Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Mini-Notebooks schon ab 149 Euro

Donnerstag, den 4. Dezember 2008

Ich war gerade auf der Webseite meines bevorzugten Computerherstellers One.de um nach Treibern für mein A110 zu schauen. Da springt mir eine Werbeanzeige mit 149 Euro ins Auge. Die Preise der kleineren Mini-Notebooks wurden nochmal kräftig nach unten geschraubt. Aber ich habe ja schon eins ;-)

Linux-Stammtisch in Dorfen

Freitag, den 7. November 2008

Gestern waren wieder drei interessante Veranstaltungen gleichzeitig. Okay, sagen wir lieber zwei. Bei der Webkonferenz war das gestrige Thema “Telefonische Verifizierung von Neukunden” und für mich weniger relevant. Die Netzblicke hätten mich aber schon sehr gereizt. Dort war das Thema “Portale aus Marketing- und IT-Sicht”. Als Referenten waren diesmal die Vorstände der neu gegründete Marit AG Georg Baindl (früher webshuttle) und Stefan Bauer (früher Target E) dabei. Aber ich habe mich dann doch für unseren Linux-Stammtisch in der Dorfener Stube entschieden.

Über Linux haben wir zwar diesmal weniger geredet. Ich hätte zwar gerne auf meinem A110 das Ubuntu Netbook Remix von El.x.jtr0 installiert und diskutiert, aber konnte das ganze nicht vorbereiten. Die neue Version von Ubuntu 8.10 “Intrepid Ibex” habe ich mir zwar auch schon längst heruntergeladen und auf CD gebrannt, aber bisher nur die Live-CD ausprobiert gehabt. Ich konnte jedoch kaum Unterschiede zur Vorgänger-Version (die ich eigentlich auch nur kurz als Live-CD ausprobiert hatte) erkennen. Linux zu installieren ist eigentlich kein Problem mehr – es reicht inzwsichen aus, wenn man fünf Mal auf weiter klickt. Nur bei Spezialsachen wird es etwas anstrengender, z.B. zwei Bildschirme, wovon einer gedreht ist…

Beim Stammtisch haben die anderen dann auch den Nerd-Test gemacht. Thomas hat eine Nerd-Score von 98 geschafft und ist damit mehr Nerd als wie than me (*g*). Ich bin wohl doch eher harmlos…

Wir hatten dann noch ein wenig über Nameserver, WHOIS-Einträgen & Co gefachsimpelt und über die Trennung von “Holder” (Domaininhaber), “Admin-C” (Inhaltlich Verantwortlicher), “Tech-C” (technisch Verantwortlicher) und “Zone-C” (Zonenverwalter) diskutiert. Wobei ich persönlich Holder und Admin-C immer als die gleiche Person sehen würde. Ebenso gehören für mich Tech-C und Zone-C zusammen, was wohl auch in den meisten Fällen so ist. Ich verstehe nicht, warum Holder und Admin-C getrennt hat. Admin-C war für mich immer der Domaininhaber. Der inhaltliche Verantwortliche steht – so will es das Gesetz – im Impressum (Impressumspflicht). Zudem können auf einer Domain mehrere Internet-Präsenzen sein. Falls das Impressum fehlt, ist der Domaininhaber verantwortlich.

OLPC Notebooks vielleicht bald auch über Amazon erhältlich

Freitag, den 5. September 2008

Bevor ASUS mit dem eeePC die ganze Netbook-Szene ins Rollen gebracht hatte, gab es schon das OLPC-Projekte: “One Laptop Per Child“. Ziel dieses Projektes ist es, jedem Kind in unterentwickelten Ländern einen Laptop zur Verfügung zu stellen.

Ich finde diese Aktion gut und habe auch lange mit dem XO-Notebook (ursprünglich auch als 100-Dollar-Notebook geplant) geliebäugelt. Leider gab es bisher kaum Möglichkeiten, dieses hier zu erwerben.

Bei heise war heute eine Meldung zu lesen, das OLPC mit Amazon kooperiert – und eventuell auch das “Give One Get One“-Programm somit nach Deutschland kommt. Die Idee dahinter: Man kauft zwei XO-Notebooks (Preis: 399 Dollar) und spendet davon eines. Klasse Idee. Und interessant schauen die Dinger auch noch aus ;-)

Allerdings habe ich wegen der Netbooks (teilweise unter 200 Euro) das OLPC-Projekt etwas aus den Augen verloren.

Mini-PC mit A120 Netbook von ONE

Freitag, den 5. September 2008

Okay, schon wieder berichte ich über ein Produkt von der Firma ONE. Nein, ich bekomme kein Geld und auch keine Incentives. Ich bin nur sehr zufrieden mit meinen bisher dort gekauften Produkten und empfinde die Angebote dort auch immer als sehr interessant und ansprechend. Und so sagt mir die neue Variante One Mini-PC A120-HD zu.

Wenn ich das richtige sehe, handelt es sich um ein A120 Netbook, welches zusammen mit Tastatur, Maus, Flachbildschirm und externer Festplatte als Paket verkauft wird.

Ein 17″-Bildschirm (1280×1024) würde mir persönlich für einen Arbeitsplatz nicht mehr ausreichen, aber für Standard-Büroanwendungen und im-Internet-surfen reicht das aus. Man kann sich natürlich auch ein größeren Bildschirm auswählen – aber leider hat ONE hier sonst nur noch BenQ-Geräte im Angebot.

Die externe Festplatte kann man ebenfalls in verschiedenen Größen kaufen (60GB bis 320GB). Somit kann man die eingebauten 4GB für das System und die externe Festplatte für die Daten nutzen. Eigentlich gar nicht so dumm.

Eine externe Tastatur macht Sinn. Für Unterwegs kann man zwar die kleine Tastatur nutzen – aber Tippen auf einer normalen Tastatur ist doch angenehmer und wesentnlich schneller. Das gleiche gilt auch für die Maus. Ich nutze zwar seit Jahren auch Touchpads – aber an eine echte Maussteuerung kommen Touchpads einfach nicht ran (und sie nerven beim tippen, da man vielleicht mal auf das Touchpad kommt und der scheinbare Klick den Cursor irgendwo hinschickt – nur nicht da, wo man gerade schreibt…).

Ich bin relativ gut ausgerüstet – spiele aber schon langsam mit dem Gedanken mein “großes Notebook” durch eine neuere Variante zu ersetzen. Die Anforderungen dafür habe ich noch nicht festgelegt – außer, dass es zwei CPU-Kerne haben wird und es wird dort auch kein Vista installiert sein. Vorher wird eher noch meine kleinste Computer-Variante (mein Handy: Xda IIi) ersetzt. Und da habe ich mir ja schon so einige Gedanken gemacht.

Neue Mini-Notebooks von One

Donnerstag, den 21. August 2008

Ich habe vor kurzem entdeckt, das es bei ONE wieder neue Mini-Notebooks gibt. Ich habe mir diese mal näher angeschaut.

Es sind insgesamt sieben verschiedene Modelle. Ich habe davon das kleinste Modell A110. Dieses  hat einen 2GB Flash-HDD, 512 MB DDR2 RAM und einen VIA C7®-M-ULV Prozessor mit 1.0 Ghz. Es ist das einzige Modell ohne Webcam. Grundsätzlich ist dieses Mini-Notebook für unter 200 Euro verdammt günstig. Man kann es bequem beim Auto fahren (als Beifahrer!!!) verwenden um Weblog-Einträge vorzubereiten. Surfen geht leider (im Moment) nur in unverschlüsselten WLANs. Um Fotos von der Digi-Cam zwischenzuspeichern ist die Festplatte aber zu klein. Ich habe für größere Datenmengenen eine externe USB-Festplatte (USB-powered) mit 40 GB oder auch einfach eine SD-Karte mit 4 GB. Als Betriebssystem habe ich das mitgelieferte Ubuntu Linux 8.04. Dort ist mit OpenOffice bereits eine vollständige Büroanwendung enthalten.

Die nächst-größere Variante für 239 Euro heißt A115. Soweit ich das sehen kann, hat es neben einer größeren Flashplatte (4GB statt 2GB) zudem noch eine Webcam integriert. Die (soweit ich sehen kann) gleiche Hardware mit Windows kostet 30 Euro mehr (269 Euro) und hat die Bezeichnung A120.

Eine HDD mit 4GB ist aber trotzdem noch sehr klein. Daher gibt es die anderen Mini-Notebooks auch mit rotierenden Festplatten.

Der A140 für 269 Euro hat eine 60GB Festplatte und der Arbeitsspeicher wurde auf 1024 MB verdoppelt. Die Windows-Variante A150 kostet 289 Euro.

Allerdings ist der Bildschirm doch etwas sehr klein (7 Zoll) geraten. Als maximale Auflösung steht nur 800×480 Pixel zur Verfügung. Bei den Mini-Notebooks A440 (Linux, 319 Euro) und A450 (Windows XP Home, 349 Euro) steht eine höhere Bildschirmauflösung (10,2 Zoll und 1024×600) zur Verfügung. Zusätzlich wurde hier ein VIA C7®-M-ULV Prozessor mit 1.6 Ghz verbaut. Die Festplatte ist 80 GB groß.

Fazit

Die Auswahl ist nun etwas umfangreicher. 2GB Festplatte ist sehr klein, kann aber unter umständen ausreichend sein. Wenn man etwas mehr benötigt, sind die Modelle mit 4GB sicherlich sehr interessant (A115/A120). Falls mehr Speicher benötigt wird, würde ich persönlich die A140/A150 überspringen und mir gleich die A440/A450 Modelle näher anschauen. Diese sind zwar 60 Euro teurer, aber haben deutlich größere Bildschirme.

Das vorinstallierte Linux ist soweit ganz gut – abgesehen von dem Problem mit dem verschlüsselten WLANs. Wenn man bestimmte Windows-Anwendungen benötigt (z.B. Treiber für seinen i-gotU) sollte man lieber die Windows-Variante verwenden. Der Aufpreis von 20 bzw. 30 Euro ist für eine Windows-Lizenz akzeptabel. Linux kann man natürlich auch jederzeit wieder installieren (wenn man genug Wissen, Zeit, Nerven und/oder Energie hat…).

Mini-Notebook A450 mit 10″ Display

Freitag, den 27. Juni 2008

Im Beitrag über den A150 hatte ich geschrieben, dass laut der Umfrage über die Hälfte der Besucher lieber ein 10″-Mini-Notebook für 349 Euro haben möchten. Nun hat one.de diesen Kundenwunsch nachgegangen und hat ab 1. Juli den A450 im Programm.

Es handelt sich dabei um ein 10,2″ Display mit einer Auflösung von 1024×600 (Breitbild). 1 GB Arbeitsspeicher und einer 80 GB Festplatte – ob one.de wartet, bis die SSDs größer und günstiger werden, bevor sie wieder welche verbauen? Im Moment scheinen Festplatten doch (gerade) noch für einige Mini-Notebooks sinnvoller zu sein. Okay, zurück zum A450. Als Prozessor kommt wieder ein C7-M-ULV von VIA zum Einsatz. WLAN, 10/100MBit/s Netzwerk, Cardreader und 3x USB sind noch dabei (sowie weitere Standard-Anschlüsse, die für mich persönlich meist nichts o wichtig sind). Als Betriebssystem ist wieder Windows XP vorinstalliert (wer will schon Vista? *g*) Dieses Netbook ist Weiß. Die Anschlüsse sind auf den Fotos deutlich zu erkennen.

Ob es demnächst auch dieses Notebook mit Ubuntu geben wird? Ich bin mir da nicht so sicher. Es gibt inzwischen eine neue Umfrage auf der One.de Seite. Diesmal wird nach dem bevorzugtem Betriebssystem gefragt. Im Moment ist Windows (für 60 Euro) mit knapp 45% auf Platz 1. Etwa 32% wollen lieber ganz auf das Betriebssystem verzichten. Und nur 23% wollen sich für für 10 Euro einen Rechner mit vorinstalliertem Linux liefern lassen. Allerdings sind bei den 32% sicher auch einige Linux-Experten dabei, die sich sowieso lieber ihr eigenes System installieren (und dies auch können *g*). Ich selber bin auf one.de (damals Lahoo) aufmerksam geworden, weil es einer der sehr wenigen Händler ist, der auf diese Windows-Fesseln besteht und man daher Rechner auch ohne Betriebssystem bestellen kann – und damit kann man viel Geld sparen. Das bei einigen Produkten jetzt auch Linux mit angeboten wird, finde ich genial. Linux hat sich inzwischen zu einem vollwertigem Arbeitsplatz-Betriebssystem entwickelt und ist in der Grundinstallation (ausgehend von Ubuntu 8.04 LTS) bereits vollständig (also inkl. OpenOffice als Büroanwendung). Und das kostenlos. Der Aufwand, Linux auf einen Standard-PC zu installieren ist Null. Nur bei wenig bekannter oder sehr aktueller Hardware (z.B. A110) gibt es gelgentlich einige Schwierigkeit. Daher sehe ich die in der Umfrage bedachten 10 Euro als “Aufwandsentschädigung für die Optimierung” von Linux für angemessen. Schließlich wollen wir als Kunden ja ein optimal laufendes System haben.

Der A150 ist vorbestellbar

Mittwoch, den 11. Juni 2008

Nachdem der A120 nun endgültig von der One.de-Website verschwunden zu sein scheint, habe ich heute das Netbook A150 mit Windows XP und Open Office für 289 Euro dort entdeckt.

Der A150 hat im Gegensatz zu seinen Vorgängern jedoch doppelt soviel Arbeitsspeicher (1024 MB) und auch eine 60 GB Festplatte statt des 2GB bzw. 4GB Flashspeichers.

Ein wenig irritiert mich das jetzt aber schon. Ich hatte jetzt eigentlich erwartet, dass das nächste Mini-Notebook der A100er Serie ein größeres Display erhält. Seit ein paar Wochen gibt es auf der one.de-Website eine Umfrage zu diesem Thema. Über die Hälfte der Befragten (53%) würden lieber ein Mini Notebook mit 10,2″ Display für 349 Euro kaufen. Ein 8,9″ Display für 299 Euro ist mit knapp 30% an zweiter Stelle und nur 17% würden einen der jetzigen 7-Zöller für 199 bis 279 Euro bevorzugen.

Meine Vermutung daher: Der A120 mit Windows XP konnte keine zufriedenstellende Leistung liefern und wurde daher durch den A150, mit mehr Arbeitsspeicher und einer rotierenden 60GB-Festplatte ersetzt. Aber das ist natürlich nur eine Vermutung.

In der Zwischenzeit wurden auf der Computex haufweise Mini-Notebooks vorgestellt, was man in den zahlreichen Artikeln bei heise.de nachlesen konnte. Dabei finde ich vorallem diese Netbook/Tablet-Mischung sehr faszinierend. Das Gigabyte M912 gefällt mir dabei sehr gut – jedoch konnte ich noch keine Preise entdecken.

Aber ich habe hier jetzt meinen A110 – und demnächst bekomme ich auch einen USB-Stick mit dem finalen Betriebssystem ;-) Durch dieses Mini-Notebook kann ich mich mal wieder mit Linux beschäftigen und rumexperimentieren. Außerdem scheinen alle anderen Notebooks inzwischen nur langweilige rotierende Festplatten zu haben. Da kann ich auch ein größeres Notebook nehmen, dass dann auch ein optisches Laufwerk hat ;-)

Schon wieder für 199 Euro

Freitag, den 30. Mai 2008

Als ich gerade auf one.de war, mußte ich mit erstaunen feststellen, dass das A110 wieder für 199 Euro statt 229 Euro angeboten wird. Da wird sich wohl jemand ärgern :-(

Allerdings befürchte ich, dass wenn die Probleme mit Cardreader, WLAN und Bildschirmauflösung nicht relativ bald gelöst werden, dass einige das Mini-Notebook wieder zurückschicken werden. Und es sind bereits weitere Hersteller in den Startlöchern

Desktop das A110 anpassen

Donnerstag, den 29. Mai 2008

In der von one.de gelieferten Installationen wurde das Panel mit der Fensterleiste (unter Windows würde man “Taskleiste” sagen) entfernt. Für viele Anwender dürfte dies kein Problem darstellen, aber ich will diese doch verwenden. Dies ist unter Ubuntu kein Problem.

Rechte Maustaste auf das vorhandene Panel zeigt den Eintrag Panel anlegen

Zuerst muß man daher mit der rechten Maustaste auf das Panel klicken und bekommt ein Kontext-Menü mit dem Eintrag: “Panel anlegen”. Das Panel wird automatisch unten angelegt.

Rechte Maustaste auf das neue Panel und dann Zum Panel hinzufügen auswählen

Um nun die Fensterliste, aber auch den Arbeitsflächenumschalter (Strg + Alt + Pfeile) und den Knopf “Desktop anzeigen” auf diesen Panel zu bekommen, muß man nochmal das Kontext-Menü aufrufen und “Zum Panel hinzufügen…” auswählen.

Eine Liste mit Objekten, die man dem Panel hinzufügen kann

Ganz wichtig: Die Fensterliste

Dabei kann man die Objekte mit Doppelklick, per Drag-und-Drop oder auswählen und über den Knopf “Hinzufügen” zum Panel hinzufügen.

Die Objekte auf dem Panel sperren, damit sie nicht versehentlich verrutschen

Über die rechte Maustaste auf das Objekt, erhält man nun ein Kontextmenü. Dort kann man das Objekt auf dem Panel sperren, wodurch es dort fixiert wird und nicht versehentlich verschoben werden kann. Wenn das Objekt noch nicht an der richtigen Position ist, kann man das Häckchen wieder entfernen und im Kontextmenü “verschieben” wählen.

Für die Fensterleiste und auch die Statussymbolleiste (rechts oben) gilt, dass man dazu auf den gepunkteten Bereich links daneben klickt.

Jetzt nehmen diese Leiste natürlich sehr viel Platz weg (jeweils 24 Pixel). Wodurch sich die Desktop-Fläche auf 640×432 verkleinert. Aber das läßt sich auch leicht ändern.

Eigenschaften des Panels ändern

Mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich im Panel kann man das Kontextmenü öffnen und “Eigenschaften auswählen”. Dort kann man das Panel noch seinen Bedürfnissen anpassen.

Das Eigenschaftsfenster des Panels

Die Funktion Auto-Verbergen läßt das Panel nach oben bzw. unten hin verschwinden. Es sind jedoch dann immer noch zwei oder drei Pixel belegt. Um die vollständige Höhe ausnutzen zu können, empfehle ich daher, ein Häckchen bei “Verbergen-Knöpfe anzeigen” zu setzen. Die Pfeile lasse ich gewöhnlich nicht anzeigen. Auf dem obigen Screenshot kann man jetzt am unterem Panel links und rechts die Verbergen-Knöpfe sehen. Mit einem Klick auf einen der Knöpfe, wird das Panel “eingefahren”.

Das untere Panel wird verborgen

Der jeweilige Knopf ist weiterhin zu sehen und dient dazu, um das Panel wieder “auszufahren”/anzuzeigen.

Beide Panels verborgen

Das gleiche kann man auch mit dem oberen Panel machen. Somit hat man dann die gesamte Höhe von 480 Pixel zur Verfügung.

Im Internet surfen

Surfen mit Firefox 3 Beta 5 im Vollbild

Wenn ich im Internet surfen will, dann öffne ich den Browser (Firefox 3 Beta 5 ist hier installiert) und lasse diesen mit F11 im Vollbild anzeigen. Praktisch ist dabei auch die Ganzseiten-Zoom-Funktion. Diese kann mit der Strg-Taste + Scroll-Rad bedient werden (etwas schwer kontrollierbar), oder ganz einfach mit der Tastenkombination Strg+Plus bzw. Strg+Minus. Mit Strg+0 (null) erhält man wieder die Original-Größe. Damit erhält man relativ schnell einen Überblick über die Website.

Windows-Freigaben nutzen

Zugriff auf Windows-Freigaben über smb://

Wenn man jetzt auf eine Windows-Freigabe zugreifen möchte, muß man den Dateibrowser (Orte > Computer) wie gewohnt öffnen. Links in der untersten Menüleiste ist ein Symbol mit einem Blatt Papier und einen orangenen Stift. Damit kann man die Adresszeile in ein Eingabefeld verändern. Mit smb://192.168.1.3/ kann man beispielsweise auf die freigegebenen Laufwerke eines Windows-Rechners zugreifen (der die IP-Adresse 192.168.1.3 hat).

Speicherplatz

Der belegte Speicherplatz

Die Angabe von 4,3 GB Speicherkapazität ist auf den ersten Blick etwas verwirrend, da eigentlich nur 2 GB zur Verfügung stehen. Davon belegt das Verzeichnis /usr bereits 1,6 GB.

Einen Blick in die Datei /etc/fstab verrät uns das Geheimnis. Das Verzeichnis /usr wurde als squashfs Dateisystem auf die Datei /root/usr.sqfs gemountet. Die .sqfs-Dateien sind sowas wie virtuelle Festplatten. Leider kann auf diese nur lesend zugegriffen werden. Daher sind Änderungen (Systemupdates) innerhalb des /usr-Verzeichnisses nicht möglich. Die usr.sqfs belegt (komprimiert) 668,2 MB.

Updates müßten daher in einem unkomprimierten /usr-Verzeichnis stattfinden, welches anschließend wieder komprimiert und als usr.sqfs auf das Notebook gespielt werden muß. Allerdings will ich noch keine solche Experimente wagen – vorallem da ich kein CD-Laufwerk zur Verfügung habe, von der ich eine Boot-CD starten kann ;-).

Mein Test des A110 Mini-Notebooks

Mittwoch, den 28. Mai 2008

Heute ist endlich das Päckchen mit dem A110 gekommen. Ich konnte es natürlich nicht erwarten, es gleich auszupacken. Zuerst ein großer Karton. Dann einer etwas kleiner Karton. Und schließlich das Mini-Notebook A110.

Ich habe ja vorhin gleich damit gebloggt. Aber jetzt habe ich das Notebook für Euch nochmal genauer unter die Lupe genommen.

Als Betriebssystem wurde Ubuntu Linux 8.04 LTS “Hardy Heron” installiert. LTS steht für Long-Term-Support – zu deutsch: Langzeitunterstützung. Demzufolge wird es für diese Version noch eine lange Zeit Updates geben.

Allerdings scheint die Ubuntu-Installation auf SquashFS zu basieren. Dabei handelt es sich um ein nur lesbares, komprimiertes Dateisystem für Linux. Daher war es mir nicht möglich, Updates zu installieren. Dadurch stehen mir 1,6 GB der 2,0 GB Festplatte für Daten zur Verfügung. Insgesamt wurden mir 4,3 GB angezeigt – was vermutlich auf das SquashFS zurückzuführen ist.

Mein Test mit WLAN hat weitesgehend funktioniert. Allerdings habe ich dazu im WLAN-Router die Sicherheitsfunktionen erstmal etwas runtergeschraubt und zum Testen keine Verschlüsselung verwendet. Jedoch ist der Router so eingestellt, dass nur bestimmte MAC-Adresse erlaubt sind. Die vom A110 habe ich über den Befehl ifconfig ausfindig gemacht und eingetragen. In den nächsten Tagen werde ich die Sicherheit Schritt für Schritt erhöhen und weiter testen. In der Zwischenzeit ist das WLAN erstmal wieder deaktiviert.

Die niedrige Bildschirmauflösung stellt leider ein Problem bei der Konfiguration einiger Anwendungen dar. So war es mir unmöglich Thunderbird richtig einzurichten. Notfalls kann man aber mit der Maus und der ALT-Taste das Fenster verschieben (dazu muß man nicht die Titelleiste anklicken). Die Bildschirmauflösung ist jedoch 640×480 und nicht 800×480. Dies macht sich jedoch erst wirklich bei betrachten von Bildern bemerkbar. Die etwas breite Auflösung zu aktivieren dürfte wohl sehr schwierig sein – sonst wäre dies von den Mitarbeitern bei one.de bereits erledigt worden.

Jedoch das größte Problem stellt im Moment der Cardreader dar. Er funktioniert nicht. Karte rein – nichts passiert. Unter /dev konnte ich nur /sda und /sda1 finden – was die interne Festplatte sein dürfte. Ich konnte unter /dev auch keine Bezeichnung finden, die auf einen Cardreader hindeutet :-(

Der externe Card-Reader (USB) und meine externe USB-Festplatte haben problemlos funktioniert.

Wenn ich das Notebook auf “Bereitschaft” gestellt habe, ist es innerhalb von 14 Sekunden wieder einsatzbereit. Jedoch benötigt “Bereitschaft” durchgehend Strom. Der normale Startvorgang bis zum Login hatte bei meinem Test etwa 1 Minute und 13 Sekunden gedauert. Vom Login bis zum vollständigen Desktop waren es nochmal 27 Sekunden. Mit einem Doppelklick auf Tabellekalkulation (OpenOffice) konnte ich nach 13 Sekunden bereits Daten eingeben.

Insgesamt benötigt das Mini-Notebook also eine Minute und 53 Sekunden, um Daten in OpenOffice eingeben zu können. Das Tippen des Benutzernamens und des Passworts nicht mitgerechnet.

Mit folgenden Problemstellungen werde ich mich daher demnächst beschäftigen

  • Updates trotz bzw. mit SquashFS
  • Andere Linux-Live-Versionen von USB-Stick & Co booten
  • Bildschirmauflösung auf 800×480
  • Cardreader

Wobei ich es im Moment für nicht wahrscheinlich halte, dass ich dafür schnell Lösungen finden werde…

Und hier noch ein paar Fotos:


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