Politiker-Stopp

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Nachforschungen zum Mini-Notebook

Montag, den 12. Mai 2008

Da meine Website in den letzten Tagen oft mit den Suchbegriffen A110 bzw. A120 gefunden wird und ich mich noch immer sehr stark für das Mini-Notebook von One interessiere, habe ich nochmal etwas nachgeforscht.

Bei One.de gibt es auf der Website eine Linksammlung auf viele bekannte Computernachrichten-Portale wie heise.de, golem.de usw. Dort sind die Beschreibung relativ ähnlich, aber es gibt auch leichte Unterschiede. So scheinen sich die Redakteure zum Thema Kartenleser uneins zu sein. Bei chip.de ist in der Tabelle mit technischen Angaben laut Herstellers bei “Kartenleser” ein “Nein” zu lesen. Golem.de schreibt im sechsten Absatz zum Thema Festplatte: “Zur Erweiterung des Speicherplatzes kann an der Vorderseite eine SD-Karte eingesteckt werden.”

Ist da jetzt ein Kartenleser drin oder nicht? Auf der Seite von one.de ist der Kartenleser jedenfalls nicht unter “Anschlüsse” zu finden (dort würde ich ihn erwarten) – aber unter Besonderheiten steht “3-in-1 Cardreader, SD/MMC/MS”. Wenn ich mir die sehr spatanische Ausstattung des Kartenlesers anschaue, dürfte der wohl integriert sein. Und in der Tat, auf dem viertem Foto ist sogar ein kleiner Schlitz vorne zu erkennen. Auch die Kommentare von Peter und Wolff deuten darauf hin ;-)

Ich habe nun auch die Live CD von Linpus Linux Lite heruntergeladen, diese Linux-Distributions wird bei A110 verwendet. Ich habe sie bei meinem alten Notebook (P4 mit 2,8 GHz und 512MB RAM) getestet. Von CD war das Linux innerhalb von 2 Minuten gebootet – was auch etwa dem auf dem Notebook installierten LinuxMint und auch meinem Windows XP Pro (Mein Hauptrechner, ebenfalls von One.de) entspricht. Linpus Linux Lite ist schön aufgeräumt und sehr benutzerfreundlich. Auf der Live-CD ist leider keine deutsche Sprachversion vorhanden (was bei den Tipplernspielen etwas blöd ist). Aber mit OpenOffice und Firefox sind bereits die wichtigsten Anwendungen vorhanden. ich habe die Bildschirmauflösung dann auch mal auf 800×600 und auf 640×480 runtergeschraubt, um ein Gefühl zu bekommen, wie es sich bei niedrigeren Auflösung verhält. Und es funktioniert ganz gut ;-)

Eine noch sehr wichtige Frage bleibt aber offen. Der Flashspeicher. Bei Flashspeicher als Festplatte verstehe ich ein Solid State Drive. Ist ein Solid State Driver schneller oder langsamer als eine herkömmliche Festplatte? Schwer zu sagen. Ich stelle mir das etwas wie eine SD-Karte oder einen USB-Stick vor. Wobei ich das Gefühl habe, dass diese etwas langsamer sind als eine Festplatte. Ein großer Nachteil an Festplatten sind natürlich die mechanischen Teile. Die Schreiben müssen rotieren und der Lesekopf sehr genau gesteuert werden. Genau das fällt bie Flashspeichern weg. Folglich weniger Wärementwicklung, weniger Verschleiß, weniger Energiebedarf. Aber ist sie schneller? Bei Wikipedia habe ich mir den Vergleich der Solid State Drives angeschaut. Beunruhigend empfinde ich aber den Hinweis, dass Flash-Laufwerke nur 0,1 bis 2 Millionen Mal überschreibbar seien. Ich weiß nicht, wie oft ein Betriebsystem in einer Stunde auf der Festplatte Daten überschreibt (Auslagerungsdatei, SWAP-Partition, temporäre Dateien etc.), aber die 100.000 könnte doch in wenigen Jahren erreicht werden. Bei einem SDRAM-Laufwerk sind die Überschreibvorgänge laut Tabelle nicht begrenzt. Hat jetzt one.de ein “Flash-Laufwerk” eingebaut oder sogar ein “SDRAM-Laufwerk”? Laut Wikipedia beginnen Flash-Speicher bei 4 GB. SDRAM-Laufwerke aber bereits bei 1 GB. Somit könnte ein 2GB Flash-Speicher vielleicht sogar ein SDRAM-Laufwerk sein? Dies gibt es aber nur als 5,25″ bzw. als PCI-Karte. Ich gehe daher mal davon aus, dass es sich um ein “Flash-Laufwerk” handelt. Ich muß natürlich auch immer bedenken, dass die Inhalte von Wikipedia durch jeden geändert werden können und daher nicht immer korrekt sein müssen. Trotzdem halte ich mich mal an die Daten von Flash-Festplatten. Die Tendenzen werden dort schon in etwa richtig sein.

Lesen und Schreiben sind insgesamt wohl etwas langsamer: 25 MB/s bis 120 MB/s (Flash-Laufwerk) im Vergleich zu 70 MB/s bis 150 MB/s (Festplatte) bzw. schreibend 8 MB/s bis 100 MB/s (Flash-Laufwerk) im Vergleich zu 70 MB/s bis 150 MB/s (Festplatte). Aber die mittleren Zugriffszeiten sind bei Flashspeichern deutlich geringer. Diese liegen bei Flash-Laufwerken bei 0,2 ms (lesen) bzw. 0,4 ms (schreiben). Festplatten hingegen benötigen zwischen 3,5ms bis > 14ms.

Weitere Daten wie Preis, Energieverbrauch etc. könnt ihr Euch bei Wikipedia anschauen.

Es werden definitiv noch bessere Geräte (größere Bildschirme, mehr Speicher (Festplatte und Arbeitsspeicher), bessere Prozessoren und leistungsfähigere Akkus) folgen. Aber ob es diese auch für unter 200 Euro geben wird? Ich bin mir da nicht so sicher. Ich denke, dass sich die günstigeren Modelle um die 300 Euro einpendeln werden.

Es wäre kein Ersatz für mein jetziges Notebook (MD40100 von Medion = Aldi-Notebook Oktober 2003, Pentium 4 mit 2,8GHz, 512 MB RAM, 60GB Festplatte). Der A110 wäre zwar kleiner, hat eine bessere Akkulaufzeit und WLAN dürfte problemlos gehen (im Moment muß ich immer “echo 1 > /proc/driver/acerhk/wirelessled” eintippen…). Aber es hat einen DVD-Brenner integriert, mitdem ich meine Daten auch bequem brennen und mir auch DVD-Filme problemlos anschauen kann. Zudem kann ich auf der 60 GB Festplatte viele Fotos zwischenspeichern. Das A110 wäre ein schönes Statussymbol, aber ich warte lieber, bis ich den “Bedarf dafür geschaffen” habe. ;-)

Mini Notebook von One.de

Freitag, den 9. Mai 2008

Vor ein paar Tagen ist mir ein Artikel bei heise.de aufgefallen. Dort wurde der One A120 vorgestellt. One.de – einigen vielleicht noch als Lahoo bekannt – hat nun auch Mini-Notebooks. Vor kurzem ist nun auch der One A110 mit Linux und OpenOffice für 199 Euro erhältlich. Hunderneunundneunzig Euro für ein vollständiges Notebook. Okay, die “Festplatte” mit 2 GB ist etwas klein – ist aber auch ein Flashspeicher. Also keine rotierenden Platten mehr drin. Wieviel von Linux und OpenOffice bereits belegt ist, konnte ich leider noch nicht rausfinden.

Die zweite Variante ist das One A120 mit Windows und 4 GB für 279 Euro. Dieses hat zusätzlich noch eine Webcam integriert, aber scheinbar ansonst identisch mit dem A110. Aber diese Variante ist bereits ausverkauft und neue Mini-Notebooks können wohl erst wieder Ende Mai geliefert werden.

Beide Notebooks habe eine Auflösung von 800×480 Pixel – was doch relativ klein ist, aber für viele einfache Anwendungen dürfte dies sicherlich ausreichen. Coole finde ich zudem, dass WLAN standardmäßig dabei ist. Ein Kartenleser ist zwar laut Website dabei – scheint jedoch nicht integriert zu sein.

Aber der ONE A110 mit Linux würde mich schon reizen. Aber ich müßte mich relativ schnell entscheiden. Einmal weil er sicherlich auch bald ausverkauft ist – aber auch, weil das Angebot wohl nur noch bis kommenden Montag gilt.

Vielleicht sollte ich noch warten, bis es ein Modell mit Cardreader gibt, mit dem ich dann relativ einfach die Fotos von der SD-Card auf eine USB-Festplatte übertragen und sichern kann. Was dann aber erstmal das Mini-Notebook auf ein Backup-System für Speicherkarten degradieren würde. Als weitere Anwendung wäre könnte ich mir aber auch einfache Tabellenkalkulation vorstellen. So könnte ich relativ einfach meine Radfahr- oder Lauf-Daten dort eintragen und speichern, ohne jedesmal den Hauptrechner booten zu müssen. Auch wäre es sicherlich praktisch, um schnell was im Internet zu suchen. Was aber wieder nur Sinn machen würde, wenn mein Hauptrechner nicht die ganze Zeit laufen würde…

Übrigens, mein jetziger Hauptrechner ist ebenfalls von ONE und ich bin immer noch sehr zufrieden damit. Schnurrt wie ein braves Kätzchen vor sich hin, sucht nach Außerirdischen, hilft der Krebsforschung und bekämpft AIDS ;-)

Home Server vs. NAS

Sonntag, den 6. Januar 2008

Seit einigen Wochen überlege ich mir, ob ich nicht einen Linux Home Server aufbauen soll. Warum? Bei einem Home Server haben wir einmal ein zentrales Netzlaufwerk, auf dem wir unsere ganzen Fotos speichern könnten. Mit einem Linux Samba Server kann man nicht nur Netzwerklaufwerke erstellen, sondern den auch als Domänencontroller laufen lassen. Damit können alle Windows Profile auch zentral verwaltet werden – und wenn ich mein Passwort auf meinem Hauptrechner ändere, dann ist dies auch auf meinem Notebook geändert. Zumindest so die Theorie. Als weiterer Vorteil wäre da ein automatisches Backup, ein Webserver (Apache) und ein Datenbankserver (MySQL).

Aber jetzt das eigentliche Problem: Die Hardware. Das Ganze sollte sehr energiesparend sein – und in diesem Bereich kenne ich mich nicht wirklich aus. Ich habe daher mal bei Alternate wegen energiesparenden CPUs und Festplatten angefragt und sehr schnell auch eine Antwort bekommen. Dann habe ich mal angefangen, mir einen Rechner zusammenzukonfigurieren.  Zwar habe ich immer relativ günstige Komponenten gewählt, aber der Preis ist dauernd gestiegen.

Ich habe dann auch noch Johnny, Techniker vom Bürgernetz, kontaktiert und auch seinen Rat eingeholt. Er hat mir sehr nützliche Tipps gegeben und auch eine Konfiguration zusammengestellt. Allerdings hat er mich auch auf den Stromverbrauch eines möglichen Servers im Dauerbetrieb hingewiesen.

Als wir dann am Samstag spontan shoppen waren, haben wir uns dann doch für ein Network Attached Storage (NAS) entschieden. Vom Preis her ist es um knapp 130 Euro teurer als die günstigen Festplatten meines geplanten Servers. Und seien wir mal ehrlich: Für 130 Euro bekommt man kein Motherboard mit CPU, Arbeitsspeicher und Gehäuse. Zudem müßte ich erstmal Linux auf dem Homeserver installieren, Samba konfigurieren und das Teil stabil am Laufen haben. Wobei letzteres durch Linux als Betriebssystem eigentlich schon gegeben ist. Aber Samba konfigurieren? Ich habe das noch nie probiert. Ein von mir administrierter Homeserver mit Linux würde ich auch nicht sofort produktiv einsetzen wollen…

Also haben wir uns eine [Link auf meinen Amazon Store] Western Digital My Book World Edition II zugelegt. Da unsere Fritz!Box aber nur vier Netzwerkanschlüsse hat, welche auch belegt sind, haben wir uns auch einen 5port Gigabit Switch von Netgear zugelegt. Alles läuft innerhalb normaler Parameter ;-)

Meine Idee vom Home Server habe ich aber deswegen nicht aufgegeben. Aber ich sollte mich erstmal ein wenig mit Samba beschäftigen und erstmal ein wenig Erfahrung sammeln. Ich denke, dass es auch bald passende Hardware-Komplettsysteme mit entsprechenden Energiesparfunktionen geben wird.

Linux Mint 4

Donnerstag, den 27. Dezember 2007

Ich habe jetzt parallel zu meinem Ubuntu 7.10 nun auch Linux Mint 4 auf meinem Notebook installiert. Linux Mint basiert auf Ubuntu, ist aber nochmal ein wenig mehr aufgepeppt. So ist der Bootlooder GRUB als grafische Variante enthalten. Zudem sind einige Multimedia-Elemente (z.B. Codecs) vorinstalliert. Beispielsweise lassen sich RM-Dateien (Realmedia) bereits im Live-System von Linux Mint abspielen. Im Ubuntu hat der Media Player vergeblich nach einem Codec gesucht. Auch eine eingelegte DVD wurde sofort ohne Probleme abgespielt.

Aber ich habe mich an das schöne Hauptmenü von Gnome gewöhnt. Oben befindet sich die Menüs “Anwendungen”, “Orte” und “System”. Schön aufgeräumt. Unter Anwendungen gibt es noch ein “Hinzufügen/Entfernen …” (= gnome-app-install), mit dem sich einfach Anwendungen hinzugefügt- oder halt entfernt werden können. Von der Community ausgewählte und verwaltete Software. So gehört sich das. Dieses Hauptmenü war leider nicht aktiviert – läßt sich aber mit nur wegen Handgriffen hinzufügen.

Jetzt muß ich noch WLAN aktivieren – und vielleicht funktioniert der Kartenleser ja unter Linux Mint ;-)

Ubuntu bei one.de

Montag, den 17. Dezember 2007

Ich war gerade auf one.de und habe mir die Express Artikel angeschaut. Das obere Angebot für 199 Euro klingt sehr interessant. Es handelt es sich dabei um einen AMD Sempron 64 3400+ mit 1024MB DDR2 Speicher mit 80GB Festplatte. Aber das Beste: Ubuntu Linux 7.04 ist bereits vorinstalliert. Okay, jeder der schon einmal Ubuntu Linux installiert hat weiß, dass das nicht sehr aufwändig ist. Probleme hat man da eigentlich nur mit exotischer Hardware und irgendwelchen Sonderschnitzen – genauso wie bei Windows. Aber ich denke, dass one.de schon passende Hardware dazu hat und das es somit keine Problem gibt.

Ich bin froh, dass sich immer mehr Hardwareverkäufer den Zwängen von Microsoft entziehen und nun auch Systeme ohne bzw. mit besseren Betriebssystemen anbieten. Dadurch wird der Wettbewerb der Betriebssystemanbieter verstärkt und auch Microsoft wird endlich daran arbeiten, ein benutzerfreundliches und sicheres Betriebssystem auf den Markt zu bringen. Vielleicht wird Windows 7 ja schon so einiges bringen. Ich werde aber weder Vista, noch Windows 7 installieren – ich will ein fortschrittliches Betriebssystem. Und zwar heute.

Das Express-Angebot von one.de entspricht einem einfachen Office-PC und ist als solcher auch sofort einsatzbar. Mit Ubuntu sind auch bereits die wichtigsten Büroanwendungen vorhanden. Eigentlich fehlt nur ein passender Bildschirm. Leider hat one.de nur die BenQ-Dinger im Angebot – und BenQ kaufe ich nicht. Ich empfehle Samsungs Syncmaster ;-)

Home Server unter Linux

Samstag, den 8. Dezember 2007

Schon seit Jahren hat so mancher Linux-begeisterte seinen privaten Server im Keller stehen. Ein alter ausrangierter Rechner reicht vollkommen aus. Dieser dient als Router, Faxserver, Netzwerkspeicher und vieles mehr. Und sie sind ihrer Zeit um Jahre voraus. Ich hatte damals auch mit dem Gedanken gespielt, mir einen kleinen Server aufzubauen. Weil ich halt ein Freak sein will. Aber ich bin zu spät dran. Inzwischen sind Home Server überall. Selbst Microsoft hat dies endlich erkannt und nun ein Windows Server Betriebssystem als Windows Home Server auf den Markt gebracht. Und endlich kommen auch die Hardware-Hersteller mit interessanten Produkten heraus.

Meine Anforderungen an die Hardware:

  • Stabil und für den Dauerbetrieb gedacht
  • Energiesparend
  • Leise (wir haben nämlich keinen Serverraum)

Und was ich von dem System erwarte:

  •  Stabil und für den Dauerbetrieb gedacht
  • Leicht zu administrieren
  • Sicher

Folgende Funktionen möchte ich dabei nutzen können:

  • Netzwerklaufwerke
  • Automatisches Backup
  • Web-, FTP- und Datenbank-Server
  • Faxe empfangen und verschicken
  • Zentrale Verwaltung der Benutzerprofile (Windows und Linux)
  • Virtueller PC / Terminals
  • Remote-Verbindung
  • Ideal wäre auch, wenn er gescannte Dokumente vom HP OfficeJet automatisch speichert / mailt oder rausfaxen kann

Ich habe im Internet mal ein wenig gesucht und schon einige interessante Ergebnisse gefunden. So gibt es beispielsweise eine Anleitung, wie man einen Home-Server unter Ubuntu (Linux) aufbaut. Aber ich Moment scheitert es ja noch an der Hardware. Wie oben beschrieben, sollte die Hardware energiesparend arbeiten. Daher sollten sich die Festplatten am besten nur drehen, wenn jemand darauf zugreift. Eventuell gibt es ja irgendwo eine Home-Server-Hardware, der ähnlich wie der Asus EeePC für das Betriebssystem einen 4GB SSD-Speicher (Solid State Drive) verwendet und dadurch mehr Energie spart.

Allerdings habe ich noch keine passende Hardware dafür gefunden. Interessant dürfte aber der HP MediaSmart Server sein, der allerdings mit Windows Home Server ausgeliefert wird (und das im Moment scheinbar auch nur in den USA).

Das /proc-Verzeichnis

Samstag, den 24. November 2007

Nachdem ich ja schonmal die Wireless LED meines MD40100 unter Linux mit dem Befehl echo 1 > /proc/driver/acerhk/wirelessled einschalten kann, wollte ich es nun mit der WLAN-Taste kombinieren. Gar nicht so einfach. Zuerst dachte ich, dass ich mit echo /proc/driver/acerhk/wirelessled den Status auslesen kann – leider nicht. Auch mit cat /proc/driver/acerhk/wirelessled hat es nicht geklappt. Also habe ich mich mal auf die Suche gemacht. Dabei habe ich herausgefunden, dass /proc ein spezielles Dateisystem ist.

In der acerhk.c-Datei (aus der das Modul erzeugt wurde), werden in diesem /proc-Dateisystem das Verzeichnis acerhk und die Dateien (z.B. wirelessled) erzeugt. Diese werden dann Funktionen zugewiesen. Also wenn ich das richtig verstehe, dann ist die Datei dort einfach nur ein Zeiger auf eine Funktion. Und wenn ich da jetzt einen Wert hinschicke, dann wird dieser Wert an die Funktion übergeben.

Also müßte ich jetzt die Funktion überprüfen, ob die mir auch den Status zurückgeben kann – aber das war mir dann doch etwas zu hoch, also habe ich einen anderen Weg probiert.

Ganz einfach, ich schreibe mir den von mir gesetzten Status in eine Umgebungsvariable. Da gibt es viele schöne Befehle wie set, env, printenv und export… Aber leider nichts brauchbares dabei. Die Umgebung gilt nur für das jeweilige Script.

Vielleicht kann ich den Status ja in eine Datei schreiben? Unter /usr/share/wireless fehlen dem Script leider die Rechte. Ich habe daher eine Status-Datei unter /var/tmp/wireless-state erzeugt. Dazu ein kleines Script, dass mir den Wert ausliest, diesen dann ändert und an meine wirelessled-Datei und wireless-state-Datei zurückschreibt.

Für meine Sondertasten habe ich das Programm Hotkeys installiert und ein Definitionsfile erstellt. Der Tastencode 147 ist meine Wireless-Taste. Dort habe ich dann das Script eingebunden – und es klappt jetzt ;-) Juchuu.

Langsam werde ich vom Linux-Anfänger zum Linux-Nutzer.

Ubuntu Linux auf einem MD40100 und WLAN…

Freitag, den 9. November 2007

Seit Tagen versuche ich schon mein WLAN zum laufen zu bringen. Ist aber – wie gesagt – nicht ganz so einfach. Unter Windows hatte ich ähnliche Probleme. Dort hatte es erst funktioniert, als ich die “Hotkeys”-Software installiert hatte. Das gleiche gilt auch für Linux. WLAN geht erst, wenn die WirelessLED aktiviert wurde.

Das ganze geht mit acerhk. Nur die ursprüngliche Seite dazu gibt es nicht mehr. Also erstmal in Google nach “acerhk” suchen. Aber meist sind es Forenbeiträge, in dem einer sagt, man solle die acerhk verwenden – die nachfolgende Antwort ist, dass es die Seite nicht mehr gibt :-(. Hilft mir natürlich nicht viel weiter.

Aber nach einigen rumsuchen habe ich den acerhk Treiber dann doch endlich gefunden. Allerdings hat das mit “make” nicht funktioniert. Es gab immer eine Fehlermeldung. Der Grund: linux/config.h wurde nach linux/autoconf.h umbenannt. Mir ist zwar nicht klar, was das sein soll, aber nachdem ich dies in der Datei acerhk.c in Zeile 38 geändert hatte, funktionierte auch der Befehl “make” einwandfrei.

Datei acerhk.c, Zeile 38:
von #include <linux/config.h>
nach #include <linux/autoconf.h>

Dies scheint so ab der Kernel-Version 2.6.19 geändert worden zu sein – und leider nicht mit acerhk-Paket aktualisiert.

Mit “insmod acerhk.ko” konnte ich den Treiber auch aktivieren und dann nur noch ein “echo 1 > /proc/driver/acerhk/wirelessled” und schon war mein WLAN voll funktionsfähig.

Nur beim nächsten Reboot war acerhk nicht geladen. Johnny von der Dorfener Linux User Group hat mir den Tipp gegeben, dass ich “acerhk” einfach in /etc/modules eintragen soll.

Jetzt muß ich nur noch dafür sorgen, dass die LED automatisch mit WLAN aktiviert wird. Nachdem ich einige Hilfreiche Seiten wie z.B. die von ookii-san oder auch Gentoo Linux on Medion MD40100 durchgesucht hatte und schließlich beim Linuxwiki-Artikel zum MD40100 gelandet bin, hatte ich den “echo 1 > /proc/driver/acerhk/wirelessled”-Befehl in die /etc/network/if-pre-up.d/wireless-tools eingetragen. Und jetzt geht alles vollautomatisch ;-)

Im nächsten Schritt versuche ich die LED mit der dazugehörigen Taste auf dem Notebook zu konfigurieren. Sonst ist mein WLAN ja dauernd aktiv.

Vielen Dank an alle Linux-Fans, die mir passiv (über Forenbeiträge, Websites) auch aktiv (Weblog-Kommentare, Mails) geholfen haben.

Linux Stammtisch

Freitag, den 2. November 2007

Gestern war wieder Linux-Stammtisch in der Dorfener Stube. Auch diesmal war meine Sandra und auch Farid wieder mit dabei. Außerdem waren Johnny mit seiner Birgitt und Thomas da.

Sandra telefoniert mit Noah, Farid spielt Lego Star Wars auf seinem Nintendo DS Der Linux Pinguin Tux in Starfleet Uniform Sandra und Tux

Wir haben uns zuerst die Ubuntu Desktop-Effekte auf meinem Uralt-Aldi-Notebook (Pentium 4 mit 1,5GHz und 256MB RAM) angeschaut. Ist zwar etwas Spielerei, aber läuft – trotz des eigentlich relativ schwachen Rechners – sehr flüssig. Windows XP Home läuft da schon wesentlich langsamer – selbst mit deaktivierten Desktop-Effekten.

Auch die standardmäßig vorinstallierte Büro-Anwendung OpenOffice.org 2.3 läuft einwandfrei und macht teure Anwendungen wie MS Office überflüßig. Jedoch wirkt die Oberfläche von MS Office noch etwas runder. IBM hat vor kurzem mit Lotus Symphony eine OpenOffice.org 1.x basierte Büroanwendung herausgebracht, welche genau dieses Problem behebt – aber auch wesentlich mehr Ressourcen benötigt.

Die Installation von Ubuntu ist sehr einfach. Man muß es nicht einmal installieren, um es zu testen. Die Installations-CD bootet mit einer vollwertigen Live-Umgebung (inkl. OpenOffice.org) und man kann eigentlich so ziemlich alles testen. Die Installation startet man mit einen Klick auf das Icon “Installieren” und muß dann eigentlich nur noch Sprache, Zeitzone, Benutzername, Passwort und gewünschte Partition/Festplatte angeben. Fertig. Bei der Wahl der Partition bietet Ubuntu an, die vorhandenen (Windows-)Partitionen zu verkleinern. Die anderen Betriebssysteme funktionieren weiterhin ohne Probleme. Als ich vor ca. 9 Jahre SuSE 5.3 installiert hatte, war das noch viel aufwändiger…

Meine Ubuntu-Installation inkl. der Standard-Anwendungen (z.B. OpenOffice.org, Firefox, Evolution) und der von mir zusätzlich nachinstallierten Spiele belegt 4,9 GB Festplattenspeicher. 1,4 GB davon sind im Ordner /usr/share/games zu finden. Das ganze läßt sich mit dem Programm “Festplattenbelegung analysieren” gut visualisieren.

Festplattenbelegung analysieren unter Ubuntu 7.10 Zum Vergleich das Programm Treesize Free für Windows

Wir haben das ganze dann mal mit einem aktuellen DualCore-Notebook mit Windows Vista verglichen. Windows alleine hat da schon ca. 7,5 GB Festplatte belegt… Und für die Effekte wird einfach wesentlich mehr Rechenpower benötigt. Zur Festplattenbelegung analysieren muß man sich erstmal zusätzliche Programme wie z.B. TreeSize Free oder wenn man es auch grafisch aufbereitet haben will, TreeSize Professional (ab 39,95 Euro – ist es aber auch Wert!) installieren.

Neben Ubuntu 7.10 (Linux) und Vista (Windows) gab es natürlich auch noch etwas zum Essen. So haben Sandra und ich uns durch die Grillplate “Dorfener Stube” gekämpft. Sehr lecker (33 242 34). Aber ob das wirklich nur für zwei Personen sein soll. Es ist sehr viel. Aber halt auch sehr lecker (33 242 35).

Die Grillplatte Sandra kämpft sich durch die Grillplatte ‘Dorfener Stube’ Florian kämpft sich durch die Grillplatte ‘Dorfener Stube’

Johnny und Thomas haben sich dann noch die Boogie-Woogie Website näher betrachtet und die Wirkung auf Suchmaschinen überprüft. Ja, Linux-Freaks sitzen nicht nur vor ihren Kisten – sie können auch Tanzen. Ich kann übrigens nicht tanzen … bin auch erst ein Linux-Anfänger. Nebenbei: Die Website basiert auf Joomla und wird beim IIVS gehosted.

ThinClients und zwei Monitore

Donnerstag, den 25. Oktober 2007

Gestern bin ich kurz auch über die Systems gehetzt. Da ist mir der Stand der Firma LISCON (Halle A2, Stand 305) aufgefallen. Dort wurden Linux-basierte Thinclients gezeigt. Auf diesen Systemen ist ein Linux-basiertes Betriebssystem installiert und kann Remote-Verbindungen zu Terminalservern aufnehmen. Das ist soweit nichts Neues – abgesehen von der Tatsache, dass das ganze auch mit zwei Monitoren funktioniert. Einfache Regel: Zwei Augen, zwei Bildschirme.

In Zukunft werden vermutlich viele Office-PCs durch einfache Terminalclients ersetzt, welche über das Netzwerk auf einen Virtuellen Desktop (z.B. auf einem Windows Terminal Server) zugreifen.

Was das ganze bringt? Ganz einfach: Der Systemadministrator hat nur noch ein System zu administrieren – und nicht lauter verschiedene Rechner. Neue Software wird einmalig zentral installiert und kann von jedem Nutzer verwendet werden. Die Anbindung an Dateiserver ist auch wesentlich besser ;-) Und man kann von jedem Terminal seinen Desktop benutzen. Auch gibt es keine lokalen Daten mehr. Einbruch über USB-Sticks, Viren oder Bundestrojanern sind beim Client erfolglos. Auch kann man mit einem Mobilen Client (Notebook-ähnlich) z.B. von zuhause aus auf den gleichen Desktop zugreifen. Keine lokalen Daten mehr, die verloren gehen oder gestohlen werden können. Viele Vorteile.

Aber auch die Hardware dürfte günstiger sein. Die Thinclients benötigen keine Festplatte und auch nicht viel Rechenpower. Die müssen nur den entfernten Bildschirm anzeigen und die Aktionen von Tastatur und Maus an den Server weitergeben. Wenn man den Server aufbessert, haben alle User etwas davon. Man muß also nicht alle drei Jahre alle PCs austauschen.

Und jetzt, wo man auch zwei Bildschirme an einen Thinclient anschließen kann, könnte auch ich mit sowas arbeiten. Allerdings kann der Client nur einen rechteckigen Desktop wiedergeben. Daher müssen beide Bildschirme die gleichen Einstellungen (Auflösung, Farbtiefe, Drehung etc.) haben. Mein jetziger Desktop besteht aber aus zwei unterschiedlichen Rechtecken (1280×1024 + 1050×1400) – und daher ist das etwas schwieriger.

Screenshot von Webentwicklung an zwei Bildschirmen

Ich habe mich sehr gut mit einen Liscon-Mitarbeiter unterhalten. Sympatisch, Kompetent und offen. Wir hatten auch über die Zukunft der Thinclients gesprochen – aber dann feststellen müssen, dass es gute Rechner inzwischen für unter 200 Euro gibt. Thinclients kosten ähnlich viel bzw. teilweise sogar mehr. Aber man kann einen solchen Rechner ja als Terminal verwenden ;-)


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