mitgelieferte Ubuntu Linux 8.04. Dort ist mit OpenOffice bereits eine vollständige Büroanwendung enthalten.
Die nächst-größere Variante für 239 Euro heißt A115. Soweit ich das sehen kann, hat es neben einer größeren Flashplatte (4GB statt 2GB) zudem noch eine Webcam integriert. Die (soweit ich sehen kann) gleiche Hardware mit Windows kostet 30 Euro mehr (269 Euro) und hat die Bezeichnung A120.
Eine HDD mit 4GB ist aber trotzdem noch sehr klein. Daher gibt es die anderen Mini-Notebooks auch mit rotierenden Festplatten.
Der A140 für 269 Euro hat eine 60GB Festplatte und der Arbeitsspeicher wurde auf 1024 MB verdoppelt. Die Windows-Variante A150 kostet 289 Euro.
Allerdings ist der Bildschirm doch etwas sehr klein (7 Zoll) geraten. Als maximale Auflösung steht nur 800×480 Pixel zur Verfügung. Bei den Mini-Notebooks A440 (Linux, 319 Euro) und A450 (Windows XP Home, 349 Euro) steht eine höhere Bildschirmauflösung (10,2 Zoll und 1024×600) zur Verfügung. Zusätzlich wurde hier ein VIA C7®-M-ULV Prozessor mit 1.6 Ghz verbaut. Die Festplatte ist 80 GB groß.
Fazit
Die Auswahl ist nun etwas umfangreicher. 2GB Festplatte ist sehr klein, kann aber unter umständen ausreichend sein. Wenn man etwas mehr benötigt, sind die Modelle mit 4GB sicherlich sehr interessant (A115/A120). Falls mehr Speicher benötigt wird, würde ich persönlich die A140/A150 überspringen und mir gleich die A440/A450 Modelle näher anschauen. Diese sind zwar 60 Euro teurer, aber haben deutlich größere Bildschirme.
Das vorinstallierte Linux ist soweit ganz gut – abgesehen von dem Problem mit dem verschlüsselten WLANs. Wenn man bestimmte Windows-Anwendungen benötigt (z.B. Treiber für seinen i-gotU) sollte man lieber die Windows-Variante verwenden. Der Aufpreis von 20 bzw. 30 Euro ist für eine Windows-Lizenz akzeptabel. Linux kann man natürlich auch jederzeit wieder installieren (wenn man genug Wissen, Zeit, Nerven und/oder Energie hat…).






































