Test unseres Surfsticks
Sonntag, den 11. April 2010Letzten Samstag sind wir noch kurz einkaufen gewesen und haben uns einen Surfstick von Debitel und eine O2 Loop Prepaid-Karte gekauft. Die Karte haben wir dann aufgeladen und die Internet-Monatsflatrate als Zusatzpaket gebucht. Somit können wir einen Monat über den Surfstick das Internet unsicher machen. Auch dort, wo es kein WLAN gibt.
Nur die Netzabdeckung kann uns da ein wenig ausbremsen. Und unserem Fall hatten wir zwar im zweiten Stock einigermaßen guten Empfang. Im ersten Stock war der Empfang auch noch brauchbar, aber im Ergeschoss war nichtmal eine Idee eines Empfanges mehr vorhanden. Das gilt nicht nur für den Surfstick, sondern für unsere Handys allgemein.
Das schaut dann wie folgt aus:
- Unten in dern Küche über das YouTube-Video sprechen
- Hoch in den zweiten Stock und die Website aufrufen.
- Warten bis das Video komplett geladen wurde
- Mit Notebook wieder runter in die Küche um das Video zu zeigen.
So haben wir eigentlich nur am Abend Mails gecheckt, im Forum Spammer rausgeworfen und noch paar sonstige Sachen erledigt. Und dafür hatte sich der Stick auf jeden Fall schon bezahlt gemacht.
Den eigentlichen Härtetest hatte ich aber bereits am Samstag auf der Autobahn gemacht. Nachdem wir kurz Mittagspause im Legoland gemacht und Llyod bei seinem Unterwasserrekordversuch beobachtet (Unsere Fotos von Lloyd) hatten, habe ich auf der Weiterreise einfach mal das Notebook ausgepackt, Stick angeschlossen und mit 120km/h im Internet gesurft und auf Facebook kommentiert. Das hat einwandfrei funktioniert ;-)
Aber nun mal die technischen Daten:
Der XS Stick W14 von 4g-Systems bietet einen DownLink (maximale Geschwindigkeit, mit der man Daten aus dem Internet herunterladen kann) von 7,2 MBit/s und einen UpLink (maximale Geschwindigkeit um Daten ins Internet zu übertragen) von 5,76 MBit/s an. Dabei verwendet der Stick den Datenübertragungsstandard HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) bzw. HSUPA (Hight Speed Uplink Packet Access) des Mobilfunkstandards UMTS (Universal Mobile Telecommunications System). Diese gehören zu der dritten Generation der Mobilfunkstandards und werden oftmals auch unter den Begriff 3G zusammengefaßt.
Falls UMTS/HSDPA nicht verfügbar ist, wechselt der Stick automatisch auf EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution). Es handelt sich dabei um einen Datenübertragungsstandard für GSM (Global System for Mobile Communications), welcher zur zweiten Generation (2G) gehört.
Zusätzlich bietet der Stick einen mircoSD-Slot. Dadurch läßt sich dieser auch zum Speichern von Daten nutzen. Bis zu 4 GB sind möglich. Der Stick wurde von mobilcom debitel gebrandet, ist aber grundsätzlich SIM-Look frei (es können daher alle Mobilfunkanbieter genutzt werden).
Die mitgelieferte Software befindet sich ebenfalls auf dem Stick und wird beim Einstecken des Sticks automatisch gestartet.


















