
Nachdem ich am Samstag mir fünf klassische Filme von “Planet of the Apes” (“Planet of the Apes” bei IMDB.com) im Fernsehen angeschaut habe (mußte etwas ausspannen *g*), war ich am Montag (Laborday, Feiertag) ausgeruht und hatte mich daher auch nach Washington D.C. getraut… Als ich dann nach einer Stunde fahrt irgendwo in Washington angekommen bin, habe ich erstmal nach einen Park & Ride gesucht und schließlich dann auch in der Nähe des neuen Convention Centers gefunden.
Ich bin dann die 7th Street nach Süden zur “Mall” gegangen. Dabei an China-Town und vielen lustigen Pandabären vorbei gekommen. Die Mall ist jedoch nur die Wiese zwischen dem Capitol und dem Monument… jedoch ohne keine Geschäfte weit und breit.

Dafür gibt es dort aber ein Museum nach dem anderen und auch den Sculpture Garden. Jedes Museum ist kostenlos, man muß nur die Sicherheitsüberprüfungen (Formular mit “Wollen Sie Kunstwerke zerstörren oder beschädigen?” oder “Wollen Sie Kunstwerke stehlen?” gab es diesmal jedoch nicht *g*) überstehen. Mich hat jedoch eher das “Haus” im Sculpture Garden (siehe Bild) fasziniert. Beim Vorbeigehen dachte ich, dass es sich bewegt und auf dem Foto wirkt es eher wie billig reingekopiert.

Beim Monument angekommen war mir leider der Ausblick durch eine rießige Baustelle verwehrt. Ich wollte dann auch nicht anstehen, um durch die kleinen Löchlein oben auf Washington herunterblicken zu können. Bin daher um das Monument herum Richtung Lincoln Memorial gegangen. Unterwegs ist mir dann mal wieder ein Oachkatzl über den Weg gelaufen. Es war vermutlich im früheren Leben ein Model… Nein, es war nicht ausgehungert. Es hat eine Vielzahl von Posen ausprobiert und immer schön brav in die Kamera gelächelt ;-) In Washington laufen eine Menge von diesen süssen Tierchen rum.

Aber erstmal weiter zum Lincoln Memorial. Dort habe ich es dann geschafft für unser Sommer-Gewinnspiel beim Bürgernetz (www.iivs.de) ein Foto mit dem IIVS-Shirt zu machen. Aber ich befürchte, dass dieses nicht zum Gewinnen ausreichen wird.

Ich bin dann am Lincoln Memorial vorbei und über eine Brücke nach Arlington rüber. Dort gibt es unteranderem einen der Friedhöfe mit vielen weißen, identischen Grabsteinen (Arlington National Cemetry), ein Glockenturm (als Geschenk von den Holländern) und diese bekannte Statue mit den Soldaten, welche eine USA-Flagge aufrichten. Allerdings fand ich den Freedom Park interessanter.

Auch gibt es im Freedom Park einige Stücke der Berliner Mauer. Jedoch irritiert mich die Tatsache, dass dort nur englischsprachiges Graffiti zu sehen ist… Egal.

Arlington hat aber noch mehr … interessante … Gebäude. Beispielsweise findet man unterhalb der Kirche “Arlington Temple” eine Tankstelle. Ob diese Tankstelle auch von der “United Methodist Church” betrieben wird? Keine Ahnung. Aber Kirche hat sich immer sehr für Politik interessiert, Politik in USA schon immer sehr für Öl… Aber ich wollte ja noch zum weißen Haus und zum Capitol. Also zurück nach Downtown.

Ich habe Arlington dann Richtung Norden über eine Brücke verlassen und bin in Georgetown gelandet. Dort habe ich dann relativ schnell den “Chesapeake & Ohio Canal” (www.nps.gov/choh/) gefunden. Mir sind dort – wie in ganz Washington – sehr viele junge, gutaussehende Joggerinnen und Jogger begegnet. Ab und zu waren auch mal etwas gewichtigere Läufer unterwegs. Aber ich hätte nicht gedacht, dass ich soviel sportliche Amerikaner (Joggen, Radfahren, Fußball, Beachvolleyball etc.) antreffen würde.

In Amerika findet man eigentlich für alles Mögliche und Unmögliche Warnschilder. Unteranderem vor einem etwa 1,5m über dem Weg hängenden Ast wurde ein extra Warnschild aufgestellt. Es könnte ja jemand den Ast übersehen, versehentlich reinlaufen und dann die Stadt verklagen. Lustig.

Langsam wurde es dunkel und irgendwie war ich plötzlich etwas zu südlich. Der Fischmarkt hat mich dann überzeugt, wieder etwas nördlicher zu wandern. Schließlich wollte ich ja noch zum weißen Haus und zum Capitol. Unterwegs sind mir zwei andere deutsche Touristen begegnet, mit denen ich dann noch zum Capitol und nach Chinatown zum (spanisch *g*) essen gegangen sind.

Jedoch war es dann auch schon kurz vor Neun und wir waren alle schon etwas erledigt. Daher bin ich dann doch nicht mehr zum Weißen Haus (www.whitehouse.org) gegangen, sondern hatte mich auf den Heimweg gemacht. Zuhause war ich dann noch kurz auf dem Laufband (ca. 25 Meilen durch Washington gegangen und dann nochmal 2,5 auf dem Laufband gejoggt) um mich für meinen Berlin-Marathon (www.real-berlin-marathon.com) vorzubereiten. Ich hoffe, dass mein Training für den Marathon ausreicht, schließlich will ich diesmal meine vier Stunden schaffen.