Heute ist endlich das Päckchen mit dem A110 gekommen. Ich konnte es natürlich nicht erwarten, es gleich auszupacken. Zuerst ein großer Karton. Dann einer etwas kleiner Karton. Und schließlich das Mini-Notebook A110.
Ich habe ja vorhin gleich damit gebloggt. Aber jetzt habe ich das Notebook für Euch nochmal genauer unter die Lupe genommen.
Als Betriebssystem wurde Ubuntu Linux 8.04 LTS “Hardy Heron” installiert. LTS steht für Long-Term-Support – zu deutsch: Langzeitunterstützung. Demzufolge wird es für diese Version noch eine lange Zeit Updates geben.
Allerdings scheint die Ubuntu-Installation auf SquashFS zu basieren. Dabei handelt es sich um ein nur lesbares, komprimiertes Dateisystem für Linux. Daher war es mir nicht möglich, Updates zu installieren. Dadurch stehen mir 1,6 GB der 2,0 GB Festplatte für Daten zur Verfügung. Insgesamt wurden mir 4,3 GB angezeigt – was vermutlich auf das SquashFS zurückzuführen ist.
Mein Test mit WLAN hat weitesgehend funktioniert. Allerdings habe ich dazu im WLAN-Router die Sicherheitsfunktionen erstmal etwas runtergeschraubt und zum Testen keine Verschlüsselung verwendet. Jedoch ist der Router so eingestellt, dass nur bestimmte MAC-Adresse erlaubt sind. Die vom A110 habe ich über den Befehl ifconfig ausfindig gemacht und eingetragen. In den nächsten Tagen werde ich die Sicherheit Schritt für Schritt erhöhen und weiter testen. In der Zwischenzeit ist das WLAN erstmal wieder deaktiviert.
Die niedrige Bildschirmauflösung stellt leider ein Problem bei der Konfiguration einiger Anwendungen dar. So war es mir unmöglich Thunderbird richtig einzurichten. Notfalls kann man aber mit der Maus und der ALT-Taste das Fenster verschieben (dazu muß man nicht die Titelleiste anklicken). Die Bildschirmauflösung ist jedoch 640×480 und nicht 800×480. Dies macht sich jedoch erst wirklich bei betrachten von Bildern bemerkbar. Die etwas breite Auflösung zu aktivieren dürfte wohl sehr schwierig sein – sonst wäre dies von den Mitarbeitern bei one.de bereits erledigt worden.
Jedoch das größte Problem stellt im Moment der Cardreader dar. Er funktioniert nicht. Karte rein – nichts passiert. Unter /dev konnte ich nur /sda und /sda1 finden – was die interne Festplatte sein dürfte. Ich konnte unter /dev auch keine Bezeichnung finden, die auf einen Cardreader hindeutet :-(
Der externe Card-Reader (USB) und meine externe USB-Festplatte haben problemlos funktioniert.
Wenn ich das Notebook auf “Bereitschaft” gestellt habe, ist es innerhalb von 14 Sekunden wieder einsatzbereit. Jedoch benötigt “Bereitschaft” durchgehend Strom. Der normale Startvorgang bis zum Login hatte bei meinem Test etwa 1 Minute und 13 Sekunden gedauert. Vom Login bis zum vollständigen Desktop waren es nochmal 27 Sekunden. Mit einem Doppelklick auf Tabellekalkulation (OpenOffice) konnte ich nach 13 Sekunden bereits Daten eingeben.
Insgesamt benötigt das Mini-Notebook also eine Minute und 53 Sekunden, um Daten in OpenOffice eingeben zu können. Das Tippen des Benutzernamens und des Passworts nicht mitgerechnet.
Mit folgenden Problemstellungen werde ich mich daher demnächst beschäftigen
- Updates trotz bzw. mit SquashFS
- Andere Linux-Live-Versionen von USB-Stick & Co booten
- Bildschirmauflösung auf 800×480
- Cardreader
Wobei ich es im Moment für nicht wahrscheinlich halte, dass ich dafür schnell Lösungen finden werde…
Und hier noch ein paar Fotos:
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Florian bekommt ein Päckchen
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Florian öffnet das Päckchen
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Im großen Päckchen ist nochmal ein kleineres Päckchen
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Florian öffnet das kleinere Päckchen
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Florian findet eine Beschreibung Schnellstart
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Florian vergleicht die Original-Tasche mit der Tasche aus dem Probepäckchen
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Florian vergleicht das Mini-Notebook mit dem Gutschein
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Read the fucking manual
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Das A110 mit Ubuntu Linux 8.04
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Das Notebook ist schön leise
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Die Tastatur ist – wie erwartet – sehr klein
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Das A110 ist ein Zwischending zwsichen meinem Handy (links) und meinem alten Aldi-Notebook (rechts)
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Größenvergleich
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Hier ist der Card-Reader
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Das Touchpad
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Der Bildschirm hat einen relativ großen Rahmen
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Die Status-LEDs