Wir haben am 6. April eine Vorlesung zu Zeitreisen veranstaltet … äh wird noch veranstaltet gewesen sein. Oder war die schon gewesen sein. Verdammte Zeitreisen. Ich werde schon ganz durcheinander kommen. Egal. Wer mehr wissen wollte, kann auf www.trekdinner-muenchen.de/zeitreise/ nochmal nachlesen, was am 6. April gewesen sein werden wird war.
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Lego Minifiguren Serie 9
Seit kurzem gibt es im LegoStore die Serie 9 der Minifiguren. Ich habe mich natürlich gleich drauf gestürzt und schonmal die ersten Figuren gesichert. Allerdings fehlen mir noch drei Figuren – was bei 32 blind gekauften Tütchen eigentlich ganz gut ist. Die letzten drei will ich aber nicht einfach so kaufen, sondern mir gezielt raussuchen. Dazu ist es natürlich erforderlich, dass ich vorher den aktuellen Punktecode knacke.
Ich habe die Tütchen immer gleich mit der Nummer der Figur beschriftet. Also wenn der Kellner drin war, habe ich hinten eine 1 drauf geschrieben. Die Tütchen haben rechts unten alle die gleiche Zahlen- und Buchstabenkombination 133B2. Also muss ich mir nur noch die Punktecodes rausschreiben und dann die Tütchen im Legostore mit diesen Punktecodes vergleichen. Wenn ich dann Tütchen finde, bei denen keiner der Punktecodes paßt, dann muss es eine der fehlenden Figuren sein. Solange es ein 133B2-Tütchen ist. Wenn es eine andere ist, muss ich mich wohl durchtasten.
So, genug gelabert. Zeit für Bilder.
- Die Tüten der Serie 9 sind silber
- Nahaufnahme der Tüte
- Figure 1: Florian hat den Chicken Man
- Chicken Man und die Liste der Figuren
- Chicken Men
- Meerjungfrau
- Richter
- Ritter
- Kellner
- Einäugiger Gorn
- 8 Figuren in den ersten 16 Tüten
- Nach 32 Tüten fehlen nur noch 3 Figuren
Bonus: Als ich heute mal zufällig in der Google Bildersuche nach “Lego Sammelfiguren” gesucht habe, wurden mir auch meine Fotos angezeigt. Ich glaube, Google mag meine Bilder. Daher werde ich nochmal schönere Bilder der Sammelfiguren nachreichen. Die Fotos oben sind fast alle von meinem Handy aufgenommen.
Unser Garten ist schief
Es scheint so, als wäre unser Garten etwas schief. Zumindest wird dieser Eindruck durch den “Gletscher” im Garten erweckt. Wir haben unseren Tisch von der Terrasse in die Wiese gestellt – damit die Rollos ausgetauscht werden konnten. Die letzten Tage hat sich auf dem Tisch Schnee gesammelt – welcher sich aber inzwischen verschoben hat. Interessant dabei ist, dass der Schnee so klebrig ist, dass auf der anderen Seite des Tisches der Schnee sogar runterhängt.
- Wo ist der Schnee hin?
- Erinnert eher an eine verrutschte Tischdecke
- Trotzdem ist der Schnee noch nicht runtergefallen
- Nochmal eine Nahansicht
- Und von der anderen Seite
- Barfuss im Schnee
- Auf die Dauer ist der Schnee dann doch zu kalt ;-)
Besonderes Live-Rollenspiel in Berlin
An alle LARPer aus Berlin:
ARTE veranstaltet in der Nacht vom 29. zum 30. Oktober ein besonderes Live-Rollenspiel, bei dem ihr das Ende des Films “Tournee” improvisieren könnt. Bewerbung dazu ist nur noch bis zum 21. Oktober möglich.
Mehr dazu unter:
http://www.arte.tv/de/tournee-das-larp/6955234.html
Mein erstes Qetlop
Ich war nun doch tatsächlich auf einem Qetlop – einem klingonischen Zeltlager. Das ist für mich doch eher etwas ungewöhnlich. Wenn wir verreisen, dann normalerweise immer in Hotels. Mit echten Betten, Dusche und natürlich WLAN. Bei einem Zeltlager sind normalerweise keine dieser Dinge vorhanden. Überraschenderweise gab es aber ein Dusche. Mit warmen Wasser. Direkt neben dem Wellnessbereich mit Massagebett und Badezuber. Für Strom wurde auch gesorgt. Ob es WLAN gab, weiß ich nicht – mit meinem Galaxy Note hatte ich aber eigentlich durchgehend guten Empfang. Und mit beiden Akkus habe ich dann auch das Wochenende ohne offline sein zu müssen überstehen können. Nur echte Betten gab es nicht, was zu schlaflosen Nächten führte.
Und jetzt stellt Euch mal einen schüchternen, introvertierten Födi-Vulkanier vor, der zusammen mit einem Haufen Khemorex Klinzhai Klingonen zeltet, die er kaum kennt. Einige kannte ich zwar vom sehen – nur bei den wenigsten konnte ich einen Namen zuordnen (z.B. bei Snake, der mich als Gast zum Qetlop eingeladen hat) – und dann meist nur den klingonischen. Wie fange ich jetzt am besten ein Gespräch an? Und über was soll ich reden? Glücklicherweise hatte ich am ersten Tag Dienst an der Bar und wurde so dann in einige Gespräche verwickelt. Zwar waren viele Gespräche davon relativ kurz: “Bier Hell” oder “Dunkel” – meist auf klingonisch “wornagh wov” oder “wornagh Hurgh “. Nach einiger Zeit habe ich es dann doch geschafft, auch die richtigen Flaschen zu öffnen. Einige Gespräche gingen aber dann doch etwas länger und so habe ich dann doch noch einiges über die anderen Anwesenden erfahren. Es sind sehr viele unterschiedliche Persönlichkeiten mit interessanten Geschichten.
Neben den ganzen großen Spielkindern gab es auch noch einige sehr kleine zwischen 1 und 3 Jahren. Und es ist wirklich schön anzusehen wenn ein großer, stark gebauter Mann mit langen dunklen Haaren und geriffelter Stirn ein einjähriges hochhebt und tröstet, wenn es hingefallen ist. Freundlich, hilfsbereit, rülpsend. Wir brauchen mehr solche Klingonen in Deutschland ;-)
Ab und zu hatte ich dann auch mal etwas über mich erzählt. Wobei es da gar nicht soviel zu erzählen gab. Hauptsächlich nur, dass ich als Klingone Marathon gelaufen bin und unterwegs Spenden für einen guten Zweck gesammelt habe. Die Aussage mit Marathon laufen wirkte sicherlich aufgrund meiner heutigen Erscheinung eher etwas verwirrend, wurde aber von anderen – die dies von anderer Seite auch schonmal gehört hatten – bestätigt.
Interessant finde ich, dass ich dort nicht nur Klingonen, sondern auch Piraten getroffen habe. So kam ich im Gespräch mit @eigensinn83 auf dieses Thema. Und wir waren nicht die einzigen Piraten dort. Es ist schon witzig, dass ich die meisten Piraten, die ich persönlich kenne bei Events rund um das Thema Star Trek antreffe. Auch beim Trekdinner gibt es einige Piraten.
Aber zurück zum Qetlop. Da ich selber wenig Gespräche angefangen habe, war ich dann doch eher der stille Beobachter und habe dann auch die Zeit genutzt die Burgruine von allen Seiten zu fotografieren. Beim Sichten der Fotos ist mir dann aufgefallen, dass ich an allen drei Tagen immer wieder die gleichen Fotos gemacht habe. Das muß wohl die Hitze gewesen sein. Trotzdem sind da ein paar gute Fotos dabei.
Neben Masken aufsetzen, Schminken, Basteln, Brettspielen, Nerf-Schießereien, Supersoaker-Schlachten (und ich meine damit nicht die kleinen “Spritzi-Spritzi-Pistolen“), Grillen und Lagerfeuer gab es natürlich auch klingonische Spiele und Rituale. Eines dieser Rituale ist das nentay, das klingonische Ritual des Aufstiegs. Dabei muß ein junger Klingone zwischen zwei Reihen von Kriegern hindurchschreiten und bekommt dabei die Schmerzstöcke zu spüren. Spannend sowas mal live zu sehen. Vom “Das wollte ich immer schon mal machen” kann ich aber nur abraten ;-) Später gab es dann noch das Gruppenfoto und eine klingonische Hochzeit. Qapla’
Das Qetlop war eine sehr interessante Erfahrung für mich. Ich bin schon am überlegen, ob ich mir nicht doch einen klingonischen Charakter zulegen und mein Outfit ausbauen soll. Es hat – auch wenn ich mich mehr nur als stillen Beobachter gesehen habe – sehr viel Spass gemacht (Die Schlafversuche auf der Isomatte ignoriere ich mal). Für das nächste Mal werde ich mir auf jeden Fall einen größeren Becher zulegen. Dieser wird dann nicht mehr die Eigenschaften “Süss” und “Wächst der noch?” haben.
Campingurlaub
Für all diejenigen, die den Begriff “Campingurlaub” nicht für einen Widerspruch halten, empfehle ich ein Blick auf die Website www.dasvorzeltzurhoelle.de. Dabei handelt es sich um eine Website zum gleichnamigen Buch und zur Serie von Tommy Krappweis.
Und allen anderen empfehle ich ebenfalls die Website zu Besuchen.
Ironischerweise wurde ich erst vor ein paar Tagen gefragt, ob ich nicht als Gast mal zu einem Qetlop kommen möchte. Qetlop ist – grob gesagt – ein klingonisches Zeltlager. Also genau das richtige für Warmduscher wie mich… Ich abe zugesagt und bin schon sehr gespannt. Überlege gerade, ob ich schonmal die Woche danach Urlaub buchen soll ;-)
Wie man den LEGO 10220 Volkswagen T1 Camper Van richtig aufbaut
Zu meinem Geburtstag habe ich einen LEGO 10220 Volkswagen T1 Camper Van [Amazon Store] bekommen. Nun ist das Wetter auch schön, um diesen auch richtig aufzubauen. Dabei wurde ich ein wenig vom Vorzelt zur Hölle [Amazon Store] (bzw. dem Buch [Amazon Store]) von Tommy Krappweis [Facebook] beeinflußt ;-)
Männer vorm Lego-Store
Vor paar Tagen hat mich der Lego VIP-Newsletter auf ein besonderes Angebot am Star Wars-Tag (“May, the 4th”) hingewiesen. Wenn man für 55 Euro einkauft bekommt Mann einen TC-14 – einen silberfarbigen Protokolldroiden (quasi C3-PO in Silber). Am Ende des Newsletters wurde auch noch auf die neue Serie 7 der Sammelfiguren hingewiesen. Oh man, die habe ich ja total verschlafen. Also gleich am nächsten Tag (Donnerstag) auf zum Lego Store und die ersten 16 Päckchen gekauft. Gleich im Anschluss hatte ich dann noch den Werbeflyer im Schaufenster abgeknipsten und getwittert. Abends habe ich nochmal einen Blick auf das neue ultimative Sammlermodell R2-D2 geworfen und mir eingeredet, dass ich ihn nicht brauche.
Und dann war endlich der Star Wars Tag. Freitag. Kurz vor 10 sind meine Sandra und ich gemütlich zum Lego-Store gegangen. Davor standen bereits mehrer Männer vor verschlossener Tür. Alle in unserem Alter. Kaum war die Tür aufgesperrt huschten sie zum Star Wars Regal und packten gleich mehrere Sets die zusammen immer über 55 Euro waren. Wenn das so weitergeht, brauche ich für die nächste Aktion wohl ein Vorzelt oder zumindest Campingstuhl ;-). Ich habe mir in Ruhe 16 weitere Päckchen mit Minifiguren genommen und noch ein kleines Star Wars Set, um über die 55 Euro zu kommen. Aber wer lesen kann, ist natürlich klar im Vorteil. Auf dem Flyer (und auch im Newsletter) steht “Bei Bestellungen ab 55€ von LEGO STAR WARS Artikeln!”. Okay, dann brauche ich doch ein größeres Set. Sandra hatte sich ja schon – während ich die Sammelfiguren rausgesucht hatte – sich mit einer Lego-Verkäuferin über den R2-D2 unterhalten und sich die Features erklären lassen. Daher meinte sie, dass ich mit dem R2-D2 über die 55 Euro kommen würde. Gesagt, getan. Ich habe jetzt den TC-14.
Am Samstag waren wir dann nochmal im Lego Store. Mir fehlten noch vier Sammelfiguren. Bei der Suche nach den fehlden Figuren war ich nicht alleine. Neben mir saß noch ein anderer Mann – auch etwa in meinem Alter – auf dem Boden und wir durchfühlten gemeinsam die kleinen Päckchen nach den uns noch fehlenden Sammelfiguren. Sein Bekannter hatte bereits alle Figuren und schaute sich daher inzwischen die anderen Sets an. Eine Verkäuferin meinte dann zu uns, dass sie wohl jetzt ins Haifischbecken springen würde und stellte uns eine neue Schachtel mit Sammelfiguren hin. Einräumen konnte sie diese nicht – schließlich waren wir ja im Weg. So haben wir uns dann auf die neue Kiste gestürzt und alle uninteressanten ungemonkt ins Regal gelegt. Später ist dann noch der Bekannte dazugekommen und hat uns bei der Suche geholfen. Die Kiste war fast schon leer. Da hatte ich auch endlich die letzte Sammelfigur in der Hand. Kurze Füße, dass muß “Mädchen mit Cape” sein, dachte ich mir. Im gleichen Moment wurde mir auch das Päckchen gereicht “Hier ist das Mädchen mit Cape drin”. Männergespräche ;-).
So, nachdem ich euch zugetextet habe und ihr vermutlich schon ein TL;DR erlitten habt, hier noch die Bilder.
Draculadinner in Neufahrn
Graf Nosferacula von Dragon hat zum Mahl geladen und wir waren dabei. Ort des Geschehens war das Schloß Neufahrn. Nachdem das aber dann doch etwas weiter weg war, haben wir dort im Schloßhotel auch gleich genächtigt.
Bei einem Draculadinner sollte man natürlich auf sein Äußeres achten. Daher hat Sandra ihr Lily Munsters-Kleid getragen und sich in einen Vampir verwandelt. Ich habe mir eine leicht erhöhte Stirn aufgeklebt und mich dann etwas schminken lassen. Nur etwa ein Viertel der knapp 100 Gäste waren angemessen gekleidet. Bevor das Spektakel los ging, wurden wir zu unseren Plätzen geführt. Tisch Gottesanbeter. Sandra hat mir erzählt, dass sie auf der Reservierungsliste gelesen hatte, dass bei mir “Keine Pilze” stand. Das ist ein gutes Zeichen. Dachten wir zumindest.
Nachdem alle da waren und auch ausreichend mit Getränken versorgt wurden, ging es auch schon los. Natürlich wollte der Graf nicht fotografiert werden – Spiegel und Fotos mag er nicht so. Leider hat das anfangs einzelne Gäste nicht davon abgehalten. Später haben sich dann auch immer mehr Gäste getraut, rumzuknipsen. Zumindest ohne Blitz. Ich hätte es eigentlich gut gefunden, wenn die Schauspieler nochmal darauf hingewiesen hätten. Sowas könnten sie sicherlich gut in ihre Show integrieren. Ich glaube zwar nicht, dass die Fotos verhindern, dass jemand an einem Dinner teilnimmt – und auch nicht, dass die Fotos alleine jemand überzeugen würden, doch mal teilzunehmen. Dieses Rumgeknipse hat die Stimmung kaputt gemacht und einfach nur gestört. In den Pausen oder während des Essens habe ich kein Problem damit – aber bitte nicht während der Show.
Über die Show will ich auch gar nicht soviel erzählen. Das müßt ihr Euch selber mal anschauen. Insgesamt fand ich es ganz gut – wobei mir das Krimidinner aber besser gefallen hatte.
Beim Essen wurde ich gleich bei der Vorspeise enttäuscht. Zwar stand bei mir “Keine Pilze” auf der Namensliste, aber das hat den Koch wohl nicht sonderlich interessiert. Zumindest war dieses komische Lebewesen etwas seitlich positioniert. So war auf dem Vorspeisenteller doch noch ein Teil genießbar. Aber ich frage mich jetzt natürlich, warum haben die sich das überhaupt aufgeschrieben? Die hätten vielleicht sagen sollen, dass es keine Sonderwünsche gibt. Aber Aufschreiben, Hoffnungen wecken und das dann einfach ignorieren? Bei den anderen drei Gängen war dann zum Glück keine Pilze mehr dabei.
Ich frage mich auch, wieviel die vier Künstler und ihr Team insgesamt verdienen. Neben den Kosten für Saalmiete, die Nahrungsmittel, Personal und Lizenzen/Urheberrechtsabgaben für die ganzen Zitate und Lieder dürfte da kaum noch etwas übrig geblieben sein. Und dabei waren die richtig gut. Die Schauspieler mußten ja nicht nur ihre Texte aufsagen, sondern haben auch mit dem Publikum interagiert, gesungen und sich auch in den Pausen umgezogen.
Nochmal zurück zu Location. Das Schl0ßhotel Neufahrn bietet nicht nur einen Saal für Dinner. Um das Schloß herum wurde für Mittelalter-Fans einiges aufgebaut. So findet auch das Schlossfest Neufahrn – Festival der Gaukler vom 29. Juni bis 1. Juli statt.
Was mir am Schloßhotel gefallen hat:
- Freundliches Personal
- Schöne mittelalterliche Location
- Eine große Matratze im Doppelbett (keine zwei Matratzen mit Ritze dazwischen)
- Frühstück bis um 10 Uhr, Checkout bis 11 Uhr (dürfte beides natürlich noch gerne weiter nach hinten verschoben werden *g*)
- Heiße Getränke beim Frühstück inklussive
- Schnelles WLAN, kostenlos, AccessPoints im ganzen Hotel verteilt
Was im Schloßhotel noch besser sein könnte:
- Der Lüfter im Bad ist sehr laut – sobald man das Licht im Bad einschaltet, geht der Lüfter auch gleich los und läuft dann noch eine halbe Ewigkeit weiter
- Das Frühstücksbuffet war um 9:30 schon ziemlich geplündert. Es gab keine Wurst, kein Obst, keine Rühreier, keine Messer und keine Gläser mehr. Rühreier und Wurst wurde aber relativ schnell wieder aufgefüllt. Messer, Gläser und Obst gab es erst, nachdem wir nachgefragt hatten.
Update: Sandra hat auch gleich wieder eine Fotogalerie angelegt ;-)



























































































































































