Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Archiv der Kategorie ‘Computer und Internet‘

Heute vor 10 Jahren…

Freitag, den 12. März 2010

… habe ich mit einer kleinen datenbankbasierten Website angefangen, die heute mein erfolgreichstes (privates) Webprojekte ist. Ich rede natürlich vom Star Trek Episodenguide. Dazu habe ich mal tief in meinen Backups gegraben um ein paar Eckdaten für den ersten Teil zum 10-jährigen Jubiläum zu haben. Vielleicht kann ich auch noch das eine oder andere Design rekonstruieren (sind ja alles Cold Fusion Scripts und mir sind gerade die Cold Fusion Server ausgegangen…).

Einen kleinen Vorgeschmack gibt es natürlich bei der Wayback Machine. Beispielsweise die alte Startseite STARTREK.EPISODENGUIDE (31. März 2001) (Intersssant natürlich auch die alte Startseite von episodenguide.de – in meinem Star Trek Fan Network-Design *g*).

Der März-Artikel

Dienstag, den 9. März 2010

Anfang Februar war ich ja hochmotiviert wieder regelmäßig zu bloggen. Und was ist jetzt? Seit nun zweieinhalb Wochen gab es nichts neues mehr zu lesen. Dabei gibt es doch soviele interessante Themen über die ich schreiben könnte. Beim Aktenjäger-ARG gibt es ein Live-Event nach dem anderen (in Hamburg). Parallel dazu ist jetzt auch Nanas kleine Welt gestartet (mehr dazu siehe ARG-Reporter Forum).

Auch politisch ist es im Moment wieder sehr interessant. Die jetzige Form der verdachtsunabhängigen Vorratsdatenspeicherung wurde gekippt. Ob wir Bürger das nun als Sieg feiern können oder es doch eine Niederlage (da nur die “jetzige Form” gekippt wurde, Vorratsdatenspeicherung ansich aber wohl in Ordnung sei) ist, kann man nicht wirklich sagen.

Aber auch die Kirche ist im Moment mit negativen Schlagzeilen immer wieder in den Medien aufgetaucht – und eigentlich könnte ich dazu meine Meinung wiedergeben. Aber um ehrlich zu sein, habe ich Angst davor. Wichtig ist mir aber trotzdem, dass Kirche nicht gleich Religion nicht gleich Glaube ist! Kirche ist nur eine von Menschen geschaffene Organisation, welche auf einer von Menschen geschaffenen Religion aufsetzt. Ob man an die Geschichten, welche ebenfalls von Menschen geschriebenen wurden, glauben möchte, ist jedem selbst überlassen. Ich glaube, dass die Menschheit es irgendwann schafft, friedlich miteinander zu koexistieren. Unabhängig von Geschlecht, Abstammung, Rasse, Sprache, Heimat, Herkunft, Glauben, religiösen und politischen Anschauungen und sexuellen Ausrichtung. Mir gefällt in diesem Zusammenhang der Kategorische Imperativ besonders gut.

Zudem gibt es eigentlich noch viele weitere interessante Themen, an denen ich arbeiten wollen würde. So bin ich im Moment in Kontakt mit einem Entwickler, der eine mobile Version des Episodenguides entwickelt und dabei eine Schnittstelle zu meinem Original nutzt. Diese Schnittstelle muß ich aber noch ein wenig erweitern.

Und wo wir gerade beim Episodenguide sind: Vor 9 Jahren und 362 Tagen habe ich mit der Website angefangen. Also in drei Tagen wird der Episodenguide ein Jahrzehnt alt. Und was habe ich dafür gemacht? Gar nichts. Keine neuen Serien, kein neues Design, keine Community… nicht mal eine History-Seite habe ich vorbereitet. Schade eigentlich. Aber ich habe ja noch bis Freitag Zeit ;-)

Aber was habe ich dann die ganze Zeit gemacht? Okay, ich habe beruflich und auch etwas gewerblich an einigen Themen gearbeitet und mich wieder tiefer in Wordpress und auch in Buddypress eingearbeitet. Außerdem versuche ich mich wieder mehr mit objekt-orientierter Programmierung in PHP (anhand des Zend-Frameworks, welches auch in Magento eingesetzt wird und grundsätzlich einige gute Ansätze für das Modell-View-Controller-Konzept bietet) zu beschäftigen. Vielleicht kann ich ja dann auch mein eigenes PHP-Framework (welches ich vor etwa einem halben Jahr angefangen hatte) wieder weiterzuentwickeln und in einigen meiner Projekte (z.B. Episodenguide) zu verwenden.

Und ich muß dringend einen Weg finden, dass meine Blog-Artikel in meinem Blog und nicht in Facebook kommentiert werden.

Akte Harry Fanningham

Donnerstag, den 11. Februar 2010

Aufmerksame Beobachter des ARGR-Forums werden schon den Thread über “Der Fall Claudia Lindemann” gestossen sein. Auch ich habe heute ein solches Päckchen mit einer Akte bekommen. Allerdings geht es bei mir um einen Jungen namens Harry Fanningham…

[Update 12.02.2010 18:51] Im Alzner-Experiment-Forum gibt es ebenfalls einen Thread Patientenaktie im Briefkasten [/Update]

Hier schon einmal die Fotos:

Sicherheit im Internet: Der HTTP-Referrer

Mittwoch, den 10. Februar 2010

Heute mal wieder ein Beitrag zum Thema Sicherheit. Ein schönes Thema dazu habe ich im DomainFactory-Blog gefunden: Vorsicht, Referer. Erstmal will ich Euch erklären, was ein Referer (bzw. Referrer) ist. Ein Referer gibt an, von welcher Seite ein Besucher kommt.

Also wenn ich jetzt auf http://www.spitzohr.de/ bin und auf einen Link http://www.episodenguide.de/startrek/ klicke, dann kann der Episodenguide sehen, dass ich von Spitzohr.de gekommen bin. Wie das funktioniert? Der Browser ist so lieb und teilt das mit. Kann man – wenn man will – mit verschiedenen Tools und Erweiterungen natürlich verhindern. Aber erstmal will ich etwas zu diesen Referer erklären.

Der Referer kann gefährlich sein. Beispielsweise wenn man seine “geheime” Bookmark-Liste auf einem Webserver hat. Sobald man einen Link dort anklickt, bekommt die Zielseite auch die Adresse für die Bookmark-Liste. Diese Adresse kann unter umständen in die falschen Hände fallen eventuell sogar in Suchmaschinen erscheinen. Warum das so gefährlich sein kann? Auf diesen Bookmark-Listen sind Links auf Seiten, die man gerne besucht. Eventuell auch auch Online-Banking-Anbieter oder auch Direkt-Links, mit denen man sich in verschiedene Dienste einloggen kann. Wenn man seine “geheime” Bookmark-Liste im Internet hat, sollte diese zumindest durch ein Passwort geschützt sein. Somit können dann nur Personen darauf zugreifen, die auch das Passwort kennen.

Aber auch einige Online-Portale hatten in der Vergangenheit und teilweise noch heute Sicherheitsprobleme wegen dem Referer. Wenn man sich in eine Website einloggt, muß der Server dem Benutzer bei jedem Seitenaufruf wieder erkennen. Dazu wird eine Session-ID im Server hinterlegt und dem Besucher gegeben. Die Session-ID steht beim Besucher in einem Cookie oder aber auch in der URL (z.B. ?PHPSESSID=xyz). Sobald ich von dieser Seite eine andere Website aufrufe, hat natürlich diese andere Website im Referer auch die Session-ID stehen. Wenn jemand an diesen Referer herankommt, kommt er auch in das Online-Portal rein. Vor langer Zeit hatte ein Webmail-Anbieter ein solches Problem und hatte deswegen eine Funktion gebaut, bei dem externe Links erst über eine zusätzliche Seite verlinkt war. Dadurch stand im Referer nicht mehr die Seite mit der Session-ID, sondern eine unverfängliche Adresse einer Zwischenseite. Inzwischen gibt es natürlich auch Dienste wie anonym.to, die nach dem gleichen Prinzip die Herkunft verschleiern.

Das klingt bisher so, als wäre ein Referer nur was böses und man sollte es lieber abschaffen. Aber es gibt auch jede Menge sinnvolle Einsatzmöglichkeiten.

Sobald man über eine Suchmaschine auf eine Website kommt, kann der Website-Betreiber aus den Logfiles auslesen, über welchen Suchbegriff seine Seite gefunden wurde und die Website entsprechend optimieren. So hatte ich vor langer Zeit mal beim Episodenguide festgestellt, dass viele Besucher auf der Suche nach Bildern von Schauspielern auf meiner Website gelanden sind. Sie hatten z.B. nach “Pictures Patrick Stewart” gesucht. Wer den Episodenguide kennt, wird sicherlich schon festgestellt haben, dass dort nur wenige Bilder sind. Eigentlich nur jeweils ein kleines Bild pro Episode. Aber ich hatte neben dem Namen des Schauspielers auch immer ein “Copyright bei Paramount Pictures” auf der Seite stehen. Diese Besucher waren sicherlich nicht erfreut, auf meine Seite zu kommen, wo es eigentlich kaum bis gar keine Bilder zu den Schauspielern gab. Ich habe den Copyright-Vermerk daher in eine Grafik umgewandelt und schon ist das Wort “Pictures” aus meiner Seite verschwunden. Die Besucherzahlen gingen leicht nach unten, die aufgerufenen Seiten pro Besuch aber deutlich (ca. 10 Seiten pro Besuch) nach oben.

Aber auch intelligente Scripte in den Seiten erkennen schon beim Besuch, mit welchem Suchbegriff die Seite aufgerufen wurde und können diese Daten nutzen, um dem Besucher besser zu unterstützen. Quasi sowas: “Sie haben mit dem Suchbegriffe ‘Schuhe’ meine Seite gefunden, Schuhe finden Sie im dritten Stock…”. Oder der Suchbegriff wird in der Seite automatisch hervorgehoben. Oftmals – wenn auch nicht immer – ein Mehrwert für den Besucher.

Zudem kann der Referer auch als zusätzliche Sicherheitsfunktion genutzt werden. So werden bei manchen Seiten überprüft, ob der Besucher von einer zugelassen Seite kommt – oder über einen unerlaubten Weg die Seite aufrufen will. Das gleiche trifft auch auf Bilder oder andere Dateien zu. Webserver lassen sich heute so konfigurieren, dass Bilder nur angezeigt werden, wenn sie auch von der richtigen Seite aufgerufen werden. Ein “Entführung” von Bildern auf andere Seiten wird damit erschwert. Bei meinem Server ist diese Funktion nicht aktiviert. Aber durch den Referer im Logfile kann ich sehen, wo meine Bilder überall Verwendung finden. Meinen Fußabdruck im Schnee wird z.B. von “lisa-maus” auf ihrer Website eingebunden.

Es werden aber nicht nur Bildern, sondern auch ganze Designs geklaut. Dummerweise hatte der Design-Dieb… Mitnutzer auch Grafiken meiner Website direkt verwendet. Über den Referer haben seine Besucher diese Website verraten. Das Design wurde dort inzwischen geändert ;-)

Fazit: Es gibt bei Referes einige Vor- aber auch Nachteile. Wem die Nachteile überwiegen, kann mit Firefox-Erweiterung (im DomainFactory-Blog wurde RefControl vorgeschlagen, gibt es über den Add-On-Manager) den Referer unterdrücken. Auch einige Sicherheitssuites bitte diese Funktion unter den Punkt “Privatsphäre” an. Und ich glaube auch, dass der Porno-Privatsphäre-Modus in einigen Browersn ebenfalls den Referer unterdrücken. Für mich als Website-Betreiber ist der Referer aber sehr wichtig. Ich kann sehen, über welche Seiten oder Links Besucher meine Websites aufsuchen. Kann meine Websites anhand dieser Daten für meine Besucher weiterverbessern. Ebenfalls läßt sich so auch die Zweckentfremdung von Inhalten feststellen – was je nach zusätzlich verursachten Traffic sogar richtig teuer werden kann. Die Sicherheitslöcher in den größeren Web-Portalen wurden schon lange behoben. Bei Bookmark-Listen sollte auf jeden Fall ein Passwortschutz verwendet werden, da oftmals die Firmen-Browser keinen solchen Referer-Schutz anbieten und sich auch keiner aktivieren läßt.

Eigentlich bleibt also nur das Thema Datenschutz übrig, welches ich noch nicht angesprochen haben. Will man den Betreiber einer Website die Information geben, von wo man auf diese Website gekommen ist? Den Betreiber ist die einzelne Person eigentlich egal, wichtig sind hier die (anonymisierten) Statistiken. Trotzdem wird im Logfile neben der IP-Adresse (welche übrigens der normale Website-Betreiber keiner Person zuordnen kann), Datum und Uhrzeit, aufgerufene Seite auch der Referer gespeichert.

Die Wege des Googlen

Samstag, den 6. Februar 2010

… sind unergründlich. Manchmal sehr rätselhaft aber meist doch immer sehr spannend. Es gibt viele Faktoren wie Google Websites bewertet. Im Search Engine Journal sind sehr viele dieser Faktoren aufgelistet. Die Intension hinter den Faktoren des Google Algorithmus ist es, für die Besucher das bestmögliche Suchergebnis zu präsentieren. Dabei sollen die Suchergebnisse sinnvoll benannt und angezeigt werden.

Eine der Faktoren ist der Text, der in Links auf Websites steht. So kann es vorkommen, dass viele Links mit dem gleichen Text Google dazu motiviert, die verlinkte Seite mit genau diesem Suchbegriff anzuzeigen – auch wenn der Suchbegriff gar nicht auf der Website vorkommt. Durch diesen Faktor hat sich die Qualität der Suchergebnisse bei Google verbessert.Es ist das “Was andere über einen sagen”-Prinzip.

Google geht inzwischen wohl auch einen Schritt weiter. So werden einzelne Seiten sogar mit einem anderen Titel in Google angezeigt. Macht auch mehr Sinn als ein nichtssagendes “Home”. Welchen Titel Google dabei verwendet, ist schwer nachzuvollziehen. In einem Fall hat sich Google entschlossen, den Linktext von meiner Website zu übernehmen. Wow.

Das ist eigentlich nicht schlimm. Nur dass der verlinkte Text inzwischen nichts mehr mit der verlinkten Website zu tun hatte. Der Text, um den es geht ist “FIMO”. Ja, genau. Die Modelliermasse, mit der man seine Kreativität ausleben und interessante Skulpturen erschaffen kann. FIMO wird inzwischen von der Firma Staedtler vertrieben und dort war man etwas über das Suchergebnis verwundert. Warum zeigt Google einen Text an, der gar nicht auf der Website zu finden ist. Aber eine pfiffige Dame aus deren Online-Marketing hat nicht aufgegeben und schließlich mein Weblog gefunden. Über Umwege diese Verbindung zu erkennen schafft nicht jeder. Aber ich war natürlich positiv überrascht, als ich dann noch angerufen wurde und mir diese Erkenntnisse mitgeteilt wurde – mit der Frage, ob ich meinen alten Blog-Eintrag ändern könnte.

Ich habe kurz überlegt, ob ich alte Blog-Einträge ändern soll? Ja. Schließlich kommen immer wieder Besucher auf diesen Eintrag und würden dann ja die falschen Links sehen. Also eine Änderung ist für jeden einen Win-Situation. Meine Besucher bekommen den richtigen Link. Die andere Firma (erwähne ich hier mal nicht, damit Google nicht fälschlicherweise eine neuen Zusammenhang sieht) bekommt jetzt keine Besucher mehr, die dort das nicht finden, was sie suchen. Und die Firma Staedtler bekommt die Besucher, die von meiner Seite mehr über FIMO wissen wollen. Und was habe ich davon: Einen neuen, netten Kontakt, eine schöne Geschichte zum Bloggen, etwas zum Schmunzeln und einfach ein schönes Gefühl. Und auch noch ein Dankeschön, dass ich heute bei der Post abgeholt habe.

Das Päckchen ist dabei keine Bestechung. Ich schreibe hier über meine positive Erfahrung mit Staedtler, weil ich positive Erfahrung gemacht habe. Natürlich werde ich Euch den Inhalt des Päckchens nicht vorenthalten ;-). Es ist natürlich denkbar, dass den Leuten bei Staedtler bewußt ist, dass ich über das Päckchen bloggen würde. Vielleicht bin ich da zu leicht zum durchschauen *g*.

Werbung auf Spitzohr.de

Donnerstag, den 4. Februar 2010

Schon vor ein paar Wochen habe ich eine E-Mail aus England erhalten. Es geht darum, ob ich nicht Werbung auf meiner Seite schalten wollen würde. Es würde sich dabei um rein textliche Inhalte handeln. Ich habe die E-Mail gelöscht. Sie wirkte doch eher, als ob sie von einem Bot erstellt wurde. Einige Zeit später bekam ich eine weitere Mail. Scheinbar wurde die Mail doch von einem echten Menschen – vermutlich aber zumindet mit einigen Textbausteinen – geschrieben. Also habe ich darauf geantwortet. Ich meinte nur, dass ich nicht interessiert sei, englische Werbung auf meinem privaten, deutschsprachigen Blog zu packen.

Kurz darauf kam auch schon die Antwort. Erstmal hat sie sich dafür bedankt, dass ich geantwortet habe und versucht meine Bedenken ein wenig zu zerstreuen. Die Werbung würde in meine Sprache übersetzt und an meine Inhalte angepaßt werden. Und sie wäre nur auf einer Seite. Sie bietet mir zwei Optionen an. Beide Optionen wären ausschließlich Textbasiert und auf einer Unterseite – welche ich aber schon lange nicht mehr aktualisiert hatte. Der Unterschied zwischen den beiden Optionen sind Kundentypen und entsprechend auch die Bezahlung.

  • Bei Option 1 handelt es sich um einen Kunden aus dem Bereich “gaming (poker, casino, bingo)”. Der Preis wäre 40 – falls ich die Werbung sofort einbaue sogar 70 USD.
  • Bei Option 2 handelt es sich um “NON-gaming (telecommunication, financial, hotel and travel)”. Und 20 USD.

Beide Optionen sprechen mich jetzt nicht wirklich an. Werbung für Glücksspiele zu machen finde ich doof. Auch der NON-gaming Berich spricht mich nicht wirklich an. Bei einigen deutschen Telekommunikationsanbietern habe ich starke moralische Bedenken. Auch bei Finanzen gibt es zu viele unseriöse Anbieter. Hotels empfehle ich nur, wenn ich es selber schon genutzt hatte und zufrieden war. Und auch Reisen finde ich jetzt nicht wirklich interessant – außer ich bin selber unterwegs. Und dann berichte ich natürlich ausführlich.

Ne, da ist nichts dabei. Ich schreibe aber der guten Dame zurück, dass selbst 70 USD am Tag mir zu wenig wären, um die Integrität meines Weblogs durch verkaufte Textbeiträge aufs Spiel zu setzen. Wenn ich etwas hier veröffentliche, dann nur, weil es mich persönlich sehr interessiert und ich dies mit Euch teilen möchte. Manchmal werde ich auch durch Firmen positiv überrascht (das ist kein Aufruf für Bestechungsversuche! *g*) und ich gebe das halt hier wieder. Aber Text von Werbetextern erstellen zu lassen um diese auf meiner Website gegen Geld zu veröffentlichen? Nö.

Eine Firma – beziehungsweise eine sehr pfiffige Angestellte dieser Firma – hatte mich gestern positiv überrascht. Es ist immer wieder erstaunlich, warum und wie Besucher auf meine Website gelangen. Schön finde ich es auch, dass einige davon schließlich auch direkt Kontakt aufnehmen. Mehr dazu demnächst. Hier. Von mir geschrieben und kostenlos.

Jugendschutz in den Medien

Montag, den 1. Februar 2010

Zur Zeit geistern teilweise sehr fragwürdige Vorschläge für einen neuen Jugendmedienschutzstaatsvertrag herum. Bei den meisten Vorschlägen geht es nicht darum, die Jugend zu schützen, sondern nur um das Internet zu zensieren und zu kontrollieren. Aber andere gefährliche Medien werden kaum erwähnt. Ich habe hier ein paar Vorschläge, wie der Jugendschutz in anderen Medien deutlich verbessert werden kann:

Printmedien

Es gibt so manche Printerzeugnisse, welche für Kinder ungeeignet sind. Nehmen wir als Beispiel mal Sex-Zeitschriften – Magazine mit erotischen Inhalten. Eine solche Zeitschrift könnte möglicherweise die Entwicklung eines Kindes negativ beeinflußen. Wie wird kontrolliert, dass diese nicht in Kinderhand gerät? Das Magazin wird einfach weit oben im Regal eingeräumt. Und das war es schon, oder? Vielleicht verlangt der Verkäufer noch, dass ein Lichtbildausweis vorgezeigt wird. Aber wie wird sichergestellt, dass der Käufer die Zeitschrift nicht weiterreicht? Ist es da verwunderlich, dass solche Zeitschriften an Schulhöfen auftauchen?

Wie könnte man jetzt den Jugendschutz verbessern? Das größte Risiko besteht eigentlich beim Kunden. Dieser könnte die Zeitschrift weiterreichen, diese ungesichert aufheben oder sie nicht angemessen entsorgen (ins Altpapier werfen reicht nicht aus, da könnten Kinder drankommen). Dem Käufer muß also mehr Verantwortung übertragen werden. Meine Idee ist es, dass jede Zeitschrift eindeutig gekennzeichnet wird (ist heute ja kein Problem mehr) und der Käufer seine Personalien beim Kauf hinterlegen muß. Falls diese Zeitschrift nun auf einem Pausenhof auftaucht, kann man anhand der gespeicherten Daten den Käufer ausfindig machen. Natürlich muß der Datenschutz dabei beachtet werden! Die gespeicherten Daten sind nur über die Zeitschrift zugreifbar (eventuell sogar direkt in der Zeitschrift gespeichert). Durch eine fachgerechte Entsorgung (Vernichtung der Zeitschrift) werden die Daten auch wieder gelöscht.

Somit ist sich der Käufer seiner Verantwortung bewußt und achtet besser darauf.

Das ist natürlich nur ein Beispiel, wie man Jugendschutz in Printmedien verbessern könnte. Und falls jemand diese Idee für überzogen hält, schaut euch mal die Vorschläge für den Jungendmedienschutzstaatsvertrag an. Ihr werdet merken, dass mein Vorschlag hier wesentlich praktischer und sinnvoller ist.

Fernsehen

Im Medieum Fernsehen gibt es zahlreiche Themen, welche Kinder bei ihrer Entwicklung stark negativ beeinflußen. Fangen wir mal mit den Nachrichten an. Gibt es bei Nachrichten eine Kennzeichnungspflicht? Wie alt müssen Zuschauer sein, um die schrecklichen Bilder verarbeiten zu können? Da werden in den Nachrichten hemmungslos irgendwelche Leichenteile, zerfetzten Menschen und zerstörten Gebäude gezeigt. Szenen die in Kinofilmen eine FSK18 -Kennzeichnung bedeuten würden. Dazu wird ja vorallem nur über negative Ereignisse in der Welt berichtet. Glaubt ihr etwa, dass Kinder in ihrer Entwicklung nicht gestört werden, wenn sie nur von Katastrophen erfahren oder dauernd nur hören, wie schlecht unsere Welt ist? Okay, es geht halt um Einschaltquoten. Um Geld. Warum sollte man Zuschauer vergraulen wegen ein wenig Jugendschutz? Außerdem niemand will doch positive Nachrichten hören. Katastrophen sind halt viel interessanter.

Als ich noch einen Fernseher hatte, empfand ich auch das Nachmittagsprogramm als nicht gerade förderlich für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Da werden in irgendwelchen Talkshows Themen diskutiert, bei denen Kinder und Jugendliche besser nicht zusehen sollten.

Und auch bei Sendungen in der Nacht kommt vielleicht noch ein kurzer Text “Diese Sendung ist für Zuschauer unter 18 Jahren nicht geeignet”. Und das ist dann schon der ganze Jugendschutz. Es gibt keine Kontrollmechanismen. Die Sendung kann problemlos von Kindern und Jugendlichen angeschaut oder auch aufgezeichnet werden. Wo ist da der Zugangsanbieter der darauf achtet, dass die Inhalte nur von Erwachsenen genutzt werden?

Und ja, es gibt natürlich Möglichkeiten. Sendungen mit Altersbegrenzung können in einem verschlüsselten Format gesendet werden. Für die Entschlüsselung gibt es genug Geräte auf dem Markt. Die Konsumenten können sich mit Angabe ihres Geburtsdatums registrieren und somit die Sendung für sich – wenn sie alt genug sind – freischalten. Wie oben bereits beschrieben sollten natürlich auch die Nachrichten Infotainment-Sendungen verschlüsselt werden. Ebenso alle anderen fragwürdigen Sendungen. Bleibt natürlich die Frage, ob unsere Fernsehsender dann überhaupt noch Sendungen hätten, die unverschlüsselt übertragen werden könnten… Aber das ist dann Aufgabe des Programmchefs.

Aber das können doch auch die Eltern?

Euch ist sicherlich bei der einen oder anderen Idee mal der Gedanke gekommen, dass dies doch Aufgabe der Eltern/Erziehungsberechtigen ist. Eltern achten darauf, dass ihre Kinder keine Sex-Zeitschriften kaufen und keine Sendungen angesehen werden, die ungeeignet sind (zumindest diejenigen, die Nachts kommen). Wenn Eltern dazu in der Lage sind, dann können sie auch den Internet-Konsum ihrer Schützlinge kontrollieren. Keine noch so tolle Zensurinfrastruktur kommt an aufgeklärte Eltern ran. Darum ist es umso erschreckender, dass den Eltern vermittelt wird, dass sie dazu unfähig seien. Wenn Eltern Angst vor dem Internet haben und lieber einer dummen Software oder leicht zu umgehend Sperren mehr trauen, dann ist es für die Kindern schon zu spät. Dumme Software läßt sich austricksen, intelligente Eltern nicht so leicht.

Viel wichtiger ist daher, den Eltern bewußt zu machen, dass sie ihre Kinder erziehen können und auch sollen. Eltern müssen im Bereich Mediennutzung durch Kinder stärker unterstützt werden. Eine Alterskennzeichnung von Websites – wie es seit Jahren im HTML-Standard gibt (z.B. <meta name=”rating” content=”general” /> veraltet und inzwischen durch den PICS-Standard ersetzt) – ist hilfreich, hat aber nichts mit einem Staatsvertrag zu tun. Es ist eine Möglichkeit, mit der ein Website-Betreibern den Eltern beim Jugendschutz unterstützen kann. Während es vermutlich Anbieter von Sexseiten nutzen würden, sind Medienunternehmen vermutlich eher uneinsichtig – rumliegende Körperteilen oder eine Fotostory zu einer öffentlichen Hinrichtung sind nicht so schlimm wie eine nackte Brust – und werden ihre Inhalten nach ihren ganz eigenen Maßstäben kennzeichnen wollen.

Jugendschutz gehört in die Hände der Eltern, nicht in dumme Software.

Ein ruhiges Wochenende

Sonntag, den 31. Januar 2010

Ich muß umbedingt mehr bloggen. Jedoch ist meine Qualitätskontrolle so hoch, dass ich viele Ideen wieder verwerfe. Wenn ich bei einem Fernsehsender in der Qualitätskontrolle arbeiten würde, gäbe es da sicherlich kaum Inhalte, die veröffentlicht werden würden… Solchen geistigen Bullshit, wie ein RTL-Chef zur Zeit von sich gibt, hätte ich auf jeden Fall verhindert. Wobei man sich überlegen könnte, ob nicht Fernsehsender für die Inhalte, die sie veröffentlichen, zur Verantwortung gezogen werden sollten. Also wenn jemand schlechte Nachrichten verbreitet, ist der für diese schlechten Nachrichten auch verantwortlich. Ich kann die Medienunternehmen verstehen, das Internet ist schließlich eine Bedrohung für sie, die bekämpft werden muß. So wie eine Medizin Krankheiten angreift, muß halt die Krankheit versuchen, die Gesetzte so zu verändern, dass die Krankheit überleben kann. Aber ich schweife ab.

Ich bin noch immer ein wenig gesundheitlich angeschlagen – was sicherlich auch mit der Kälte draußen zu tun hat. Daher mag ich es im Moment ein wenig ruhiger. Auch dieses Wochenende haben wir relativ ruhig verbracht.

Am Samstag waren wir in einem Testscreening für einen Kinofilm, der erst in etwa einem halben Jahr herauskommen wird. Über den Film darf ich natürlich nichts verraten. Aber das Testscreening war schon sehr interessant. Bild und Ton waren noch nicht so gut, wie man es bei Kinofilmen erwartet. Auch die Effekte wirkten noch sehr vorläufig. Lustig war im Abspann dann auch zu sehen, dass dort die Texte wohl mit Leerzeichen eingerückt wurden – so wie man es aus Word-Dokumenten von unbedarften Nutzern kennt, welche keine Tabulatoren kennen. Wir haben schließlich noch einen kleinen Fragebogen bekommen, den wir ausfüllen mußten. Dafür durften wir ja den Film kostenlos – und schon ein halbes Jahr früher anschauen. Zugegeben, ich glaube nicht, dass ich in einem halben Jahr wegen diesem Film ins Kino gegangen wäre – ich bin nicht so ganz die Zielgruppe ;-)

Abends haben wir dann nochmal ein wenig Wii gespielt und den Fitness-Test gemacht. Kaum ist mal ein bißchen krank, schon stürzt das WiiFitness-Alter in den Keller. Und einen Muskelkater bekommt man davon auch noch *g*. Wir haben versucht, die versteckten Ziele beim Bogenschießen zu finden und zu treffen – das ist nicht wirklich einfach.

Sonntag waren wir dann den ganzen Tag zuhause und ich habe mal meine Webhosting-Preisliste durchgeschaut, rumgerechnet und überarbeitet. Die Preise haben sich dadurch erhöht – aber ich bin noch immer viel zu günstig. Jedoch ist meine Philosophie auch eher, meinen Kunden unter die Arme zu greifen und sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Dabei lege ich auch sehr viel Wert darauf, dass ich Kunden habe, die (in meinen Augen) Gutes tun. Deswegen habe ich auch keine Medienunternehmen als Kunden *g*. Meinen Kunden sollen sich nicht mit den Tücken des Internets rumschlagen müssen, sondern sich auf das Kerngebiet konzentrieren.

Nochmal ein Wort zum Internet: Das Internet ist für mich ganz klar nur ein weiteres Medium um Informationen zu übertragen. Einen “Tatort Internet” gibt es daher nicht. Genau so wenig wie der angeblich “rechtsfreie Raum Internet”. Die Tat findet immer außerhalb des Internets statt. Unerwünschte Inhalte (Phising-Seiten, illegale Inhalte, KiPo, usw.) werden von Menschen (die außerhalb des Internets existiert) erstellt und auf Servern hochgeladen, die physikalisch existieren. Diese Server stehen in Ländern, in denen es ebenfalls Gesetze gibt. Das Internet zu bekämpfen ist daher unsinnig. Forderungen, das Zugangsanbieter für Inhalte im Internet verantwortlich gemacht werden sollen, haben nichts mit dem gesunden Menschenverstand zu tun. Sie deuten eher auf ein starkes geistiges Defizit hin. Schließlich ist der “Zugangsanbieter in die Welt außerhalb meiner Wohnung” die Hausverwaltung. Ich würde nie auf die Idee kommen, die Hausverwaltung für die Verspätung einer Bahn, mit der ich fahren will, verantwortlich zu machen. Die Motivation derer, die sowas fordern, ist aber stellenweise nachvollziehbar. Eine Zensurinfrastruktur würde deren meinungsbeeinflußende Produkte wieder stärken. Es geht hier nur um Macht und Geld. Ob der Wattwanderer gerettet worden wäre, wenn die Webcam vom Zugangsanbieter unzugänglich gemacht worden wäre?

Defekte Geräte und Service

Donnerstag, den 14. Januar 2010

Die Sicherung von Daten auf externen Festplatten ist absolut sinnvoll. Wichtig dabei ist aber, dass diese dann auch funktioniert. Das gelegentlich mal ein Geräte defekt ist, kann passieren. Dann zeigt sich auch, wie gut der Service ist.

Also habe ich am 17.10.2009 den Hersteller kontaktiert und eine automatische Antwortmail erhalten. Interessant dabei empfand ich folgenden Text:

Unser Ziel ist es, Ihre Email innerhalb eines (1) Geschaeftstages zu beantworten. Wegen hohen Emailvolumens kann es aber sein, das es ein bisschen laenger dauert kann, um darauf zu antworten. (Oeffnungszeiten: Mo – Fr (09:00 – 17:30 CET).

Meine Erwartungshaltung daher: Nach einer Woche müßte dann eigentlich eine Antwort da sein.

Es kam leider nichts. Also habe ich am 02.11.2009 meine Anfrage nochmal (unter der gleichen Ticketnummer) auf englisch gestellt. Und tatsächlich, vier Tage später kam eine Antwort mit dem Hinweis, die Festplatte muß ausgetauscht werden und ein Link auf das RMA-Formular.

Am gleichen Tag (06.11.2009) habe ich den Austausch-Service beauftragt und paar Tage später die Festplatte verschickt. Dabei mußte ich die Versandkosten bezahlen. Die Festplatte kam dann auch am 24.11.2009 beim Hersteller an. Das Ersatzlaufwerk wurde zwei Tage später (26.11.2009) verschickt.

Aber leider funktionierte die neue Festplatte auch nicht richtig. Also habe ich am 06.12.2009 nochmal eine Anfrage gestellt und dabei die Probleme genau geschildert. Diesmal gleich in Englisch. Am 21.12.2009 habe ich dann nochmal nachgefragt…

Am 01.01.2010 habe ich dann nochmal das RMA-Formular ausgefüllt und eine neues Ticket eröffnet, in dem ich darum gebeten habe, dass mir die Versandkosten erstattet werden. Ich war dabei außerordentlich freundlich – in der Hoffnung, dass es mehr bringt.

Und heute (14.01.2010) war es endlich soweit. Ich habe eine Antwort (auf mein erstes Ticket) bekommen. Juchuu. Es handelte sich um eine Rückfrage nach der alten RMA-Nummer. Kein Problem, ich habe mich auf der Hersteller-Seite eingeloggt, das entsprechende Ticket aufgerufen und die RMA-Nummer von oben aus der Ticketbeschreibung nochmal runterkopiert. (Für was hatte ich bei der ursprünglichen Anfrage überhaupt das Feld mit der RMA-Nummer ausgefüllt, wenn der Service es nicht verwendet?)

Die nächste Antwort kam dann auch relativ schnell: Mein Problem wurde weitergeleitet und eine Anfrage gestellt, dass ich ein neues Gerät bekomme.

Jetzt bin ich mal gespannt was passiert und ob es im Januar noch eine brauchbare Lösung für mich gibt. Die externe Festplatte (1TB über Netzwerk) war damals verdammt teuer. Kurz nachdem die Probleme mit unserer ersten externen Festplatte aufgetreten sind, hatten wir uns noch eine weiter gekauft um weiterhin sichern zu können – und weil uns der Speicherplatz eh bald ausgeht. Diese funktioniert ganz gut. Aber trotzdem schaut es im Moment so aus, als wären zwei von drei externe Festplatten von diesem Hersteller defekt…

Ich glaube aber, dass es sich hierbei nur um einige unglückliche Zufälle handelt. In meinen Bekanntenkreis befinden sich viele, die ebenfalls externe Festplatten von diesem Hersteller haben – und bisher keine Probleme hatten. Es käme mir sehr gelegen, wenn sich diese unglücklichen Zufälle reduzieren.

Update 21.01.2010:

Heute kam eine E-Mail, dass mir ein neues Ersatzgerät geschickt wird. Zudem wird mir die RMA-Abteilung auch ein UPS-Versandetikett per E-Mail zuschicken. Klingt gut ;-)

Update 04.02.2010:

Heute ist das neue Ersatzgerät gekommen. Ich habe es angesteckt und es funktioniert einwandfrei. Zwar relativ langsam (was inzwischen schon mehrfach in Rezensionen zu diesen Geräten zu lesen ist), aber es funktioniert.

Allerdings habe ich noch kein UPS-Versandetikett bekommen, um das defekte Gerät kostenlos zurückschicken zu können… Werde mich nochmal an den Support melden.

Avatar und DRM

Freitag, den 18. Dezember 2009

Sandra, ich und ein paar Freunden hatten uns Avatar in einer Vorpremiere angeschaut. Das hat auch ohne Probleme funktioniert, da für die 2D-Version kein spezieller DRM-Schlüssel benötigt wird. Anderen Kinogängern ist es da leider anders ergangen. Da wurden Vorstellungen gecancelt. Bei Dibtych wurden zwar der Kartenspreis ersetzt, nicht jedoch Getränke und Knabbereien. Laut DerStandard gab es aber wohl auch ein paar Kinos, wo auch das ersetzt wurde. Anderen wurde auch die 2D-Version als Alternative angeboten. Und ich dachte, ich hätte auch einen Kurzmitteilung gesehen, dass jemand sein Geld nicht zurückbekommen hätte.

Auf jeden Fall zeigt dieser Vorfall mal wieder, dass man mit DRM nicht seine Daten schützt, sondern zahlende Konsumenten aussperrt und verärgert. Das Problem, was letzten Mittwoch bis zu Hundert Kinos hatten, haben wir Konsumenten auch dauernd. Inzwischen hat sich zwar der Kopierschutz bie CDs verbessert, dass man seine gekauften CDs auch abspielen kann, aber trotzdem wird man bei DVDs am Anfang mit irgendwelchen “Ihr seid Raubkopierer”-Spots zugetextet oder man muß minutenlang in verschiedenen Sprachen lesen, dass man die DVD nicht auf Bohrinseln abspielen kann. Dadurch drängt die Film- und Musikindustrie uns Konsumenten doch eigentlich genau in diese Ecke, welche sie angeblich bekämpfen wollen.  Durch DRM werden Konsumenten eigentlich fast schon dazu genötigt, “Raubkopierer” zu werden.

Interessant wäre es ja zu wissen, wie hoch der Verlust durch diese DRM-Panne für das Studio ist? Wieviel Kinogänger jetzt das interesse verloren haben diesen absolut genialen Film im Kino anzuschauen. Ich befürchte aber, dass der Schaden zu gering ist, um die Studios zum Nachdenken zu bewegen :-(. Auch würden die Verantwortlich wohl eher sagen, dass der Film Schuld ist, wenn nicht genug Geld in die Kassen fließt.

DRM sollte ja eigentlich helfen, um Raubkopien zu verhindern. Ich habe jetzt nicht danach gesucht, vermute aber, dass der Film bereits in den verschiedensten Plattformen illegal erhältlich sein dürfte… Aber ich gehöre (noch) zu den Menschen, die bei einem Film auch das Kinofeeling miterleben wollen und gehe deswegen ins Kino – unabhängig davon, ob ich den Film bereits (natürlich legal) im Regal stehen habe oder aus dem Internet herunterladen könnte.

Um nochmal auf Avatar zurückzukommen. Scheinbar hat nur die 3D-Version diesen “Schutz”. Um einen Film in 3D zu sehen, benötigt man doch eigentlich auch eine spezielle Ausrüstung, die nur wenigen Menschen zu Hause rumstehen haben. Warum wird dann genau diese Version mit sehr hohen, benutzerunfreundlichen Sicherheitsmaßnahmen geschützt? Gibt es den schon soviele “Raubkopierer”, die ihr eigenes 3D-fähiges Kino im Keller ihrer Eltern haben? – So neben den ganzen DVD- und BluRay-Brennstationen und was sonst noch bei “Raubkopierern” rumsteht…

Fazit

DRM erschwert unnötig die legale Nutzung von Inhalten. Wenn man legale Konsumenten verlieren will, ist DRM mit Sicherheit einer der besten Möglichkeiten.


Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: