Politiker-Stopp

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Mein 30. Geburtstag

Sonntag, den 6. Juni 2010

Oh mein Spock. Ich bin 30. Wie konnte sowas nur passieren? Egal. Ist nun mal passiert und um meinen neuen Lebensabschnitt als Dreißigjähriger zu feiern, hat meine Sandra einige meiner Freunde eingeladen.

Gegen 16:00 ist dann der erste Gast gekommen und wir sind mit der U-Bahn Richtung Innenstadt aufgebrochen. Ich kannte zu diesem Zeitpunkt das Programm nicht, hatte aber schon die Vermutung, wohin die Reise gehen würde. Ins Kino. Dachte aber, wir würden Iron Man 2 anschauen – aber die Gruppe hatte sich im Vorfeld für einen anderen Film entschieden. Und das war auch gut so. Wir haben den Film Prince of Persia: Der Sand der Zeit angeschaut. Es handelt sich dabei um einen soliden Action-Film – auch wenn man am Schnitt gesehen hat, dass es auf einem Computerspiel basiert.

Weiter ging es dann mit der U5 wieder Richtung Neuperlach Zentrum, jedoch sind wir bereits Michaelibad ausgestiegen. Lecker. Auf zur Taverne Nefeli. Ich liebe griechisches Essen – zumindest das Pilz- und Meereszeugfreie. Die Griechen wissen einfach, wie man mit richtigen Fleisch umgeht. Wäre natürlich wünschenswert, wenn sie auch mit Geld etwas besser umgehen könnten ;-). Egal. Es hat sehr lecker geschmeckt.

Anschließend ging es zurück in unsere Wohnung, wo ich mich dann auf meine Geschenke stürzen durfte. Ich habe das [Link auf den Trekdinner Amazon Store] Lego Star Wars Buch bekommen. Ein sehr schönes Buch, welches ich mir jedoch schon vor ein paar Monaten selber gekauft hatte. Damals dachte ich mir zwar, dass das ein super Geburtstagsgeschenk wäre, wollte aber nicht sooooo lange warten. Das Buch freut mich trotzdem sehr. Auf diesem Geschenk waren auch drei Lego Sammelfiguren aufgeklebt. Und anders als in meinem Video tat ich mir richtig schwer, den Strichcode zu lesen… so unter Beobachtung. Insgesamt habe ich jetzt also 53 von den Minifiguren ;-). Eine weitere Sammelfigur in einer strichcodefreien Verpackung wurde mir dann noch überreicht und ich hatte versucht, die Figuren durch Tasten zu erkennen – und habe gnadenlos versagt. War aber auch keine dieser Sammelfiguren, sondern ein seltener silbener Lego Star Wars Stormtrooper, den es einige Zeit als Magnet gab. Und dann ist da ja noch das große Geschenk.

Alle Gäste (und auch einige, die leider nicht kommen konnten) haben sich an diesem Geschenk beteiligt. Sie haben mir damit einen Kindheitstraum erfüllt. Es sind zwei [Link auf den Trekdinner Amazon Store] Lego Mindstorms NXT 2.0 Sets. Lego? Zum 30. Geburtstag? Aber natürlich doch. Und vorallem ist Lego Mindstorms nicht einfach nur Lego. Es enthält zwar viele Lego Technik-Elemente aber vorallem einen programmierbaren Legostein, sowie je drei Mot0ren und vier Sensoren. Dies ist mein Einstieg in die Robotik. Mit zwei Mindstorm-Sets kann ich dann auch den JohnNXT von Daniele Benedettelli bauen (siehe auch das Buch [Link auf den Trekdinner Amazon Store] Creating Cool Mindstorms NXT Robots, welches mir mein Vater zum Geburtstag geschenkt hat *freu*). Nun kann ich anfangen Roboter zu bauen, diese zu programmieren und endlich die Weltherrschaft mit Hilfe meiner Roboter-Armee zu übernehmen (zumindest, falls ich an el_Igore vorbeikomme).

Okay, aber nochmal zurück zu meinen Kindheitstraum. Ursache – wie sollte es anders sein – ist Star Trek. Um genauer zu sein, der Androide Lt. Commander NFN NMI Data gespielt von Brent Spiner. Ich habe die Serie Raumschiff Enterprise – das nächste Jahrhundert vor etwa 20 Jahren auf ORF gesehen und hatte mir zum Ziel gesetzt, ebenfalls einen Androiden zu bauen. Damals bin ich mit Lego Technik jedoch nicht sehr weit gekommen und habe mich daher erstmal mehr der Programmierung gewidmet. Anfangs habe ich Turbo Pascal und auch ein wenig QBasic programmiert, bin dann zu Visual Basic gewechselt und hatte mir auch mal einen Roboter-Arm ausgeliehen, den ich über den Parallelport ansteuern konnte. Vor etwas mehr als zehn Jahren habe ich dann “nur noch” Webapplikationen mit Hilfe von ColdFusion und später dann PHP entwickelt. Aber nun habe ich die Technik (Lego Mindstorms) und die Programmiersprache (NXC – Not eXactly C) um meinen Androiden zu bauen ;-) Vielen Dank an alle, die sich an diesem Geschenk beteiligt haben.

Nach diesem kurzen Ausflug in meine Vergangenheit/Kindheit aber jetzt mal wieder zurück zur Party. Sandra hatte ja bereits Tage vorher die Cocktailkarte geplant und wir haben den Tisch ja mit lauter leckeren (und teilweise alkholhaltigen Sachen) vollgestellt. So gab es dann doch eine sehr große Auswahl an leckeren Cocktails.

Zum Abschluss haben wir noch ein wenig Wii gezockt. Nachdem ja alle Gäste abgefüllt waren, konnte ich bei Mario Kart Wii ein meist sehr gute Platzierung erreichen *g*. Schließlich haben wir noch eine Runde Bowling gespielt. Es war jedoch schon weit nach Mitternacht und so ging die Feier langsam zu Ende.

Es war eine sehr schöne Feier ;-) Vielen herzlichen Dank.

Ein ruhiges Wochenende

Sonntag, den 31. Januar 2010

Ich muß umbedingt mehr bloggen. Jedoch ist meine Qualitätskontrolle so hoch, dass ich viele Ideen wieder verwerfe. Wenn ich bei einem Fernsehsender in der Qualitätskontrolle arbeiten würde, gäbe es da sicherlich kaum Inhalte, die veröffentlicht werden würden… Solchen geistigen Bullshit, wie ein RTL-Chef zur Zeit von sich gibt, hätte ich auf jeden Fall verhindert. Wobei man sich überlegen könnte, ob nicht Fernsehsender für die Inhalte, die sie veröffentlichen, zur Verantwortung gezogen werden sollten. Also wenn jemand schlechte Nachrichten verbreitet, ist der für diese schlechten Nachrichten auch verantwortlich. Ich kann die Medienunternehmen verstehen, das Internet ist schließlich eine Bedrohung für sie, die bekämpft werden muß. So wie eine Medizin Krankheiten angreift, muß halt die Krankheit versuchen, die Gesetzte so zu verändern, dass die Krankheit überleben kann. Aber ich schweife ab.

Ich bin noch immer ein wenig gesundheitlich angeschlagen – was sicherlich auch mit der Kälte draußen zu tun hat. Daher mag ich es im Moment ein wenig ruhiger. Auch dieses Wochenende haben wir relativ ruhig verbracht.

Am Samstag waren wir in einem Testscreening für einen Kinofilm, der erst in etwa einem halben Jahr herauskommen wird. Über den Film darf ich natürlich nichts verraten. Aber das Testscreening war schon sehr interessant. Bild und Ton waren noch nicht so gut, wie man es bei Kinofilmen erwartet. Auch die Effekte wirkten noch sehr vorläufig. Lustig war im Abspann dann auch zu sehen, dass dort die Texte wohl mit Leerzeichen eingerückt wurden – so wie man es aus Word-Dokumenten von unbedarften Nutzern kennt, welche keine Tabulatoren kennen. Wir haben schließlich noch einen kleinen Fragebogen bekommen, den wir ausfüllen mußten. Dafür durften wir ja den Film kostenlos – und schon ein halbes Jahr früher anschauen. Zugegeben, ich glaube nicht, dass ich in einem halben Jahr wegen diesem Film ins Kino gegangen wäre – ich bin nicht so ganz die Zielgruppe ;-)

Abends haben wir dann nochmal ein wenig Wii gespielt und den Fitness-Test gemacht. Kaum ist mal ein bißchen krank, schon stürzt das WiiFitness-Alter in den Keller. Und einen Muskelkater bekommt man davon auch noch *g*. Wir haben versucht, die versteckten Ziele beim Bogenschießen zu finden und zu treffen – das ist nicht wirklich einfach.

Sonntag waren wir dann den ganzen Tag zuhause und ich habe mal meine Webhosting-Preisliste durchgeschaut, rumgerechnet und überarbeitet. Die Preise haben sich dadurch erhöht – aber ich bin noch immer viel zu günstig. Jedoch ist meine Philosophie auch eher, meinen Kunden unter die Arme zu greifen und sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Dabei lege ich auch sehr viel Wert darauf, dass ich Kunden habe, die (in meinen Augen) Gutes tun. Deswegen habe ich auch keine Medienunternehmen als Kunden *g*. Meinen Kunden sollen sich nicht mit den Tücken des Internets rumschlagen müssen, sondern sich auf das Kerngebiet konzentrieren.

Nochmal ein Wort zum Internet: Das Internet ist für mich ganz klar nur ein weiteres Medium um Informationen zu übertragen. Einen “Tatort Internet” gibt es daher nicht. Genau so wenig wie der angeblich “rechtsfreie Raum Internet”. Die Tat findet immer außerhalb des Internets statt. Unerwünschte Inhalte (Phising-Seiten, illegale Inhalte, KiPo, usw.) werden von Menschen (die außerhalb des Internets existiert) erstellt und auf Servern hochgeladen, die physikalisch existieren. Diese Server stehen in Ländern, in denen es ebenfalls Gesetze gibt. Das Internet zu bekämpfen ist daher unsinnig. Forderungen, das Zugangsanbieter für Inhalte im Internet verantwortlich gemacht werden sollen, haben nichts mit dem gesunden Menschenverstand zu tun. Sie deuten eher auf ein starkes geistiges Defizit hin. Schließlich ist der “Zugangsanbieter in die Welt außerhalb meiner Wohnung” die Hausverwaltung. Ich würde nie auf die Idee kommen, die Hausverwaltung für die Verspätung einer Bahn, mit der ich fahren will, verantwortlich zu machen. Die Motivation derer, die sowas fordern, ist aber stellenweise nachvollziehbar. Eine Zensurinfrastruktur würde deren meinungsbeeinflußende Produkte wieder stärken. Es geht hier nur um Macht und Geld. Ob der Wattwanderer gerettet worden wäre, wenn die Webcam vom Zugangsanbieter unzugänglich gemacht worden wäre?

Kino: Die Jagd zum magischen Berg

Sonntag, den 26. April 2009

Zugeben, viel habe ich von diesem Film nicht erwartet. Etwas erschrocken war ich aber dann schon, als ich erfuhr, dass der Film fast nirgends mehr läuft. So schlecht ist der Film jetzt auch nicht.

Okay, etwas berechenbar und klischeehaft. Aber insgesamt eine kleine, nette und vorallem mal eine abgeschlossene Geschichte. Kann man anschauen. Auf DVD oder Blu-Ray würde ich es mir jetzt nicht umbedingt kaufen.

Viel wichtiger war mir aber die Vorschau. Star Trek. Ich habe ein wenig auf die Reaktionen der anderen Zuschauer geachtet. Ob die sich wohl den Film anschauen würden? Vom Gefühl her würde ich sagen, dass mit dem Trailer vorallem die bisherigen Fans angesprochen werden. Ich bin mir nicht sicher, ob die nicht-Star Trek-Fans mit diesem Trailer motiviert worden sind, den Film anzuschauen. Der Trailer war sehr hektisch und actionreich geschnitten. Der Trailer brachte in die Vorschau insgesamt schon ein wenig Unruhe rein :-(

Ach ja, zurück zum eigentlichen Film. Nette Effekte, war unterhaltsam. Man hat sich ein wenig über Ufo-Fans lustig gemacht. Die zwei Storm-Trooper waren aber cool ;-)

Mathäser ist schlecht geplant

Sonntag, den 7. Dezember 2008

Wie ihr bei meiner Sandra bereits lesen konntet, waren wir heute in Madagascar 2. Der Film ist super – aber darüber will ich jetzt nicht bloggen. Viel mehr über das Kino.

Wir waren im Saal 6. Laut Beschreibung sind dort 829 Sitzplätze (+10 für Behinderte). Der Saal war dürfte fast ganz voll gewesen sein. Wenn man jetzt 50% Erwachsene rechnet, dann hat man noch über 400 Kinder. 400 Kinder, die unmittelbar nach dem Film erst einmal aufs Klo müssen. Und as Kino 6 ist nicht das einzige Kino auf dieser Etage. Dort sind (wenn ich mich richtig erinnere) Kino 6 bis Kino 9: 829 + 220 + 241 + 443 = 1733 Plätze (Plätze für Behinderte nicht mitgerechnet).

Auf der Etage von Saal 6 ist das Herren-Klo hinter dem Popcorn-Stand. Platz für (glaube) sieben Personen. Das Damen-Klo kenne ich jetzt nicht, aber ob da wirklich mehr ist? Auf jeden Fall zu wenig!

Aber auch bei den Kassen wurde beim Mathäser schlecht geplant. Eigentlich braucht man am Wochenende gar nicht mehr ins Kino gehen. Man muß erstmal eine halbe Ewigkeit sich durch die Menschenmassen durchquetschen, um an seine reservierten Karten heranzukommen.

Toll, dass es Abholautomaten gibt. Da kosten die Karten den regulären Preis plus einer Service-Pauschale von 50 Cent. Moment? Beim Kauf der Karten übers Internet und der Abholung am Automaten eine zusätzliche Servicepauschale? Sollte das nicht eher andersrum sein? Die 50 Cent gelten übrigens nicht pro Bestellung, sondern pro Ticket. Verkehrte Welt.

Beim Popcorn-Stand ist es am Wochenende eigentlich auch wieder das gleiche. Total überfüllt und lange Wartezeiten. Es sind einfach zu wenig Stände.

Da kann ich nur sagen: Filme werden fürs Kino gemacht, aber man sollte sie nicht in Kinos mit zu wenigen WCs, Kassen und Popcorn-Ständen anschauen…

John Williams rulez!

Mittwoch, den 5. November 2008

Einfach genial gemacht:

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=lk5_OSsawz4]

Update: Ich hatte mich vor kurzem mit Sandra über klassische Konzerte unterhalten. Es ist lange her, dass ich mal eines besucht hatte, aber es war überwältigend. Es gab keine Boxen und keine Verstärker, nur die Musiker und den Dirigenten. Es war überwältigend.

Was mir besonders gut gefallen würde, wäre ein klassisches Konzert mit bekannter Filmmusik. Vorallem das TNG-Theme würde mich reizen – aber für einen Konzert-Abend wohl nicht lang genug *g*. Aber wenn man dann noch ein paar der Meisterwerke von John Williams dazu packt… Ein Konzert “SciFi-Melodien”, das wärs!

Kino: Tropic Thunder

Sonntag, den 21. September 2008

Heute war ich wieder im Waldkraiburger Cinewood und habe mir mit Freunden den Ben Stiller-Film “Tropic Thunder” angeschaut. Leider wurde bisher weder die B12 ausgebaut, noch die A94 fertiggestellt. Also mußte ich auf der alten B12 entlang – an den “Achtung Unfall-Häufungsstrecke” vorbei – fahren. Ich fände es toll, wenn die A94 von München nach Mühldorf endlich mal fertig ist und es dann auch eine “Ausfahrt Dorfen” gibt. Aber das dauert noch.

Nun aber zum Film. Die Plakate dazu hatten wir in USA ja überall gesehen, allerdings konnte ich damit nicht viel anfangen. Inzwischen kenne ich ja den Film. Also hier mal die Beschreibung:

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Krieg der Scheiben

Samstag, den 6. September 2008

Nachdem sich im HD-Krieg nun endlich ein Format durchgesetzt hat, könnte man meinen, dass jetzt alle (bis auf die Verlierer) glücklich seien. Aber trotzdem tauchen immer wieder kritsche Meldungen auf.

So hatte Warner auf der IFA mitgeteilt, dass sie mit der bisherigen Entwicklung nicht zufrieden wären. Grund dafür wäre die starke Dominanz von Playstation 3 im Blu Ray-Player Markt. So würden laut Statistik PS3-Player durchschnittlich nur 2,5 HD-Filme kaufen, während Besitzer von Stand-Alone-Player durchschnittlich 5,6 HD-Filme kaufen würden (nebenbei: Hier mal ein objektiver Vergleich zwischen Nintendo Wii und Playstation 3).

Aber mal ehrlich. Jetzt wo der Format-Streit beendet ist, welche guten Filme hat Warner bisher auf Blu Ray veröffentlicht? Und welche davon sind von der Qualität wirklich besser? Die Suche bei Amazon nach Warner und Blu Ray ist doch eher ernüchternd und zeigt einen weiteren Faktor für den bisher eher zurückhaltenden Erfolg der Blu Ray.

Und heute war bei heise zu lesen, dass ein Samsung-Manager der Blu Ray nur noch 5 Jahre gibt. Allerdings wird nicht klar, wie er zu dieser Ausssage kommt und wie es danach aussehen wird. Blu Ray wird nur verschwinden, wenn man etwas anderes dafür hat. Vielleicht werden es ja Speicherkarten bzw. USB-Sticks sein – wie z.B. Ghostbusters? Vielleicht werden es auch Video-On-Demand-Lösungen, welche die herkömmlichen Medien ablösen werden. Jedoch sind viele DRM-Lösungen (ähnlich wie die Kopierschutzfunktionen) eher störend und könnten den Filmgenuss wegen nicht-funktionieren mindern. Die Raubkopierer-Werbung (welche ja nur Leute zu sehen bekommen, die sich das Medien gekauft haben) sind schon nervig genug.

Wo wir gerade bei “Raubkopierern” sind. Die Medienindustrie wird da immer gewalttätiger. Sie profitieren sehr stark von der verdachtsunabhängigen Vorratsdatenspeicherung (Ob die wohl einige Minister unter Vertrag haben?) und schicken inzwischen auch das FBI vor, um Blogger im Schlafanzug aus seinem Haus rausschleppen zu lassen. Zudem gibt es nun für “Rechteinhaber” sehr geringe Hürden bei der Providerauskunft, was ich als sehr beunruhigend empfinde, da damit für Mißbrauch Tür und Tor geöffnet wurde.

Noch ein Gedanke zur verdachtsunabhängigen Vorratsdatenspeicherung bzw. der Datensammelwut unsere Kultur: Es können nur Daten gestohlen werden, die gespeichert werden. Die Speicherung von Daten sollte nur stattfinden, wenn diese auch wirklich benötigt werden (z.B. für Abrechnung). Eine Speicherung auf Vorrat kommt doch einer Einladung zum Diebstahl / Mißbrauch der Daten gleich.

Naja, wenn die Filmindustrie halt nicht will, dass man sich die Scheiben kauft, dann kann man ja noch immer ins Kino gehen und Filme auf großer Leinwand in sehr hoher Qualität anschauen. Während mich die Raubkopierer-Werbung bei DVDs nervt, so finde ich die Filmbefreier doch sehr nett gemacht. Und Recht haben sie. Man braucht ja nicht alles zuhause.

Da man nicht alles im Kino anschauen kann – und auch nicht zuhause im Regal stehen haben möchte (oder halt immer der Umweg über ebay), so gibt es ja einige DVD-Verleihs wie Lovefilm.de.

Heute 22:00 Pasinger Fabrik: KinoM-Screening

Dienstag, den 29. Juli 2008

Heute abend findet mal wieder eine Vorführung vom derzeitigen KinoKabaret statt. 22:00 Pasinger Fabrik – u.a. mit einem Kopfkamerafilm und einem halben Dutzend weiterer Kurzfilme, die innerhalb der letzten 72h von rund 30 Teilnehmern produziert wurden.

KinoM ist eine der Jüngsten von weltweit knapp 50 Gruppen, die sich regelmäßig beim sog. KinoKabarett treffen, um gemeinsam innerhalb von 48 bzw. 72h Kurzfilme zu produzieren.

Wir freuen uns über jeden Besuch heute Abend. Mehr Infos zu Kino, KinoM gibts unter http://www.KinoM.de.

Der Flug von Frankfurt nach Tokyo

Sonntag, den 22. Juni 2008

Um 21:11 (Frankfurt) bzw. Sonntag, 22.06. um 4:11 (Tokyo) ging es dann los. Da erhob sich die Boing 747-400 mit mir (und vielen anderen) in die Luft.  Ich hatte einen Platz am Flügel – jedoch in der mittleren Reihe außen rechts. Beinfreiheit gleich Null. Dafür gab es diesmal Durchsagen in Japanisch, Englisch und Deutsch.

Aber was macht man nun in den (geplante Flugzeit) 10 Stunden und 50 Minuten? Okay, jeder Platz hat einen kleinen Bildschirm und man konnte dort Filme, Videoclips und Informationen anschauen – auch konnte die Fernbedingung als Joypad bei einfachen Spielen (Invaders, Pipes etc.) verwendet werden. Ich entsschied mich für die Filme.

Als erstes habe ich mir 10.000 BC angeschaut. Nett gemacht – aber irgendwie fand ich es etwas überdreht. Obgleich es einigermaßen gut zeigt, was passiert, wenn unterschiedlich stark entwickelte Kulturen aufeinandertreffen. Ich gebe dem Film mal eine 3+.

Danach habe ich mir Vantage Point (Deutsch: 8 Blickwinkel) angeschaut. Der Film war richtig gut gemacht – nur war der Präsident viel zu friedlich (untypisch für amerikanische Präsidenten). Die Geschichte entwickelt sich mit jedem weiteren Blickwinkel ein Stückchen weiter – bis es zum Showdown kommt. Hier gebe ich eine 1-. (Minus für den “lieben Präsidenten”)

Ich habe dann mal versucht etwas zu schlafen – natürlich erfolglos. Also habe ich dann mit 27 Dresses weitergemacht. Lustig, berechenbar, romantisch. Ewige Brautjungfrau und Hochzeits-Hobby-Planerin trifft auf zynischen Autor ihrer Lieblings-Hochzeits-Kolumne. Die Schwester fängt was mit ihrem Chef an (den sie liebt) und am Ende soll sie die Hochzeit für ihren Chef und ihrer Schwester organisieren… Hier gebe ich eine 2-.

Zwischendurch habe ich wieder versucht, die Augen zu schließen. Das hat auch funktioniert. Aber Schlafen ging trotzdem nicht. Also habe ich auch noch Jumper angeschaut. Ein sehr interessanter Film. David Rice (Hayden Christensen) bemerkt, dass er sich selber wohin er möchte teleportiern kann. Er nutzt diese Fähigkeit, um sein Bargeld ein wenig aufzustocken und hat dann auch einige Zeit ein schönes Leben – bis dann Roland (Samuel L. Jackson) mit seinen Leuten auftaucht, um David umzubringen – “Nur Gott sollte die Macht haben, überall gleichzeitig zu sein”. Der Film ist genial gemacht. Dieser Film erhälft von mir eine 1. Leider konnte ich den Film nicht ganz bis zum Ende schauen – da das Flugzeug dann schon im Landeanflug war.

Das Flugzeug ist dann am 22.06.2008 um 7:55 (Frankfurt) bzw. 14:55 (Tokyo) gelandet. Der Flug hat somit “nur” 10 Stunden und 44 Minuten gedauert.

In Tokyo angekommen habe ich dann auch meinen Koffer bekommen – diesmal war er im gleichen Flugzeug ;-) und bin dann erstmal raus um einen Geldautomaten, ein öffentliches Telefon und den Schalter für die Bustickets zu suchen. Telefon und Geldautomaten waren schnell gefunden – aber diese zu bedienen ist ein anderes Thema. Ich mußte erstmal wieder überlegen, was Geld abheben auf englisch heißt. Ich hatte am Geldautomaten nur Englisch und Japanisch zur Auswahl. In meinem Sprachführer Japanisch ist zwar “Geld abheben” mit o-kane hikidasu übersetzt – aber leider nicht mit den japanischen Zeichen. Das Wörtchen Withdraw kam mir dann aber doch irgendwie bekannt vor – und so habe ich 20.000 Yen (umgerechnet ca. 120 Euro) abgehoben.

Dann ging es erstmal weiter an die Telefone. Was muß ich da aber als Vorwahl verwenden? Meine Versuche waren erstmal nicht sehr erfolgreich – und so entschloß ich mich, erstmal mit dem Bus Richtung Shinjuku zu fahren (ca. 1,5 Stunden).

Inzwischen weiß ich aber, dass man fürs Ausland 001 vorwählen muß. Also 001 49 89 xyz für München.

Auf der Busfahrt habe ich ein paar Fotos gemacht, damit ihr Euch einen Eindruck von Japan machen könnt.

Beim vierten Foto könnt ihr ein Teil von Tokyo Disney Resort sehen – ich hatte das leider zu spät bemerkt – und saß auch auf der falschen Seite vom Bus :-( Ich werde leider keine Zeit haben, den Park zu besuchen.

John Nash: A Beautiful Mind

Samstag, den 14. Juni 2008

Ihr kennt doch sicher noch den absolut genialen Film “A Beautiful Mind”. In der Hauptrolle Russel Crowe als Mathematik-Genie John Nash. Der Soundtrack dazu ist einfach nur genial. Super Film. Kann ich jedem nur empfehlen.

Der Film basiert aber auf einer wahren Geschichte. John Nash gibt es wirklich. Und er wurde gestern 80 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch. Mehr über ihn findet ihr bei heise.de.

Wir haben John Nash zu ehren den Film “A Beautiful Mind” gestern Abend nochmal angeschaut. Und die Musik wirkt einfach.


Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: