Politiker-Stopp

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Wieder zurück in Deutschland

Montag, den 20. September 2004

Ich bin gestern gut in Deutschland angekommen, fliege aber bereits am Mittwoch nach Berlin und laufe dort meinen vierten Marathon. Daher habe ich kaum Zeit, meine Seiten hier zu aktualisieren.
Es war eine sehr schöne und einzigartige Zeit in USA und ich hoffe, dass ich mal wieder die Gelegenheit habe, nach USA zu kommen.
Vielen herzlichen Dank an meine Freunde in USA ;-)

Fotos von New York

Montag, den 13. September 2004

140 von insgesamt ca. 300 Fotos von meinem New York Besuch (11.09.2004 und 12.09.2004) sind in meiner New York Bildergalerie zu finden. Bericht mit ausgewählten Fotos folgt in den nächsten Tagen ;-).

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Wochenende in Washington D.C.

Montag, den 6. September 2004

Internet-Panda in Washington

Nachdem ich am Samstag mir fünf klassische Filme von “Planet of the Apes” (“Planet of the Apes” bei IMDB.com) im Fernsehen angeschaut habe (mußte etwas ausspannen *g*), war ich am Montag (Laborday, Feiertag) ausgeruht und hatte mich daher auch nach Washington D.C. getraut… Als ich dann nach einer Stunde fahrt irgendwo in Washington angekommen bin, habe ich erstmal nach einen Park & Ride gesucht und schließlich dann auch in der Nähe des neuen Convention Centers gefunden.
Ich bin dann die 7th Street nach Süden zur “Mall” gegangen. Dabei an China-Town und vielen lustigen Pandabären vorbei gekommen. Die Mall ist jedoch nur die Wiese zwischen dem Capitol und dem Monument… jedoch ohne keine Geschäfte weit und breit.

Sculpture Garde

Dafür gibt es dort aber ein Museum nach dem anderen und auch den Sculpture Garden. Jedes Museum ist kostenlos, man muß nur die Sicherheitsüberprüfungen (Formular mit “Wollen Sie Kunstwerke zerstörren oder beschädigen?” oder “Wollen Sie Kunstwerke stehlen?” gab es diesmal jedoch nicht *g*) überstehen. Mich hat jedoch eher das “Haus” im Sculpture Garden (siehe Bild) fasziniert. Beim Vorbeigehen dachte ich, dass es sich bewegt und auf dem Foto wirkt es eher wie billig reingekopiert.

Washington Oachkatzl

Beim Monument angekommen war mir leider der Ausblick durch eine rießige Baustelle verwehrt. Ich wollte dann auch nicht anstehen, um durch die kleinen Löchlein oben auf Washington herunterblicken zu können. Bin daher um das Monument herum Richtung Lincoln Memorial gegangen. Unterwegs ist mir dann mal wieder ein Oachkatzl über den Weg gelaufen. Es war vermutlich im früheren Leben ein Model… Nein, es war nicht ausgehungert. Es hat eine Vielzahl von Posen ausprobiert und immer schön brav in die Kamera gelächelt ;-) In Washington laufen eine Menge von diesen süssen Tierchen rum.

Washington Monument

Aber erstmal weiter zum Lincoln Memorial. Dort habe ich es dann geschafft für unser Sommer-Gewinnspiel beim Bürgernetz (www.iivs.de) ein Foto mit dem IIVS-Shirt zu machen. Aber ich befürchte, dass dieses nicht zum Gewinnen ausreichen wird.

Washington Freedom Garden

Ich bin dann am Lincoln Memorial vorbei und über eine Brücke nach Arlington rüber. Dort gibt es unteranderem einen der Friedhöfe mit vielen weißen, identischen Grabsteinen (Arlington National Cemetry), ein Glockenturm (als Geschenk von den Holländern) und diese bekannte Statue mit den Soldaten, welche eine USA-Flagge aufrichten. Allerdings fand ich den Freedom Park interessanter.

Berliner Mauer in Washington?

Auch gibt es im Freedom Park einige Stücke der Berliner Mauer. Jedoch irritiert mich die Tatsache, dass dort nur englischsprachiges Graffiti zu sehen ist… Egal.

Tankstelle unter einer Kirche

Arlington hat aber noch mehr … interessante … Gebäude. Beispielsweise findet man unterhalb der Kirche “Arlington Temple” eine Tankstelle. Ob diese Tankstelle auch von der “United Methodist Church” betrieben wird? Keine Ahnung. Aber Kirche hat sich immer sehr für Politik interessiert, Politik in USA schon immer sehr für Öl… Aber ich wollte ja noch zum weißen Haus und zum Capitol. Also zurück nach Downtown.

Joggen am Arlington Kanal

Ich habe Arlington dann Richtung Norden über eine Brücke verlassen und bin in Georgetown gelandet. Dort habe ich dann relativ schnell den “Chesapeake & Ohio Canal” (www.nps.gov/choh/) gefunden. Mir sind dort – wie in ganz Washington – sehr viele junge, gutaussehende Joggerinnen und Jogger begegnet. Ab und zu waren auch mal etwas gewichtigere Läufer unterwegs. Aber ich hätte nicht gedacht, dass ich soviel sportliche Amerikaner (Joggen, Radfahren, Fußball, Beachvolleyball etc.) antreffen würde.

Warnschild für niedrige Äste

In Amerika findet man eigentlich für alles Mögliche und Unmögliche Warnschilder. Unteranderem vor einem etwa 1,5m über dem Weg hängenden Ast wurde ein extra Warnschild aufgestellt. Es könnte ja jemand den Ast übersehen, versehentlich reinlaufen und dann die Stadt verklagen. Lustig.

Florian vor dem Capitol

Langsam wurde es dunkel und irgendwie war ich plötzlich etwas zu südlich. Der Fischmarkt hat mich dann überzeugt, wieder etwas nördlicher zu wandern. Schließlich wollte ich ja noch zum weißen Haus und zum Capitol. Unterwegs sind mir zwei andere deutsche Touristen begegnet, mit denen ich dann noch zum Capitol und nach Chinatown zum (spanisch *g*) essen gegangen sind.

Eingang zu Chinatown

Jedoch war es dann auch schon kurz vor Neun und wir waren alle schon etwas erledigt. Daher bin ich dann doch nicht mehr zum Weißen Haus (www.whitehouse.org) gegangen, sondern hatte mich auf den Heimweg gemacht. Zuhause war ich dann noch kurz auf dem Laufband (ca. 25 Meilen durch Washington gegangen und dann nochmal 2,5 auf dem Laufband gejoggt) um mich für meinen Berlin-Marathon (www.real-berlin-marathon.com) vorzubereiten. Ich hoffe, dass mein Training für den Marathon ausreicht, schließlich will ich diesmal meine vier Stunden schaffen.

Wochenende mit Kollegen

Samstag, den 4. September 2004

Bill’s Castle

Von Freitag Abend bis Samstag Mittag war ich mit Uwe bei Bill und seiner Familie in seinem Haus (meiner Meinung nach eine Mischung aus Villa und Ranch ;-)). Samstag Mittag habe ich mich dann auch in den Pool gewagt. Das Wasser hatte erfrischende 25°C. Währenddessen hatten Bill und Uwe angefangen eine Antenne aufzubauen.

Uwe’s Antenne

Uwe hat am Samstag seine Antenne aufgebaut und mit einem R&S FSH3 diese getestet und angepaßt. Nachdem der R&S FSH3 eh wie ein Star Trek Tricorder und auch die Antenne etwas ungewöhnlicher wirkt (zumindest für mich als Laien), könnte man fast meinen, wir wären auf der Suche nach Extraterrestrische Intelligenz (= Search for Extraterrestrial Intelligence SETI Institute).

Schmetterling

Außerirdisches Leben habe ich leider nicht gefunden. Dafür gibt es aber andere interessante Lebensformen. Mal abgesehen von den ganzen Zirpen, die man Tag und Nacht hört, gigantische Grashüpfer und dauernd gegen die Wand fliegende Wespen-ähnliche Insekten (welche sich nicht von selbst umdrehen können) gibt es auch schöne große Schmetterlinge, welcher die ganze Zeit um Bill’s Haus herumflog.
Uwe hatte inzwischen eine zweite Antenne aufgebaut und unterhielt sich mit einem Deutschen Amateuerfunker (Ich hätte nicht gedacht, dass man mit einem “13 Meter langen Draht” von Maryland bis nach Deutschland kommt.) Bill hingegen beobachtet Nachts lieber die Sterne. Diese zwei Hobbys (Amateurfunk und Sterne beobachten) wollte ich zwar auch mal anfangen, hatte aber nie Zeit. Wobei das Amateurfunken mich etwas an Chatten erinnert (Kontakt mit weit entfernten Personen.. und eigene Sprache mit vielen Abkürzungen *g*). Vielleicht finde ich ja die Zeit, dies jetzt endlich mal anzufangen. Ich habe ja (jetzt und schon länger) gute Kontakte ;-).

Karsten’s Strasse

Bin dann direkt von Bill weiter zu Karsten gefahren. Bei ihm und seiner Familie war ich Samstag Abend zum essen eingeladen. Die Häuser in Amerika sind alle irgendwie geräumiger. In diesem Haus läßt es sich schon gut leben ;-) Vorallem hat man hier die Möglichkeit, einfach aus dem Haus raus zu gehen und loszujoggen. In meinem Apartment muß ich erst zu einem Park fahren, wenn ich nicht direkt auf der Schnellstrasse joggen will.
(Meine Kollegen und Freunde werden hier immer nur mit ihrem Vornamen erwähnt. Ich werde keine (bzw. keine vertraulichen) persönliche Daten über dritte hier veröffentlichen. Allerdings kann ich sagen, dass alle meine Kollegen in USA sehr freundlich, intelligent und kompetent sind und ich bin froh, mit ihnen zusammenarbeiten zu dürfen!!)

Oachkatzl

Freitag, den 3. September 2004

Mein Oachkatzl ist wieder da. Immer wieder mal sehe ich es in der früh über den Parkplatz huschen. Gestern abend hatte ich einen Fuchs (oder etwas ähnliches) gesehen gehabt. War aber zu langsam mit der DigiCam :-(. Jedenfalls bei der nächsten Radtour werde ich meine DigiCam mitnehmen.
Montag ist in USA ein Feiertag (Labor Day). Eventuell werde ich Sonntag und Montag nutzen, um mir Washington D.C. in Ruhe anzuschauen.

Sechs Jahre

Mittwoch, den 1. September 2004

Heute vor genau sechs Jahren habe ich als Auszubildender bei Rohde & Schwarz (www.rohde-schwarz.com) angefangen. Wow… und nun bin ich für vier Wochen bei Rohde & Schwarz Inc. (www.rohde-schwarz.com/USA). Wer hätte gedacht, das ein dicker Computer/Internet-süchtiger Star Trek Fanatiker mal aus seinem abgedunkelten Computerraum (Zimmer) rauskommen würde und die Welt erkundet?
Abends gab es wieder ein Softball-Spiel. Wir haben uns gegen die Bänker erfolgreich geschlagen, aber es hatte am Schluss dann doch nicht zum Sieg gereicht. Viel wichtiger ist aber auch der Spass ;-) Langsam verstehe ich die Regeln (mit Hilfe von Baseball-Regeln von www.baseball-softball.de).
Nach unserem Spiel sind noch einige ins Nottingham (eine Bar in der Nähe unseres Büros) gegangen und habe uns dort gut unterhalten.

Annapolis 10 Miles

Sonntag, den 29. August 2004

Ich habe die 10 Miles überstanden. Meine Zeit: 01:22:01,90. Jetzt werde ich erstmal ein wenig regenerieren ;-) Fotos folgen hoffentlich noch (*warte schon ungeduldig*).

Softball spielen in USA

Sonntag, den 29. August 2004

Langsam gewöhne ich mich an USA. Aber trotzdem vermisse ich Dorfen (www.stadt-dorfen.de) und auch einige gute Freunde dort. Inzwischen ist die Website der Karnevalsgesellschaft Dorfen (www.karnevalsgesellschaft-dorfen.de) online ;-). Ich werde mir die Website mal anschauen, wenn ich wieder mehr als 14kBit/s habe. Auf den ersten Blick muß ich aber sagen, hat das D. gut gemacht ;-).

Florian beim Softball spielen in USA

Mittwoch hatten wir ein Softball-Game. Ich habe zwar die Regeln noch nicht ganz verstanden, aber es hat sehr viel Spass gemacht.
Ich war dann am Donnerstag mal wieder im Wal*Mart (www.walmart.com) und habe mir mal ein neues Outfit gekauft. Ich muß mich daran gewöhnen, dass ich hier die Größe M nehme, nicht wie in Deutschland L ;-).

Florian in seiner neuen Laufbekleidung

Wir hatten am letzten Arbeitstag in dieser Woche diesmal gegrillt. Ich hoffe ich habe nicht zuviel gegessen, damit ich morgen um 08:00 am (Deutschland: 14:00) fit genug bin, um die 10 Meilen von Annapolis zu überstehen. War heute deswegen schonmal in Annapolis, die Startunterlagen abholen und mir dort auch für dieses Event spezielle Laufsachen gekauft. Diese sind vom Veranstalter des Annapolis 10 Miles Race “Annapolis Striders” (www.annapolisstriders.org). Zur Zeit gibt es auch ein Indianer-Festival und Ritterspiele (!!) hier in der Gegend. Vielleicht komme ich morgen nach dem Lauf dazu, mir diese Events anzuschauen.
Nachdem ich jetzt immer die großen Strasse gesehen habe, wollte ich mal Amerika von einer anderen Seite sehen. Also habe ich mir das Fahrrad geschnappt und bin mal quer durch die Gegend gefahren. Wenn man mal die Radwanderwege gefunden hat, dann ist es richtig schön zu fahren. Unterwegs sind mir natürlich auch einige Tierchen begegnet. Also soweit ich es erkennen konnte, war das eine ein Biber.. aber leider war er zu schnell weg.
Der Server läuft inzwischen wieder, allerdings noch nicht ganz so, wie er soll. Aber das kommt auch noch. (Anmerkung: 14,4kBit/s ist EXTREM langsam… *snief*.)

Annapolis

Mittwoch, den 25. August 2004

Florian wohnt in der Siedlung Country Medows

So, endlich gibt es mal wieder was neues von mir. Auf dem Bild könnt ihr die Siedlung “Country Meadows” sehen. Jedes Haus schaut gleich aus. Eventuell mal andere Farben. Und überall diese großen Ami-Autos.
Freitag abend konnte ich dann auf UPN (www.upn.com) in Ruhe Star Trek: Enterprise: The Forgetten anschauen. Leider kommen die neuen Episoden der vierten Staffel erst ab Oktober. Bin daher also schon wieder in Deutschland. Aber da ich auch den SciFi-Channel empfangen kann, werde ich mir die neuen Episoden von Stargate Atlantis (www.stargate-atlantis.com) anschauen.

Segelboote in Annapolis

Samstag war ich mit einem Kollegen in Annapolis (www.ci.annapolis.md.us) und haben uns die Stadt dort angeschaut. Man kann hier bereits mit kleinen, aber auch größeren Schiffen in die Bucht reinfahren. Darf aber keine Möven füttern… Geht ja eh nicht, da keine da waren. Außer eine kleine freche Möve, welche scheinbar einem Angler einen Fisch gestohlen hatte *g*

Eine Straße in Annapolis

Die Innenstadt ist aber eher englisch angehaucht und auch sehr nett. Wir sind dann noch an der Naval Academy vorbeigekommen. Ich hatte mir schon überlegt, ob ich einen der Offiziere in Weiser Uniform wegen einem Foto fragen sollte, hatte es aber dann doch gelassen… Sicher ist sicher *g*.
Abends wollte ich dann meinen TVGuide aktualisieren, damit der wöchentliche Newsletter verschickt werden kann. Dabei mußte ich aber feststellen, dass der Server nicht erreichbar ist. Aber er ist bei Michael (www.htmlseiten.de) in guten Händen und dürfte daher sehr bald wieder online sein.

Ein Oachkatzl vor meinem Wohnzimmer

Am Sonntag hatte ich dann auch noch Besuch im Garten. Ein Oachkatzl (für nicht-bayern: Eichhörnchen) hat sich von Baum zu Baum geschwungen und in den Blättern geraschelt. Leider habe ich es nicht richtig vor die Kamera bekommen :-(
Inzwischen habe ich meinen zweiten Arbeitstag hinter mir. Es ist sehr aufregend hier bei Rohde & Schwarz USA. Da hier auch einige Leute deutsch können, tue ich mir nicht ganz so schwer. Aber auch alle anderen sind sehr freundlich zu mir und auch geduldig, wenn ich irgendwas auf englisch vor mich hinstammel. Den Internet-Zugang im Apartment kann man eigentlich vergessen. Mit viel Glück habe ich mal 20kBit/s… was gerade einmal für Mails und ICQ ausreicht.
Jetzt hol ich mir erstmal mein Leih-Fahrrad ab und werde wohl am WE die Gegend auf zwei Rädern erkunden.

Mein Flug nach USA

Freitag, den 20. August 2004

Ich bin endlich wieder online. Hat auch lang genug gedauert, oder? Aber jetzt erstmal einen kurzen Wochenrückblick. Habe ja seit Montag nichts mehr geschrieben gehabt.
Okay, Montag und Dienstag gibt es jetzt auch nicht wirklich soviel zu erzählen. Ich habe mich auf meinen Flug vorbereitet… Mittwoch hingegen war ein sehr sehr langer Tag. Erstmal um 8:00 aufstehen und nochmal alles kontrollieren, Wohnung noch soweit sauber machen. Um 9:00 ging es dann auf zum Flughafen.
Das Flugzeug startet um 12:40, ich hatte also ca. 2,5 Stunden am Flughafen Zeit, durch alle Kontrollen durchzukommen… Mein Gepäck konnte ich glücklicherweise als Handgepäck behalten. Im Flugzeug saß ich (mal wieder) an der linken Seite, in der letzten Reihe. Am Fensterplatz neben mir, war eine junge finnische Dame, die aber scheinbar ein wenig Platzangst dort hatte. Also habe ich mir den Fensterplatz geschnappt und sie am Gang sitzen lassen ;-)
Vor mir saßen Martina und Samira. Samira meinte zuerst, dass die finnische Frau mit mir verheiratet wäre (Samira “Deine Frau hat aber große Zähne” *g*) Wir haben uns sehr gut verstanden und ich habe mal wieder einige Kraniche gebastelt. Daher wurde ich schnell zum Kranich-man. Matthew war dann auch immer wieder bei uns hinten. Die acht Stunden sind ziemlich schnell vorbei gewesen. In Philadelphia angekommen sind wir (Martina, ihre drei jährige Tochter Samira und ich) zusammen dann noch zum Zoll und zu den Anschlussflügen gegangen. Allerdings sind Martina und Samira dann nach Detroit weitergeflogen und ich habe mich auf den Weg nach Baltimore gemacht.

Florians Auto in USA

In Baltimore angekommen bin ich dann mit dem Shuttlebus zum Rental-Car-Bereich gefahren um meinen Mietwagen bei Hertz (www.hertz.com) abzuholen. Ich mußte mich in englisch durchkämpfen und hatte auch schon fast alles fertig, als der freundliche Service-Mitarbeiter fragen mußte, wie alt ich den sei… ausländische Personen dürfen leider erst ab 25 einen Mietwagen von Hertz bekommen :-(. Er hatte noch ein paar Möglichkeiten ausprobiert, leider ohne Erfolg und hat mich dann an Budget (www.budget.com) weitergeleitet. Dort habe ich dann ein Auto, aber ohne Navigationssystem erhalten :-(.
Auto hatte ich nun, auf zum Apartment… Leichter gesagt als getan. Erstmal muß ich ja die Automatic auf D (Drive) schalten. Das hat aber nicht funktioniert. Ein Budget Mitarbeiter hat mir dann erklärt, wie ich dies machen muß… Ich wußte nicht, dass ich die Bremse drücken muß, um den Gang umzuschalten. Habe dann noch mit Pam, Ole und Karsten telefoniert die mir dann bei der Suche nach meinem Apartment unterstützt haben. Mein telefonisch Navigationssystem Ole hat mich dann auch sicher zum Ziel geführt ;-) Danke!! Meine Kollegen hier in USA sind einfach großartig ;-)
Die Strassen sind in USA um einiges breiter und der Verkehr etwas ruhiger. Nicht ganz so hektisch. Ich bin zwar jetzt noch nicht ganz mit allen USA-Verkehrsregeln vertraut (wer darf an einer Kreuzung mit 4 Stop-Schieldern als erstes fahren? gelten die runden Ampeln auch für Abbieger?). Aber das werde ich noch alles herausfinden.
Im Apartment angekommen, habe ich meine Sachen erstmal ausgeladen und noch bei 7eleven etwas zum essen geholt. Zu Fuss. Aber für Fußgänger ist Amerika nicht ausgerüstet *g*.

Florian im Office von Rohde & Schwarz America

Donnerstag morgens hat mir Ole sein Navigationssystem GARMIN StreetPilot (www.garmin.com) ausgeliehen, damit ich bis Sonntag die Gegend etwas erkunden kann, ohne mich zu sehr zu verfahren. Ich bin damit dann auch gleich mal zur Rohde & Schwarz gefahren um mich kurz vorzustellen und mich mit der Gegend vertraut zu machen.
Danach war ich auf der Suche nach einem Internet-Anbieter OHNE Dialer-Software. Das ist in USA fast unmöglich… aber nur fast. In einem Comp USA Store (www.compusa.com) wurde ich auch sehr lange von einem Servicemitarbeiter betreut. Leider konnte er mir keinen Anschluss einrichten, hat mir dann aber von drei anderen Anbietern Telefonnummern gegeben. Darunter war auch EarthLink (www.earthlink.net) welche mir als Partner von StarTrek.com (www.startrek.com) bekannt sind. Aber scheinbar wurde diese Partnerschaft wieder gekündigt und StarTrek.Net (www.startrek.net) verlinkt jetzt auf die offizielle Star Trek Seite. Jedenfalls konnte ich dort mir telefonisch einen Internetzugang ohne Software erstellen lassen. Nur hatten sich dort einige Fehler eingeschlichen… so heiße ich plötzlich HeiLinger. Aber ich bin online. Und das ist mir das wichtigste gewesen.
Heute habe ich mich erstmal um meine Gesundheit gekümmert. Neben der Karte für den Fitnessbereich (Schwimmbad, Fitnessstudio, Tennisplatz) habe ich auch eine kurze Wegbeschreibung zu einem Park, in dem ich joggen kann, erhalten. In einem Food Lion (www.foodlion.com) habe ich dann auch mal richtige Nahrungsmittel (Äpfel, Bananen, Brot, Milch, Wasser usw.) gefunden.
Besonders faszinieren mich hier die Service-Leute. Alle sind überfreundlich, geduldig und versuchen dein Problem so gut wie möglich zu lösen… auch wenn dann ein Konkurrent davon profitieren würde. Da könnte sich mal der Service-Bereich der Telekom und ihrer Töchter eine Scheibe abschneiden!


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