Politiker-Stopp

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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

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Archiv der Kategorie ‘Freunde‘

Flexibles Preissystem im Holiday Park (Pfalz)

Donnerstag, den 2. September 2010

In Haßloch (Rheinland Pfalz) gibt es den Holiday Park. Wir waren bereits im April dort und haben diesmal das “flexible Preissystem” nochmal näher angeschaut. Dieses System ist sehr interessant und ich kenne keinen anderen Park, der sowas anbietet. Es gibt zwei Optionen: Flatrate oder Schnupperpreis. Bei der Flatrate sind alle Show- und Fahrattraktionen bereits dabei. Beim Schnupperpreis – wie ihr es euch sicherlich denken könnt, zahlt man jede Attraktion einzeln.

Bei der Flatrate sind alle Fahrgeschäfte und Shows dabei. Erwachsene zahlen 27,90 Euro, Kinder (1m – 1,44m) 27,90 Euro und alle Kinder unter einem Meter können kostenlos rein.

Bei Option 2 (Schnupperpreis) zahlt jede Person 9,90 Euro. Die Attraktionen sind in die drei Kategorien Grün, Gelb und Rot aufgeteilt. Ein Ticket für Grün kostet 1,50 Euro, Bei Gelb sind es 2,50 Euro und Rot 4,00 Euro. Die Farben sagen auch etwas über die Zielgruppe aus. Grün ist auch für kleinere Kinder geeignet und Rot sind die etwas wilderen Fahrgeschäfte. Aber auch für die Wasser-Stunt-Show muß man ein rotes Ticket kaufen.

Rechenbeispiele:

Also wenn ich jetzt nur die Stuntshow sehen möchte, dann wäre ich mit dem Schnupperticket + einem roten Ticket günstiger (9,90 Euro + 4,00 Euro = 13,90 Euro).

Auch wenn man nur drei rote Fahrgeschäfte und zwei gelbe Fahrgeschäfte (9,90 Euro + 3x 4,00 Euro +  2x 2,50 Euro = 26,90 Euro) fahren will, ist man mit dem Schnupperticket noch knapp drunter.

Fazit:

Für mich hätte sich das Schnupperticket fast gelohnt gehabt. Allerdings hatte ich drei rote und drei gelbe Tickets gebraucht => Also 29,40 Euro. Mit einer Flatrate hätte ich mir also 1,50 Euro gespart. Allerdings bin ich am Ende nochmal ein gelbes Fahrgeschäft gefahren, weil wir das noch übrig hatten.

Das Schnupperticket ist ideal für Leute, die nur dabei sein wollen, aber nur wenig fahren.

Die Shows

Wir haben uns die zwei Shows Jim Pond H20 – Der See ist nicht genug (Wasser-Stunt-Show, Rotes Ticket) und Amaceon (Multimedia-Lasershow im Aquascope, Gelbes Ticket) angeschaut. Die Stuntshow findet im Wasser statt und die Künstler sind dann auch mal mit Wasserski – oder auch mal Barfuss auf dem See unterwegs. Dazu gibt es eine an James Bond angelehnte Story mit Verfolgungsjagd, Knutscherei, Rumgeballer und natürlich auch Explosionen. Wenn man im Holiday Park ist, sollte man die Stuntshow auf jeden Fall anschauen. Von Amaceon hingegen war ich jetzt nicht wirklich überzeugt. Die Show hat zwar sehr gut angefangen, aber gegen Ende fehlte einfach der rote Faden. Da wurden dann alle Effekte kreuz und quer eingesetzt. Ansonst war die Mischung von Lasern, Wasserfontänen, Wasserfällen und Projektoren schön anzuschauen.

Die Fahrattraktionen

Wir haben nicht alle Fahrattraktionen getestet – dafür aber die wichtigsten ;-). Wir haben natürlich gleich mit dem Donnerfluss (Wildwasserbahn) angefangen. Danach ging es dann weiter zur neuen Attraktion Holly’s wilde Autofahrt (Wilde Maus-Achterbahn). Interessanter ist aber der Superwirbel (Looping-Achterbahn). Dieser hat sogar einen Fotopoint, von wo man die wirbelden Kinder gut knipsen kann – ohne für teures Geld das Foto kaufen zu müssen. Nach der Stuntshow hatten wir uns kurz mal ins Sturmschiff reingesetzt. Schließlich sind wir dann noch mit den Teufelsfässern und den Spinnig Barrels gefahren. Expedition GeForce haben wir diesmal auch wieder ausgelassen, da einmal der Kleine zu klein und ich zu breit bin. Der Große will nicht und Sandra will auch nicht alleine fahren. Aber diese Achterbahn ist auch nicht von schlechten Eltern. Man wird mit bis zu 4,5g beschleunigt. Respekt.

Vorbildlich

Der Park ist sehr sauber was sicherlich auch daran liegen mag, das wirklich alle paar Meter ein Mülleimer zu finden ist. Zudem sind auch Hunde im Park zugelassen. Tretminen habe ich aber keine gesehen. Auch ist der Park sehr großzügig und auch schön grün angelegt. Bei jedem Besuch hatte ich das Gefühl, dass nur sehr wenig Besucher da waren.

Meine Lieblings-Parks (Deutschland)

  1. Legoland (Günzburg)
    Hier haben wir Jahreskarten und sind auch regelmäßig dort. Das schönste am Legoland ist natürlich das Miniland. Ich bin aber meist eher in der Lego Fabrik beim Einzelteileverkauf zu finden ;-). Die Achterbahnen sind etwas ruhiger. Legoland ist der einzige mir bekannte Park in Deutschland, bei dem man seinen KUKA-Roboterarm mit Sitz selber programmieren kann ;-)
  2. Europapark (Rust)
    Im Europapark war ich zwar schon etwas länger nicht mehr, aber die Achterbahnen Silverstar, EuroSat & Co sind einfach genial.
  3. Movie Park Germany (Bottrop-Kirchhellen)
    Der Park hat einige interessante Bahnen im Angebot: Bermuda Triangle – Alien Encounter, die Holzachterbahn The Bandit und vorallem die MP Xpress ist dort die schönste Bahn.
  4. Holiday Park (Haßloch)
    Dort war ich öfters als Kind und die Wasser-Stunt-Show ist einfach nur Klasse
  5. Bayernpark
    War mal mit unserem Judo-Verein dort. Der Park ist sehr familienfreundlich und weitläufig. Ob es da gute Achterbahnen gibt, weiß ich nicht mehr…
  6. Phantasialand (Brühl)
    Menschenmassen auf engsten Raum zusammengequetscht. Uargh. Wir waren mit Trekdinner United dort. Die Achterbahnen sind alle super, aber diese Menschenmassen und so wenig Platz… Lieber nicht.

Fotos

Wir hatten – Asche auf mein Haupt – unsere Digicam im Auto vergessen. So mußte ich auf die Kamera-Funktion meiner mobilen, windows-basierten Kommunikationszentrale zurückgreifen. Hier ein paar Fotos.

Custom Post Types in WordPress 3.0

Sonntag, den 18. Juli 2010

Euch ist sicherlich aufgefallen, dass ich die letzten Tage nichts mehr gebloggt hatte. Ich habe vor kurzem ein neues Projekt gestartet, mit dem ich gleich verschiedene Ziele verfolge. Zum einen möchte ich jetzt endlich anfangen meine Mindstorm-Roboter zu bauen. Lego Technik und Lego Mindstorms bieten unendlich viele Möglichkeiten, interessante und auch erstaunliche Roboter und Maschinen zu erschaffen. Ich bin da erst am Anfang.

Meine Faszination an Robotern wurde vorallem durch die Filme Nummer 5 lebt und Nummer 5 gibt nicht auf geprägt. Aber auch der Androide Data aus Star Trek: Das nächste Jahrhundert war daran nicht ganz unbeteiligt. Als ich dann bei YouTube Danny’s Mindstorms® JohnNXT 5 gesehen hatte, war mir klar, dass ich mich jetzt mit Lego Mindstorms beschäftigen muß. Zwei NXTs habe ich dann zu meinem 30. Geburtstag bekommen *freufreu*.

Zudem will ich als überzeugter WordPress-Nutzer endlich mal die neuen WordPress 3.0-Features ausreizen. Ein wichtiges Feature sind die “Custom Post Types”. Damit ist es sehr leicht möglich neben den normalen Typen Artikel und Seite auch eigene zu definieren und diese individuell an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Für den Einstieg werde ich erstmal den Post Type “Robot” aufbauen.

Aus diesen beiden Zielen habe ich schließlich die imaginäre Firma Spitzohr Robotics ins Leben gerufen. Diese Firma beschäftigt sich mit der – wer hätte das vermutet – Entwicklung von Robotern.

Dezentrale, vernetzte Communities

Dienstag, den 6. Juli 2010

Facebook ist eine interessante, aber auch gefährliche Community. Millionen von Nutzern veröffentlichen dort ihre Daten. Und alles in der Hand einer einzigen Firma. Mir persönlich sagt das eigentlich gar nicht so zu – aber welche Alternativen hat man? In ein anderes großes Netzwerk wechseln? Alles läuft doch heutzutage über Facebook.

Vor einiger Zeit hatte ich mal versucht unseren Trekdinner-Mitgliedern mit Buddypress eine eigene, kleine Community anzubieten. Erfolglos. Viele Mitglieder sind jetzt auch in Facebook und die Trekdinner werden auch als Veranstaltungen dort eingetragen. Und in unserem Forum wird es (gefühlsmäßig) auch immer ruhiger. Zumindest die Fotos haben wir nicht in Facebook, sondern auf unserer eigenen Website ;-)

Aber woran liegt das? Die Nutzer wollen mit ihren Freunden und Bekannten kommunizieren. Und das möglichst über nur einen Kanal. Eine Seite, über die sich informieren können. Genau das bietet Facebook. In den kleinen, spezielleren Communities befindet sich immer nur eine Teilmenge dieser Freunde. Und keiner möchte heutzutage 37 verschiedene Communities aufrufen um zu sehen, wie es den einzelnen geht. Um diese Herausforderung zu meistern, muß ein offener Standard her (und vielleicht gibt es den ja schon?).

Was schwebt mir da vor? Die Communities verfügen über einheitliche Schnittstellen, über welche sich Informationen der Benutzer austauschen lassen. Die Benutzer müßten über die verschiedene Communities hinweg wiedererkennbar sein (wenn sie es wollen). Der Nutzuer loggt sich in seine bevorzugte Community ein und bekommt die Statusmeldungen seiner Freunde aus allen anderen Communities (die er vorher freigeschalten hat) zu sehen. Die Daten werden dann auch nur bei der Community gespeichert, die der Benutzer selber ausgewählt hat und gibt seinen Freunden Zugriff auf die Daten.

Technisch ist das kein Problem. Schwierig wird es nur in der Definition der Datenstrukturen. Welche Daten und in welcher Form ausgetauscht werden sollen, muß geklärt werden – was meist eine sehr umfangreiche Diskussion zur Folge hat.

Eventuell kann ich ja eine Software-Lösung entwickeln, die ich dann für das Trekdinner und für den Episodenguide verwende. Dazu brauche ich natürlich etwas Zeit und Muse ;-) Grundlage für die Wiedererkennung der Benutzer wird natürlich OpenID sein.

Endlich Nichtraucherschutz in Bayern

Montag, den 5. Juli 2010

Es ist vollbracht. Es gibt einen Nichtraucherschutz in Bayern. Beim Volksentscheid wurde über ein Gesetz abgestimmt, dass ursprünglich von der CSU stammte – bevor sich vor der Tabaklobby eingeknickt ist und viele Ausnahmen zugelassen hatte. Ausnahmen, welche den Nichtraucherschutz wieder ausgehebelt hatten. Zumindest in vielen Wirtschaften konnten Nichtraucher noch ungestört essen.

Und da hatte es dazu geführt, dass Raucher positiv aufgefallen sind. Plötzlich waren einige Gesprächspartner weg und wurden vermißt – weil sie kurz vor die Tür sind um eine zu Rauchen. Früher haben die Raucher einfach am Tisch geraucht und sich somit unbeliebter gemacht.

Jetzt kann ich auch mal wieder öfters mit meinen Kollegen Abends weggehen. Von Rauch bekomme ich Kopfschmerzen und bin deswegen ungern weggegangen. Damit habe ich zwar sicherlich auch ein paar Existenzen gefährdet – schließlich bin ich ein Vielesser und lasse meist überdurchschnittlich viel Geld beim Wirt… Aber hier geht es ja auch um meine Gesundheit. Und wenn man abends weggeht, soll man ja auch Spass haben, oder?

Es gibt einige Argumente der Gegenseite, die mich aber auch nachdenklich gestimmt haben. Lärmbelästigung. Wieso verursacht Nichtraucherschutz Lärmbelästigung? Weil die Raucher vor die Tür gehen um dort eine zu Rauchen. Jedoch kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Unterhaltung in normaler Lautstärke zu Lärmbelästigung führt – und falls doch, man kann sich auch etwas leiser unterhalten. Das geht auch ohne Vuvuzelas. Ich weiß, ich verlange jetzt sehr viel von Rauchern, wenn ich hier darum bitte, auf die Anwohner etwas mehr Rücksicht zu nehmen.

Wobei ja eh fast alle Raucher (inzwischen) sehr Rücksichtsvoll sind. Viele Raucher besitzen den Anstand nicht in Anwesenheit von Kindern zu Rauchen. Es sind wie immer die sehr wenigen Ausnahmen, welche den Raucher immer wieder schaden. So hatte ich hier neulich mal einen Nachbarn, der mit Zigarette in den Aufzug gestiegen ist. Er hat sich zwar für die Zigarette entschuldigt, aber diese dann nur aus meinem Sichtfeld verschwinden lassen… Wie Rücksichtsvoll. Der Aufzug hat dann entsprechend gestunken. Und genau solche Typen sorgen dafür, dass der bisherige Nichtraucherschutz nicht ausreicht. Solche und die Wirte, welche die Ausnahmen für ihre Zwecke mißbraucht haben.

Wenn man auf die Seite Schwabing-sagt-nein.de schaut, hat man das Gefühl, dass es in Schwabing keinerlei Kneipen gibt, in denen nicht geraucht wird. Die Anfrage nach einer Liste von Nichtraucherkneipen wurde mir dort vom Mailserver mit “Mailadresse gibt es nicht” beantwortet. Selbst bei Nebenräumen verbreitet sich der Rauch im Nichtraucherbereich. Für mich unbrauchbar. Da kann ich nicht hingehen. Und jede Kneipe hatte irgendeine Ausnahme für sich entdecken können, um Rauchen zu erlauben. Dadurch wurde meine Freiheit, Abends mit Freunden und Kollegen mal wegzugehen, eingeschränkt. Keiner hat Bock stundenlang nach Nichtraucherkneipen zu suchen. Hätten sich mehr Wirte für den Nichtraucherschutz eingesetzt, wäre es vielleicht auch nie zu diesem Volksentscheid gekommen.

Aber nochmal zu den Parteien. Am Anfang hatte ich ja bereits die CSU erwähnt. Diese hatte sich diesmal komplett rausgehalten. Dafür hat sich die FDP mit der Tabaklobby zusammengetan um mit den Wörtern “Toleranz”, “Freiheit” und “Verbotsstaat” gegen den Nichtraucherschutz vorzugehen. Auf der anderen Seite waren die ödp, SPD und Grünen. Also eine Regierungspartei mit Lobby vs. Oppositionsparteien.

Die FDP hat mich hier sehr stark entäuscht. Bei diesem Volksentscheid haben sich den Begriff “Freiheit” verwendet um damit die wirtschaftlichen Interessen der Tabakindustrie zu unterstützen. Durch diese Zweckentfremdung machen sie noch weiter unbeliebt und ich kann sich auch nicht mehr als Kämpfer für die Freiheit ernst nehmen. Ich hatte ja noch immer ein wenig Hoffnung, aber scheinbar gibt es unter den alten Parteien wirklich kaum eine Partei, welche noch die Interessen des Volkes vertritt :-( Oder werden diese nur vertreten, wenn sich die Partei in der Opposition befindet?

Die Befürchtung eines Verbotsstaats sind auch quatsch. Der CSU ist der Nichtraucherschutz egal. Wenn es hier Potential gegeben hätte, die Stoppschilder – äh den Nichtraucherschutz auch auf andere Bereiche zu erweitern, wären die CSU doch die stärksten Befürworter gewesen. Das ist hier nicht der Fall.

Mein Fazit: Der Nichtraucherschutz ist ein gewaltiger Schritt nach vorne. Meiner Meinung nach zwar ein klein wenig zu weit. Ein kleinen Hauch zurück und wir haben ein sinnvolles Gleichgewicht.

Kneipensterben durch Nichtraucherschutz?

Mittwoch, den 30. Juni 2010

Bei der Diskussion um Nichtraucherschutz höre ich immer wieder das Argument, dass durch einen verschärften Nichraucherschutz Kneipen verschwinden werden. Der Nichtraucherschutz würde sogar manche Existenz gefährdet. Schließlich würden Stammgäste eventuell nicht mehr in die Kneipen kommen, falls sie dort nicht mehr rauchen dürften. Ich bin jedoch nicht davon überzeugt, dass viele Raucher jetzt deswegen nicht mehr in eine Kneipe gehen werden. Ich denke aber, dass diese vielleicht in andere Kneipen wechseln könnten, in denen der Wirt das mit dem Raucherverbot nicht so genau nimmt – oder irgendeine Ausnahmeregelung findet. Dann ist natürlich verständlich, dass einige Kneipenbesitzer – und zwar diejenigen, welche sich an den Nichtraucherschutz halten – bedroht sind. Aktuell ist genau das ja das Problem. Ein Nichtraucherschutz ohne Ausnahmen kann dann das Gleichgewicht wiederherstellen. Wenn in keiner Kneipe mehr geraucht werden darf, werden die Raucher ihre Kneipe nicht wechseln. Eventuell gehen einige wenige Raucher dann nicht mehr in Kneipen – dafür werden aber deutlich mehr Nichtraucher wieder in Kneipen zu sehen sein.

Wenn es keine Ausnahmen mehr gibt, verschwinden auch die Schlupflöcher und somit die scheinbaren Wettbewerbsvorteile der Raucherkneipen.

Eventuell – nur so als Gedanke – könnte man ja trotzdem noch Raucherkneipen anbieten. Diese müssen aber entsprechende Regeln einhalten. Diese müßten entsprechend gekennzeichnet sein (z.B. “Gasthaus zum Lungenkrebs”, “Rauchen kann tödlich sein” oder ähnliche Symbole wie FSK), dürften nicht in der Nähe von bestimmten Einrichtigungen (z.B. keine Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern) sein und die Mitarbeiter müssen eine hohe Gefahrenzulage bekommen. Mitarbeiter haben das Recht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz. Zusätzlich müssen natürlich die Speisen und Getränke in Raucherkneipen einen deutlich höheren Preis haben – damit sich Raucher ernsthaft überlegen, ob sie in einer Raucherkneipe oder eine Kneipe gehen wollen. Schließlich wollen wir ja nicht, dass die Kneipen aussterben.

Ich habe mir natürlich auch Gedanken dazu gemacht, warum einige Wirte Angst vor einem echten Nichtraucherschutz haben. Sie müßten ihren Stammkunden das Rauchen untersagen. Viele Stammkunden sind es einfach seit Jahren gewohnt, in die Kneipe zu gehen und zu rauchen. Der Wirt wird es nicht leicht haben, den Nichtraucherschutz durchzusetzen und es wird in einigen Fällen sicherlich zu Streitereien kommen. Diese könnten vermieden werden, wenn es weiterhin keinen echten Nichtraucherschutz gibt.

Die Aussage mit “Verbotsstaat” finde ich persönlich etwas fehl am Platz. Mit dem “Verbot” geht es draum, Nichtraucher besser zu schützen. Die Freiheit der Raucher (z.B. vor der Tür zu Rauchen) bleibt weiterhin erhalten. Es gibt viele andere Gesetzesvorhaben, mit denen wir einem Verbotsstaat immer näher kommen – der Nichtraucherschutz gehört da aber sicher nicht dazu!

Die Aussage mit “Verbotsstaat” stammt von “Bayern sagt NEIN!“, welche zum Aktionsbündnis Freiheit und Toleranz gehört, welche von der Zigarettenlobby unterstützt wird (laut BVGG). Ich finde es ekelhaft, dass ausgerechnet diese milliardenschwere Lobby hier uns vor einem “Verbotsstaat” warnen möchte und dann auch noch Begriffe wie “Freiheit” und “Toleranz” verwendet. Der Begriffe “Freiheit” wird ja auch von so mancher anderer Organisation zweckentfremdet. Dieses fragwürdige Aktionsbündnis fordert fast schon, dass ich für JA stimme! Kein Wunder, dass sich die “Interessengemeinschaft Fairness für Raucher” davon distanziert – welche dem Thema wesentlich seriöser entgegentritt und mich auch fast für ein NEIN überzeugt hätte.

Bleibt eigentlich nur die Angst, dass – falls der Volksentscheid erfolgreich ist – weitere Verbote für Raucher kommen könnten. Gegenargument: Wenn der Volksentscheid nicht erfolgreich ist, werden die Bedingungen für Nichtraucher wieder schlechter. Ein Gleichgewicht zwischen Rauchern und Nichtrauchern ist aufgrund der Ausnahmen noch nicht hergestellt. Falls es mal zu extrem werden würde, werde ich dagegensteuern. Im jetzigen Volksentscheid ist dies aber nicht der Fall.

Nachdem ich mir jetzt lange die verschiedenen Seiten der Befürworter und Gegner angeschaut habe, habe ich mal einen Blick auf den Musterwahlzettel gewagt, welcher unter bayern.de/volksentscheid zu finden ist. Witzig finde ich ja den Art. 5 Abs 2., welche ich euch nicht vorenthalten möchte:

Das Rauchverbot nach Art. 3 Abs. 1 gilt nicht:

2. in ausgewiesenen Räumen der Polizeibehörden und Staatsanwaltschaften, soweit dort Vernehmungen durchgeführt werden un der vernommenen Person das Rauchen von der Leiterin oder dem Leiter der Vernehmung im Einzelfall gestattet wird; Entsprechendes gilt in ausgewiesenen Räumen der Gerichte für Vernehmungen durch Ermittlungsrichterin oder Ermittlungsrichter,

Bei Vernehmungen ist Rauchen also erlaubt? Sorry, aber ich muß da immer an “Guter Cop, böser Cop”-Szenen denken.. Das hat aber sicherlich auch einen ernsten Hintergrund – eventuell hilft es ja, dass der Vernommene dadurch lockerer und mitteilsamer ist.

http://www.wahlen.bayern.de/volksentscheide/2010.htm

Mein 30. Geburtstag

Sonntag, den 6. Juni 2010

Oh mein Spock. Ich bin 30. Wie konnte sowas nur passieren? Egal. Ist nun mal passiert und um meinen neuen Lebensabschnitt als Dreißigjähriger zu feiern, hat meine Sandra einige meiner Freunde eingeladen.

Gegen 16:00 ist dann der erste Gast gekommen und wir sind mit der U-Bahn Richtung Innenstadt aufgebrochen. Ich kannte zu diesem Zeitpunkt das Programm nicht, hatte aber schon die Vermutung, wohin die Reise gehen würde. Ins Kino. Dachte aber, wir würden Iron Man 2 anschauen – aber die Gruppe hatte sich im Vorfeld für einen anderen Film entschieden. Und das war auch gut so. Wir haben den Film Prince of Persia: Der Sand der Zeit angeschaut. Es handelt sich dabei um einen soliden Action-Film – auch wenn man am Schnitt gesehen hat, dass es auf einem Computerspiel basiert.

Weiter ging es dann mit der U5 wieder Richtung Neuperlach Zentrum, jedoch sind wir bereits Michaelibad ausgestiegen. Lecker. Auf zur Taverne Nefeli. Ich liebe griechisches Essen – zumindest das Pilz- und Meereszeugfreie. Die Griechen wissen einfach, wie man mit richtigen Fleisch umgeht. Wäre natürlich wünschenswert, wenn sie auch mit Geld etwas besser umgehen könnten ;-). Egal. Es hat sehr lecker geschmeckt.

Anschließend ging es zurück in unsere Wohnung, wo ich mich dann auf meine Geschenke stürzen durfte. Ich habe das [Link auf den Trekdinner Amazon Store] Lego Star Wars Buch bekommen. Ein sehr schönes Buch, welches ich mir jedoch schon vor ein paar Monaten selber gekauft hatte. Damals dachte ich mir zwar, dass das ein super Geburtstagsgeschenk wäre, wollte aber nicht sooooo lange warten. Das Buch freut mich trotzdem sehr. Auf diesem Geschenk waren auch drei Lego Sammelfiguren aufgeklebt. Und anders als in meinem Video tat ich mir richtig schwer, den Strichcode zu lesen… so unter Beobachtung. Insgesamt habe ich jetzt also 53 von den Minifiguren ;-). Eine weitere Sammelfigur in einer strichcodefreien Verpackung wurde mir dann noch überreicht und ich hatte versucht, die Figuren durch Tasten zu erkennen – und habe gnadenlos versagt. War aber auch keine dieser Sammelfiguren, sondern ein seltener silbener Lego Star Wars Stormtrooper, den es einige Zeit als Magnet gab. Und dann ist da ja noch das große Geschenk.

Alle Gäste (und auch einige, die leider nicht kommen konnten) haben sich an diesem Geschenk beteiligt. Sie haben mir damit einen Kindheitstraum erfüllt. Es sind zwei [Link auf den Trekdinner Amazon Store] Lego Mindstorms NXT 2.0 Sets. Lego? Zum 30. Geburtstag? Aber natürlich doch. Und vorallem ist Lego Mindstorms nicht einfach nur Lego. Es enthält zwar viele Lego Technik-Elemente aber vorallem einen programmierbaren Legostein, sowie je drei Mot0ren und vier Sensoren. Dies ist mein Einstieg in die Robotik. Mit zwei Mindstorm-Sets kann ich dann auch den JohnNXT von Daniele Benedettelli bauen (siehe auch das Buch [Link auf den Trekdinner Amazon Store] Creating Cool Mindstorms NXT Robots, welches mir mein Vater zum Geburtstag geschenkt hat *freu*). Nun kann ich anfangen Roboter zu bauen, diese zu programmieren und endlich die Weltherrschaft mit Hilfe meiner Roboter-Armee zu übernehmen (zumindest, falls ich an el_Igore vorbeikomme).

Okay, aber nochmal zurück zu meinen Kindheitstraum. Ursache – wie sollte es anders sein – ist Star Trek. Um genauer zu sein, der Androide Lt. Commander NFN NMI Data gespielt von Brent Spiner. Ich habe die Serie Raumschiff Enterprise – das nächste Jahrhundert vor etwa 20 Jahren auf ORF gesehen und hatte mir zum Ziel gesetzt, ebenfalls einen Androiden zu bauen. Damals bin ich mit Lego Technik jedoch nicht sehr weit gekommen und habe mich daher erstmal mehr der Programmierung gewidmet. Anfangs habe ich Turbo Pascal und auch ein wenig QBasic programmiert, bin dann zu Visual Basic gewechselt und hatte mir auch mal einen Roboter-Arm ausgeliehen, den ich über den Parallelport ansteuern konnte. Vor etwas mehr als zehn Jahren habe ich dann “nur noch” Webapplikationen mit Hilfe von ColdFusion und später dann PHP entwickelt. Aber nun habe ich die Technik (Lego Mindstorms) und die Programmiersprache (NXC – Not eXactly C) um meinen Androiden zu bauen ;-) Vielen Dank an alle, die sich an diesem Geschenk beteiligt haben.

Nach diesem kurzen Ausflug in meine Vergangenheit/Kindheit aber jetzt mal wieder zurück zur Party. Sandra hatte ja bereits Tage vorher die Cocktailkarte geplant und wir haben den Tisch ja mit lauter leckeren (und teilweise alkholhaltigen Sachen) vollgestellt. So gab es dann doch eine sehr große Auswahl an leckeren Cocktails.

Zum Abschluss haben wir noch ein wenig Wii gezockt. Nachdem ja alle Gäste abgefüllt waren, konnte ich bei Mario Kart Wii ein meist sehr gute Platzierung erreichen *g*. Schließlich haben wir noch eine Runde Bowling gespielt. Es war jedoch schon weit nach Mitternacht und so ging die Feier langsam zu Ende.

Es war eine sehr schöne Feier ;-) Vielen herzlichen Dank.

Lego Mindstorms NXT 2.0

Donnerstag, den 3. Juni 2010

Heute hatte ich mir mal die Zeit genommen, mein Geburtstagsgeschenk auszuprobieren. Meine Sandra und meine Freunde und meine Familie hat zusammengelegt um mir zu meinem 30. Geburtstag Lego zu schenken. Ja, richtig gelesen. Lego. Und zwar den Lego Mindstorms NXT 2.0. Und nicht nur einen, sondern zwei. Warum zwei? Für den John NXT 2.0 braucht ma nämlich zwei Sets (und noch einige spezielles Lego-Zubehör wie die Lego Technik-Ketten, welche mir noch fehlen…).

Mit den Mindstorms-Sets wird einer meiner Kindheitsträume war. Als damals Star Trek: The Next Generation in Deutschland ausgestrahlt wurde, hatte mich die Figure Data fasziniert. Ich wollte auch einen Androiden bauen und habe mich daher auch sehr stark für Computer interessiert. Bin zwar dann irgendwie richtig “Web Applikationen” abgerutscht, aber jetzt kann ich endlich richtig mit Robotik anfangen ;-)

Ich habe natürlich ein Unboxing-Video gedreht und dann auch die ersten beiden Modelle aufgebaut. Diese Videos könnt ihr bei YouTube anschauen.

Weitere Videos von mir zu Mindstorms:

Über die Software und Programmierung werde ich noch genauer berichten.

Prince of Persia: Der Sand der Zeit Lego Figuren

Samstag, den 29. Mai 2010

Heute war ich ganz kurz im Lego-Store in München und habe mir ein Set mit drei Magneten gekauft. Mir gefallen die neuen Magnet-Sets sehr gut, da die Figuren nicht mehr zusammengeklebt sind, sondern einfach nur zusammengesetzt sind. Man kann die Figuren daher von den Magneten lösen. Und falls man einige Sammelfiguren doppelt hat, kann man die Platten ja zweckentfremden.

Also hier die Fotos von den drei Magneten: Prinz Dastan, Tamina und Hassasinen-Anführer aus dem neuen Film: Prince of Persia: Der Sand der Zeit

Serie 1 der Lego Sammelfiguren

Montag, den 17. Mai 2010

Hier die Fotos von Serie 1 der neuen Lego Sammelfiguren:

Untersuchung der Lego Sammelfiguren Päckchen

Samstag, den 15. Mai 2010

Ich habe für Euch die Päckchen der Sammelfiguren mal etwas genauer unter die Lupe genommen. Ganz klassisch habe ich es erstmal mit einer Briefwaage probiert. Jedoch wiegen fast alle Päckchen 10 Gramm. Bei einzelnen tendiert zwar die Waage mehr zu 9 oder zu 11 Gramm, aber zur Inhaltsbestimmung ist diese Methode ungeeignet.

Das Ertasten des Inhalts hatte bei meinen ersten Versuchen auch nicht ganz so gut funktioniert. Einige lassen sich war sehr leicht ermitteln – z.B. die Krankenschwester anhand der 2×2 Kachel oder auch der Roboter am Helm. Aber andere wie beispielsweise Crashdummy, Wrestler und Zombie haben alle keinen Helm/Haare und lassen sich auch nur schwer anhand des Zubehörs identifizieren.

Schließlich ist mir dann aber doch noch der zweite Strichcode auf der Rückseite des Päckchens aufgefallen. Dieser ist bei den Päckchen unterschiedlich und gibt somit den Inhalt an.  Nachdem ich eine Studie mit 50 Versuchsobjekten durchgeführt hatte, konnte ich somit den Code entschlüsseln. Der Ninja hat z.B. Strich, Strich, Strich …. Strich und Strich ;-)

Ich konnte natürlich nicht widerstehen einen Clowntrooper zusammenzubauen *g*

Nun habe ich alle 16 verschiedene Figuren.


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