Politiker-Stopp

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Der Kampf um die neuen .de-Domains

Freitag, den 23. Oktober 2009

Ihr habt es sicherlich schon mitbekommen. Aufgrund eines Urteils des Oberlandesgerichts Frankfurt mußte die DeNIC (zentrale Vergabestelle der .de-Domains) nun die bisher ungültigen Domains (ein- und zweistellige Domains, KFZ-Domains, reine Zahlen-Domains) zulassen.

Damit das Rennen auf die neuen Domains auch spannend bleibt, hatten die Hosting-Provider nur etwa zwei Wochen, um sich darauf vorzubereiten. Eine sehr sportliche Herausforderung. Schließlich sind die Überprüfungen, wann ist eine .de-Domain gültig meist tief in den jeweiligen Bestellsystemen integriert. Dazu kommt natürlich noch ein großer Ansturm, der irgendwie verwaltet werden will.

Ich habe über das Blog meines Hosting-Providers domainFactory das Ganze vom Anfang an mitverfolgt. Dabei überrascht domainfactory sehr positiv mit seiner Offenheit und Transparenz, greift beispielsweise Kritik aus Foren auf und reagiert darauf.

Aus Angst vor Abmahnanwälten (und weil ich für mich keinen Bedarf gesehen habe), hatte ich nicht mitgeboten. Es hat mich dann auch nicht sehr verwundert, dass Einstweilige Verfügungen gegen DeNIC erwirkt wurden.

Die Idee mit den Geboten finde ich eigentlich sehr gut umgesetzt, auch wenn von den 495 Domains gerade einmal 19 (!!) Domains erfolgreich registriert werden konnten. Vorschläge, an welche Organisationen die 18.099 Euro gespendet werden sollen, können ins Forum oder als Kommentar ins Blog geschrieben werden.

Ich glaube nicht, dass die entstandenen Kosten nur halbwegs durch die Spendenquittungen abgedeckt werden können.

Ja, ich bin seit fast 9 Jahren überzeugter Kunde von Domainfactory. Mit diesem Beitrag möchte ich niemand überreden, seine Domains hierher umzuziehen (geht lieber zu mir *g* ich bin Reseller). Mir geht es vorallem darum die Stärke eines Blogs als Kommunikationsmedium hervorzuheben. Vorallem bei einer solchen schwierigen Herausforderung wie die neuen .de-Domains zeigt sich mir, wie wichtig Offenheit und Transparenz ist. Es erhöht zusätzlich die Kundenbindung (Ich fühle mich noch stärker als Kunde wahrgenommen).

Warum ich meine Domains bei Domainfactory habe

Dienstag, den 3. Februar 2009

Neulich hatte ich eine Anfrage an Domainfactory gestellt. Die Antwort kam nach etwa 2 Stunden und 15 Minuten. Nicht schlecht! Wenn man jetzt noch bedenkt, dass es Sonntag war: Respekt. Die Antwort war erwartungsgemäß auch sehr hilfreich. Wie ich es von Domainfactory gewohnt bin. Aber eine Antwort am Sonntag hat mich dann doch wieder positiv überrascht.

Daher hatte ich beschlossen, meinen Tarif upzugraden. Das habe ich über das Kundenmenü beauftragt, upgrade lief über Nacht und es funktioniert alles. So, als ob nichts gewesen wäre. Okay, es ist jetzt schneller und ich habe mehr Leistungen ;-) Einige Add-Ons beim alten Tarif wurden automatisch gekündigt, da ich diese im neuen Tarif nicht mehr benötige. Was für ein Service.

Heute hatte ich dann noch eine Rückfrage zu einem anderen Thema. Nach 20 Minuten war die Antwort da. Und ebenfalls wieder hilfreich.

Da ist es fast schon Schade, dass ich den Support nur so selten benötige ;-) Bei Domainfactory funktioniert es einfach. Und das betrifft auch “all die Kleinigkeiten die einem das Leben beim Webhosting leichter machen” (Zitat von Sven Kubiak, Entwickler des Changed Uploaded File Permissions-Plugins) ;-)

Linux-Stammtisch in Dorfen

Freitag, den 7. November 2008

Gestern waren wieder drei interessante Veranstaltungen gleichzeitig. Okay, sagen wir lieber zwei. Bei der Webkonferenz war das gestrige Thema “Telefonische Verifizierung von Neukunden” und für mich weniger relevant. Die Netzblicke hätten mich aber schon sehr gereizt. Dort war das Thema “Portale aus Marketing- und IT-Sicht”. Als Referenten waren diesmal die Vorstände der neu gegründete Marit AG Georg Baindl (früher webshuttle) und Stefan Bauer (früher Target E) dabei. Aber ich habe mich dann doch für unseren Linux-Stammtisch in der Dorfener Stube entschieden.

Über Linux haben wir zwar diesmal weniger geredet. Ich hätte zwar gerne auf meinem A110 das Ubuntu Netbook Remix von El.x.jtr0 installiert und diskutiert, aber konnte das ganze nicht vorbereiten. Die neue Version von Ubuntu 8.10 “Intrepid Ibex” habe ich mir zwar auch schon längst heruntergeladen und auf CD gebrannt, aber bisher nur die Live-CD ausprobiert gehabt. Ich konnte jedoch kaum Unterschiede zur Vorgänger-Version (die ich eigentlich auch nur kurz als Live-CD ausprobiert hatte) erkennen. Linux zu installieren ist eigentlich kein Problem mehr – es reicht inzwsichen aus, wenn man fünf Mal auf weiter klickt. Nur bei Spezialsachen wird es etwas anstrengender, z.B. zwei Bildschirme, wovon einer gedreht ist…

Beim Stammtisch haben die anderen dann auch den Nerd-Test gemacht. Thomas hat eine Nerd-Score von 98 geschafft und ist damit mehr Nerd als wie than me (*g*). Ich bin wohl doch eher harmlos…

Wir hatten dann noch ein wenig über Nameserver, WHOIS-Einträgen & Co gefachsimpelt und über die Trennung von “Holder” (Domaininhaber), “Admin-C” (Inhaltlich Verantwortlicher), “Tech-C” (technisch Verantwortlicher) und “Zone-C” (Zonenverwalter) diskutiert. Wobei ich persönlich Holder und Admin-C immer als die gleiche Person sehen würde. Ebenso gehören für mich Tech-C und Zone-C zusammen, was wohl auch in den meisten Fällen so ist. Ich verstehe nicht, warum Holder und Admin-C getrennt hat. Admin-C war für mich immer der Domaininhaber. Der inhaltliche Verantwortliche steht – so will es das Gesetz – im Impressum (Impressumspflicht). Zudem können auf einer Domain mehrere Internet-Präsenzen sein. Falls das Impressum fehlt, ist der Domaininhaber verantwortlich.

Angriff der asiatischen Domain-Napping-Spammer

Dienstag, den 23. September 2008

Schon seit einigen Jahren sind mir solche E-Mails immer wieder begegnet. Eine Domain-Firma aus dem asiatischen Raum (meist China oder Hong Kong) meldet sich, weil eine andere Firma einen Domainnamen registrieren will, der identisch mit der eigenen Domain oder der eigenen Marke sei. Aber diese Domain-FIrma ist so nett und frägt erstmal beim “Rechteinhaber” (bzw. beim Inhaber der jeweiligen .com-Domain). Nun hat man – als Markeninhaber – also die Möglichkeit die Domain vor der anderen bösen Firma zu registrieren und sollte daher schnell Kontakt aufnehmen.

Neu für mich: Ich habe so eine E-Mail nun auch an meine private Adresse bekommen und es geht um meine “Marke”: “Spitzohr”. Wow, meine “Marke” ist also in Asien bekannt und begehrt. Aber um ehrlich zu sein: Mir doch ega. Ich bin dort nicht aktiv und werde es vermutlich auch nicht. Falls doch, dann werde ich sicher nicht mit einem so unseriösen Anbieter zusammenarbeiten.

Hier die vollständige E-Mail (Name und Adresse des Anbieters von mir geändert):

Sep 22 2008
Florian Heidinger
Domain name & Internet keyword

Dear Sir/Madam,

We are Asia Domain Napping company Limited which is the domain name register center in Asia. We received a formal application from a company who is applying to register “spitzohr” as their domain name and Internet keyword on Sep 19, 2008. Because this involves your company name or trade mark so we inform you in no time. If you consider these domain names and internet keyword are important to you and it is necessary to protect them by registering them first, contact us soon.

Kind Regards

Bad.guy
Tel: +(666)
0815 0001 (ext666)
Fax:+(666)
0815 0002
Email:
bad.guy@asia-domain-napping.org.cn
Asia Domain Napping company Limited
Website: www.domain-napping.hk

Spam-Domains mit Inhalten

Mittwoch, den 27. August 2008

Spam-Domains kennen ja inzwischen die meisten. Es handelt sich dabei meist um gekündigte – oder zumindest nicht mehr benötigte Domains, die von einem “Werbeplatz-Verkäufer” genutzt werden um kontextsensitive Werbung anzuzeigen. Die Seiten dort haben inzwischen auch schon ein richtiges Layout und schauen auf dem ersten Blick seriös aus. Nur jeder Link auf der Seite ist gesponsert und einige – ich nenne sie jetzt einfach mal Spammer – verdienen damit jede Menge Kohle (oder auch nicht?). Natürlich ist das ein Ärgernis für die Werbetreibenden, die sich teuer bei Google Adwords einkaufen und dann für Surfer zahlen, die sich auf eine solche Spam-Seite verirrt haben. Auch für die Besucher ist so eine Seite natürlich nervend, weil es meist nicht zielführend ist.

Einige Anbieter gehen inzwischen aber schon einen Schritt weiter. Man könnte fast sagen: SpamDomains 2.0. Diese bedienen sich bei einer klassischen Web 2.0 Technologie und zeigen einzelne themenrelevante Beiträge aus verschiedenen Weblogs an.

Im Klartext: Man landet auf einer Seite, die oben, unten und seitlich Werbung hat. Aber in der Mitte ist echter Inhalt. Inhalt, der von Menschen erzeugt wurde. Von Bloggern, um genauer zu sein. So ist nun auch ein Artikel meines Weblogs auf einer solchen SpamDomain gelandet. Wenn der Besucher dann den Link anklickt, landet er auf meiner Seite – jedoch nicht auf dem speziellen Beitrag.

Was kann man jetzt dagegen tun? Das ist doch im Prinzip Content-Klau, oder? Jein. Ich erlaube Suchmaschinen, meine Inhalte zu indizieren und Ausschnitte im Suchergebnis anzuzeigen. Schließlich will ich gefunden werden. Und genau damit könnte der Betreiber argumentieren und die SpamDomains als Suchmaschine zu bestimmten Themen bezeichnen.

Eventuell werden diese Seiten dann – aufgrund des vorhandenen (geklauten) Inhalts in echten Suchmaschinen besser gefunden – was schließlich dazu führen würde, dass mehr Spammer dieses Prinzip verwenden werden.

Eventuell sind die Spammer aber zumindest so rücksichtsvoll, um zuerst die robots.txt zu überprüfen, ob sie Inhalte überhaupt verwenden dürfen. Jedoch befürchte ich, dass sie die Weblogs nicht selber absuchen, sondern Dienste wie Technorati oder Google Blogsearch nutzen. Naja, vielleicht finde ich ja noch etwas.

Werbung auf Websites der Kunden

Sonntag, den 13. April 2008

Gerade eben habe ich einen Artikel bei Heise gefunden, wo festgestellt wurde, dass ein mir unbekannter Provider Werbung auf von Kunden ungenutzten Domains schaltet.

Mir ist dieses Prinzip nicht neu. Domainfactory macht sowas selbstverständlich nicht. Sowas machen eigentlich meiner Meinung nach nur unseriöse Provider. Und da war ich dann doch mal etwas überrascht, als eine von mir bei 1&1 registrierten Domain Werbung hatte… Tja, die wissen, wie man Kunden verarscht und unter deren Namen zusätzlich Kohle macht.

Ich sehe das als Mißbrauch an. Ich kaufe doch keine Domains,  damit andere dort ohne meine bewußte Einwilligung Werbung schalten. Bei der Registrierung ist mirt dort auch kein entsprechender Hinweis (in der Art von: “Durch bestellen stimmen Sie zu, dass wir ihre Domain für Spam mißbrauchen…”) aufgefallen…

Unterschied zwischen Providerwechsel und Kündigung

Dienstag, den 19. Februar 2008

Scheinbar wissen nicht alle Provider, was der Unterschied zwischen Providerwechsel (“KK”) und Löschen ist. Was natürlich zu einer Katastrophe führen kann. Ich bin froh, das Domainfactory sich da auskennt. Domains dort bestellen, hinziehen, wegziehen und kündigen – kein Problem. Aber bei einem anderen blauen Provider ist das wohl etwas schwieriger. Da werden Umzüge einfach wie Löschungen behandelt – und wusch ist die Domain weg. Sozusagen Wusch&Weg.

Domains wie .bayern oder .berlin

Freitag, den 18. Januar 2008

Immer wieder gibt es die Forderungen nach weiteren Top Level Domains (TLD). Ich persönlich bin dagegen. Warum?

Warum sollte man eine .bayern anbieten, wenn man das auch unter .bayern.de machen könnte?

Anfangs hatte man einen schöne saubere Struktur. Zweistellige TLDs sind für landesspezifische Angebote. So wie .de für Deutschland, .at für Österreich (Austria) oder .by für Weißrussland (Belarus). Das sind die sogenannten Country Code Top Level Domains (ccTLD). Daneben gab es aber noch TLDs mit mehr als zwei Stellen. Diese sind (meist) Länderunabhängig und werden generische Top Level Domains (gTLD) genannt. Das sind z.b. .com (commercial; für Unternehmen), .net (network; für Netzwerkbetreiber) oder auch .org für nichtkommerzielle Organisationen.

Eigentlich eine schöne saubere Struktur. Jetzt müßte man das etwas hierachisch aufbauen. Beispielsweise eine Dorfener Firma könnte ja www.firma.dorfen.bayern.de haben? Oder www.firma.dorfen.lk-erding.bayern.de. Eventuell könnte man ja auch (größere) Städte direkt unter die .de hängen: www.firma.dorfen.de. Wenn die Firma jetzt in ganz Deutschland aktiv ist, wäre auch sowas wie www.firma.de denkbar. Oder eine Variante wie z.B. www.firma.co.uk. Also unter der .de noch einen Typen definieren, der für deutschlandweit aggierende Firmen steht. In Deutschland wäre ja dann sowas wie www.firma.fa.de (fa für firma). Zumindest hätte man dann so noch etwas Ordnung drin.

Aber wen interessiert schon Ordnung? Ich selber habe www.heidinger.it für mein Gewerbe. .it ist eigenltich zwar eine italienische Domain – steht aber auch für Informations Technologie. Einige bayerische Personen oder Organisationen verwenden auch gerne die .by-Domain als Bayerische Domain. Das ist schon etwas chaotisch.

Aber jetzt der Vorschlag, dass es .stadt oder .dorf oder .firma oder .nachname oder .fluss oder … gibt. Klar wäre ein .heidinger sicherlich lustig, aber dann müßte ich mich darum wohl mit allen Heidingern weltweit um die Nutzung dieser Domain schlägern. Und wer will schon eine Domain www.huber.hinterdupfing?

Auch aus Marketingsicht ist das eine Katastrophe. Während man ein www.spitzohr.de noch eindeutig als Domain erkennen kann, hat man bei heidinger.it schon Probleme (und immer mehr Personen wollen www. aus der Domain verschwinden lassen). Okay, ein spitzohr.de erkennt man in Deutschland vermutlich noch als Domain – aber die Amerikaner haben bereits bei firma.us Schwierigkeiten (viele Amerikaner meinen, dass “.com” die ccTLD der USA seien). Und jetzt soll dann sowas kommen wie firma.berlin? Für mich schaut das aus, als wäre es nur eine moderen Schreibweise (mit dem Punkt in der Mitte) – nicht aber als Domain. Wollen die jetzt dann wieder www.firma.berlin schreiben, damit man das wieder erkennt?

Auch wenn diese neuen Domains kommen und bei Domainfactory verfügbar sind, ich werde sie nicht anbieten. Nur die guten alten TLDs wirken.


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