Archiv der Kategorie ‘Reisen‘

10jähriges Jubiläum

Heute vor 10 Jahren bin ich meinen ersten Marathon gelaufen: den 1. Karstadt Ruhrmarathon. Aber kurz zur Vorgeschichte.

1998 hatte ich meine Ausbildung als Fachinformatiker Systemintegration bei Rohde & Schwarz begonnen. Damals war ich zwar auch schon viel am Rechner, aber noch nicht so das Schwergewicht .. in diesem Bereich ;-). Die Bundeswehr wollte mich auch gleich mal einziehen und hatte mich auch gemustert. Blöd nur, dass sie mich noch gar nicht einziehen durfte – Ich war ja erst gerade mit der Schule fertig und began meine Erstausbildung.

Knapp drei Jahre später hatte ich meine Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung (hatte zwischendurch gewechselt) erfolgreich abgeschlossen. Einige Monate später konnte sich die Bundeswehr dann doch noch an mich erinnern und wollte mich gleich einziehen. Glücklicherweise konnte ich sie überzeugen, mich nochmal zu mustern. Gegen Ende der erneuten Musterung durfte ich mich nochmal auf diese altertümliche Waage stellen. Kennt ihr die noch, wo man oben Gewichte hin- und herschieben muss? Genau so eine Waage war das. Die Ärztin hatte zuerst mein Gewicht von der ersten Musterung (84 kg) eingestellt gehabt. Nichts passiert. Sie stellte dann auf 90 kg um. Keine Reaktion. Verwirrt ging sie zu ihrem Computer und fragte nochmal meinen Namen und Geburtsdatum ab. Sie kam zurück und stellte auf 100 kg. Wieder nichts. Erneut befragte sie ihren Computer. Leicht irritiert kam sie wieder zur Waage und stellte das Gewicht auf 110 kg. Da. Das war wohl mein Gewicht. Ich wurde böse angeschaut: “Wie können Sie in 3 Jahren 26 kg zunehmen!”. Bevor ich Antworten konnte, war ich ausgemustert. Glück für mich ;-)

Das war ein doch sehr interessantes Erlebnis. Und ich sagte mir, da muss ich was dagegen machen. Im Sommer 2012 habe ich dann auch mit dem Joggen angefangen. Und als Wahnsinniger, der ich nunmal bin, habe ich natürlich gleich etwas längere Strecken für mein Training gesucht. Schnell hatte ich dann meine 10km-Strecken gefunden, die ich auch mehrmals wöchentlich gelaufen bin. Mit Erfolg.

Zwischenzeitlich hatte ich auch wieder mit Karate angefangen und war auch im Judo aktiv. Und so hatte ich dann auch immer wieder an meinen Urlaubsorten nach Karate-Vereinen ausschau gehalten. Als ich mal in Marburg beim Karate-Training teilgenommen hatte, lachte mich ein Werbeplakat für den 1. Karstadt-Ruhrmarathon an. Warum eigentlich nicht. Kurze Zeit später war ich auch angemeldet.

Über Chat hatte ich ja auch in ganz Deutschland verteilt Freunde. Auch in der Nähe von Bochum. Ein Übernachtungsplatz war somit auch schnell gefunden. Und so bin ich dann beim Karstadt Ruhrmarathon gelandet. Hach ja. Das waren noch Zeiten.

Meinen ersten Marathon (42,195 km) bin ich vor genau zehn Jahren in 4 Stunden, 18 Minuten und 53 Sekunden gelaufen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich etwa 80 kg.

Fluxkompensator

Wir haben am 6. April eine Vorlesung zu Zeitreisen veranstaltet … äh wird noch veranstaltet gewesen sein. Oder war die schon gewesen sein. Verdammte Zeitreisen. Ich werde schon ganz durcheinander kommen. Egal. Wer mehr wissen wollte, kann auf www.trekdinner-muenchen.de/zeitreise/ nochmal nachlesen, was am 6. April gewesen sein werden wird war.

zeitreise

Hubert Zitt kommt nach München

Hubert Zitt (Foto: Ralf Schmitt)

Hubert Zitt (Foto: Ralf Schmitt)

Ich bin schon ein wenig aufgeregt. Hubert Zitt kommt nach München und spricht über “Zeitreisen und temporale Logik – Sind Zeitreisen möglich?“. Und das Trekdinner München – also wir – kümmern uns um die Veranstaltung. Wer Hubert Zitt nicht kennt, sollte mal einen Blick auf www.startrekvorlesung.de werfen.

Die Vorlesung findet am 6. April um 20:00 im Kranz Theater in der Hans-Sachs-Str. 21, 80469 München statt. Der Eintritt kostet 10 Euro.

Der Gewinn geht an den Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband München e.V. und an die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V..

Genauere Informationen zur Veranstaltungen findet ihr unter http://www.trekdinner-muenchen.de/zeitreise/

Besonderes Live-Rollenspiel in Berlin

An alle LARPer aus Berlin:
ARTE veranstaltet in der Nacht vom 29. zum 30. Oktober ein besonderes Live-Rollenspiel, bei dem ihr das Ende des Films “Tournee” improvisieren könnt. Bewerbung dazu ist nur noch bis zum 21. Oktober möglich.

Mehr dazu unter:
http://www.arte.tv/de/tournee-das-larp/6955234.html

Mein erstes Qetlop

Ich war nun doch tatsächlich auf einem Qetlop – einem klingonischen Zeltlager. Das ist für mich doch eher etwas ungewöhnlich. Wenn wir verreisen, dann normalerweise immer in Hotels. Mit echten Betten, Dusche und natürlich WLAN. Bei einem Zeltlager sind normalerweise keine dieser Dinge vorhanden. Überraschenderweise gab es aber ein Dusche. Mit warmen Wasser. Direkt neben dem Wellnessbereich mit Massagebett und Badezuber. Für Strom wurde auch gesorgt. Ob es WLAN gab, weiß ich nicht – mit meinem Galaxy Note hatte ich aber eigentlich durchgehend guten Empfang. Und mit beiden Akkus habe ich dann auch das Wochenende ohne offline sein zu müssen überstehen können. Nur echte Betten gab es nicht, was zu schlaflosen Nächten führte.

Und jetzt stellt Euch mal einen schüchternen, introvertierten Födi-Vulkanier vor, der zusammen mit einem Haufen Khemorex Klinzhai Klingonen zeltet, die er kaum kennt. Einige kannte ich zwar vom sehen – nur bei den wenigsten konnte ich einen Namen zuordnen (z.B. bei Snake, der mich als Gast zum Qetlop eingeladen hat) – und dann meist nur den klingonischen. Wie fange ich jetzt am besten ein Gespräch an? Und über was soll ich reden? Glücklicherweise hatte ich am ersten Tag Dienst an der Bar und wurde so dann in einige Gespräche verwickelt. Zwar waren viele Gespräche davon relativ kurz: “Bier Hell” oder “Dunkel” – meist auf klingonisch “wornagh wov” oder “wornagh Hurgh “. Nach einiger Zeit habe ich es dann doch geschafft, auch die richtigen Flaschen zu öffnen. Einige Gespräche gingen aber dann doch etwas länger und so habe ich dann doch noch einiges über die anderen Anwesenden erfahren. Es sind sehr viele unterschiedliche Persönlichkeiten mit interessanten Geschichten.

Neben den ganzen großen Spielkindern gab es auch noch einige sehr kleine zwischen 1 und 3 Jahren. Und es ist wirklich schön anzusehen wenn ein großer, stark gebauter Mann mit langen dunklen Haaren und geriffelter Stirn ein einjähriges hochhebt und tröstet, wenn es hingefallen ist. Freundlich, hilfsbereit, rülpsend. Wir brauchen mehr solche Klingonen in Deutschland ;-)

Ab und zu hatte ich dann auch mal etwas über mich erzählt. Wobei es da gar nicht soviel zu erzählen gab. Hauptsächlich nur, dass ich als Klingone Marathon gelaufen bin und unterwegs Spenden für einen guten Zweck gesammelt habe. Die Aussage mit Marathon laufen wirkte sicherlich aufgrund meiner heutigen Erscheinung eher etwas verwirrend, wurde aber von anderen – die dies von anderer Seite auch schonmal gehört hatten – bestätigt.

Interessant finde ich, dass ich dort nicht nur Klingonen, sondern auch Piraten getroffen habe. So kam ich im Gespräch mit @eigensinn83 auf dieses Thema. Und wir waren nicht die einzigen Piraten dort. Es ist schon witzig, dass ich die meisten Piraten, die ich persönlich kenne bei Events rund um das Thema Star Trek antreffe. Auch beim Trekdinner gibt es einige Piraten.

Aber zurück zum Qetlop. Da ich selber wenig Gespräche angefangen habe, war ich dann doch eher der stille Beobachter und habe dann auch die Zeit genutzt die Burgruine von allen Seiten zu fotografieren. Beim Sichten der Fotos ist mir dann aufgefallen, dass ich an allen drei Tagen immer wieder die gleichen Fotos gemacht habe. Das muß wohl die Hitze gewesen sein. Trotzdem sind da ein paar gute Fotos dabei.

Neben Masken aufsetzen, Schminken, Basteln, Brettspielen, Nerf-Schießereien, Supersoaker-Schlachten (und ich meine damit nicht die kleinen “Spritzi-Spritzi-Pistolen“), Grillen und Lagerfeuer gab es natürlich auch klingonische Spiele und Rituale. Eines dieser Rituale ist das nentay, das klingonische Ritual des Aufstiegs. Dabei muß ein junger Klingone zwischen zwei Reihen von Kriegern hindurchschreiten und bekommt dabei die Schmerzstöcke zu spüren. Spannend sowas mal live zu sehen. Vom “Das wollte ich immer schon mal machen” kann ich aber nur abraten ;-) Später gab es dann noch das Gruppenfoto und eine klingonische Hochzeit. Qapla’

Das Qetlop war eine sehr interessante Erfahrung für mich. Ich bin schon am überlegen, ob ich mir nicht doch einen klingonischen Charakter zulegen und mein Outfit ausbauen soll. Es hat – auch wenn ich mich mehr nur als stillen Beobachter gesehen habe – sehr viel Spass gemacht (Die Schlafversuche auf der Isomatte ignoriere ich mal). Für das nächste Mal werde ich mir auf jeden Fall einen größeren Becher zulegen. Dieser wird dann nicht mehr die Eigenschaften “Süss” und “Wächst der noch?” haben.

Campingurlaub

Für all diejenigen, die den Begriff “Campingurlaub” nicht für einen Widerspruch halten, empfehle ich ein Blick auf die Website www.dasvorzeltzurhoelle.de. Dabei handelt es sich um eine Website zum gleichnamigen Buch und zur Serie von Tommy Krappweis.

Und allen anderen empfehle ich ebenfalls die Website zu Besuchen.

Ironischerweise wurde ich erst vor ein paar Tagen gefragt, ob ich nicht als Gast mal zu einem Qetlop kommen möchte. Qetlop ist – grob gesagt – ein klingonisches Zeltlager. Also genau das richtige für Warmduscher wie mich… Ich abe zugesagt und bin schon sehr gespannt. Überlege gerade, ob ich schonmal die Woche danach Urlaub buchen soll ;-)

Meine Gedanken zur Dritten Startbahn

Wir waren vor kurzem in London. Dabei sind wir mit British Airways von München nach London geflogen. Um genauer zu sein vom Franz-Josef-Strauß-Flughafen in München .. äh bei München zum Heathrow bei London. Beide Flughäfen haben zwei Start-und Landebahnen. Also eigentlich eine vergleichbare Situation. Nur das Heathrow schon vor über 80 Jahren eröffnet wurde. Unser Flughafen ist gerade einmal 20 Jahre alt. Wenn man die Möglichkeit hat einen neuen Flughafen zu bauen, dann übernimmt man normalerweise die Erkenntnisse aus anderen Flughäfen und gestaltet diesen deutlich effizienter. Würde man meinen. Die Zahlen sprechen aber leider eine ganz andere Sprache:

Heathrow München
Quelle: Wikipedia Wikipedia
Eröffnung 1930 1992
Entfernung vom Stadtzentrum 24 km 28,5 km
Fläche 1227 ha 1618 ha
Terminals 5 2
Passasgiere pro Jahr 69.391.400 38.274.094
Luftfracht pro Jahr 1.484.488 t 406.979 t
Flugbewegungen pro Jahr 476.197 406.979
Start- und Landebahnen 2 2
Beschäftigte 76.000 29.560

Beide Flughäfen haben nur zwei Start- und Landenbahnen und eine relative ähnliche Anzahl an Flugbewegungen. Trotzdem hat Heathrow fast doppelt so viel Passagiere und das dreieinhalbfache an Fracht. Also gibt es für München noch andere Möglichkeiten zur Optimierung als eine dritte Startbahn.

Da wäre zum einen, dass Heathrow deutlich mehr Beschäftigte hat. Vielleicht machen die ja auch schon einen Unterschied aus?

Denkbar wäre auch, nur größere Flugzeuge zu verwenden. Ich habe bei fly.de mal Flüge von München nach Frankfurt gesucht. 15 Flüge an einem Tag. Auch nach Berlin sind es 15 Flüge am Tag. Wobei mir möglicherweise auch nicht mehr alle Flüge angezeigt werden. Es reicht doch eigentlich aus, wenn alle 2 Stunden ein Flug dorthin geht, oder?

Man sollte auch nicht vergessen, dass viele größere Firmen ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, weniger zu fliegen und stattdessen lieber Telekonferenzen zu machen.

Mein Fazit: Statt Geld -was dann wieder woanders fehlt – für eine dritte Startbahn rauszuwerfen, sollten die Betreiber des Flughafens lieber versuchen intelligente Lösungen zur Effizienzsteigerung zu finden.

 

Die “Deutschen Ingenieure”, die für den Münchner Flughafen verantwortlich sind, sind gar nicht mal so schlecht. Natürlich ist es peinlich einen Flughafen zu haben, bei dem man ewig weit laufen muß und der eigentlich eine Hochgeschwindigkeitsbahn zum Stadtzentrum benötigt. In der Liste der größten Verkehrsflughäfen ist München bein den Flugbewegungen pro Start- und Landebahn immerhin auf Platz 2. Hinter Heathrow. Der nächste deutsche Flughafen ist Frankfurt auf Platz 22. Sind die britischen Ingenieure wirklich soviel besser als deutsche Ingenieure? Oder hat es andere Gründe?

Wenn Euch nach andere Meinungen interessieren, schaut doch auch mal bei folgenden Leuten vorbei:

Wieder in München

Wir waren letzte Woche in London unterwegs und haben dort ne Menge erlebt und vieles auch auf Fotos festgehalten. Außerdem habe ich ein paar schöne Lego-Sets mitgebracht, die in Deutschland leider noch immer nicht verfügbar sind. Meine Sandra hat bereits darüber gebloggt und arbeitet schon fleißig an den Bildergalerien.

Star Wars-Wochenende im Legoland – Der Film

Endlich ist es vollbracht. 8,67 GB an Filmmaterial habe ich in ein 15-minütiges Full-HD-Filmchen gequetscht, um es für Euch bei YouTube hochzuladen. Nach etwa 15 Stunden war der Film dann auch endlich fertig geschnitten und gerendert.

Der Film kann natürlich zeigt nur einen kleinen Ausschnitt des Legolands und kann einen Besuch im Legoland nicht ersetzen. Wer mehr Stormtrooper & Co sehen will, sollte im 10. September nach Bottrop in den Movie Park Germany zum Star Wars Tag gehen. Ansonst findet man auf der Website der German Garrison noch weitere interessante Termine.

Hier auch noch die Fotos vom ersten und zweiten Tag. Außerdem hat meine Sandra auch über das Star Wars Wochenende gebloggt.

Und noch ein interessanter Link, den ich erst jetzt bei den Fotos entdeckt habe: ImperiumDerSteine.de

Dreharbeiten im Legoland

Wir waren dieses Wochenende im Legoland. Es war Star Wars Wochenende. Und auch ein super Wetter. Während die Stormtrooper, Sandtrooper, Snowtrooper, Darth Vader und Chewbacca unter ihren Rüstungen und Kostümen zuerflossen ging es mir mit meiner Star Trek Uniform doch deutlich besser. Ja, richtig gelesen. Ich hatte meine blaue TNG-Uniform an und habe einige Filmaufnahmen für meine nächste Sendung gemacht. Unteranderem habe ich auch Frank (IN-2007) von der German Garrison interviewt. Aber natürlich habe ich mir den neuen Themenbereich Star Wars im Miniland angeschaut. Einfach gigantisch.

Hier schon einmal ein kleiner Vorgeschmack:

Interessante Termine:

Interessante Links: