Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sich Plattenlabels und ihre Marionetten über die “Kostenloskultur” aufRegenern. Das Internet hatte einen starken Einfluss auf meinen Musikkonsum. So wurde ich des öfteren über YouTube-Videos, WebRadios und anderen Plattformen auf interessante Musik aufmerksam. Und wenn mir das gefällt, dann kaufe ich es. Schließlich will ich gute Musik unterstützen. Manchmal spricht mich auch nur ein einzelnes Lied an – und dafür eine ganze CD kaufen? Wenn es das Lied nicht einzeln gibt, dann verzichte ich halt drauf. Das ist das Problem des fehlenden Angebots.
Was auch einen starken Einfluss auf meinen Musikkonsum hatte, war der “Kopierschutz”. Ich höre Musik bei mir am Rechner. Gelegentlich auch auf meinem Smartphone, einem MP3-Player oder vielleicht auch mal im Auto. Und da ist es sehr nervig, wenn man für teures Geld eine CD kauft, die man dann wegen “Kopierschutz” nirgends abspielen kann. Wen verwundet es jetzt, dass ich deutlich weniger CDs kaufe als früher. Da fehlt halt jetzt ein passendes Angebot. Die Nachfrage ist ja da.
Inzwischen hat sich das Angebot (z.B. DRM-freie Musik bei Amazon) wieder verbessert. Allerdings habe ich mich inzwischen daran gewöhnt, weniger Musik zu konsumieren. Das hat dazu geführt, dass ich weniger Musik kaufe und die Musikindustrie deswegen weniger Geld bekommt. Anstatt dass die Musikindustrie ihre Fehler eingesteht sollen jetzt die Konsumenten kriminalisiert, verfolgt und überwacht werden. Und für die Verfolgung und Überwachung schreckt ein Herr Uhl nicht mal davor zurück, den Todesschützen von Toulose als Argument für die Vorratsdatenspeicherung anzuführen.
Ich bin mit der Musik, die ich habe, zufrieden. Meine YouTube-Videos enthalten keine Musik und werden trotzdem angeschaut.
Hoffen wir mal, dass das Urheberrecht endlich mal aktualisiert wird und an das 21. Jahrhundert angepaßt wird.
Siehe dazu auch:




