Methinks it is like a weasel
Sonntag, den 17. Februar 2008Ich muß mich mal ein bißchen weiterbilden. Ich habe zum Thema Mutantenzahlenberechnungen einen schöne Seite gefunden, die ich mir mal in den nächsten Tagen in Ruhe durchlesen werde ;-)

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.
Ich muß mich mal ein bißchen weiterbilden. Ich habe zum Thema Mutantenzahlenberechnungen einen schöne Seite gefunden, die ich mir mal in den nächsten Tagen in Ruhe durchlesen werde ;-)
Ich hatte mich heute mit Vivien getroffen und wir haben uns ein wenig unterhalten. Ich habe ihr unsere Erkenntnisse bezüglich der Van Velsenmeer Foundation und des Getränkes Clarence mitgeteilt. Auch habe ich ihr erklärt, wie wir von der Sanduhr (mit der bei mir alles angefangen hat) über die Website der Sandmen Inc. hin zur Brücke gefunden haben. Das Ganze ist doch sehr verworren.
Bei den Fundstücken in Daniels Wohnung war auch ein geshreddeter Zettel dabei, der von einem fleißigen Bastler (AUZ505?) zusammengefügt wurde. Leider fehlte ein Streifen. Wir haben das nochmal nachgeprüft und haben die fehlende Zahl gefunden. Jetzt können wir der Firma Clarence auch Faxe schicken.
Wir waren dann im Wirtshaus zur Brez’n. Dort gibt es WLAN ;-) Leider war mein Notebook-Akku schon sehr leer und es hat gerade noch dazu gereicht, dass ich die Faxnummer im Forum verkünde – Ich konnte leider kein Fax verschicken (muß mir mal dringend einen Online-Faxdienst einrichten). Ich habe auch kurz gecheckt, ob der vierte Newsletter der Sandmen Inc. bereits verschickt wurde. Und ja, damit wurden unsere Koordinaten der Brücke bestätigt. Also sind wir Richtung Brücke gegangen.
Mein TomTom hat verdammt lange gebraucht, um genug Satelliten zur genauen Positionsbestimmung zu finden. Bisher kannte ich nur die Bilder der Brücke über Google Maps.
Wir haben uns die Brücke näher angeschaut. Aber auf dem ersten Blick war nichts zu erkennen. Kein feiner Sand oder sonstige Hinweise. Vivien hat dann aber doch unterhalb der Brücke silbernes Klebeband entdeckt. Irgendwas ist da unten. Ich habe es abgefühlt, konnte aber so erstmal nicht viel erkennen. Mit der Digicam habe ich dann von verschiedenen Seiten versucht das Päckchen zu fotografieren um mehr Informationen dazu zu erhalten.
Es war nicht wirklich zu erkennen, um was es sich handelt. Die weißen drei Punkte rechts könnten vielleicht Tabletten (vielleicht Leponex – Neuroleptikum gegen Schizophrenie) sein? Auch das blaue rechts unten und das Rote (ein Kabel?). Könnte es sich vielleicht um eine Bombe handeln? Wir haben das Päckchen erstmal unter der Brücke gelassen und uns am chinesischen Turm Verstärkung geholt. Zusammen haben wir die Fotos auf dem kleinen Kamera-Display näher betrachtet. Es scheint keine Bombe zu sein. Also versuchen wir es abzumontieren. Nachdem ich aber durch die Fotos schon etwas dreckig war, durfte ich mich darum kümmern *g*
Die “Tabletten” waren nur Reißnägel. Das Blaue war der Verschluss einer Zipper-Tüte (Wasserdicht – unter einer Brücke sicherlich sinnvoll). In der Tüte war ein Päckchen mit einem Zettel “We are the five!”und einem roten Geschenkband. Das Päckchen war in braunes Papier gehüllt und enthielt ein Kartenspielhülle mit 5 Spielkarten. Alles Joker. Die Karten wurden scheinbar selber hergestellt und es sind fünf Persönlichkeiten (des 19. Jahrhunderts) abgebildet.
Falls jemand von Euch einen der Personen auf den Karten erkennt, bitte hier kommentieren oder gleich ins Wiki schreiben ;-)
Es ist alles sehr verwirrend. Ob es zwischen den fünf Persönlichkeiten und den Lochkarten einen Zusammenhang gibt? Ob die Frau in Daniels Wohnung die Karten gesucht hatte? Wer genau steckt hinter dieser ganzen “Schnitzeljagd”? Es scheint fast so, als würden hier (mehrere?) Organisationen hinter etwas herjagen und jemand versucht uns Hinweise zu liefern, damit wir das ganze lösen. Gehören die Betreiber der Sandmen Inc. (die uns über den Newsletter die Koordinaten der Spielkarten gegeben haben) zur Van Velsenmeer Foundation? Im Quellcode deren Website war die codierte URL eines Conrad-Videos, welches uns auf die Sandmen Inc. geleitet hat. Mal schauen, was das Audit in Berlin ergeben hatte…
Es bleibt weiterhin spannend. Bisher gibt es kein neues Lebenszeichen von Daniel. Vivien wird morgen nachmittag wieder nach Hamburg zurückfahren. Mehrere Blogger haben sich für das morgige Audit in Berlin angemeldet und im Sandmen-inc-Newsletter waren vermutlich Koordination von einer Brücke im Englischem Garten versteckt. Was bedeutet das Ganze? Ich weiß es noch nicht. Aber einiger der Blogger hatten Vivien vorgeschlagen, sich mit ihr zu treffen – und sie hat zugestimmt. Leider hatte es heute nicht mehr geklappt, aber ich werde sie morgen treffen – und danach vielleicht auch mir mal eine Brücke näher anschauen. Und dann wäre da noch das Getränk Clarence, die Van Velsenmeer Foundation, die Notizzettel, das Kondom und das Backup auf einer SD-Karte… Mal schauen, ob wir das knacken können ;-)
genau eine Minute, ca. 8 Megabyte (= 6 Disketten oder 100333 Lochkarten *g*)Ich werde von diesem Meeting und der Brücke berichten (packe auch gleich mal die Digicam mit ein). Bloggen werde ich darüber aber wohl erst abends…
P.S. Dieses Video gehört nicht zum Spiel und enthält auch keine Hinweise ;-)
Nachdem bereits einige Spieler im Forum herausgefunden haben, dass mit der Lösung für M: “Start II” und für D: “The End” der Anfang und das Ende gemeint sein könnte, hatte ich mir die richtige Reihenfolge zusammengesucht. Ich hatte dann schon die Buchstaben eingesetzt und geschaut, was da rauskommt. Nicht wirklich sehr hilfreich. asandmenpinck oder sowas. Aber “sandmen” klingt doch schon gut. Sind die Sanduhren-Besitzer mit “Sandmen” gemeint?
Okay, Start und End sind vielleicht gar nicht Teil der Lösung. Also wäre noch sandmenpinc. Wobei noch unklar ist, ob das “p” überhaupt richtig ist. Wenn ich mir sandmen?inc anschau, dann könnte das doch auch was sinnvolles sein. Vielleicht soll das ? für einen Punkt stehen. Inc könnte für “include” stehen und meinen, dass die Sandmänner eingebunden werden sollen? Oder einfach eine Datei? Vielleicht gibt es ein populäres Framework in einer Programmiersprache, wo .inc-Dateien verwendet werden?
Aber vielleicht sind doch nicht wir gemeint (wäre ja auch etwas komisch, nachdem wir ja durch die Sanduhren eh schon eingebunden wurden). Was gibt es den noch mit Sandmen? Es gibt eine dänische Band The Sandmen. Haben die in Berlin vielleicht ein Konzert? Auch nicht. Aber das INC fehlt noch.
INC könnte auch für Incorporated stehen. Wenn das ein com, net oder org wäre, wäre es einfach. Aber diese Domains scheinen nicht brauchbar zu sein.
Auf der Heimfahrt ist mir der Gedanke gekommen, dass man die Wert der Aufgabe I (2D=45) vielleicht als ASCII-Code sehen muß. Es handelt sich um ein Minus (oder auch Dash). Aber das wäre ja ein wenig vermischen. Das ganz würde dann sandmen-inc heißen.
Die Spieler im Forum waren inzwischen auch schon dabei und haben die Seite www.sandmen-inc.com gefunden. Ich habe die Website auch gleich durchgecheckt. Domain ist anonym registriert und hat die gleiche IP-Adresse wie die anderen Websites. Gehört eindeutig dazu. Auch die Produkt-IDs mit Beispielswiese “ER0005-0815” schauen verdächtig aus. Eventuell haben die IDs auch einen Zusammenhang mit den Quelltext-Kommentaren auf der vanvelsenmeer.org-Website.
Interessant ist auch der Text bei der Newsletter-Anmeldung: “Glaub uns, Du erhälst Informationen, auf die Du nicht verzichten kannst, willst und solltest.”
Die Adresse im Impressum scheint es zu geben (abgesehen von der Ergänzung c). Wer wohnt da? Leider zu weit weg, um es herauszufinden.
Update:
Passend zum Einleitungstext von sandmen inc habe ich ein Bild aus Vivian’s Facebook gefunden. Gibt es da einen Zusammenhang?
Der Text: “[..] Stell Dir vor, Du bist am Strand und der Muskelprotz von Handtuchnachbar startet ein gewaltiges Sandburgprojekt. Der ganze Strand bestaunt die Fertigkeiten dieses Angebers. Deine Freundin wirft Dir vernichtende Blicke zu, da Du in vergangenen Urlauben nur einen bröckeligen Sandkuchen auf die Beine gestellt hast. [..]“
Seitdem ich in das Spiel eingebunden wurde, sind einige meiner Gedanken auch immer mal wieder in der Meta-Ebene unterwegs. Das ganze Spiel mal von außen betrachtet.
Die Macher (PM = Puppet-Master) haben sich sehr viel Mühe gegeben. Sie betreiber mehrere Websites (unteranderem www.vanvelsenmeer.org, www.thefinalmill.com oder auch www.in-a-rush.com). Sie haben sogar eine Anzeige im Stellenmarkt der c’t geschalten – laut Inserentenverzeichnis “VAN VELSENMEERSTIFTUNG, Berlin” [*g* in diesem Zusammehang ist mir Seite 249 aufgefallen]. Aber mal zurück zu den Websites. Diese wurden natürlich überpürft. Alle ohne vollständigem Impressum und über GoDaddy (anonym) registriert. Interessant in diesem Zusammehang ist aber, dass auf der Van Velsenmeer Website bei Kontakt “München” angegeben wurde und auch eine Münchener Telefonnummer verwendet wird – die Stellenanzeige aber aus Berlin stammt – genauso wie das Audit am 16.02. um 14:00.
Beim Begriff “Audit” mußten einige Spieler aber an Scientology denken. Mir ist dieser Gedanke auch schon kommen. Das Video auf der Van Velsenmeer Website ist auch sehr abgefahren – aus meiner Sicht einfach nur unrealistisch, überzogen. Auch die Themen wie eine 75jährige Wüstenrennmaus oder diese Lotuseffektcreme – die Organisation ist merkwürdig. Allerdings dachte ich in diesem Zusammenhang erstmal eher an die Dharma Initiative aus Lost. Aber es könnte auch etwas mit Scientology zu tun haben? Was jedoch dagegen spricht: Scientologen wären sicherlich nicht kreativ genug. Und würden sie sich wirklich an Web 2.0-User ranwagen? Menschen, die es gewohnt sind, ihre Meinung im Netz zu verkünden?
Aber es bleiben noch immer viele Fragen übrig. Eine wesentliche für mich ist natürlich: Warum ich? Warum gehöre ich zu den “Auserwählten”. Es gibt Spieler, die durch die Anzeige im Stellenmarkt aufmerksam wurden, Spieler mit Lochkarten und Spieler mit Sanduhren. Von einem Spieler hatte ich einen Kommentar gelesen, dass sie ohne Mathematiker nicht weiterkommen würden und das sie deswegen auf die Auserwählten (mit den Lochkarten) – die helfen könnnen/sollen – gewartet hatten. Allerdings würden diese nicht wirklich weiterhelfen können/wollen. Kurz danach wurden die Sanduhren verschickt. Die zweite Welle der Auserwählten. Sind die Sanduhren nur “Plan B” oder war von Anfang an geplant, uns dort einzubinden?
Wenn wir uns nochmal der Stellenanzeige zuwenden: “Melden Sie sich nicht bei uns. Wir melden uns bei Ihnen” heißt es da. Steckt dahinter vielleicht eine Firma, die neue Mitarbeiter sucht? Die Auserwählten sind dabei die potentiellen Kandidaten und die anderen Spieler sollen uns bei der “Bewerbung” unterstützen? Wäre sehr aufwendig. Google hatte sowas vor einiger Zeit etwas einfacher gestaltet. Aber eine Stellenausschreibung als ARG? Wie wählt die Firma jetzt ihre Bewerber aus? Zwar können die PMs im Wiki und im Forum und auf den Blogs die Fortschritte verfolgen, aber jetzt genau zu bewerten, wer welche Aufgabe gelöst hat, ist schwer festzustellen. Eigentlich kann man da nur die Gruppe als Ganzes bewerten, nicht die einzelnen Spieler.
Verglichen mit einem klassischen Rollenspiel (Role Playing Game = RPG) halte ich mich persönlich doch eher für einen Nicht-Spieler-Charakter (Non-Playing Character = NPC). Das würde bedeuten, dass ich den Spieler nur Hinweise zum Lösen der Rätsel gebe. Warum ich mich für einen NPC halte? Zwar konnte ich einige Rätsel lösen – aber mit höherer Mathematik habe ich keine Ahnung. Okay, ich kenne mich ein wenig in PHP und MySQL aus und beschäftige mich mit verschiedenen Webtechnologien – aber das bringt uns bei diesem Spiel nicht viel weiter. Auch mein Wissen über Star Trek, Star Wars und Stargate sind sicherlich hier nicht hilfreich. Andererseits, was bringt es den Spielern zu wissen, dass ich eine Sanduhr bekommen habe? Ob die Farbe des Sandes eine Bedeutung hat? Die Wahrscheinlichkeit, dass sich alle 10 Auserwählten melden ist eher gering – also muß das ganze auch mit weniger Auserwählten gehen.
Daher wieder die Frage, warum wurden wir auserwählt? Was haben wir gemeinsam? Ich habe mir einige Blogs angeschaut. Einige davon (welch ein Wunder) beschäftigen sich auch mit PHP und MySQL. Das würde natürlich wieder auf eine Stellenanzeige hindeuten. Andere bloggen aber auch viel zum Thema Livestyle oder halt über das Leben in Berlin.
Viele Fragen bleiben offen. Ist es einfach nur eine virale Marketing-Kampagne? Aber für welches Produkt? Ein Kinofilm? Ein Haarshampoo? Oder doch eine Stellenanzeige für eine Firma? Oder schlimmstenfalls doch eine Rekrutierungsversuch der Scientologen? Oder ganz einfach nur ein Spiel? Vielleicht werden wir es herausfinden.
Es bleibt jedenfalls spannend. Wir nähern uns dem Finale (16.02. in Berlin). Morgen wird Vivian aber erstmal nach München fahren um sich in Daniels Wohnung umzusehen. Gibt es vielleicht morgen schon ein Showdown in München?
Inzwischen ist ein zweiter Kommentar von Konrad bei seinem (allgemeinen) Video aufgetaucht. Es ist der Link auf eine Seite über Adjazenzmatrizen. Bei der Tabelle handelt es sich daher vermutlich um eine Adjazenzmatrix. Mit dieser Matrix werden die Verbindung der einzelnen Punkte wiedergegeben. So zeigt beispielsweise a auf c und i. b zeigt auf a und h, c aug g und l. d zeigt auf b, j und m… Wir können die Matrix nun als Graphen oder aber als Adjazenzliste wiedergeben.
Hier meine Adjazenzliste basierend auf der Tabelle:
a → c → i
b → a → h
c → g → l
d → b → j → m
e → c → h
f → d → m
g → b → j → l
h → f → i
i → e → f
j → a → k
k → b → c
l → e → j
m → c → i
Jetzt weiß ich also drei weitere Darstellungsmöglichkeiten für diese Matrix, aber das hilft mir noch nicht weiter. Ich könnte das ganze mal mit den Zahlen, die wir bisher ermittelt haben machen?
In Wikipedia steht, dass man, wenn man die Adjazenzmatrix mit der Einheitsmatrix (oder auch Identitätsmatrix genannt) addiert, dann erhält man die Erreichbarkeitsmatrix.
Wenn ich mir den ersten Kommentar von Konrad anschaue, so scheint es, dass wir noch nicht alles richtig haben. Speziell bei I und D könnte sich noch ein Fehler eingeschlichen haben? Spannend. Ich brauch einen Mathe-Specialisten.
Update: Die richtige Reihenfolge könnte ja folgende sein: MCGLJKBAIEHFD. (M ist “Start II” und habe ich als Start gewählt, D = “The End” habe ich als Schluss gewählt. Siehe dazu das Forum.
Inzwischen ist auch die vierte Sanduhr aufgetaucht: Frank. Jetzt fehlen nur noch Alexander, Gollo, Hardy, Jan, Joachim und Markus. Schaut auch dazu auf das ARGR-Wiki.
Allerdings ist noch immer nicht klar, was die Konrad-Tabelle bedeutet – und vorallem, was am 16.02. in Berlin passieren wird.
Frank kommt, wie auch Jörg aus Berlin. Aaron und ich sind aber sehr weit südlich von Berlin. Nach welchem Schema wurden wir wohl ausgewählt? Was haben wir gemeinsam?
Ob die Sanduhr eine genauere Bedeutung hat, ist bisher nicht klar. Aber hier mal einige technische Daten.
Gewicht (inkl. Zettel): 0.011 kg
Höhe: 6 cm
Durchmesser (Standfuß): 2,5 cm
Durchmesser (Zylinder): 1,55 cm
Anzahl Sandkörner: wir wollen es mal nicht übertreiben
Zeitmessung: ca. 2:55 Minuten
Die Sanduhr hat oben und unten zwei Linien mit den Zahlen Zwei und Drei. Seitlich ist noch ein Knopf mit einem Durchmesser von 0,85 cm. Dort ist der Zettel mit der Aufschrift “Problems?” und der URL (auf der Rückseite) befestigt.
Die roten Standfüße lassen sich nicht entfernen. An der Ober bzw. Unterseite der Standfüße sind leichte Kratzspuren festzustellen.
Herstellernamen oder andere Kennzeichnungen konnte ich keine entdecken. Weder der Sand noch die Sanduhr sind magnetisch. (Getestet mit Supermagneten)
Hier noch weitere Fotos:
[fotos]
knapp 24 Sekunden (Zeitraffer), 3.2 Megabyte (= 3 Disketten)Heute war ein kleines Päckchen in der Post. Kein Absender – laut Poststempel ist der Absender aus Berlin Mitte (Briefzentrum 10). Es war eine rote Sanduhr (mit grünen Sand) und ein Kärtchen enthalten. Auf dem Kärtchen steht “Problems?”. Okay, mein erster Gedanke: Sanduhr + Probleme = Windows (“Weißer Mann gucken durch Scheibe auf Sanduhr”). Aber vielleicht ist ja was anderes gemeint?
Auf der Rückseite war eine URL: vcasmo.com/video/Konrad/1692. (Ich habe es auch ohne www. und ohne http:// als URL erkannt *g* Aber das hängt wohl mit der Endung .com zusammen *g*)
Also habe ich mir mal die Präsentation angeschaut. Im Hintergrund hört man eine Uhr ticken. Eine (computergenerierte oder verzerrte) Stimme sagt: “Hallo Florian, wir werden weder deine wenige Zeit, noch unsere Worte vergeuden, sondern wissen genau, dass Du und die anderen Neun in der Lage seid zu verstehen, was verstanden werden will.”
Die anderen Neun sind Alexander, Aaron, Frank, Gollo, Hardy, Jan, Joachim, Markus und Joerg. Letzteren habe ich inzwischen über die Google Blog-Suche ausfindig machen können.
Auf der ersten Folie ist eine Tabelle zu sehen. Spalten und Zeilen sind mit Buchstaben von a bis m durchnummeriert. In einigen Feldern sind Einsen eingetragen. Die Aufgaben sind ebenfalls mit a bis m nummeriert. Was aber die Einsen bedeuten ist mir noch nicht klar.
Die erste Aufgabe (“a”) war relativ leicht. Ein kurzer Text in Morsezeichen. Die ersten Buchstaben konnte ich zwar noch aus dem Stegreif übersetzen, aber für den gesamten Text habe ich dann doch eine Morsetabelle zur Hilfe genommen. Das Ergebnis ist tinyurl.com/2lgh7c – Eine Weiterleitung auf den Wikipedia-Eintrag zu “Kreuzweg”.
Bei Aufgabe “b” kommt der Text “Dnrihg qf mvpug nfpu trim rvm Ksrssri?”. Über Google habe ich die Seite Falkenstern Anagramme gefunden. Hat mir aber erstmal nicht weitergeholfen.
Auch die nächste Aufgabe “c” ist für mich unverständlich: “Navfbfgvpgn abirzqrpvzchapgngn”.
Aufgabe “d” war wieder etwas leichter. Folgender Text: “440 1/12, 440 1/12, 440 1/12, 440 3/4, 0 1/4, 528 1/4, 528 1/4, 495 3/8, 440 1, 0 1, 440 1/12, 440 1/12, 440 1/12, 440 3/4, 0 1/4, 528 1/4, 528 1/4, 396 1/4, 440 3/8, 528 1/8, 440 1/2″. Die Zahlen 440, 528, 495 und 396 müssen ja irgendeine Bedeutung haben. Das sind Frequenzen. 440 Hz ist der Kammerton A. 495 ist B, 528 ist C und 396 G. Die Werte hinter den Frequenzen sollen wohl die Länge angeben. Jetzt bräuchte ich wohl jemanden, der sich mit Musik auskennt oder zumindest erstmal ein Programm, dass die Frequenz abspielen kann.
Bei “e” waren zwei Gradzahlen angegeben. 48.856667° und 2.340833°. Wenn man diese bei Google Maps eingibt landet man in Paris. Auf der Pont Neuf (=Brücke 9), um genau zu sein.
Auch mit dem Anagramm bei “f” konnte ich nicht viel anfangen: “Reinhardt Zeh, erreicht Willy, leise oh nur, rat grell weil, sich Unke ja klo nahm”. Eventuell ist der Zeilenumbruch (habe ich mit “,” eingetragen) wichtig.
Bei “g” steht: “Transponder 39, 11.05275 GHz H, 1303 MHz, 7,74/7,92 MHz Audio”. Ich habe hier kein Gerät, wo ich dies einstellen könnte.
Als nächstes wird ein Strichcode angezeigt. Dazu habe ich die Website Codecheck.ch aufgerufen, den Strichcode ausgedruckt und vor meine Webcam gehalten. Das Ergebnis: 9783896171146. Es gibt ein Buch “Vierzehn Engel um mich stehn” mit dieser ISBN-Nummer.
Aufgabe “i” war wieder einfach. “2D = 45″. Das ist einfach nur der hexadezimale Wert 2D in das Dezimalsystem umgerechnet. Aber was genau ist jetzt das Ergebnis dieser Aussage?
Bei “j” kommt schon wieder ein Anagramm: “Andi verreist einfachst”.
Da war “k” schon wieder etwas spannender: “FXNS G Szqq Szqq Szqq jnsx IMW fhmy anjw”. Schaut doch sehr danach aus, als wären die Buchstaben um einige Stellen verschoben. Das Ganze habe ich dann mal mit den dreimal vorkommenden “Szqq” durchprobiert. Jeden Buchstaben jeweils um einen Schritt weiter: Szqq, Rypp, Qxoo, Pwnn, Ovmm, Null, Mtkk, Lsjj… Das Wort “Null” schaut doch gut aus. Also alle Buchstaben um 5 Stellen nach links: “ASIN B Null Null Null eins DHR acht vier”. Das könnte Assembler sein?
Bei “l” kommt einfach nur “Bach”. Ist der Komponist gemeint? Gibt es einen Zusammenhang mit Aufgabe “d”?. Wenn ich mir dazu die Tabelle anschaue: In Spalte “d” befindet sich eine 1 nur in der Zeile “f”. Spalte “l” hat eine 1 in den Zeilen “c” und “g”. Bei Zeile “d” finde ich nur “b” und “j”. Und Zeile “l” gibt es nur die 1 in “e” und “j”. Keine direkter Zusammenhang.
Letzte Aufgabe. Ein englischer Text: “Each Party shall reduce and limit its strategic offensive arms in accordance with the provisions of this Treaty, and shall carry out the other obligations set forth in this Treaty and its Annexes, Protocols, and Memorandum of Understanding.” Klingt nach Juristenenglisch. (Anmerkung. Sandra sagt, dass es Juristenenglisch ist ;-)).
Mein bisheriges Ergebnis ist da doch noch etwas mager. Wo ist meine Kreativität? Aber vielleicht haben die anderen Neun bei einigen anderen Aufgaben (z.B. bei den Anagrammen) mehr Erfolg gehabt.
[Update 10.02.2008 01:05]
Inzwischen hat sich auch der dritte Auserwählte (Aaron) gemeldet. Auch habe ich von Nick ein Hinweis auf ein Wiki bekommen, wo die Rätsel größtenteils schon gelöst wurden. Aber es bleibt weiterhin spannend. Noch ist nicht ganz klar, was die Tabelle mit den Einsen soll. Aber scheinbar ergibt jede Frage eine Zahl.