Unser Größter: Jupiter
Samstag, den 16. Oktober 2010Am Freitag Abend waren wir mit ein paar Kollegen in der Volkssternwarte München und haben uns den Vortrag “Unser Größter: Jupiter” angeschaut. Hans-Georg Schmidt (1. Vorsitzender des Vereins Bayerische Volkssternwarte München e.V.) hat sehr viel Interessantes über diesen Gasriesen auf sehr ansprechende Weise erzählt. Vorallem – wenn man mal dort mit dem Raumschiff vorbeifliegen sollte – empfiehlt es sich, das Fenster zu schließen. Auf dem Planeten muß es furchtbar stinken ;-) Aber ich will jetzt nicht den ganzen Vortrag nacherzählen – da wendet ihr Euch am Besten mal selber an die Volkssternwarte *g*.
Was sicherlich auch noch einige von Euch wissen: Jupiter hat mehrere Monde. Und wer letztes Jahr auf unserer Hochzeit war, könnte sich vielleicht sogar an die Namen der Monde erinnern. Wie man auf dem unteren Foto unseres Beitrags zur Hochzeitsvorbereitungen vielleicht erkennen kann, hatten wir die Tische nach Planeten und anderen Himmelskörpern benannt. Da unsere Planeten nicht ganz ausreichten, haben wir auch die Jupiter-Monde dazu genommen.
Aber erstmal zu unseren Planten. Wie heißen sie? Gab es da nicht so einen Merksatz?
Hier von der Sonne beginnend:
- Merkur
- Venus
- Erde
- Mars
- Jupiter
- Saturn
- Uranus
- Neptun
Der Merksatz lautet: “Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel”. Fehlt da nicht noch einer? Doch. Pluto. Pluto ist aber leider kein Planet mehr, sondern nur ein Planetoid.
Hier mal der Tischplan unserer Hochzeit – die Planeten, Monde und Planetoiden sind nicht ganz in der richtigen Reihenfolge. Auch die Abstände stimme nicht ganz *g*:
Die vier (bekanntesten) Jupiter-Monde sind Io, Europa, Ganymed und Kallisto. Insgesamt gibt es aber um die 60 Monde, die um den Jupiter kreisen. Außerdem hat der Jupiter auch kaum sichtbare Ringe.
Zusäztlich hatten wir da noch die drei Monde Titan, Dione und Miranda. Die ersten beiden kreisen um den Saturn, letzterer gehört zum Uranus.
So, genug von unserer Hochzeit, zurück ins Weltraum. Die Sternwarte hat auch einige mächtige Teleskope auf dem Dach stehen, mit dem sich – bei schönem Wetter – auch die Planeten gut beobachten lassen. Dort gibt es auch passende Bücher, schöne Poster und holografische Postkarten. Virtuell kann man sich übrigens auch die Planeten mit Hilfe der kostenlosen Software Celestia anschauen.












