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Grüße von Vivien

Freitag, den 30. Januar 2009

Fast ein Jahr ist es nun her, dass ich eine Sanduhr per Post bekommen habe. Das war mein Einstieg in die Welt der Alternate Reality Games. Während des Spiels durfte ich Vivien kennen lernen. Und heute habe ich eine Mail von ihr bekommen.

Betreff: Sonnige Grüße

Lieber Florian,

ich habe viel über die Dinge und Geschehnisse des letzten Jahres nachgedacht und dabei auch viel an dich und die anderen, wie ihr mich bei den schwierigen Rätseln und Aufgaben unterstützt habt. Wahrscheinlich ist mir deshalb die Idee zur SunnySideLande.com gekommen. Lass dich überraschen!

Sonnige Grüße,
Vivien

Auf der angegeben Website kann man sich registrieren und anfangen einige einfache Rätsel zu lösen. Es ist hilfreich, wenn man das ARG Final Mill kennt ;-). Das vierte Rätsel: “Programmier-Welten” wird am 31.01.2009 um 18:30 veröffentlicht.

Hintergrundinfos:

Die VM People hatten das ARG Final Mill für Microsoft Visual Studio 2008 produziert und sollte vorallem Programmierer ansprechen.

Die Rache des Dr. Homscheid

Mittwoch, den 17. Dezember 2008

Dr. Homscheid war der Bösewicht aus dem ARG: Final Mill. Beim Piraten-ARG gab es nun ein Wiedersehen mit ihm.

Wenn ihr ihn noch nicht kennt, schaut Euch erstmal das Video auf der Startseite der Van Velsenmeer Foundation an.

Dr. Homscheid wurde von Hansjörg Zäther gespielt. Und er ist nicht nur als Homscheid super gewesen, sondern auch ein hervoragender Sänger.

Update: Ich habe mal bei Amazon nach Hansjörg Zäther gesucht – in der Hoffnung eine CD von ihm zu finden. Ich wurde sogar fündig:

Zwar nicht ganz, was ich erwartet hatte, aber vielleicht für den einen oder anderen doch interessant ;-)

Har Har Har

Samstag, den 8. November 2008

Ich bekam heute wieder eine “Sanduhr” *g*. Diesmal ist es ein Brieföffner. Es war auch wieder ein Brief dabei.

Florian als Pirat mit seinem neuen Brieföffner

Florian als Pirat mit seinem neuen Brieföffner

Sicherlich bin ich nicht der einzige mit einem neuen Brieföffner und es werden sicherlich wieder einige sich den “Piraten anschließen”.

Ich bin natürlich nicht der erste, der darüber gebloggt hat. Auch dibtych hat ein solches Päckchen erhalten. Und natürlich sind bereits die ersten Beiträge im ARGR Forum darüber zu finden.

Die Päckchen sind scheinbar überall gleich. Bei mir auf dem Zettel steht:

Admission: JuPNxJX
www.jointhepirates.com

Jetzt muß ich aber erst noch ein paar andere Sachen erledigen. Danach werde ich mich in Abentuer stürzen. Also in etwa 4 Stunden gibt es mehr Infos.

Update (20:59):

So, die Kinder schauen sich gerade die DVD “Mary Poppins” an und die Kanninchen haben nun auch futter. Jetzt habe ich etwas Zeit, mich mit dem Thema näher zu beschäftigen.

Das Päckchen

Das Päckchen

Also zum Päckchen. Es ist ein schwarzer Karton mit 25,5 cm Breite, 21,5 cm Tiefe und 2,5 cm Höhe. Mit Inhalt wiegt das Päckchen 0,274 kg. Um das Päckchen war eine einfache Schnur mit 110 cm gewickelt.

Auffällig sind die zwei Briefmarken. Die erste Briefmarke (rechts oben) zeigt ein Bild vom Hambacher Fest von 27. bis 30. Mai 1832. Diese 145er Briefmarke wurde scheinbar zum 175 Jubiläum dieses Festes veröffentlicht. Ob diese Briefmarke eine besondere Bedeutung hat? Das Goldene Zeitalter der Piraterie war 16. bis 18. Jahrhundert – in Wikipedia wird auch das Jahr 1730 als Ende genannt. Vielleicht ist aber diese Briefmarke nur eine Briefmarke ;-)

Briefmarke 175 Jahre Hambacher Fest

Briefmarke 175 Jahre Hambacher Fest

Bei der zweiten Briefmarke handelt es sich um eine bei der Filiale F1015035CD gedruckte Briefmarke mit 0,75 Euro. Folglich wurde das Päckchen für 2,20 Euro verschickt. Leider ist der Stempel der Poststelle nicht zu erkennen.

Gedruckte Briefmarke

Gedruckte Briefmarke

Meine Adresse wurde mit blauer Tinte auf den Adressaufkleber geschrieben.

Der Adressaufkleber

Der Adressaufkleber

Im inneren des Päckchen befindet sich ein Briefumschlag mit “R.S.V.P”. RSVP ist sicher einigen als Resource Reservation Protocol bekannt. Dieses Protokoll befindet sich in der 4. Schicht – der Transportschift. Piraten haben auch gerne Schiffe überfallen, die wertvolle Güter transportiert haben. Aber irgendwie klingt das wohl eher nach einer falschen Spur, oder? Ich glaube mit dem französischen Text “répondez s’il vous plaît”, was soviel bedeutet wie “bitte antworten Sie”, kommen wir wohl weiter. Diese Abkürzung wird laut Wikipedia oftmals am Ende formellen Einladungen geschrieben. Das ganze ist also eine Einladung.

Der Brief

Der Brief

Im Umschlag – praktischer Weise war auch ein Brieföffner mit dabei – befindet sich ein Zettel mit folgendem Text:

Admission: JuPNxJX
www.jointhepirates.com

Auch dieser ist wieder handschriftlich. Admission bedeutet auf Deutsch “Zulassung”. Eine Kennung, die mir Zutritt zu einem Bereich verschafft. Vielleicht ein Passwort für die darunter angegebene Website? Ich habe es überprüft, dort aber keinen Login gefunden. Zur Website schreibe ich später nochmal etwas.

Der Zettel mit einem Code und einer Website

Der Zettel mit einem Code und einer Website

Ich bin aber nicht der einzige, der dieses Päckchen erhalten hat. Bei einigen der Bildern ist die Internet-Adresse mal mit http:// und mal ohne geschrieben worden. Auffällig sind bei allen Fotos die Bögen bei den T-Strichen.

Hier mal eine Liste aller bisherigen Admissions:

  • Ich: JuPNxJX
  • Methos (im ARGR Forum): uLd4igK
  • Ines (im ARGR Forum): hdv8XFL
  • Xcaide (im ARGR Forum): pN3dCWU
  • dibtych: pKAcwku

Die bisher gefunden fünf Codes bestehen jeweils aus sieben Zeichen, Dabei gibt es Groß- und Kleinschreibung sowie bei einigen Empfängern auch Zahlen.

Ach ja, da war ja noch ein schwarzes Tuch (40 x 36 cm) dabei. In diesem Tuch war der Brieföffner / Dolch (Ein Dolch ist zweischneidig) Säbel eingewickelt. Der Dolch ist aus einem nichtmagnetischen Metall (habe es mit meinen Supermagneten gleich getestet *g*). Die Klinge ist leicht gebogen, etwa 18cm lang und 2,7mm dick. Am Griff ist auf der einen Seite eine Burg zu sehen. Die andere Seite zeigt einen Löwen. Insgesamt ist der Brieföffner ca. 25 cm lang und wiegt 67g.

Brieföffner

Brieföffner

Das Löwensymbol auf dem Brieföffner

Das Löwensymbol auf dem Brieföffner

Leider kann ich die Burg im Moment nicht fotografieren, da meine Sandra im Moment mit der Digicam außer Haus ist. Aber ich werde es noch nachholen.

Update (09.11.2008 00:17):

Leider sind die Fotos farblich etwas verfälscht (Glühbirne) und meine Bildbearbeitungskenntnisse reichen nicht aus, um dies zu korrigieren…

Die Burg auf der einen Seite

Die Burg auf der einen Seite

... und der Löwe auf der anderen

... und der Löwe auf der anderen

Sanduhren, Lochkarten und Ringe

Mittwoch, den 22. Oktober 2008

Meine Stammleser wissen bei diesem Begriffen natürlich sofort, um was es geht. Alle anderen können mal nach “Final Mill” suchen oder auf The Final Mill Inc. eine kurze Übersicht durchlesen. Damals ist ja alles gut gegangen – allerdings sind Daniel und Gerd noch immer auf freiem Fuß…

Ihr wundert Euch vermutlich, warum ich ausgerechnet jetzt wieder über Final Mill blogge. Ich war die letzten beiden Tage auf der Internet World in München und habe mir verschiedene Vorträge angehört. Beim letzten Panel heute gab es einen Vortrag von Patrick Möller von vm-people. Er war (einer) der Puppetmaster hinter Final Mill, hat aber vorallem über Push 11 gesprochen. Push 11 war letztes Jahr im Dezember ein ARG für das Buch “Das Kind” und war sehr erfolgreich.

Es gab eine Frage aus dem Publikum, wie gefährlich es ist, dass die “Leistung” des ARG durch einen anderen übernommen werden könnte. Die Gefahr besteht natürlich – und ich habe mir natürlich auch Gedanken gemacht, ob sich Final Mill beeinflussen oder auch steuern läßt. Aber um ehrlich zu sein – das ist sehr schwer. Es gibt einerseits natürlich die Puppetmaster, die ein Auge drauf haben und dann natürlich die ganzen Mitspieler. Und letztere nehmen wirklich alles auseinander und würde eine Manipulation sicherlich sehr schnell feststellen und darauf reagieren. Eine “feindliche Übernahme” halte ich daher für sehr unwahrscheinlich. ;-)

Ach, es war einfach schön, den Puppetmaster mal persönlich zu treffen.

Pont Neuf in Paris

Sonntag, den 25. Mai 2008

Ihr könnt Euch sicher noch an das Konrad-Video erinnern, oder? Bei Aufgabe E wurden Koordinaten mitgeteilt: 48.86667° und 2.340833°. Die Koordinaten zeigen laut Google Maps auf eine Brücke in Paris.

Umgerechnet ergibt das die Koordinaten 48° 51′ 24.00″ (Nord) und 2° 20′ 27.00″ (Ost). Da ich letzte Woche zufällig in Paris war, habe ich diese Koordinaten nochmal mit meinem TomTom Navigationssystem genau überprüft. Und ja, es ist die Pont Neuf – zu Deutsch: Die neunte Brücke.

Bei allen Rätseln ist das Ergebnis eine Zahl zwischen 1 und 26 bzw. einmal “Start” und einmal “End”. Die Zahlen stehen für die jeweiligen Buchstaben im Alphabet. Der neunte Buchstabe im Alphabet ist das “i”. Die anderen Ergebnisse findet ihr im Final Mill Wiki. Alle Lösungen in der richtigen Reihenfolge (anhand der Adjazenzmatrix) ergeben das Wort sandmen-inc. Die Lösung des Konrad-Videos ist die Website www.sandmen-inc.com.

Die Doku zu Final Mill auf You Tube

Sonntag, den 18. Mai 2008

In meiner Statistik ist mir aufgefallen, dass ein Besucher von www.patmo.de auf meine Website gekommen ist. Dabei handelte es sich nicht um eine Unterseite, was mich natürlich neugierig machte. Die Website kennt ihr möglicherweise im Zusammenhang mit dem ARG Final Mill. Es ist die Website des ARGReporters.

Ein Link von der Startseite auf meine Seite? Gibt es da vielleicht was neues? Ja, gibt es. Das Dokumentations-Video ist nun online ;-) Und ich bin dabei *g*

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=Qg-LFjnebp8]

Telepolis über Final Mill

Dienstag, den 8. April 2008

Durch Zufall habe ich den Telepolis-Artikel über Final Mill entdeckt: “Es ist alles nur ein Spiel“.

Ich wurde mit einer Sanduhr (= rabbit hole) zum Spiel eingeladen ;-)

Wer steckte hinter Final Mill?

Donnerstag, den 28. Februar 2008

Es ist gelöst. Und mein erster Gedanke war sogar richtig *g* Aber vermutlich nicht, wie es sich die PMs gedacht hatten *g*. Ich wollte gerade eine kurze Zusammenfassung schreiben, aber das ist doch etwas umfangreicher. Daher geht lieber mal auf die Website des ARGReporters: The Final Mill – Eine Botschaft von Ada Lovelace.

Und wenn ich das dort richtig gelesen habe, dann steckt Microsoft Deutschland dahinter. Danke, es hat auf jeden Fall Spass gemacht ;-)

Noch eine Anmerkung: Einige der Mitspieler hatten im Forum bereits vermutet, dass Microsoft dahinter stecken könnte – allerdings hielt ich dies für unwahrscheinlich: Apache-Webserver (statt IIS), PHP (statt ASP.net), Joomla! (statt ??), Wordpress (statt ??) oder auch Adobe GoLive (statt Expression Web [Frontpage-Nachfolger]) für die statischen Websites. Und schließlich das kleine Java-Programm (statt Frontrange). Okay, vielleicht ist der böse Wurm “LWare” eine Anspielung auf Linux gewesen *g*

Final Mill hat das LOST-Problem

Sonntag, den 24. Februar 2008

Seit ich die Sanduhr bekommen habe, war ich im Rätselfieber. Inzwischen leidet das ARG aber meiner Meinung nach am “LOST”-Problem. Zu viele ungelöste Rätsel (Lochkarten) und unverständliche Hinweise (Quelltextkommentare, CD mit 5 Tracks etc.). Neue Fragen aber leider nur wenige Antworten. Das ist deprimierend. Ähnlich wie bei Lost. Deswegen verliere ich auch immer mehr das Interesse an Lost. Ich hatte ja letzten Samstag schon gedacht, dass die Koordinaten im englischen Garten und das Audit in Berlin das Finale sein könnten. War es nicht.

Auch der Termin, an dem wir die entschlüsselten Lochkarten im Heise Forum veröffentlichen sollten führten nicht zur Befreiung von Daniel. Inzwischen ist mir das Rätseln doch etwas zu zeitintensiv.

Natürlich bin ich weiterhin neugierig, was dahinter steckt – aber ich will nicht, dass das mein primärer Lebensinhalt wird. Ich werde mich daher etwas aus dem “aktiven” Spielbetrieb zurückziehen und nur noch ab und zu reinschauen, ob es neue hilfreiche Hinweise oder sogar Lösungen gibt – aber sicherlich nicht mehr stundenlang unverständliche Lochkartentexte anschauen und dort versuchen Muster zu entdecken (können die anderen eh besser *g*).

Falls jemand von Euch Zeit, Geduld und Rätsellust mitbringt, vielleicht könnt ihr Vivien helfen die Rätsel zu lösen und Daniel zu befreien. Viel Spass ;-)

Noch eine Anmerkung zu LOST-Schöpfer J.J. Abrams. In der aktuellen Space View (solltet ihr Euch kaufen, falls ihr sie noch nicht habt *g*) ist auf Seite 20 ein interessanter Artikel zu J.J. Abrams und Star Trek. Der Artikel ist spannend und sehr gut geschrieben, aber er macht mir Angst. J.J. Abrams findet es offensichtlich spannender, wenn Geheimnisse ungelöst bleiben und uns daher keine Fakten nennt. Star Trek ohne Fakten? Viele unbeantwortete Fragen – viel zu suchen – aber nichts zu finden. Keine Bestätigung, wenn man die richtige Lösung erraten hat (falls es überhaupt eine gibt). Ich persönlich will eine Auflösung am Ende. Spätestens am Ende sollten genug Fakten vorhanden sein, um das Geschehene nachvollziehen zu können. Es sollte Rätsel geben, die gelöst werden können und man dann auch eine Bestätigung hat, ob dies die richtige Lösung war (wie z.B. beim Konrad-Video, dass uns zu www.sandmen-inc.com führte, oder auch der Newsletter mit den Geokoordinaten die uns die Brücke zeigte). Aber bei den Lochkarten? Selbst nach der “Entschlüsselung” haben wir einen unverständlichen Text der uns nicht weiterhilft. Das frustriert. Keine Bestätigung bzw. keine “Belohnung” fürs Entschlüsseln. Das frustriert mich. Damit es mich nicht mehr frustriert muß ich Abstand gewinnen = Interesse verlieren. Genau wie bei Lost.

Unbekannte Persönlichkeit des 19. Jahrhunderts

Montag, den 18. Februar 2008

Kann mir jemand sagen, wer das ist?

Die dritte Spielkarte (Unbekannt)


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