Eröffnungswochenende im Legoland

Am Samstag, 5. April war Saisonstart für das Legoland Deutschland. Da dieses Jahr auch der Lebensgroße X-Wing in Günzburg steht, wurde daraus auch gleich die Lego X-Wing Tage mit Gaststar Garrick Hagon, der als Biggs Darklighter im ersten Star Wars Film zu sehen war. Mit dabei war natürlich auch die German Garrison der 501st mit ihren authentischen Kostümen und haben für die richtige Stimmung gesorgt. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen.

Über den Autobahnring brauchen wir nur noch etwas über eine Stunde bis zum Legoland. Kurz nach Elf – also eine Stunde nach Parköffnung – sind wir angekommen. Bis dahin hatten sich die Menschenmassen schon gleichmäßig im Park verteilt gehabt und wir konnten gemütlich zu der X-Wing Modellausstellung gehen.

Das Weltgröße Lego Modell: Der X-Wing

Der X-Wing ist das zur Zeit weltgröße Lego Modell und besteht aus 5.335.200 Teilen, ist 3,3 m hoch, 13 m lang und hat eine Flügelspannweite von über 13,4 m. Insgesamt wiegt das Modell 20 Tonnen. Es handelt sich dabei um das Modell, welches letztes Jahr im Sommer in New York am Timesquare zu bestaunen war. Insgesamt hatten 32 Lego Modellbauer 17.366 Stunden an diesem Modell gearbeitet. Bis zum 2. November 2014 steht das Modell im Legoland Deutschland.

Das Modell wurde in der Hero Factory untergebracht. Dazu mussten fünf der zehn Hero Factory Robocoaster Roborterarme abgebaut werden. Trotzdem war das Modell noch zu groß für die Halle und die Kanonen der rechten Flügel konnten nicht montiert werden.

Durch das Lego Star Wars X-Wing Event hatten wir auch die Chance uns mit Stormtroopern und anderen kostümierten Fans vor dem X-Wing fotografieren zu lassen. Das nächste Star Wars Event finde vom 19. bis 22. Juni 2014 statt – dort sind dann auch noch deutlich mehr Mitglieder der 501st dabei.

Unser Standardprogramm

Nachdem wir den X-Wing gesehen haben, kam unser Standard-Programm. Fabrik mit Sammelstein, Crepes, Tempel X-pedition, Hero Factory, Flying Ninjago, Schnäppchenmarkt, Wellenreiter, Project X, Infostand der 501st in der Lego Academy, Einzelsteinverkauf in der Fabrik (diesmal habe ich es rechtzeitig geschafft!) und natürlich auch immer wieder durch das Miniland. Während ich mir in der Dschungeloase einen leckeren Flammkuchen geholt habe, hat sich meine Familie bei der Waffelhütte versorgt.

Der Sammelstein in der Fabrik

Bei der Fabrik wäre es eigentlich mal nett, wenn dort ein neuer Film gezeigt werden würde. Oder zumindest könnte man den Film Event-bezogen anpassen und statt den Bauarbeitern mal Stormtrooper oder bei Halloween Zombies, Vampire und Hexen marschieren lassen. Ohne Sammelstein verlasse ich das Legoland nicht. Leider gibt es die Sondersteine nur noch für Jahreskarten-Inhaber, wenn diese rechtzeitig zu dem jeweiligen Tag im Park sind – und noch Steine vorhanden sind. Und da ich über verschiedene Aktionen vergünstigt in den Park komme, rechnet sich für mich die Jahreskarte auch leider nicht mehr. Selbst die 10% Rabatt mit der Merlin-Karte bringen uns kaum etwas.

Einzelteilverkauf in der Fabrik

Bei den Einzelteilen in der Fabrik sind mir einige AFOLs (Adult Fan of Lego) begegnet, bei denen sich die 10% sicher lohnen. Diese waren professionell ausgerüstet. Ich glaube, einer hatte einen Camping-Tisch dabei gehabt, auf dem er seine ganzen Tüten einzeln mit seiner mobilen Waage überprüft hat. Das ist eine ganze andere Liga von Fans. Deren Modelle kann man dann auf Ausstellungen wie der Bricking Bavaria am 26. und 27. April in Dachau bewundern. Es war sehr schlau, nicht einfach alle Steine in eine Tüte zu werfen. Ich habe über eine Stunde gebraucht um meine 874 g Lego wieder zu sortieren. Die 9 Euro pro 100 g finde ich auch in Ordnung. Es waren knapp 898 Teile (Minifiguren und das Zubehör zu denen nicht mitgerechnet) und somit etwa 8,76 Cent pro Stein. Wenn man jetzt mit dem Modell 9493 X-Wing Starfighter vergleicht: Dieser hat 560 Teile und kostet 69,99 Euro, was 12,50 Cent pro Stein entspricht. Wobei ich beim Einzelteilverkauf nur die Teile ausgewählt habe, die mich interessieren.

Flying Ninjago Fahrgeschäft

Beim Flying Ninjago hatten wir das Glück diesmal ganz vorne zu sitzen und wir haben daher auch schon rotieren können. Wenn man an die Hebel für die Flügel rankommt, braucht man nur noch die richtige Technik. Es bringt nichts, den einen Flügel nur nach unten und den anderen nur noch oben zu drücken. Man muss hier immer abwechseln um sich langsam hochzuschaukeln. Sobald der Stuhl zurückschwingt, muss man die Flügelstellung ändern. Sobald man eine Rotation geschafft hat, kann man die Flügel in der Stellung lassen und dreht sich immer weiter. Natürlich sollte man aufhören, bevor einem Schlecht wird. Dazu einfach die Flügel wieder umstellen oder in Ausgangsstellung ändern. Deswegen finde ich Flying Ninjago auch so genial. Jeder kann die Bewegung kontrollieren.

Einzelsteine kaufen

Nachdem wir die Fahrgeschäfte und das Gruppenfoto der 501st hinter uns hatten, sind wir wieder zurück in die Fabrik zum Einzelsteineverkauf. Letztes Mal hatte ich da leider etwas Pech, kam paar Minuten zu spät und wurde nicht mehr reingelassen. Der Verkauf macht – wie auch die Fahrgeschäfte – eine Stunde vor Parkschließung zu. Diesmal hat es aber geklappt und ich habe mich durch die vielen Kisten gewühlt und meine Tüte gefüllt. Es ist ein geniales Gefühl in Legokiste mit einheitlichen Steinen zu wühlen. Meine Familie hat zwischenzeitlich Minifiguren zusammengebaut. Sechs Minifguren mit einem Zubehör kosten 10 Euro, eine einzelne Figur mit Zubehör 2 Euro und zusätzliches Zubehör jeweils 30 Cent. Zusätzlich haben wir uns noch die Friends-Tierchen (Kaninchen, Pinguin, Oachkatzl und Hündchen), sowie einen Dalmatiner und einen Husky gekauft. Für meinen neuen Lego Roboter den EV3 habe ich noch einen Akku und eine Gyro Sensor gekauft. Damit sollte ich eigentlich genug Steine haben und geniale Roboter und Modelle bauen zu können. Fehlt nur noch Zeit, Energie und Inspiration…

Goldener Löwe

Zum Abschluss eines gelungenen Tages sind wird dann noch in unser Günzburger Stammlokal Goldener Löwe eingekehrt. Ich habe wie immer eine Flädlesuppe und ein leckeres Cordon Bleu genehmigt. Zusätzlich habe ich diesmal auch noch einen Beilagensalat gegessen. Sandra hatte ein Putensteak in Senf-Curry-Sauce und bekam noch die Röstzwiebeln, die normalerweise bei den Kindern auf den Käsespätzle drauf sind. Um die restlichen Käsespätzle hatte ich mich dann auch ncoh gekümmert. Es war lecker und gehört bei uns einfach zum Legoland-Besuch immer dazu.

Legoland Florida

Nachdem ich Legoland Deutschland, Legoland Billund (Dänemark), Legoland California (USA) und Legoland Windsor (England) besucht hatte, musste ich natürlich noch in das neue Legoland Florida. Damit habe ich aber noch nicht alle Legoländer geschafft, denn letztes Jahr hat noch das Legoland Malaysia aufgemacht.

Die Legoländer sind eigentlich alle gleich aufgebaut. In der Mitte das Miniland mit Sehenswürdigkeit – größtenteils aus dem jeweiligen Land, eine Lego Factory um zu zeigen, wie Lego hergestellt wird und verschiedene Fahrgeschäfte für kleine und größere Kinder drumherum. Dachte ich zumindest. Das Legoland Florida ist da eine Ausnahme, den zusätzlich gibt es eine Wasserski-Show und einen botanischen Garten. Der Botanische Garten stammt noch vom ersten kommerziellen Themenpark, dem Cypress Gardens. Zusätzlich gibt es noch einen eigenen Water Park gleich nebendran, den wir aber nicht besucht haben.

Bei der Fabrik haben sie sich leider nicht wirklich viel Mühe gegeben. Es war zwar für uns gut, dass wir durch das Kino mit dem Fabrik-Film durchlaufen konnten, aber ansonst war das ganz zu lieblos. Auch gab es dort keinen Sammelstein :-(. Auch der „Fabrikverkauf“ war nicht so berauschend. Da bin ich mit der Auswahl in Legoland Deutschland wirklich verwöhnt. Mal schauen, ob ich es diese Saison nochmal nach Günzburg schaffe.

Einige der Bauwerke aus dem Miniland kannten wir schon aus Legoland California. Da wir erst eine Woche vorher in Miami und Key West waren, hatten wir diesen Bereich natürlich nach uns bekannten Bauwerken abgesucht – aber irgendwie wurden dort einige Gebäude (wie z.B. unser Hotel) aus Platzgründen weggelassen.

Dreharbeiten im Legoland

Wir waren dieses Wochenende im Legoland. Es war Star Wars Wochenende. Und auch ein super Wetter. Während die Stormtrooper, Sandtrooper, Snowtrooper, Darth Vader und Chewbacca unter ihren Rüstungen und Kostümen zuerflossen ging es mir mit meiner Star Trek Uniform doch deutlich besser. Ja, richtig gelesen. Ich hatte meine blaue TNG-Uniform an und habe einige Filmaufnahmen für meine nächste Sendung gemacht. Unteranderem habe ich auch Frank (IN-2007) von der German Garrison interviewt. Aber natürlich habe ich mir den neuen Themenbereich Star Wars im Miniland angeschaut. Einfach gigantisch.

Hier schon einmal ein kleiner Vorgeschmack:

Interessante Termine:

Interessante Links:

Mindstorms Center im Legoland

Letztes Wochenende haben wir es mal wieder ins Legoland Deutschland (bei Günzburg) geschafft. Diesmal haben wir uns dann doch auch endlich mal ins Mindstorms Center gewagt. Ich wußte zwar, dass es dort drin Lego NXT-Roboter gab – aber ob unsere zwei Kleinen schon groß genug dafür sind? Bisher bauen sie wenig mit Lego Technik…

MindStorms Center

Es gibt zwei Workshops. Einmal für 8-jährige und einmal für 10-jährige. Da der für 10-jährige gleich beginnen würde, haben wir uns die Kinder für diesen angemeldet. Im Workshop-Raum stehen in der mitte zwei Tische mit je zwei Testflächen. Links, Vorne und Rechts an der Wand waren die Computer aufgebaut, wo auch die bereits fertig zusammengebauten Roboter standen. Vorne gab es zusätzlich noch eine Leinwand, auf der die Lego Mindstorms Entwicklungsumgebung zu sehen war.

Mindstorms Testcenter

Kaum hatten wir uns auf unsere Plätze gesetzt, began die Seminar-Leiterin alle Kinder um sich herum an einen der Testgelände-Tische zu versammeln und erklärte sehr gut verständlich die Funktionsweise und die Aufgabe.

Die Aufgabe war, einen Unterwasserroboter so zu programmieren, dass er einen Schatz holt und diesen in die Station bringt.

So zeigte sie, wo der Roboter startete und wie er fahren muß. Um nach vorne zu fahren müssen sich die Motoren A und C drehen. Die Kinder mußten dann schätzen, wie oft sich das Rad drehen muß, bis der Roboter an der gewünschten Stelle ankommt.

Ich habe etwa 10 Umdrehung geschätzt. Anhand des Durchmessers des Reifens hätte ich ja den Umfang ausrechnen können und die Strecke dann einfach durch den Umfang teilen um die Anzahl der Umdrehungen zu ermitteln. Eigentlich ganz einfach. Aber so einfach schätzen? Naja. Es waren nur 4 Umdrehungen nötig ;-)

Als nächstes sollte der Roboter einen Linksdrehungen machen und daher nur den rechten Motor (glaube war A) um eine Umdrehung drehen. Da jeder Roboter etwas unterschiedlich reagiert, müssen die Kinder das selber ausprobieren und eventuell dann mal 1,1 Umdrehungen oder 0,9 Umdrehungen ausprobieren.

Als nächstes sollte der Greifarm geöffnet werden. Dazu muß sich der Motor B 0,7 Umdrehungen nach vorne drehen.

Den restlichen Ablauf um den Schatz zu holen und in die Station zu bringen, mußte sich die Kinder dann selber erarbeiten. Die wichtigsten Faktoren kannten sie nun. Also ging es jetzt ans Programmieren.

Die Roboter werden mit NXT-G – einer grafischen Programmiersprachen – programmiert. Dabei zieht man einfach die verschiedenen Symbole (z.B. für Motor) auf die Arbeitsfläche. Bei den Symbolen (wir sollte nur den „Bewegungs“-Block verwenden) kann man dann noch weitere Werte einstellen. Beim Bewegungsblock ist dies beispielsweise welche Motoren sich wie lange bewegen sollen.

Ich habe Ferdinand bei seinem Roboter geholfen und ihn erstmal den kompletten Bewegungsablauf überlegen lassen. Diesen hat er dann auch gleich vollständig programmiert. Dabei habe ich nur darauf geachtet, dass er auch immer den richtigen Motor auswählt. Insgesamt mußte ich aber kaum mithelfen. Das meiste hat er ganz alleine hinbekommen ;-)

Am Anfang hatten wir noch das Problem, dass der Roboter nicht ganz gerade losgefahren ist und daher auch immer den Schatz verfehlte. Ursache war das hintere Rad, welches wir nicht ganz gerade ausgerichtet hatten. Nachdem wir darauf geachtet hatten, hat es auch geklappt.

Die 45 Minuten waren verdammt schnell vorbei. Bei der letzten Fahrt hat Ferdinands‘ Roboter auch den Schatz erwischt. Auf dem Weg zur Basis hat er ihn aber verloren, da der Greifarm schon etwas ausgeleiert war. Die Seminarleiterin hat aber gesehen, dass der Roboter die Aufgabe gelöst hätte und hat es daher durchgehen lassen ;-)

Mindstorms Entwicklungsumgebung Mindstorms NXT-G Entwicklungsumgebung

Halloween im Legoland

Heute sind wir gleich nach der Schule ins Legoland gefahren und haben Halloween mitgefeiert. Das hat rießigen Spass gemacht. Hier ein paar Fotos.

Legoland ist up to date

Wer durchs Miniland wandert wird auch feststellen, dass Lego auch auf Aktualität achtet. So ist z. B. bereits der Transrapid beim Flughafen München zu sehen. Voll funktionsfähig. Nur noch etwas zu klein.
Aber auch den Bären Bruno kann man im Miniland entdecken.

Bär Bruno mit drei Schafen im Minland