Politiker-Stopp

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Like or not Like?

Donnerstag, den 22. April 2010

Facebook hat umgebaut und bietet einige interessante Funktionen für Website-Betreiber. Diese lassen sich relativ leicht in die Website integrieren. Ich habe testweise mal einige Funktionen beim Episodenguide integriert.

Was hierbei natürlich auffällt, alle Informationen werden zentral an Facebook übermittelt. Damit ist Facebook in der Lage, Bewegungsprofile über mehrere Websites verteilt zu erstellen und diese Daten mit den Interessensprofile auf Facebook zu verbinden. Somit weiß Facebook, wenn ich wo welche Seite aufgerufen habe. Dagegen ist Google Analytics eher harmlos.

Ob ich die Facebook-Integration beim Episodenguide beibehalte, ist noch unklar. Es beunruhigt mich natürlich, dass Facebook sich wie ein Schimmelpilz im Internet verbreitet. Um den entgegenzuwirken habe ich beim Episodenguide eine “Datenschutz-Einstellung” integriert, mit der das Besucher-Tracking deaktiviert wird.

Was ist eure Meinung zu Facebook und den neuen Funktionen?

Der März-Artikel

Dienstag, den 9. März 2010

Anfang Februar war ich ja hochmotiviert wieder regelmäßig zu bloggen. Und was ist jetzt? Seit nun zweieinhalb Wochen gab es nichts neues mehr zu lesen. Dabei gibt es doch soviele interessante Themen über die ich schreiben könnte. Beim Aktenjäger-ARG gibt es ein Live-Event nach dem anderen (in Hamburg). Parallel dazu ist jetzt auch Nanas kleine Welt gestartet (mehr dazu siehe ARG-Reporter Forum).

Auch politisch ist es im Moment wieder sehr interessant. Die jetzige Form der verdachtsunabhängigen Vorratsdatenspeicherung wurde gekippt. Ob wir Bürger das nun als Sieg feiern können oder es doch eine Niederlage (da nur die “jetzige Form” gekippt wurde, Vorratsdatenspeicherung ansich aber wohl in Ordnung sei) ist, kann man nicht wirklich sagen.

Aber auch die Kirche ist im Moment mit negativen Schlagzeilen immer wieder in den Medien aufgetaucht – und eigentlich könnte ich dazu meine Meinung wiedergeben. Aber um ehrlich zu sein, habe ich Angst davor. Wichtig ist mir aber trotzdem, dass Kirche nicht gleich Religion nicht gleich Glaube ist! Kirche ist nur eine von Menschen geschaffene Organisation, welche auf einer von Menschen geschaffenen Religion aufsetzt. Ob man an die Geschichten, welche ebenfalls von Menschen geschriebenen wurden, glauben möchte, ist jedem selbst überlassen. Ich glaube, dass die Menschheit es irgendwann schafft, friedlich miteinander zu koexistieren. Unabhängig von Geschlecht, Abstammung, Rasse, Sprache, Heimat, Herkunft, Glauben, religiösen und politischen Anschauungen und sexuellen Ausrichtung. Mir gefällt in diesem Zusammenhang der Kategorische Imperativ besonders gut.

Zudem gibt es eigentlich noch viele weitere interessante Themen, an denen ich arbeiten wollen würde. So bin ich im Moment in Kontakt mit einem Entwickler, der eine mobile Version des Episodenguides entwickelt und dabei eine Schnittstelle zu meinem Original nutzt. Diese Schnittstelle muß ich aber noch ein wenig erweitern.

Und wo wir gerade beim Episodenguide sind: Vor 9 Jahren und 362 Tagen habe ich mit der Website angefangen. Also in drei Tagen wird der Episodenguide ein Jahrzehnt alt. Und was habe ich dafür gemacht? Gar nichts. Keine neuen Serien, kein neues Design, keine Community… nicht mal eine History-Seite habe ich vorbereitet. Schade eigentlich. Aber ich habe ja noch bis Freitag Zeit ;-)

Aber was habe ich dann die ganze Zeit gemacht? Okay, ich habe beruflich und auch etwas gewerblich an einigen Themen gearbeitet und mich wieder tiefer in WordPress und auch in Buddypress eingearbeitet. Außerdem versuche ich mich wieder mehr mit objekt-orientierter Programmierung in PHP (anhand des Zend-Frameworks, welches auch in Magento eingesetzt wird und grundsätzlich einige gute Ansätze für das Modell-View-Controller-Konzept bietet) zu beschäftigen. Vielleicht kann ich ja dann auch mein eigenes PHP-Framework (welches ich vor etwa einem halben Jahr angefangen hatte) wieder weiterzuentwickeln und in einigen meiner Projekte (z.B. Episodenguide) zu verwenden.

Und ich muß dringend einen Weg finden, dass meine Blog-Artikel in meinem Blog und nicht in Facebook kommentiert werden.

Gedanken zur Steuersünder-CD

Freitag, den 5. Februar 2010

Zur Zeit geistert ja diese Steuersünder-CD durch die Medien. Eine CD mit gestohlenen Daten. Hehler-Ware. Erschreckend ist aber die Tatsache, dass die Regierung die CD scheinbar erwerben will. Schließlich könnte sie damit bis zu 400 Millionen Euro einbringen. Soll das etwa heißen, der Kauf von illegalen Daten ist legal, wenn man damit einen Gewinn erzielt? Was kommt als nächstes? Darf Facebook ohne Wissen seiner Nutzer und auch nicht-Nutzer diese Daten an die Bundesregierung verkaufen? Wo bleibt das Rechtsverständnis der Regierung? Wenn die Regierung die Gesetze ignorieren darf, warum dann nicht auch Steuersünder.

Interessant wäre auch die Frage, ob die Regierung zögern würde, wenn es sich bei den Daten auf der CD nicht um Steuersünder, sondern um Hartz-IV-”Schmarotzer” handeln würde. Die Wahrscheinlichkeit, dass dort Freunde, Bekannte oder Sponsoren von Regierenden enthalen sind, ist deutlich geringer als auf der anderen CD. Aber es ist eine Steuersünder-CD. Eine Liste von deutschen Bürgern, die genug Geld haben, welches Sie in der Schweiz verstecken können.

Aber auch, wenn die CD jetzt gekauft wird, wer stellt sicher, dass es allen Steuersündern auf der CD jetzt an den Kragen geht? Ich bezweifle, dass die Original-Inhalte für die Steuerzahler (also diejenigen, welche quasi die Hehler-Ware bezahlen) einsehbar sein werden. Was passiert mit Namen, die eventuell auch bei einigen Parteien mit großen Spenden aufgefallen sind?

Die Schweiz ist über die Entwicklung nicht glücklich. Statt eine rechtlich einwandfrei und moralische Vereinbarung mit der Schweiz zu treffen, werden aus deren Land geraubte Daten erworben. Außenpolitisch eindeutig ein Zeichen, dass die deutsche Regierung wenig vertrauen auf eine sinnvolle Einigung mit der Schweiz hat. Wichtiger wäre mir, langfristig mit der Schweiz eine Regelung zu finden, dass deutsche Bürger den Bund um Steuergelder betrügen können. Das Geld fehlt vorallem bei vielen sozialen Themen.

Was erwartet sich die Regierung davon? Okay, ich freue mich natürlich drüber, dass es auch mal den reichen Geldsäcken an den Kragen geht – auch wenn ich befürchte, dass es nicht alle, die auf der CD genannt sind, treffen wird. Nicht gerade wenige Wähler werden Mitleid mit den Personen auf der CD haben. Diese Wähler wird jetzt den Eindruck vermittelt bekommen, dass die CDU aktiv gegen die bösen Reichen vorgehen. Sinnvoller, aber weniger medial wirksam wäre natürlich eine Vereinbarung mit der Schweiz, mit der deutsche Bürger nicht mehr so leicht Steuern hinterziehen können. Eine solche Vereinbarung dauert aber und wird eventuell auch erst nach der nächsten Wahl wirksam…

Fazit: Die CD sollte nicht erworben werden! Es ist Hehler-Ware. Der Kauf von illegal beschafften Daten sendet eindeutig ein falsches Signal aus und könnte weiteren Datendiebstahl fördern. Den Hehler sollte mit rechtsstaatlichen Mitteln überzeugen, die Daten der Strafverfolgungsbehörde zu übergeben. Er ist ja schließlich ein Zeuge von Steuerhinterziehung und ihm dürfte daher nur das zustehen, was im Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz festgelegt ist. Die CD würde ich im Sachgebiet Datenverarbeiten sehen, was der Honorar-Gruppe 8 (85 Euro/Stunde) entspricht. Wenn mir die 85 Euro /Stunde nicht genügen, können Sachverständige sich ja direkt an die Regierung wenden und dort ihre Daten verkaufen.

Update: Eine interessante, wenn auch andere Sichtweise zu der Steuersünder-CD gibt es bei Jörg Tauss.

Spuren im Internet

Donnerstag, den 26. November 2009

Wer meine Seite besucht, ruft zudem auch Inhalte von anderen Servern aus. Im Moment sind es folgende Server:

  • google-analytics.com
  • gfx.politiker-stopp.de
  • code.etracker.com
  • youtube.com
  • etracker.de
  • wiki.vorratsdatenspeicherung.de
  • tracking.florianheidinger.de
  • stats.wordpress.com
  • static.woopra.com

Jeder Betreiber eines dieser Server kann nun Daten über meine Besucher sammeln. Wenn noch andere Websites diese Inhalte eingebunden haben, kann der Betreiber auch Daten über deren Besuchern sammeln. Wenn Besucher auf mehreren dieser Websites unterwegs ist, kann der Server-Betreiber über all diese Seiten den Besucher verfolgen und das Verhalten des Besuchers auswerten.

Einige dieser Server sind genau dazu auch gedacht. So beispielsweise Google Analytics, etracker, stats.wordpress.com, static.woopra.com und tracking.florianheidinger.de (Piwik).

Bei anderen Servern ist es eher unwahrscheinlich, dass Besucherverhalten analysiert wird – aber es ist technisch möglich. Beispielsweise gfx.politiker-stopp.de und wiki.vorratsdatenspeicherung.de.

Dann bleibt hier noch YouTube übrig. Wer Videos bei YouTube reinstellt hat sicherlich schon einmal die Statistiken zu seinen Videos gesehen. Dort werden auch die Seiten aufgelistet, in denen ein Video eingebunden ist. Also kann man davon ausgehen, dass Besucherdaten von YouTube gespeichert werden. Ob die Daten miteinander verknüpft werden, kann ich nicht sagen.

Bei Websites, die zusätzlich Werbung eingebunden haben, kann man aber wohl davon ausgehen, dass der Werbe-Server Benutzerprofile erstellt und möglichst nur sinnvolle Werbung dem Besucher anbietet.

Tatsache ist aber, dass man eigentlich auf fast jeder Website Spuren auf irgendwelche Servern hinterläßt. Eventuell auch Server, welche das BKA gerne auf eine Sperrliste stellen wollen würde. Die Frage ist natürlich, ab wann sowas Datenschutzrechtlich kritisch wird. Wo fangen personenbezogene Daten an? Einige Stimmen meinen, dass dies bereits bei der IP-Adresse der Fall sei. Für andere sind erst Informationen wie der Name personenbezogen. Richtig ist, dass man unter Umständen bereits an Teilen der IP-Adresse oder verwendete Browser die Person eindeutig identifizieren kann. Für Web Analysten ist das aber irrelevant. Dort geht es darum, Zielgruppen zu identifizieren und deren Verhalten allgemein zu verstehen, um die Website entsprechend optimieren zu können.

Die Ganze Diskussion über das “böse Google Analytics” ist mir leider etwas zu einseitig. Google Analytics ist nur eines von vielen Analyse-Tools. Viele davon gibt es wesentlich länger und geben teilweise auch wirklich personenbezogene Daten aus. Aber auch Analyse-Tools, die man nicht so leicht entdecken und blockieren kann. Die ganzen Server der Analyse-Betreiber sind bekannt und lassen sich relativ einfach blockieren – und das sogar unter Windows mit normalen Bordmitteln.

Übrigens, in meinem Google Analytics-Account habe ich die “Google Analytics Data Sharing Settings” auf “Do not share my Google Analytics data” gesetzt. Wer mehr zu diesem Themen wissen will, kann in der Google Analytics Hilfe nachlesen. Von meinen Seiten werden keine personenbezogen Daten an Google übermittelt.

Grundsätzlich gilt, dass jeder, der sich im Internet bewegt, dort auch Spuren hinterläßt. Wer das nicht will, muß sich die Seiten ausdrucken lassen, wird das Internet dann aber nie verstehen können.

Mal ein paar Zahlen:

Wo ich gerade dabei bin, meine verschiedene Analyse-Tools zu erwähnen, hier mal die Besuche im Oktober:

  • 4.839 laut Google Analytics
  • 6.509 laut etracker
  • 6.474 laut Piwik
  • 27.028 laut Logfiles

Bei den Logfiles werden alle Zugriffe auf Dateien meiner Website dazu gezählt. Dabei kann es sich auch um Bilder handeln, die einfach in fremde Seiten eingebunden werden. Wie beispielsweise mein Bild mit dem Fußabdruck im Schnee. Diese Besuche werden in den Tracking-Tools richtigerweise natürlich nicht als Besuche meiner Website erkannt.

Interessant ist hier aber vorallem, dass Google Analytics etwa 1700 Besuche weniger gezählt hat, als die beiden anderen Tools. Ich denke, dass viele einfach Google Analytics für “gefährlich” halten und entsprechend blockieren. Die anderen Analysetools arbeiten nach dem gleichen Prinzip und sammeln auch die gleichen Daten, welche in ähnlicher Form auch weiterverarbeitet wird. Also geht es bei der Diskussion um “Google Analytics” gar nicht primär um Datenschutz, sondern mal will nur über Google lästern.

Besuch von der Telekom

Freitag, den 17. Oktober 2008

Gerade eben hatte ich Besuch von einer jungen blonden Frau mit einer schwarzen T-Com-Jacke. Die Telekom hätte ein neues Angebot, wodurch wir für weniger Geld mehr Leistung bekommen würden. Sie bräuchte dazu unsere letzte Telefonrechnung und wollte auch wissen, wer der Anschlussinhaber sei.

Ich habe ihr natürlich nicht vertraut und auch wenig brauchbare Antworten gegeben. War es wirklich jemand von der Telekom? Dann sollten sie zumindest diese Daten bereits haben.

Mir war auch klar, dass sie auch nach dem Fernsehanschluss fragen wird, was sie auch tat. Allerdings nicht, weil ich sie für einen GEZ-Spitzel halte, sondern weil die ganzen Kommunikationsanbieter inzwischen auch Fernsehen mit anbieten wollen. Ich sagte ihr, dass wir kein Fernsehen haben. Da war sie etwas überrascht. Auf die Frage nach “Sport schauen”, meinte ich, dass ich das doch lieber selber mache – auch wenn man das nicht gleich sieht *g*. Außerdem, wenn ich mich verdummen wollen würde, könnte ich mir auch bestimmte Zeitungen kaufen…

Auch ihr Argument mit VDSL (Internet über Glasfaser) mit bis zu 25 MBit/s konnte mich nicht überzeugen. Dann müßte ich vermutlich meine Fritz!Box durch ein T-Com-Gerät ersetzen… Ich weiß nicht, ob T-Com da hochwertige Geräte von AVM verwendet (In machen T-Com-Boxen stecken Fritz!Boxen) oder dann doch wieder irgendwelchen billigen Eigenschrott. Außerdem bringt mir das nicht viel, wenn ich vor der Haustür eine 25spurige Autobahn habe, aber die Server die ich ansurfe nur über einen Feldweg erreichbar sind.

Schließlich wollte ich dann aber doch wissen, was es der Telekom bringen würde, uns mehr Leistung für gleiche oder geringere Kosten anzubieten? Sie sprach von Kundenzufriedenheit. Hatte aber auch erwähnt, dass die alten Kupferleitungen bis 2009 ersetzt werden sollen… ich denke, dass es hier vorallem auch um die Vertragslaufzeit geht.

Überraschung! Schon wieder hat es geklingelt. Diesmal ist es schon wieder ein Telekom-Mitarbeiter. Der labert genauso schnell – hat mir aber auch gleich einen Ausweis gezeigt. Scheint doch echt zu sein.

Ich habe die Gelegenheit genutzt, um ihn zu fragen, warum er nicht weiß, wer der Anschlussinhaber sei. Als Außendienstmitarbeiter dürfte er wegen Datenschutz keine Liste der Kunden mitführen, war seine Antwort.

Er hat es dann noch mit einem Entertainment-Paket versucht, wo auch ein Receiver dabei wäre und ich könnte damit zeitversetzt fernsehen… Auch wenn es mich nicht interessieren würde, wäre es doch kostenlos dabei. Naja, der Typ redet genauso schnell wie ich tippe. Allerdings meinte ich am Anfang des Gesprächs, dass bereits seine Kollegin da war – und erst nach fünf Minuten (= halben Roman erzählt) hat er begriffen, dass seine Kollegin schon da war.

Will die Telekom ihre Kunden jetzt vergraulen? Das sind ja fast die gleichen unseriösen Machenschaften wie ich sie bereits bei einem anderen rotem Anbieter kennengelernt hatte. Meine Ohren brauchen jetzt eine Erholung.

Florian mit Ohrenschutz

Florian mit Ohrenschutz

Schäuble und Datenschutz

Freitag, den 28. September 2007

Als ich gerade bei Heise einen Artikel mit der Überschrift “Schäuble will Datenschutz als Wettbewerbsfaktor fassen” sah, war ich schon etwas irritiert. Schäuble und Datenschutz? Das widerspricht sich doch. Wenn ich das richtig verstehe, sollen Firmen, die sich “freiwillig” an das Datenschutzgesetz halten ein Gütesiegel bekommen. Die Bundesagentur für Kriminalität bekommt sicherlich keines – obwohl, vermutlich werden die Gütesiegel von Schäuble verteilt – was natürlich die Glaubwürdigkeit dieses Siegels in Frage stellen wird. Das ist ein Schritt weg vom Bestrafprinzip – hin zum Belohnungsprinzip. Werden Firmen oder Organisationen, die den Datenschutz missachten jetzt dann nicht mehr bestraft?

Erschreckend war aber ein Link, den ich in den Kommentaren gefunden hatte. Ich dachte, dass es sich um Satire handelt – aber Archibald Campbell scheint das Ernst zu meinen. Ihr müßt Euch dazu mal “Why do the Terrorist want to hurt me?” anschauen. Vorallem bei “Terrorists are watching us all the time …” dachte ich Anfangs, dass es eine Anspielung auf den Überwachungswahn der USA (siehe dazu auch: “Urteil: Teile des Patriot verstoßen gegen die Verfassung“). Die “Terroristen” sind alle farbig – die “Guten” alle weiß. Am Schluss kommt noch ein Bild mit “Obey your leaders”. Wenn ich das richtig verstehe, sind das Kinderbücher… Erschreckend.


Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: