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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

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Die Feier danach

Sonntag, den 29. November 2009

Nach dem ARG ist vor dem ARG. Aber direkt im Anschluss an die Rettung der Welt wird erstmal gefeiert. Letztes Jahr hatten wir auf einem Partyschiff die Spree unsicher gemacht. Dieses Mal fand die Abschlussfeier im JugendKulturZentrum Pumpe statt.

Zur Begrüßung gab es Glühwein und kleine Happen. Zudem konnten wir draußen die Künstler bei der Erschaffung einer Eisskulptur bewundern. Drinnen warteten bereits die Veranstalter (Mitarbeiter von Roland Berger, vm-people und Schauspieler) des ARGs auf uns. Traditionsgemäß natürlich wieder mit den weißen Masken. Und wir wurden in die Pirates Society aufgenommen. Mit kleiner Fahne und diesmal einer Zeitung.

Es gab auch ein leckeres Buffet. Zum Trinken konnten wir leider kein Clarence bestellen (ich bin doch immer wieder verwundert, dass einige Personen Clarence nicht kennen…).

Zwei Vorträge über die Arktis rundeten das Programm ab. Der erste Vortrag von Christoph Seidler handelte vom “Arktische Monopoly” um die Rohstoffe – und zeigte damit, dass das ARG gar nicht so Alternate ist, wie wir es wohl gerne hätten. Beim zweiten Vortrag hat eine Polarforscherin (kann leider nicht mit dem Namen dienen) ihre Arbeit auf dem Schiff Polarstern präsentiert. Schaut eigentlich sehr spannend aus – aber für mich wäre sowas dann doch zu kalt und ob der Internet-Zugang so gut ist???)

Irgendwann haben sich die Gäste dann auf den Weg in verschiedene Clubs gemacht. Da wir jedoch ein deutliches Mißverhältnis zwischen Männern und Frauen (bei einem Club waren wir sechs Männer mit nur zwei Frauen) hatten, teilte sich die Gruppe schließlich auf verschiedene Clubs auf. Ich hatte dann doch auch endlich die Gelegenheit Clärchens Ballhaus von Innen zu sehen. Letztes Jahr war dieser Club für uns wegen einer “geschlossenen Gesellschaft” nicht zugänglich. Soweit ich weiß, handelte es sich damals um Dreharbeiten mit Tom Cruise.

Naja, irgendwann so gegen 3 Uhr habe ich mich dann doch auf den Weg zurück zum Hotel gemacht. Da ich morgen heute so früh zum Flughafen muß, hatte ich beschlossen die Nacht durchzumachen. Trotzdem mußte ich noch ein paar Stunden rumbringen. Also bin ich zu Fuss zurück zum Hotel gelaufen. Und Dank wiederaufgeladenen Handy bin ich auch dort angekommen. Dann habe ich kurz geduscht und mich mit dem Notebook in das Foyer gesetzt um ein wenig zu bloggen. Irgendwann sind dann auch noch einige holländische Piraten aufgetaucht und wir haben uns ein wenig in Smalltalk versucht. Aber irgendwie konnte ich nicht mehr englisch denken…

So, gleich gibt es Frühstück. Dann gehe ich mal aufs Zimmer ;-)

Verbrecherjagd in Berlin

Sonntag, den 29. November 2009

Gestern früh bin ich im Auftrag der Pirates Society nach Berlin geflogen. Bereits in München habe ich mit der einer Piraten getroffen und in Berliner Flughafen warteten die nächsten zwei auf uns. Wir sind dann zusammen ins Hotel und wollten einchecken. Leider ginge das erst ab 15 Uhr, was ein wenig problematisch war, da wir uns um 15:15 im Foyer mit den anderen Crewmitglieder zu einer Einsatzbesprechung treffen wollten.

Navigator Julius Grüneberger und Crewman Patrick erklärten uns die aktuelle Situation. Wir sollten zum Hauptbahnhof und Herrn Haberle dort beobachten. Dieser kommt mit dem ICE aus Köln um 16:00 an. Ich war in einem Team, welches mit einem speziellen Handy die Aktion filmerisch dokumentieren sollten. Die Einweisung hatte leider etwas länger gedauert, so das wir nicht mehr rechtzeitig zum Hauptbahnhof geschafft hätten. Wir haben aber dann erfahren, dass Herr Haberle inzwischen zur Station Friedrichsstrasse gefahren ist und dort etwas aus einem Schließfach geholt hatte. Als wir jedoch Friedrichsstrasse endlich erreichten, hatten unsere Kollegen die Spur verloren und wir mußten uns erstmal wieder sammeln.

Etwa 30 Leute zu koordinieren – wovon nicht alle Deutsch sprechen – ist gar nicht mal so leicht. Jeder telefonierte irgendwie mit jedem und auch mit der Base. Aber irgendwie hatten wir es dann doch geschafft, alle am Leuchtturm zu versammeln. Die Zielperson hatte – soweit ich das mitbekommen habe – einen blauen Mantel und blauen Hut, sowie Wanderschuhe. Es gab scheinbar noch eine Kontaktperson, die bis ins Lego Discovery Center am Potsdamer Platz verfolgt wurde. Aber dort wurden unsere Piraten dann abgehängt. Scheinbar gab es auch ein Täuschungsmanöver mit einer als Pirat verkleideten Person.

Die Base hatte schließlich neue Informationen erhalten und wir wurden auch von Frank Weiss unterstützt, der sich uns kurzfristig anschließen konnte.  Die Zielperson wurde an der S-Bahnstation Gesundbrunnen gesichtet und wir machten uns auf den Weg. Er ging Richtgung Flakturm und wir folgten mit etwas Abstand. Oben angekommen bekam ich gerade noch mit, dass sich Herr Haberle mit Herrn Brune getroffen hat und dabei vor einem Polizisten überrascht wurden. Wir schnappten uns Brune und stellten ihn zur Rede. Haberle wurde mitsamt des Koffers von der Polizei abegführt.

Wir haben mal wieder die Welt gerettet und konnten die 48ers mit der Hilfe unser holländischen Kollegen erfolgreich stoppen. Die 48ers sind im Moment besiegt, aber sie werden wieder kommen. Und wir sind bereit dafür.

Berlin, ich komme

Freitag, den 27. November 2009

Morgen fliege ich mal wieder nach Berlin. Und wieder weiß ich noch nicht, was ich dort genau machen werde. Ich solle aber regensichere Kleidung mitbringen (falls das Wetter morgen nicht gut ist), der aber genug Freiraum für schnelle Beweglichkeit läßt. Bin ja mal gespannt, was mich da erwartet. Die Vorgeschichte könnt ihr auf JoinThePirates.com nachlesen.

Ich bin auch nicht alleine in Berlin unterwegs. Bisher weiß ich von zwei weiteren Mitspielern, die am Samstag auch Berlin Tegel ankommen werden. Dazu kommen noch einige Spieler aus Berlin und einige, die mit der Bahn anreisen.

Jetzt bereite ich erstmal meine Technik (Notebook, Netbook, Handy, Digicam) für die Reise vor. Ich will ja schließlich auch dokumentieren und berichten können.

Auf meinem Notebook habe ich Windows 7 erstmal wieder durch Ubuntu Linux ersetzt – allerdings funktioniert der Touchscreen unter Linux noch nicht – und läßt sich daher noch nicht als Tablet-PC nutzen. Die Speicherkarte der Digicam funktioniert auch im Notebook. Damit kann ich die Fotos also auch auf dem Notebook anschauen, speichern und über WLAN gleich ins Internet hochladen ;-)

Beim Netbook installiere ich ebenfalls gerade Ubuntu Netbook Remix, mal schauen ob es diesmal klappt. Der eingebaute Flashspeicher ist leider zu klein. Daher probiere ich es jetzt mit einer alten SD-Karte, die ich noch übrig hatte. Das bedeutet aber auch, dass der SD-Kartenleser belegt ist. Ich kann also keine Fotos von der Digicam an das Netbook übertragen. Zumindest USB-Sticks kann ich damit lesen.

Die Akkus der Digicam sind auch soweit geladen und gesichert. Und auch mein Handy-Akku ist voll. Twitter-Applikation funktioniert. Qik muß ich aber noch testen funktioniert auch.

Ich werde (wenn möglich) über folgende Kanäle berichten:

Zwischenbericht aus Berlin

Sonntag, den 14. Dezember 2008

Um es mal so zu formulieren: Einfach nur Geil.

Wir haben uns alle am Lustgarten in Berlin getroffen. Irgendwann ist ein Mann mit weißer Maske und einer Checkliste aufgetaucht. Nachdem wir fast vollständig waren, sind wir schon losgegangen. Nur einen Spieler haben wir unterwegs noch getroffen. Weiter ging es dann zu einem Schiff.

Dort haben bereits viele Personen – ebenfalls mit weißer Maske und weißen Handschuhen auf uns gewartet und wir wurden in die Piraten Society aufgenommen.

Inzwischen wissen wir auch, wer dahinter steckte und uns die ganze Spannung, das Spiel und vorallem den Spass ermöglichte. (Dazu aber später).

Als ein besonderes Highlight für alle, die auch bei Final Mill aktiv waren: Dr. Homscheid ist zugestiegen und hat für uns gesungen. Ich kannte ihn nur aus dem Video der Van Velsenmeer Foundation. Genial. Einsame Spitze.

Wir haben alle einen USB-Stick (der dritte für mich in diesem ARG) erhalten. Das besondere: dieser hat einen Fingerabdruckleser.

Ich habe mich zudem sehr gefreut, Tom Burroughs bzw. D. Masterson wieder zu treffen. Er hat mir seine zwei weißen Handschuhe vermacht. Einmal mit seinem echten Namen und einmal als Tom Burroughs. Unterschrieben übrigens mit dem USB-Stick, der von Marylin gestohlen wurde ;-)

Vielen herzlichen Dank an VM-Peope und auch an … ihr wißt es vermutlich eh schon: Roland Berger. Und natürlich an alle, die mitgewirkt und mitgespielt haben.

So, hier die versprochenen Fotos:

Falls jemand will, dass ich Bilder von ihm rausnehmen soll, bitte einfach bescheidgeben. Fotos von einzelnen Spielern habe ich erstmal nicht veröffentlicht (außer sie hatten gerade eine Maske auf). Falls ich darf, werde ich sie aber noch online stellen ;-) (Betrifft vorallem das Frühstück heute früh)

Ich habe auch viel gefilmt, kläre aber auch hier noch mit VM People ab, was ich online stellen darf.

Update: Die ersten vier Videos habe ich bei YouTube reingestellt.

Weitere Berichte und Fotos:

Ankunft in Berlin

Samstag, den 13. Dezember 2008

Heute bin ich nach Berlin geflogen. Ich weiß zwar noch nicht warum, werde das aber in weniger als 50 Minuten rausfinden.

Bin im Park Inn am Alexanderplatz untergebracht. Schönes Hotel.

Berlin, ich komme

Samstag, den 13. Dezember 2008

Heute fliege ich nach Berlin. Was ich da mache? Keine Ahnung. Erfahre ich heute Abend.

Flaschenpost aus Berlin

Mittwoch, den 10. Dezember 2008

Ich habe gestern eine Flaschenpost bekommen und bin deswegen am Samstag in Berlin. Ich freue mich schon darauf Dibtych, Auraya, Morpheus und weitere Spieler dort zu treffen. Und natürlich bin ich auch schon gespannt auf die Navigatoren. Hach, ist das spannend ;-)

Leider muß ich aber meine Sandra und die Kinder in München lassen, was mir nur sehr schwer fällt. (Eine kurze Reise nach MÜnchen wäre etwas zu stressig für die ganze Familie). Aber schließlich werde ich nicht jeden Tag übers Wochenende nach Berlin eingeladen.


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