Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Mein neues Handy: HTC Touch Diamond 2

Freitag, den 12. Juni 2009

Nach fast vier Jahren haben ich mich entschlossen, mein gutes altes Xda IIi von O2 (bzw. ebenfalls HTC) durch ein neueres Modell zu ersetzen. Ich habe mich nun für ein HTC Touch Diamond 2 entschieden. Zwar wäre ein IPhone oder ein Google Android-Handy auch nicht schlecht gewesen, aber die Vertragsbindung sagt mir nicht zu. Meine Handy-Rechnung liegt monatlich zwischen einem und fünf Euro…

Die wichtigsten Funktionen für mich sind:

  • GPS integriert
  • Synchronisation mit Outlook (Kontakte, Kalender, Mails)
  • Telefonieren ;-)

GPS habe ich auch gleich mit dem GPS Cylce Computer (Freeware) ausprobiert. Funktioniert einwandfrei. Habe daher nun auch den Garmin eTrex von meiner Wunschliste runtergeworfen. Der GPS Cycle Computer kann alles, was sich brauche. Falls ich mal wieder Koordinaten suche, dann hilft mir da die Software G-Watch weiter.

Nachdem mein TomTom auf dem neuen Handy nicht starten wollte (und ich mein altes Handy als Navi im Auto lassen will) habe ich mich hier für CoPilot entschieden. Eine Testversion war beim Handy dabei. Ein Vergleich der beiden Systeme hat aber einige Unterschiede aufgezeigt. TomTom hatte (trotz der älteren Karten) doch immer wieder eine etwas bessere Route vorgeschlagen. Für Fußgänger und Radfahrer ist CoPilot nur bedingt geeignet. Es gibt zwar die Einstellung, Routen für Fußgänger oder Fahrradfahrer berechnen zu lassen, aber die (teilweise in der Karte sogar eingezeichneten) Fuß- und Radwanderwege wollte er nicht als gültige Positionen akzeptieren ;-(.

Insgesamt ist der GPS-Empfänger aber deutlich schneller (liegt wohl auch am A-GPS) als die anderen Geräte.

Die Synchronisation mit Outlook funktioniert (wie zu erwarten war) fehlerfrei.

Das Handy hat zwei Kameras (vorne und hinten), ein Blitz fehlt. Der Bildschirm ist mit 800×480 Pixel schön größ. Ein Steuerkreuz (rauf, runter, links und rechts) fehlt aber.

München bei Nacht

Freitag, den 14. November 2008

Ich muß leider zugegeben, das ich mich in München wohl noch sehr schlecht auskenne. Ich wollte heute vom Olympia Event-Center nach Hause fahren. Laut Google Maps etwa 13 km. Mein Fahrradcomputer zeigt 22,53 km an…

Okay, zu meiner Verteidigung muß ich hier sagen, dass es schon dunkel war und auf dem hinweg bin ich erfahrenen Radfahrern hinterhergefahren – und ich hatte schon einige Probleme diese nicht aus den Augen zu verlieren – um Wegpunkte zu betrachten und zu merken war keine Zeit.

Also bin ich mal aufgebrochen und den Spiridon-Louis-Ring entlang gefahren. Dort war auch der Start vom Marathon. Aber mit den ganzen parkenden Autos und ohne Absperrungen fast nicht wieder zu erkennen. Weiter ging es dann in die Aggamanstraße, von der aus rechts das Theaterzelt Das Schloss zu sehen ist. Dort hatten wir vor etwa drei Jahren Cavewoman und Caveman angeschaut ;-) Weiter ging es dann rechts in die Schwere-Reiter-Strasse Richtung Dachauer Strasse.

Irgendwie hatte ich aber das Gefühl, dass ich in der Dachauer Strasse zu weit in den Westen komme und bin daher links in die Lothstrasse abgebogen und von dort irgendwie auf die Schleißheimer gekommen.  Die kam mir bekannt vor, werden wir wohl auch auf der Hinfahrt gekreuzt haben. Also bin ich da mal entlang. Ah, endlich wieder eine Strasse die mir bekannt vorkommt: Petuelring. Den Namen habe ich doch schonmal gehört. Nur irgendwie blöd, dass der BMW-Turm jetzt so nah ist und der Olympiaturm wieder so groß. Da bin ich wohl etwas im Kreis gefahren…

Über den Petuelring ist inzwischen eine kleine Parkanlage mit grünen Lichtern. Eigentlich ganz angenehm… wenn man dort in der Gegend wohnt. Weiter ging es dann in die Leopoldstrasse. Diese führt ja Richtung Marienplatz. Und ich bin sogar in die richtige Richtung gefahren ;-)

Als ich die Leopold so entlang gurke dachte ich an das fehlende WLAN im Event-Center. Ich konnte nicht nachschauen, ob es im Piraten-ARG wieder weitergeht. Zeitgleich entdeckte ich aber auch das Wirtshaus zur Brez’n – dort wird ein kostenloses WLAN angeboten. Woher ich das weiß? Naja, zwei Häuser vorher ist das News-Cafe, indem ich mich damals mit Vivien getroffen hatte. Das war damals cool. Da ich eh durch den englischen Garten mußte (zumindest sind wir auf der Hinfahrt da auch durch) habe ich die gleiche Strecke genommen wie damals und hatte dann auch bei der Brücke kurz gestoppt. Ach ja, da werden Erinnerungen wach. Irgendwie ein gutes Gefühl, dass ich Microsoft zu verdanken habe *g*.

Den Englischen Garten hatte ich dann schnell durchquert und landete schließlich in der Prinzregentenstrasse. Allerdings bog ich rechts ab und landete somit im Franz-Josef-Strauss-Ring. Direkt vor einem amerikanischen … irgendwas. Hier kannte ich mich aber wieder aus. Dort hatte ich schon mit tausenden anderen besorgten Bürgern gegen den Überwachungswahn demonstriert. Kalt war es damals. Trotzdem waren sehr viele Bürger für unsere Rechte unterwegs. Und ich war dabei. Gebracht hatte es bisher leider nur sehr wenig – aber zumindest kannte ich mich hier jetzt wieder aus. Daher war es für mich dann ein leichtes von dort den Karl-Schang-Ring und Thomas-Wimmer-Ring entlang zum Isartor zu fahren.

Auf dieser Strecke habe ich auch die Maximiliansstrasse gekreuzt. Diese ist mit ihren gelben Lichtstreifen doch sehr auffällig. Unter dieser Kreuzung befindet sich ein Raum der öfters für Ausstellungen genutzt werden. Vor etwa 6 Jahren habe ich mir dort die Ausstellung Circlelights von Thomas Huber angeschaut. Eindrucksvoll.

Vom Isartor nach Hause war dann kein Problem mehr.  Außer dass ich an der Museumsinsel gefragt wurde, wo die Muffathalle sei. Sowas weiß ich doch nicht – aber mein Navi ;-) Ironischerweise zeigte die eine der beiden jungen Damen auf das Gebäude auf der anderen Strassenseite und fragte, ob es sich vielleicht um diese Gebäude handeln könnte. Ich verneinte, da ich dort nur das Volksbad vermutete. Die Muffathalle scheint aber direkt daneben zu sein. Tja, mal wieder was dazu gelernt.

Tja, so eine nächtliche Tour durch München ist eigentlich schon spannend. Aber ohne GPS und Navi doch etwas mühsam. Ich hatte mir ja schon überlegt, eine Universal Fahrradhalterung für Geräte zwischen 45 und 72 mm breite) bzw. für Geräte zwischen 35 und 105mm zu kaufen. Mein jetziges Handy ist etwa 72 mm breit. Ein Iphone etwa 62,1 mm. Aber ohne GPS bringt mir das nicht wirklich viel :-(.

Insgesamt war ich mit dem Fahrrad für die 22,53 km eine Stunde, 37 Minuten und 49 Sekunden unterwegs. Das macht eine Schnitt von 13,82 km/h. Somit bin ich dieses Jahr schon über 100 Stunden mit dem Fahrrad unterwegs gewesen und nähere mich langsam auch den 1.800 km – vielleicht komme ich sogar noch auf 2.000 km dieses Jahr ;-)

Telefonrechnung verhundertfacht

Samstag, den 6. September 2008

Heute ist meine Handy-Rechnung für August gekommen. Die Kosten sind das 101fache meiner Januar-Rechnung. Nicht schlecht, oder?

Monat Eurocent
Januar 2008 48
Februar 2008 446
März 2008 278
April 2008 171
Mai 2008 249
Juni 2008 54
Juli 2008 101
August 2008 4848

Und nein, ich habe kein IPhone gekauft. Auch war das kein DSL-Anschluss von Vodafone, den man mit dem Handy teuer geschenkt bekommt (ohne wirklich darauf hingewiesen zu werden). Ich war nur mal kurz in Amerika drüben…

Mini-PC mit A120 Netbook von ONE

Freitag, den 5. September 2008

Okay, schon wieder berichte ich über ein Produkt von der Firma ONE. Nein, ich bekomme kein Geld und auch keine Incentives. Ich bin nur sehr zufrieden mit meinen bisher dort gekauften Produkten und empfinde die Angebote dort auch immer als sehr interessant und ansprechend. Und so sagt mir die neue Variante One Mini-PC A120-HD zu.

Wenn ich das richtige sehe, handelt es sich um ein A120 Netbook, welches zusammen mit Tastatur, Maus, Flachbildschirm und externer Festplatte als Paket verkauft wird.

Ein 17″-Bildschirm (1280×1024) würde mir persönlich für einen Arbeitsplatz nicht mehr ausreichen, aber für Standard-Büroanwendungen und im-Internet-surfen reicht das aus. Man kann sich natürlich auch ein größeren Bildschirm auswählen – aber leider hat ONE hier sonst nur noch BenQ-Geräte im Angebot.

Die externe Festplatte kann man ebenfalls in verschiedenen Größen kaufen (60GB bis 320GB). Somit kann man die eingebauten 4GB für das System und die externe Festplatte für die Daten nutzen. Eigentlich gar nicht so dumm.

Eine externe Tastatur macht Sinn. Für Unterwegs kann man zwar die kleine Tastatur nutzen – aber Tippen auf einer normalen Tastatur ist doch angenehmer und wesentnlich schneller. Das gleiche gilt auch für die Maus. Ich nutze zwar seit Jahren auch Touchpads – aber an eine echte Maussteuerung kommen Touchpads einfach nicht ran (und sie nerven beim tippen, da man vielleicht mal auf das Touchpad kommt und der scheinbare Klick den Cursor irgendwo hinschickt – nur nicht da, wo man gerade schreibt…).

Ich bin relativ gut ausgerüstet – spiele aber schon langsam mit dem Gedanken mein “großes Notebook” durch eine neuere Variante zu ersetzen. Die Anforderungen dafür habe ich noch nicht festgelegt – außer, dass es zwei CPU-Kerne haben wird und es wird dort auch kein Vista installiert sein. Vorher wird eher noch meine kleinste Computer-Variante (mein Handy: Xda IIi) ersetzt. Und da habe ich mir ja schon so einige Gedanken gemacht.

Samsung innov8

Sonntag, den 31. August 2008

Auf der IFA hat Samsung ein neues Multimedia-Handy-Smartphone-Dingens mit GPS und 8Megapixel-Digicam vorgestellt. Einen kurzen Bericht darüber habe ich bei Heise gefunden. Allerdings fehlt eine Navigationssoftware. Trotzdem wäre dies ein guter Ersatz für mein altes Xda IIi.

Als Betriebssystem läuft – wie auf den Nokia-Modellen das Symbian/S60 (nicht zu verwelchsen mit dem Siemens-Handy S60).

All-in-one Handys von Nokia

Dienstag, den 26. August 2008

Nachdem mich El Capitan auf das N95 aufmerksam gemacht hat, habe ich mir die Handy-Produkte des Gummistiefel-Herstellers aus Finnland mal näher angeschaut. Der N95 hat auch einen GPS-Empfänger integriert und mit der @trip mobile Software werden die Fotos mit den richtigen Koordinaten (über GPS) gespeichert. Ich habe bei mir auf dem Rechner die @trip PC Software installiert, mit der ich die gespeicherten Koordinaten aus meinen i-gotU auslese.

Aber zurück zu Nokia. Auf der Nokia-Website habe ich auch einen N96 entdeckt. Dort heißt es unteranderem bei Fotografie “Automatisches Einfügen von Informationen zum Aufnahmestandort in die Bild-Datei”. Das klingt doch schonmal ganz gut, oder?

Auch hat heise online nun über zwei neue Nokia Modelle (N79 und N85) berichtet, die ich mir noch näher anschauen muß.

Mir ist aber noch nicht klar, wie Nokia Maps funktionieren soll. Ich will ein Navigationssystem ohne zusätzliche Datenverbindungen nutzen können – und die Karten über meinen Internet-Zugang hier updaten.

Vielleicht habe ich ja mal die Möglichkeit, mir ein N95 mal näher anzuschauen ;-)

GPS in All-in-one-Geräten

Freitag, den 22. August 2008

Mein TomTom-GPS-Empfänger hat ein kleines Problem. Der eingebaute Akku ist wohl defekt. Jedenfalls kann ich ihn nur noch verwenden, wenn ich ihn mit dem KFZ-Ladegerät betreibe. Das ist unpraktisch. Ich kann das Ladegerät nämlich nicht an mein Fahrrad anschließen. Also somit auch keine Fahrradnavigation mehr. Scheinbar ist auch die Antenne etwas beschädigt – der Empfänger braucht inzwischen eine halbe Ewigkeit um ein gültiges Signal zu bekommen. Ich brauche wohl einen neuen Empfänger.

Mein jetziges “Handy” (xda IIi von O2) ist inzwischen auch über drei Jahre alt. Der Ein/Ausschalter ist auch schon seit etwa einem Jahr kaputt und auch meinen Gürtelklipp habe ich inzwischen verloren. Als Stifte kann man die alten Nintendo DS-Stifte gut verwenden (die zwei ursprünglichen Stifte hatte ich relativ schnell verloren gehabt – und man konnte keine nachbestellen). Vielleicht wäre es mal an der Zeit ein neues Handy zu kaufen.

Den GPS-Empfänger nutze ich ja nur mit meinem Handy. Vielleicht doch mal ein Handy mit eingebautem GPS? Der xda orbit hat mir eigentlich gut gefallen. Aber auch das iPhone ist interessant. Wobei mich natürlich auch ein Linux-basiertes (z.B. Googles Android-Betriebssystem) Handy zusagen würde. Falls ich mir ein neues Handy kaufe, muß es natürlich wieder ein kleines All-in-one-Gerät sein.

Folgende Funktionen:

  • Navigation mit GPS
  • Kalender (synchronsierbar mit meinen Rechnern/Webdiensten)
  • Kontkate (synchronsierbar mit meinen Rechnern/Webdiensten)
  • E-Mail Nachrichten (synchronsierbar mit meinen Rechnern/Webdiensten)
  • Fotos (min. 1.3 Megapixel, Fotolicht wünschenswert)
  • WLAN (auch verschlüsselt)
  • Bluetooth
  • SMS
  • Remote Desktop (rdesktop, mstsc, terminal etc.)
  • Im Internet surfen
  • Fernbedienung
  • SD oder Mini-SD
  • GPS-Logger
  • Optional: Kompass
  • Touchscreen

Ach ja, und vielleicht auch noch telefonieren. Das wäre echt praktisch. So ein Gerät wird sicher bald kommen – aber ob es erschwinglich sein wird? Das iPhone hat ja viele Funktionen – aber auch einige Beschränkungen und ist eigentlich nur über einen mir viel zu teuren T-Mobile Vertrag verfügbar.

Oder ich hole mir einfach mal einen i-gotU GT-200. Der kann über Bluetooth die aktuelle Position weitergeben und wäre damit als GPS-Empfänger für Navigation auch ganz brauchbar und ist mit 65 Euro auch relativ günstig. Aber es ist halt wieder ein externes Gerät und ich habe ja schon einen GPS-Logger. Und leider funktionieren diese bisher nur unter Windows :-(.

Telefonmarketing für DSL

Mittwoch, den 9. Januar 2008

Viele Anbieter streiten sich um die DSL-Kunden. So versuchen auch seit einiger Zeit Handy-Anbieter in diesen Markt reinzukommen. So auch mein Handy-Anbieter. Also wurde ich heute Mittag auf meinem Handy angerufen. Ich hätte angeblich bereits schon das Angebot per SMS erhalten und wie meine Meinung dazu wäre. Ich habe vor kurzem nur eine Nervmail:

“Sie nutzen seit einiger Zeit Ihre persönliche Mailbox nicht mehr. Dabei gehört Sie doch automatisch kostenlos zu Ihrem Handy und bietet Ihnen viele Vorteil. Doch nur dann, wenn Sie eingeschaltet ist!”…

Warum der Anbieter das letzte “Sie” großgeschrieben hat – obwohl dies für die Mailbox steht – ist mir nicht ganz klar. Aber das ich keinen Hinweis auf die Kosten in der Mail, noch in der verlinkten Seite finde, empfinde ich persönlich als Unverschämtheit. Zwar heißt es, dass weder ein Anschlusspreis noch eine monatliche Grundgebühr anfällt. Und auch, dass ich über jede eingegangene Nachricht kostenlos per SMS benachrichtig werde – und das sogar im Ausland. Aber was kostet es mich, die eingegangenen Nachrichten abzurufen? Erst nach längerer Suche finde ich dann den Hinweis, dass mich das Abfragen der Mailbox außerhalb der Homezone 19 Cent/Minute kostet. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass dies kostenlos sei.

Das mit dieser Nervmail hatte ich zwar kurz erwähnt, bin aber selber erstmal nicht näher darauf eingegangen. Also zurück zum Angebot. DSL4000 für 30 Euro im Monat? DSL4000? Sehe ich so aus, als hätte ich genug Zeit, um mich über Feldwege ins Internet einzusteigen? Hey, ich habe ne mehrspurige Autobahn mit 16.000 kbit/s. Ach, die haben die auch. 35 Euro pro Monat. Muß ich jetzt noch einen Telekomanschluss haben oder nicht? Das hat sich mir beantwortet – aber erstmal mußte sie über andere Anbieter schimpfen, die gerne sowas verheimlichen usw. usw. usw. Insgesamt hat sie eigenltich sehr viel geredet. Und dann meinte sie auch, dass wir einen tollen Router von denen bekommen würden. Ich fragte nach, ob es sich dabei um die Fritz!Box handeln würde. Nö, deren Router sei besser.

Bitte? Besser als die Fritz!Box? Okay, die Fritz!Box 7170 gibt es jetzt schon seit einiger Zeit. Aber damals war sie ihrer Zeit weit vorraus – und heute teilweise immer ncoh. Als sie dann irgendwas von schlechter Sprachqualität, wenn man gleichzeitig surfen würde, erwähnte, war ich doch etwas irritiert. Angeblich hätten sich Kunden über schlechte Sprachqualität bei der Fritz!Box geäußert. Also ich habe da noch keine Probleme festgestellt. Aber ich kann mich dunkel erinnern, dass es mal vor sehr langer Zeit eine Firmware von AVM gab, die so ein Sprachqualitätsproblem bei der Fritz!Box beheben würde. Sie hat das mal so stehen gelassen und mir dann die anderen Vorteile deren Router erklärt. Man könne WLAN nutzen, vier Computer anschließen. Zwei analoge Telefone. Ein digitales Telefon. Zwei PCs. Vier Telefone… Irgendwie ist diese Aufzählung irritierend. Ich schaue mir das lieber nochmal auf der Website an: 2 analoge Geräte (z.B. Telefon/Fax), 1 ISDN-Endgerät, 4 PCs/Notebooks (LAN) sowie eine WLAN-Schnittstelle. Hat also schonmal ähnliche Anschlüsse wie meine Fritz!Box. Ich habe mal gefragt, ob ich eine USB-Festplatte dort anschließen kann, um diese als Netzlaufwerk zu nutzen – sie hat aber dann mit den Vorteilen des Tarifes weitergemacht. Also mir gefällt der Router von denen nicht. Ich glaube, dass der weder als Anrufbeantworter genutzt werden kann, noch USB-Geräte unterstützt. Wie schonmal erwähnt. Die Fritz!Box ist den anderen einfach vorraus.

Bei den Tarifen halt das übliche. Kostenlos ins deutsche Festnetz und das eigene Mobilfunknetz. So ne Family-Option mit mehreren SIM-Karten wäre da noch dabei.

Grundsätzlich ist das Angebot zwar interessant. 24 Monate Vertragsbindung und 30 bzw. 35 Euro pro Monat + paar Cent fürs Telefonieren in andere Handynetze. Aber ist wohl auch nur in größeren Städten verfügbar. Ein Verfügbarkeitstest mit meiner alten Dorfener Adresse ist negativ ausgefallen. Verglichen mit unserem jetzigen Anbieter sind das zwar 15 Euro im Monat weniger (bei DSL16000) – aber bei solchen Kampfpreisen bei den neuen DSL-Anbietern kann man ganz schön auf die Nase fliegen. Die Gefahr, dass irgendwas nicht klappt und man dann Ewig in der Warteschlange kostenpflichtiger Hotlines rumhängt ist einfach zu groß. Wir bleiben jetzt erstmal bei einem großen, erfahrenen Anbieter, dessen Kinderkrankheiten bereits geheilt sind. Ich will Internet. Und da bin ich nicht so experimentierfreudig. Es soll funktionieren. Wer billig will, kriegt billig.

Ich habe sie dann nochmal gefragt, wie ich diese unerwünschten Werbemails (Mailbox) stoppen kann. Sie meinte nur, dass sie dafür nicht zuständig ist und sich daher dort nicht auskennt. Bevor meine Kollegen vor Lachen am Boden liegen, habe ich das Gespräch beendet gehabt.

Bin ja schon auf den nächsten Anruf gespannt. Ich habe mir schon mal einige Gedanken für Themen gemacht:

  • Verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung:
    Welche Daten  werden dort über mich gespeichert. Und ob die auch sauber getrennt von den Abrechnungsdaten und gegen unrechtmäßige Zugriffe geschützt seien. Und ob sie auch auf die  Verfassungsbeschwerde hoffen bzw. die Ausnahmeregelung nutzen.
    Auch würde mich doch sehr interessieren, wie hoch die Kosten für diese zusätzlichen Überwachungsmaßnahmen seien
  • Wie kann man sich gegen unerwünsche Werbeanrufe schützen. Gibt es auch Fangschaltungs- und Belästigerabwimmel-Funktionen
  • Wie zuverlässig ist deren Internetanbindung. Wie hoch ist die garantierte Verfügbarkeit und welche Summen stehen mir als Entschädigung bei einem Ausfall zu.
  • Gibt es auch kostenlose Servicenummern, wo Menschen rangehen oder muß ich dem Automat etwas vorsingen?

Aber sind die Anrufer wirklich das pure Böse und man muß es bekämpfen? Oder sind das nur andere Opfer unseres Systems, die auch ein wenig Geld verdienen müssen?

Streit ums iPhone

Montag, den 3. Dezember 2007

Der Streit ums IPhone ist eigentlich sehr interessant. Vodafone befürchtet, dass auch andere Handy-Hersteller am Umsatz durch die Mobilfunknutzung beteiligt werden will. Und so unwahrscheinlich ist das doch gar nicht. Es wird vermutlich über kurz oder lang sowieso so kommen. In anderen Bereichen gibt es sowas schon längst. Als pauschale. So bekommt die Musikindustrie mit jedem verkauften CD-Rohlinge einen entsprechenden Anteil. Die Firmen produzieren die Rohlinge und verkaufen diese, aber die Musikindustrie bekommt das Geld. Schließlich könnte darauf ja Musik gebrannt werden. Und auch bei Druckern und Kopierern wurde (oder sollte?) eine entsprechende Abgabe eingeführt werden – weil man ja urheberrechtlich geschützte Texte und Bilder kopieren oder ausdrucken könnte. CD- und DVD-Brenner ja sowieso. Also warum sollten jetzt die Handy-Hersteller nicht auch am Umsatz beteiligt werden?

Parallelen sehe ich da auch beim Autoren-Streik in den USA. Auch hier will man sich an den Umsätzen beteiligen.

Aber zurück zu den Handys. Gelten da nur Umsätze, die mit der jeweiligen Hardware erzeugt werden? Wenn ja, dann müßte der Handy-Anbieter zusätzlich zur verdachtsunabhängigen Vorratsdatenspeicherung auch immer das Handy-Modell mitspeichern, damit der Anbieter auch den richtigen Umsatz an den Hersteller zahlen kann. Oder bekommt Apple zwei Jahre lang den Umsatz, auch wenn das IPhone nach drei Tagen kaputt geht und ich mir dann ein richtiges Handy kaufe (weil ich ja sicher nicht aus dem Vertrag raus kann). Wo sollte aber das Geld der unverwüstlichen Siemens-Handys hingehen? Fragen über Fragen.

Handy und Internet

Dienstag, den 2. Oktober 2007

Gestern Abend war ich bei einer qualitative Marktforschung. Dabei saß ich mit unterschiedlichen Männern in einem Raum am Tisch und wir haben über Dienste fürs Handy diskutiert. Auf dem Tisch standen einige leckere (14) Schnitten und Süßwaren, sowie Getränke. Über dem Tisch hangen zwei Mikrophone die vermutlich mit der Kamera in der Ecke verbunden waren. Hinter einem großen Spiegel saßen vermutlich die Auftraggeber und beobachteten das Geschehen. Die Moderatorin hatte es nicht leicht, unsere Diskussion zu steuern ;-) Wir sind immer wieder etwas abgeschweift (englisch: rambling) und haben auch gerne über bestimmte Themen länger diskutiert. Insgesamt hat das ganze jetzt etwa zwei Stunden gedauert. Es war sehr faszinierend. Ich muß öfters sowas machen.

“Location Based Services” – zu Deutsch: Standardortbezogene Mehrwertdienste war  eines der zentralen Themen. Ich verstehe darunter vorallem die Lokale Suche bzw. OVIs (Ort-von-Interesse bzw. englisch: Point-of-Interest). Beispielsweise könnte ich mein Handy fragen, wo sich das nächste Kino befindet. Das Handy muß dementsprechend aber wissen, wo ich mich befinde. Das ist natürlich mit jedem Handy technisch kein Problem mehr. Anhand der Basisstation, wo sich mein Handy einloggt, kann die Position einigermaßen genau bestimmt werden. Dies funktioniert in den größeren Städten sehr gut – auf dem Land ist es jedoch relativ ungenau. Einige Telefonanbieter haben dies bereits als Dienst angeboten. Mit einem integrierten GPS-Empfänger (Global Positioning System) bzw. vielleicht bald in Europa ein Galileo-Empfänger kann die Position jedoch schon sehr genau ermittelt werden. Dieses System wir bereits für die ganzen Navigationssysteme verwendet.

Das Ganze ist insofern praktisch, dass z.B. Eltern sehen könne, wo sich ihr Kind gerade befindet. Allerdings kann auch der Provider sehen, wo sich ein Kunde befindet – oder auch der Staat sehen, wo sich ein Bürger befindet. Ob nun die vom Staat geforderte verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung sich auch auf die Position des Handy-Nutzers bezieht, ist mir nicht ganz klar. Es heißt, das Verbindungsdaten gespeichert werden sollen. Wenn sich ein Handy mit einer Station “verbindet”, dann fallen auch Daten an. Im schlimmsten Fall kann der Staat also den Weg meines Handys genau verfolgen. Und das ganze sechs bis 24 Monate.

Wenn man mal diese Befürchtung weiterspinnen: Ein Einbruch. Über die Vorratsdatenspeicherung weiß die Polizei, wer sich zum Zeitpunkt des Einbruchs in der Nähe befunden haben müßte. Diese Personen gelten automatisch als potentielle Einbrecher. Oder man bekommt eine Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung, weil in der Nähe ein Unfall passiert ist – von dem man aber selber vielleicht gar nichts mitbekommen hat. Ein “Gefährder” war vor 3 Monaten in einer Bar in München. Es waren auch mehrere andere Personen zufällig anwesend (ermittelt über Handyposition) – diese werden nun auch überwacht?

Diese Gedanken habe ich nicht mitgeteilt gehabt. Es gab den Einwand, dass sich der Nutzer überwacht fühlen könnte und deswegen wohl bestimmte Dienste nicht nutzen würde. Meine Anmerkung, dass der Nutzer sowieso überwacht wird und  ihm durch diesen Dienst dies nur bewußt werden könnte, wurde jedoch ignoriert. Technisch sind die Anbieter in der Lage. Nur die Speicherung der Daten ist im Moment noch ein Problem für die Anbieter – aber das müssen sie aufgrund der geforderten Vorratsdatenspeicherung sowie lösen. Ob jetzt nehmen SMS-Verbindungen und Telefonieverbindungen auch noch die Adressen der aufgerufenen Websites oder die Position mitgespeichert wird, ist dann nur noch Nebensache.

Grundsätzlich muß ich aber sagen, dass ich mit meinem Handy zufrieden bin. Es ist zwar schon über zwei Jahre alt, kann aber alles, was ich brauche: Navigation, Terminverwaltung, Kontakte. Ach ja, und gelegentlich auch telefonieren.


Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: