Politiker-Stopp

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Wenn die Auskunft mal nicht weiter weiß…

Montag, den 19. Oktober 2009

Gestern hatte ich einen komischen Anruf. Eine Frau war auf der Suche nach einer bestimmten Person. Die Auskunft hat sie an mich verwiesen. Wie kommt die Auskunft auf die Idee, das ich weiterhelfen könnte? Woher hatte die Auskunft überhaupt meine Nummer?

Die gesuchte Person steht aber auf einer von mir betreuten Websites. Dort im Impressum ist dann auch meine Telefonnummer zu finden. Nutzt die Auskunft etwa Google?

Ja, das tut sie. Es ist interessant, verwirrend, aber auch irgendwie verschreckend.

Die Auskunft wirkt sehr fortschrittlich – nur sollten auch die verwendeten Browser (Firefox 2.0) aktueller sein. Das Suchmuster ist eher klassisch (“Stadt Vorname Nachname”) und meine Seite entsprechend auf Platz 1 in den Suchergebnissen…

Aber die Geschichte beunruhigt mich ein wenig. (was sich jetzt nicht auf die anrufende Frau bezieht, sondern einfach allgemeiner etwas weiter gedacht gemeint ist) Ich bin jetzt nicht nur für Menschen erreichbar, die mit dem Internet umgehen können. Jetzt können auch Internet-Ausdrucker und andere Offline-Menschen indirekt über die Telefonauskunft Kontakt mit mir aufnehmen. Personen, denen Google zu kompliziert ist können nun über eine kostenpflichtige Hotline im Internet “recherchieren”.

Andererseits ist damit eine zusätzliche “Barriere” abgebaut. Ob die Auskunft auch Seiteninhalte vorliest, YouTube-Videos beschreibt und auch bei der Konfiguration von Nameserver-Einstellungen hilft?

Was passiert aber, wenn die Auskunft bei der Recherche im Internet mal auf ein Stoppschild landet? Das Internet wird immer mehr zu einem virtuellen Minenfeld und im Internet recherchieren wird immer gefährlich. Ein falscher Suchbegriff und man landet hinter Gittern. Der Job als googelnde Auskunft gehört somit wohl zu einen der gefährlichsten in Deutschland.

Aber denken wir noch ein wenig weiter. Nehmen wird uns ein Beispiel an den Herausgebern. Sie wollen Geld von Google, weil Google die “hochwertigen Inhalte” für die Suche verwendet. Gut, wenn sie ihr “geistigen Ergüsse s Eigentum” besser schützen wollen, dann sollen sie es meiner Meinung nach über die robots.txt machen. Google könnte aber natürlich jetzt genauso handeln und der Auskunft die (kommerzielle) Nutzung der Suche verbieten – oder aber sogar bezahlen lassen. Das wäre doch sicher ein interessantes Konzept.

Eigentlich sollte die Auskunft auch mir etwas bezahlen, da ich ja die ganze Vorarbeit geleistet habe (Website aufbauen, für Suchmaschinen optimieren, ..) und Nacharbeit (Kontakt herstellen, Daten mit Erlaubnis weitergeben).

Wie ihr merkt, sehe ich dieses Thema mit deutlich gemischten Gefühlen. Einerseits finde ich es toll, dass ich helfen kann, andererseits gibt es da viele Gefahren und dann werden auch noch andere (die kostenpflichtige Auskunft) für meine Arbeit entlohnt. Aber da ich kein Herausgeber veralteter äh klassischer Medien bin und viel mehr an das Postive und Gute im Menschen (bzw. im Internet) glaube, sehe ich auch kein Bedarf jetzt von der Auskunft (oder von Google) Geld zu verlangen. Das Internet ist ein Miteinander. Man hilft sich gegenseitig.

Suchmaschinen…

Donnerstag, den 17. Juli 2008

So gefällt mir das. Es ist noch nicht einmal eine Woche vorbei und meine Seite wird mit dem relevanten Suchbebriff auf Platz 1 gefunden. Schade ist aber, dass die eigentliche Bildergalerie in der Suche überhaupt nicht zu finden ist. Ziel müßte es doch sein, dass die Fotos der Harley Stampede ganz oben gefunden werden – und nicht erst der Umweg über meine Seite erfolgen sollte. Ich glaube, da muß ich nochmal ein wenig Gehirnschmalz reinstecken.

Sandra bloggt und Florian wird gefunden…

Sonntag, den 6. Juli 2008

Die Wege des Google sind unergründlich, oder? Gerade eben hat sich ein Besucher mit dem Suchbegriff “Fat Actress Episodenguide” auf meine Seite verlaufen. Okay, Episodenguide ist klar. Aber da gibt es nur Star Trek. Andere Serien hatte ich zwar immer mal wieder dort angefangen – aber aufgrund von Zeitmangel und auch Angst vor den Abmahnanwälten, habe ich es dann doch unterlassen. Und über Fat Actress habe ich sicherlich nichts hier geschrieben gehabt.

Okay, Hauptdarstellerin von Fat Actress ist Kirstie Alley. Einige kennen Sie vielleicht als Saavik in Star Trek II – Der Zorn des Khan. In den nachfolgenden Filmen (Star Trek III – Auf der Suche nach Mr. Spock und Star Trek IV – Zurück in die Gegenwart) hat dann aber Robin Curtis die Rolle als Saavik übernommen. Aber trotzdem, ich hatte nicht über sie gebloggt. Merkwürdig.

Aber meine Sandra hat über Fat Actress gebloggt. Wieso kommt Google aber jetzt auf die Idee, dass mein Weblog mit diesem Suchbegriff gefunden werden soll? Klar, die Seiten liegen auf Servern, die im gleichen Serverraum stehen (mein Spitzohr.de ist auf einem VirtualServer von Domainfactory und Sandra’s Website liegt auf meinem ResellerServer bei Domainfactory). Und wir verlinken auch dauernd auf uns. Aber wirken sich deswegen jetzt Sandras Beiträge auf mein Weblog aus?

Jap, das tun sie. Aber die Verbindung hat nicht Google geschaffen, sondern das war ich selber. Seht ihr das orange Icon rechts oben, wo Sandra König steht? Dort habe ich nämlich das RSS-Feed von Sandra’s Weblog eingebunden – und es werden die Überschriften und ein kurzer Text zu ihren drei letzten Beiträgen angezeigt. So also auch Sandra’s Beitrag über Fat Actress – und das just in dem Moment, als Google’s Bot vorbeigeschaut hat.

Eigentlich ganz cool, oder? Aber leider für die Besucher etwas irreführend. Sie suchen etwas, was es bei mir nicht zu finden gibt. Ich will das RSS-Feed aber drin behalten – nur muß ich wohl überlegen, wie ich Google nun aus diesem Textblock aussperren kann, oder?

Damit ich den verirrten Surfen trotzdem weiterhelfen kann, hier ein Episodenguide zu Fat Actress.

Netzblicke: SEO für Firmenwebsites

Samstag, den 21. Juni 2008

Letzten Donnerstag fanden wieder die Netzblicke statt. Thema war diesmal: “Suchmaschinen-Optimierung der Firmenwebsites”.

Der erste Vortag war von der Agentur Zieltraffic AG. Für mich war bei diesem Vortrag nichts neues dabei – allerdings beschäftige ich mich auch schon seit einiger Zeit mit SEO ;-). Die Präsentation war schön verständlich aufgebaut – die Warnungen vor schwarzen Schafen (Black Hats) und deren Methoden waren natürlich auch wieder dabei. Ab und zu denke ich, dass doch inzwischen jeder davor gewarnt sein müßte – allerdings bin ich meistens von technisch sehr interessierten Menschen umgeben – vermutlich gibt es aber noch viele Marketing-Menschen, die auf sowas reinfallen würden – oder einfach solche Aussagen wie “in wenigen Wochen auf Platz 1″ bevorzugen…

Wer Suchmaschinenoptimierung macht, weiß auch, das ohne Inhalte nichts geht. Und Agenturen können nicht immer relevante Inhalte für ihre Kunden erzeugen. Die Inhalte müssen von den Wissensträgern kommen – und das sind die Mitarbeiter der jeweiligen Firma. Ohne deren Mitarbeiter geht eigentlich gar nichts. Deswegen macht Zieltreffer AG nicht einfach ein wenig Websiteaufbessern, sondern coacht die Mitarbeiter.

Auch ist hier ganz deutlich rausgekommen, das SEO von ganz oben unterstützt werden muß, da es sich durch mehrere Bereiche (Webdesign, IT, Marketing, Wissenträger) zieht. Die Präsentation gibt es übrigens bei Netzblicke.net zum herunterladen.

Die zweite Präsentation fand ich einfach nur Genial. Dr. Horst Lünning von The Whiskey Store hat uns gezeigt, wie SEO in seiner Firma funktioniert – und warum es funktioniert. Der Vortrag wurde spannend und sehr informativ vorgetragen. Er hat – wie bei den meisten Vorträgen – seine Firma vorgestellt. Allerdings war dies nicht einfach nur “das sind wir, das machen wir”, wie bei vielen anderen. Es waren notwendige Informationen um die verschiedenen Maßnahmen zu verstehen. Es war alles schön logisch aufgebaut. Auch hier war wieder klar, ohne Inhalt geht nichts. Und das dies von ganz oben getragen werden muß.

Die Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung hat mir sehr gut gefallen. Auch die Tatsache, dass der Kundenstamm regelmäßig bereinigt wird – was in der heutigen Datensammelwut-Gesellschaft eher ungewöhnlich ist – fand ich sehr überzeugend. Ich habe in diesen Maßnahmen hohe moralische Wertvorstellungen gesehen. Als ich ihn darauf angesprochen hatte, meinte er nur: Follow the money. Schön zu sehen, dass sich meine moralischen Wertvorstellungen mit finanziellen Argumentationsketten decken ;-)

Gut war auch die Aussage, dass sie kein Content Management System verwenden, weil sie keine Inhalte ändern ;-) Da gibt es dann natürlich Schwierigkeiten mit dem Art-Department, einen sich wechselnden Corporate Design / Corporate Identity und Angst vor “veralteten Inhalten”. Nur mit Unterstützung von ganz oben wäre sowas möglich… Alte Seiten/Inhalte müssen ja nicht immer schlecht sein – zudem wird ja eh alles im Internet gespeichert *g*

Und damit The Whiskey Store auch sein strategische Ziel erreicht: Hier gibts guten Whiskey ;-)

Allgemein bin ich der überzeugung, dass man seine Seite nicht rein für Suchmaschinen optimieren soll. Da man sonst immer den Algorithmen der Suchmaschinen-Hersteller hinterher läuft. Diese ändern nämlich die Algorithmen, um den Besuchern bessere Ergebnisse liefern zu können. Somit ist für mich SEO jediglich die Reduzierung technischer Barrieren in den Websites (was aber auch gut für Usability und Barrierefreiheit ist). Aber das wichtigste ist, das man Inhalte für seine Besucher optimiert – der Rest (gutes Ranking) kommt dann von alleine!

Ergänzung zu Einseitensuchergebnis

Freitag, den 7. März 2008

Ich bin dann doch immer wieder überrascht. Gestern Abend hatte ich Thomas sein Einseitensuchergebnis “geklaut” und in mein Blog geschrieben. Ich habe heute früh (etwa 11 Stunden später) nachgeschaut – *schnipps*, hutzseldibutzel jetzt bin ich auf Platz 1. Sorry ;-)

Update (10:54): Ich werde mit hutzseldibutzel gefunden. (ca. 50 Minuten nachdem ich das Wort auf meiner Seite eingetragen habe)

Suchergebnisse bei Google

Donnerstag, den 6. März 2008

Es gibt immer wieder Suchbegriffe in Google, mit denen nur eine Seite gefunden werden.. beispielsweise B1utsege1kanonier. Ob das lange so bleibt?


Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: