Archiv der Kategorie ‘Computer und Internet‘

Das Netzteil

Ich habe heute den ganzen Tag am Rechner rumgebastelt. Zuerst habe ich einfach mal probiert, ob es vielleicht nur die BIOS-Batterie ist. Wäre natürlich zu schön gewesen. Also habe ich mal angefangen die ganzen Festplatten, DVD-Laufwerke, USB-Erweiterungskarte und Firewire-Erweiterungskarte auszubauen. Beim Booten wieder der gleiche Effekt. Schließlich habe ich dann das Netzteil ausgebaut. Das war kein Spass. Ich musste den Rechner dafür halb zerlegen. Wie haben die die Kabel nur so verwinkelt reingebracht?

Irgendwann hatte ich dann auch das 500W-Netzteil ausgebaut. Was für ein Monster. Neben den Anschlüssen für das Mainboard (1x 20pin + 4pin und 2x 4pin) waren noch sechs HDD-Anschlüsse, Acht Sata-Anschlüsse und dann noch zwei PCI-E-Anschlüsse. Ich kann damit 14 Laufwerke mit Strom versorgen. Den Diskettenlaufwerks-Anschluss habe ich noch vergessen. Damit wären es dann 15 Laufwerke. Ich hatte mit drei Festplatten (wovon ich nur zwei genutzt habe) und 2 DVD-Brennern eh schon zu viel drin.

Jedenfalls habe ich dann aus einem Ersatzrechner das Netzteil ausgebaut. Nachdem ich es dann in meinen Soprano (so nenne ich den Rechner, weil das Gehäuse diese Typbezeichnung hat) das Netzteil eingebaut hat, musste ich leider feststellen, dass das Kabel des einen 4pin-Anschluss fürs Mainboard zu kurz ist :-(.

Zum Glück hatte ich im Keller dann auch noch einen Ersatzrechner. Einen etwas älteren. Aber das Gehäuse ist genial. Hinten beim Netzteil ist eine eigene Blende. Abschrauben und Netzteil rausziehen. Genial einfach. Bei meinem Soprano musste ich schon ein wenig werkeln, damit ich das Netzteil wieder reinbekomme. Das Netzteil hatte ich angeschlossen. Der Bootvorgang ging deutlich besser – bis er dann mit einem Beep stehen blieb. Ist auch nicht verwunderlich. Es ist ein 300W-Netzteil. Mein Mainboard braucht aber mindestens 400W :-(

Beim Wegräumen ist mein Blick dann wieder auf das andere Netzteil gefallen. Das Kabel ist gar nicht zu kurz – Im Kabelknäuel macht genau dieses Kabel eine Schleife. Kaum habe ich die Kabelbinder entfernt, war es auch lang genug. Also Soprano wieder halb zerlegen. Das 300W-Netzteil raus, das 460W-Netzteil rein. Einschalten. Lüfter läuft los. Bleibt stehen. Läuft wieder los und das Windows-Logo erscheint ;-). Was der Grund für die eine Unterbrechung ist, weiß ich nicht. Aber nachdem er alle weiteren Tests genau so nochmal gemacht hat, scheint es normal zu sein. Jedenfalls funktioniert der Rechner wieder ;-)

Mein Operationstisch

Mein Operationstisch

Rechnerprobleme

Mein Hauptrechner funktioniert nicht mehr innerhalb normaler Parameter. Ich vermute eine Hardware-Defekt. Wenn ich den Rechner einschalte, dann versucht er zu starten, bricht ab unmittelbar danach gleich wieder ab. Und versucht es erneut. Es ist eigentlich schon interessant anzuschauen, wie die kleinen LEDs kurz aufleuchten und die Lüfters sich anfangen zu drehen. Stoppen. Und das ganze sich mehrmals wiederholt. Bei jeder Wiederholung bleiben die LEDs länger an und die Lüfter halten auch länger durch. Nach mehreren Durchläufen hört man auch mal die Festplatten anlaufen. Nach mehreren Minuten schafft der Rechner es dann doch endlich normal zu booten. Wenn der Rechner läuft, klappt auch wieder alles. Auch wenn er inzwischen der langsamte Rechner im Haus ist…

Auf der Suche nach dem Kaufdatum habe ich mein Blog durchsucht und wurde fündig. Im Juni 2007 hatte ich diesen Rechner bestellt. Ich hatte dort auch geschrieben:

Dieser soll jetzt auch für die nächsten 5 bis 6 Jahren halten.

Tja, die sechs Jahre sind rum und der Rechner hat sich das wohl zu Herzen genommen :-(.

Ich habe hier jetz ein Notfall-System mit meinem neuen Notebook aufgebaut (welcher Leistungsfähiger als mein Hauptrechner ist), damit ich zumindest grundlegende Tätigkeiten wieder durchführen kann. Auf dem Notebook habe ich noch nicht meine WebEntwickler-Werkzeuge (z.B. UltraEdit) installiert. Auch meine E-Mail-Verwaltung Thunderbird ist nicht drauf. Das Notebook ist mit seiner vergleichsweise geringen Festplattenkapazität nur für unterwegs gedacht – nicht als stationärer Hauptrechner.

Wir haben ja noch nicht so alten Office-PC hier, den ich vorübergehend vielleicht als Hauptrechner verwenden kann.

Mein neues Convertible: Yoga 13

Lange hatte ich überlegt, wie mein neuer mobiler Rechner aussehen wird. Ich habe mich schließlich für das Lenovo Ideapad Yoga 13 (Amazon Store) entschieden und bin auch sehr zufrieden damit. Zugegeben, es erfüllt nur die Must-Haves, nicht aber meine Wünschenswert-Anforderungen. Es gibt dazu einfach noch zu wenige Convertibles auf dem Markt.

Convertible

Ihr fragt euch vielleicht gerade, was ein Convertible ist. Das ist ein Notebook, das sich in ein Tablet “konvertieren” läßt. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man klappt/dreht den Bildschirm soweit, dass es ein Tablet ist, oder mann kann den Bildschirm von der Tastatur lösen.

Tastatur

Bildschirmtastaturen bei Tablets sind zwar inzwischen auch ganz gut. Zum blinden Tippen reichen die einfach nicht aus. Und die meisten Ansteck-Tastaturen für Tablets sind auch nicht wirklich zum Tippen geeignet. Einzig das TypeCover von Microsoft für das Surface Pro hat mich hier positiv überrascht.

Die Tastatur vom Yoga 13 ist ganz gut – könnte aber auch besser sein. Ich habe das Gefühl, dass die Taste “C” nicht so gut funktioniert. Die Tasten muss man wohl genau von oben erwischen.

Einen Nummernblock hat die Tastatur nicht. Da kann man aber auch problemlos auf die Bildschirmtastatur oder einen USB-Nummernblock (Amazon Store) ausweichen.

Laufwerk

Das Yoga 13 hat weder ein Disketten (ha ha) noch ein optisches Laufwerk. Braucht man heutzutage auch nicht mehr so oft. Wir haben uns daher schon vor einiger Zeit einen externen Blu-Ray Brenner (Amazon Store) gekauft, den wir über USB an alle unsere Rechner angeschließen können. Also falls ich mal Blu-Rays anschauen will, die Hardware habe ich dafür… nur bei der Software habe ich nichts passendes gefunden. DVDs funktionieren problemlos. Aber der Kopierschutz von Blu-Rays verhindern das Abspielen :-(

Tochscreen

Der Touchscreen funktioniert super. Ein Stift wäre zwar schön – aber es geht auch ohne. Der Touchscreen läßt sich am besten benutzen, wenn das Yoga im Zelt- oder Tablet-Modus ist. Im Stand- und Notebook-Modus wackelt der Bildschirm leider dann doch etwas zu stark beim Tippen. Ansonst gibt es ja noch das relativ große Touchpad – oder eben eine zusätzliche Maus. Für das Notebook habe ich mir die Arc Touch Maus von Microsoft (Amazon Store) geholt. Das Besondere an der Maus: Sie nimmt, wenn sie ausgeschalten ist, nicht viel Platz ein. Allerdings ist daher die Form auch etwas Gewöhnungsbedürftig.

Die Microsoft-Maus hat die Touchzone deutlich besser hinbekommen, als Logitch bei ihrer Maus. So kann ich die Scrollbewegung bei der Microsoft-Maus auch wieder – ähnlich wie bei einem Rädchen – stoppen. Und es gibt beim Scrollen ein haptisches Feedback. Dadurch kann ich wesentlich präziser Scrollen.

Betriebsmodi

Kommen wir nochmal zurück zu den verschiedenen Modi des Yoga 13. Man kann das Yoga 13 ganz normal als Notebook verwenden. Das ist dann der Notebook-Modus. Wenn man den Bildschirm weiter nach hinten klappt und die Tastatur nach unten auf den Boden stellt, hat man den Stand-Modus. Die Tastatur dient dann als Standfuss. Der Modus ist zwar ganz nett – eignet sich vermutlich hauptsächlich für Präsentationen oder Filme. Mein Lieblingsmodus ist der Zelt-Modus. Dabei wird das Notebook wie ein Zelt aufgestellt. Dadurch hat das Yoga 13 ein sehr stabilen Stand und man den Touchscreen ideal nutzen. Die Winkel kann man auch stufenlos varieren. Schließlich gibt es dann noch den Tabletmodus. Anfangs ist es etwas irritierend, dass auf der Rückseite eine Tastatur ist – und es ist etwas schwerer als andere Tablets.

Ausstattung

Im inneren werkelt ein Intel Core i7-Prozessor mit 1,9 GHz. 8 GB Arbeitsspeicher, 256 GB SSD. Der Bildschirm hat eine Auflösung von 1600×900 Pixel. Mit dabei ist eine 720p Webcam (nur vorne). Sehr praktisch finde ich die beiden USB-Anschlüsse. Außerdem hat es einen HDMI-Ausgang und einen Kartenleser. WLAN, Bluetooth in irgendwelchen aktuellen Standards sind natürlich mit an Bord.

Software

Windows 8 kann auf dem Yoga 13 seine Stärken voll ausspielen. Die verschiedenen Wischbewegungen hat man schnell drin – und vermisst sie dann bei anderen Rechnern. Was ich nicht vermisse ist der Startknopf links unten. Wenn man auch – entgegen meiner normalen Gewohnheit – den Internet Explorer als Standard-Browser verwendet, dann kann man diesen auch im App-Modus nutzen. Auch wenn der IE nicht so gut ist, wie Firefox oder die anderen Browser – im Appmodus macht das Surfen (und vorallem Scrollen über Wischen) mehr Spass. Ich hoffe, dass es Firefox auch bald im App-Modus geben wird. Microsoft hat mit Windows 8 ein System geschaffen, dass für beide Welten gut funktioniert. Ich hoffe, sie gehen den Schritt noch weiter, um in Zukunft diese verschiedenen Welten weiter zusammenwachsen zu lassen.

Okay, genug getextet. Jetzt kommen die Bilder.

Programm für Gartenreisen 2013

Viele von Euch wissen ja, dass ich nebenbei noch ein kleines Gewerbe für Soft- und Hardware-Beratung betreibe. Meine Überzeugung ist, dass ich meinen Kunden (bzw. Partner) dabei helfe, ihre Ideen ins Internet zu bringen. Einer dieser Partner ist Gartenreisen Riedl. Diese bieten Reisen die schönsten Gärten Bayerns an. Ich habe gerade die Ausflüge für 2013 eingestellt. Neben den Busreisen gibt es seit letztem Jahr auch geführte Radtouren.

Die Website basiert auf WordPress. Für die Ausflüge hatte ich letztes Jahr ein neues Plugin geschrieben und nutze dort die Custom Post Types. Damit werden die Seiten Termine und Ausflüge automatisch mit Inhalten gefüllt. Ich bin immer wieder erstaunt, was mit WordPress so möglich ist.

Gartenreisen Riedl

Gartenreisen Riedl

Maus für Windows 8

Vor ein paar Tagen hatte ich ja im Blog schon erzählt, dass ich jetzt auf Windows 8 Pro umgestiegen bin. Dazu habe ich mir dann auch eine neue Computermaus gegönnt.

Davor hatte ich eine einfache Cherry Wheel Mouse Optical mit zwei Tasten und einem Rädchen. Meine neue Maus ist eine Logitech T400 Zone Touch Mouse.

Die neue Maus ist kürzer, hat statt dem Rädchen eine Touch-Zone und läuft über den “Unifying-Empfäger” schnurlos. Dieses Sondergeschwuppel mit Pseudostandards wie dieses Unifying ist einfach nur bescheuert. Warum können die nicht einfach Bluetooth verwenden? Zudem gibt es weder eine Ladestation, noch eine Variante mit Kabel. Das hätte mich fast vom Kauf abgehalten. Zumindest waren Batterien enthalten.

Nachdem die Maus kürzer ist, liegt sie auch nicht mehr wirklich gut in der Hand. Da ich eh mehr tippe als klicke, ist das nicht ganz so schlimm.

Auf der Amazon-Seite steht “Touch-Zone für ultrapräzises Scrollen” – dem kann ich so nicht zustimmen. Wenn man weit nach oben oder unten scrollen will, ist das ganze kein Problem. Allerdings gibt es keine richtige “Stopp”-Funktion. Mit dem Maus-Rädchen hatte ich das Scrollen deutlich besser unter kontrolle.

Einzig das seitliche Wischen funktioniert mit der Touch-Zone ganz gut. Damit kommt man sehr schnell im Browser wieder auf die vorherige Seiten. Manchmal jedoch auch, wenn man es eigentlich nicht will :-(.

Die Touch-Zone ist zudem eine große Maustaste, mit der man im Startmenü landet. wenn man jedoch am hinteren Ende der Touch-Zone klickt, bekommt man die Funktion der mittleren Maustaste. Ungewohnt. Allerdings habe ich diese Funktion eh nur sehr selten verwendet.

Auch wenn dieses Maus eher entäuschend ist, glaube ich, dass sich Touchzonen auf Mäusen mittelfristig durchsetzen werden.

Ich bleibe jetzt aber erstmal bei der Logitech-Maus. Schaut nämlich noch nicht so versifft aus, wie meine alte Maus. Und wer weiß, vielleicht gewöhne ich mich ja auch noch dran.

Umstieg auf Windows 8 Pro

Anfangs wollte ich bei meinem Hauptrechner nicht auf Windows 8 umsteigen. Das 64bittige Windows 7 Ultimate ist völlig ausreichend. Dann wollte Ferdinand aber auf seinen Rechner auch Windows haben, weil ein Spiel nicht unter Ubuntu läuft. Also haben wir mal nach einer Lizenz geschaut. Von entsorgten Firmenrechner abgeföhnte Windows-Lizenzen gibt es ja genug bei den verschiedenen Plattformen – und in Europa ist das sogar legal. Trotzdem ist das sehr suspekt – und hat auch nicht wirklich funktioniert. Der Aufkleber war für eine Windows 7 Home Premium und nicht die bestellte Windows 7 Pro. Und es war eine DELL Wiederherstellungs-DVD dabei. Ne. Sowas machen wir nicht.

Meine Windows XP Pro will er nicht nehmen, weil er Windows 7 viel cooler findet. Windows 8 will er nicht haben, weil er noch nicht weiß, wie cool es ist ;-)

Außerdem sollte man bedenken, dass Windows XP schon sehr alt ist und auch nicht mehr lange von Microsoft mit Sicherheitsupdate versorgt werden wird. Und ich bin mir sehr sicher, dass es noch sehr viele XP-Nutzer geben wird, die das System trotzdem weiternutzen werden. Und somit die Sicherheit ihres Rechners, ihrer Daten und der Daten ihrer Mitmenschen gefährden. Da ich meine XP Pro aber nicht einfach so wegwerfen will, habe ich mich für das relative günstige Upgrade auf Windows 8 Pro entschieden.

Im ersten Schritt habe ich meine Daten gesichert, mein vorheriges Windows mit Hilfe von Knoppix platt gemacht, Windows XP Pro installiert und von dort aus den Windows 8 Upgrade Assistenten ausgeführt.

Und dann hatte ich Schwierigkeiten. Irgendwie bekam der Assistent keine Verbindung zu Shop. Ich musste den Assistenen etwa 15x starten und meine Daten jedes Mal neu eingeben. Und bei jedem Start untersucht er die Hardware und installierte Software (war glücklicherweise eine Neuinstallation). Dann hatte es endlich geklappt gehabt.

Der Download von Windows 8 Pro hatte etwa 20 Minuten gedauert, die Installation vielleicht nochmal 30 Minuten. Fertig. Windows 8 Pro läuft ;-)

Auch die Hardware funktioniert auf anhieb ohne irgendwelche Treiber (Unter Windows XP musste ich die Netzwerkkarte von Hand installieren!). Die neue Maus (Logitech T400) ist heute auch schon per Post gekommen und hat auch gleich funktioniert. Den externen Blu-Ray-Brenner muss ich noch testen.

2012 keinen neuen mobilen Rechner

Nachdem ich jetzt gesucht, verglichen und teilweise getestet habe, musste ich leider feststellen, dass es dieses Jahr noch keinen Rechner auf dem Markt gibt, der meine Anforderungen erfüllt. Es sind zwar einige interessante Kandidaten angekündigt – aber eben noch nicht verfügbar. Daher werde ich im Laufe des nächsten Jahres mich nochmal schauen.

Sony Vaio Duo

Gestern war ich mal wieder beim Saturn. Diesmal aber im PEP. Ich hatte gehofft, dass diese dort eine größere Auswahl an Convertibles haben. Fehlanzeige. Es gab wieder nur eins. Diesmal aber mal ein anderes.

Das Sony Vaio Duo war mit Windows RT da und ich konnt es mal ein wenig ausprobieren. Das Vaio Duo ist wie das Toshiba Satellite ein Slider. Der Start-Button schaut besser aus – das restliche Gehäuse fand ich jetzt nicht so ansprechend. Und es kam mir schwerer vor. Auch hier biegt das display ein wenig durch, bis der Startknopf reagiert.

Negativ ist mir aber vorallem der schlecht funktionierende Touchscreen aufgefallen. Die Windows-Gesten habe nur teilweise funktioniert. Die Startkacheln konnte ich nicht verschieben. Vielleicht ist die Hardware defekt? Oder ein Software-Fehler?

Die Tastatur hatte ich auch ausprobiert. Aber es hat irgendwie nicht gepaßt. Es fühlte sich nicht so angenehm an.

Auf jeden Fall ist das kein Modell, dass mich überzeugen konnte. Somit fliegt Sony Vaio Duo aus meiner Liste raus.

Vielleicht finde ich ja ein Fachgeschäft, bei dem ich mir die verschiedenen Convertibles mal anschauen und vorallem ausprobieren kann.

Neuer Rechner für unterwegs

Mein T1010 entspricht nicht mehr ganz meinen Anforderungen. Im Vergleich zu den heutigen Geräten ist es sehr schwer und langsam. Allerdings gab es bisher wenig interessante Alternativen. Schließlich wollte ich nicht nur ein einfaches Notebook, sondern – bin ja ein wenig von Star Trek beeinflußt – auch ein Tablet. Und bei solchen Convertibles war die Auswahl nicht so groß. Und in den letzten Jahren gab es zwar immer mal wieder Variationen mit Detailverbesserungen – aber keine wirklichen Innovationen. Jetzt gibt es – dank Windows 8 – endlich wieder einen ganzen Schwung an neuen interessanten Modellen. Mal schauen, welches der Modelle es schließlich in meine Tasche schafft?

Microsoft Surface

Als erstes will ich hier mal das Microsoft-eigene Modell erwähnen. Es handelt sich dabei um ein Tablet, bei dem man ein Cover mit Tastatur anschließen kann. Auch wenn das klassische PADD aus Star Trek keine Tastatur hatte – ohne geht halt nicht wirklich. Zumindest solange man es nicht nur als Spielkonsole oder Zeitvertreib verwenden möchte.

Aktuell hat Microsoft jedoch nur das Surface mit Windows RT auf dem Markt. Meinen Lieblingsbrowser Firefox kann ich dort nicht installieren – also kommt er für mich nicht in Frage. Das Surface mit Windows 8 Pro ist “demnächst erhältlich”.

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Samsung Ativ Smart PC Pro

Vor ein paar Wochen hatte ich einen Testbericht zum Samsung Smart PC Pro gesehen. Yeah. Das gefällt mir. Beim Ativ Smart PC kann man den Bildschirm abnehmen und hat dann ein Tablet. Als zusätzliche Besonderheit gibt es auch noch einen Stift. Mein persönlicher Favorit – bisher.

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Toshiba Satellite U920t

Heute war ich mal bei unserem Saturn und wollte mir die verschiedenen Convertibles aus der Nähe anschauen. Es war nur das Toshiba Satellite U920t da. Ich war dann aber doch überrascht, wie leicht es ist. Dieses Convertible verwendet eine Slidertechnik. Dadurch ist der Bildschirm immer zu sehen. Auch sehr schön gelöst.

Beim Testen ist mir aber aufgefallen, dass der Bildschirm nicht ganz so stabil wirkt. Wenn der Bildschirm aufgeklappt aufgeslidet ist, sollte man die dort angebrachte Windows-Taste nicht zu fest drücken. Der Bildschirm hatte sich an dieser Stelle dann leicht anch hinten drücken lassen. Auch die Windows-Taste auf dem Bildschirm wirkt nicht so schön.

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Sony Vaio Duo

Bei der Suche nach Convertibles bin ich auch über das Sony VAIO Duo gestoßen. Auch ein Slider. Hat wohl auch einen Stift dabei (konnte aber nicht sehen, wo dieser eingesteckt wird – oder ob man den separat mitschleppen muss).

Bei den Slidern (gilt auch für das von Toshiba) finde ich aber nicht so gut, dass der Bildschirm immer außen ist. Ich hätte da Angst, Kratzer in das Display zu bekommen.

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Asus TAICHI31

Eine weitere sehr interessante Variante ist der Asus TAICHI31. Dieser hat zwei Bildschirme. Einer vorne, einer hinten. Ungewöhnlich, aber sehr spannend. Wobei es wohl wenig sinnvolle Einsatzgebiete für die gleichzeitige Nutzung beider Bildschirme geben wird. Zudem hätte ich auch hier Angst, dass der äußere Bildschirm verkratzt wird.

Gehe zu Asus TAICHI31 im Trekdinner Amazon-Store (hat imho die beste Beschreibung)

Acer ICONIA W5

Auch von Acer gibt es ein schönes Convertible. Das Acer ICONIA W5 hat ähnlich wie der Samsung ATIV Smart PC einen abnehmbaren Bildschirm. Einen Stift konnte ich nicht entdecken.

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DELL XPS12

Der DELL XPS12 wäre fast aus dem Rahmen gefallen… dabei ist das ja nur der Bildschirm. Auch eine sehr lustige Version, wie man Notebook in ein Tablet umwandelt. Allerdings kann ich mich für diese Variante nicht wirklich erwärmen.

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Lenovo Convertibles

Auch Lenovo hat einige Convertibles im Angebot. Und zwar zum Klappen, Drehen und Teilen. So auf dem ersten Blick gefällt mir das ThinkPad Twist auch ganz gut. Bei den 360° klappbaren Convertibles müsste ich mal testen, wie sich die Tastatur auf der Rückseite des Tablets anfühlt.

Gehe zu Lenovo Convertibles

 

Ich werde mir in den nächsten Wochen die verschiedenen Modelle nochmal näher anschauen und die technischen Daten vergleichen. Das Notebook ist für unterwegs der Ersatz meines Hauptrechners. Neben Mails checken, Bloggen, an meinen Websites basteln sollten auch (Online-)Spiele gehen. Auch will ich dort die Fotos von der Digicam sichern und den ein oder anderen Film anschauen.

Update (23:03):

Ich habe noch die Lenovo Convertbiles ergänzt. Weitere Infos zu Ultrabook-Convertibles gibt es bei Ultrabook-Info.

Spielidee: Muster erkennen

Ich hatte heute Nacht eine Idee für ein Spiel gehabt. Es geht dabei um das Erkennen von Mustern. Dabei bekommt jeder Spieler Karten mit verschiedenen Mustern und muss dann auf dem Spielbrett nach den Mustern suchen. Wenn er ein Muster gefunden hat, kann er die Karte ablegen. Wer zuerst keine Karten mehr auf der Hand hat, hat gewonnen.

Die Frage ist natürlich jetzt, wie diese Muster auf dem Spielbrett entstehen. Eine Variante wäre, dass der Spieler erstmal würfeln muss. Dabei darf er eins bis fünf Steine entfernen oder hinzufügen. Wenn er eine sechs würfelt, wird das Spielfeld wieder abgeräumt. So kann der Spieler dann versuchen sein Muster nachzubauen oder für das Muster vorzubereiten.

Die Muster kann man dann von oben, von der Seite und von unten suchen.

Hier mal ein paar Fotos von meinem Prototypen, den ich einfach Spitzohr Patterns genannt habe.

Für meine Spielidee gilt natürlich die Create Commons-Lizenz mit Namensnennung (CC BY 3.0). Ihr dürft sie gerne weiter ausbauen, erweitern und weiterverwenden.