Politiker-Stopp

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Archiv der Kategorie ‘Computer und Internet‘

Warum SOPA/PIPA uns alle gefährdet

Mittwoch, den 18. Januar 2012

Am 18. Januar war mein Blog und viele anderen Sites schwarz. Grund hierfür sind die beiden amerikanischen Gesetzesinitiativen “Stop Online Piracy Act” und “Protect Intellectual Property Act” – kurz SOPA und PIPA. Das Problem an diesen Gesetzes ist, dass damit sehr fragliche Mechanismen geschaffen werden, die zensurfördernd und innovationshemmend sind. Im Prinzip geht es meiner Meinung nach einfach wieder um einen weiteren Versuch der Schmarotzerindustrie (Verwerter, Content-Mafia – einfach alle, die mit der Arbeit anderer Geld verdienen wollen) ein veraltetes Geschäftsmodell zu schützen – jedoch auf Kosten der Grundrechte auf Meinungsfreiheit. Das Mißbrauchspotentiale dieser Gesetze ist bei weitem zu hoch – und der “sinnvolle” Nutzen nahezu nicht vorhanden.

Deswegen STOPPT SOPA!

PROTECT IP / SOPA Breaks The Internet from Fight for the Future on Vimeo.

Painstation

Samstag, den 1. Oktober 2011

Während meines kurzen Berlin-Urlaubs habe ich natürlich auch bei VM-People (das ist die Agentur für Virales Marketing und Transmedia Storytelling, die mir immer mal wieder lustige Päckchen schickt *g*) vorbeigeschaut. Dort hatte mich Marcus dann zu einem Painstation-Spiel herausgefordert. Leichtsinnigerweise habe ich angenommen.

Hier nun das Video dazu:

Vom Handy aus

Dienstag, den 19. Juli 2011

Ich teste gerade die WordPress-App auf einem Windows Phone 7-Handy.

Politischer Hacktivismus

Mittwoch, den 22. Juni 2011

Gestern bei heise war ein interessanter Artikel über die Hacker-Gruppen Anonymous und LulzSec. Die Gründe sind leider gut nachvollziehbar (z.B. Massenhafte Datenauswertung). Unsere Regierungen bauen immer mehr Bürgerrechte ab und Überwachung aus. Diese Entwicklung muß gestoppt werden. Deswegen bin ich ja auch Mitglied der Piratenpartei geworden um mehr an unserer Demokratie teilnehmen zu können und unsere Bürgerrechte zu stärken. Und es gibt auch schon einige Erfolge im Kampf gegen die Überwachung – das Zensurgesetz wurde gekippt. Aber die Entwicklung wurde damit leider nicht gestoppt – inzwischen wird ja ein neues Zensurgesetz geplant. Da ist es nur verständlich, dass sich einzelne noch etwas stärker für unsere Rechte einsetzen.

Natürlich gibt es auch Kritik an diesem Vorgehen der Hacker-Gruppen. Sie liefern damit Argumente, um noch weitere verschärftere Überwachungsgesetze zu fordern. Aber seien wir mal ehrlich: Welche Regierung braucht schon Argumente? Das einzige, was hier bisher geholfen hat war die Stimmung bei den Bürgern. Beispiel Fukushima. Die Argumente gegen Kernkraftwerke waren immer die gleiche, nur jetzt war die Stimmung im Volk eher dagegen – also mußte die Regierung handeln.

Wenn die Hacker-Gruppen es also schaffen, Aufmerksamkeit zu bekommen und sich die Bürger mit den Themen beschäftigen, könnte es sogar helfen.

Desweiteren sollte man bedenken, dass die Hacker-Gruppen Experten hat. Und die passenden Tools. Die Gegenseite hat Leute wie Zierke. Selbst mit den passenden Tools kann er gegen die Hacker nicht viel ausrichten. Deutlicher Fachkräftemangel. Es ist wünschenswert, auch Experten auf dieser Seite zu haben. Experten, die mit den Tools umgehen können und auch die Daten richtig interpretieren.

Es wird ein Wettrüsten geben. Zwischen Regierungen und Hackern. Den einen geht es über Macht und Kontrolle, den anderen um Freiheit und Bürgerrechte. Beide Parteien also hoch motiviert. Es ist nur zu hoffen, dass unsere Regierung dieses Teufelskreis durchbricht und sich wieder stärker für Bürgerrechte einsetzt. Und damit diesen “Krieg” beendet.

Creative Commons: Lizenzen für das Internet

Dienstag, den 31. Mai 2011

Hier eine interesssanter Vortrag von Meike Richter zum Thema Creative Commons. Sehr zu empfehlen!

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G8: Politik hat mal wieder versagt

Samstag, den 28. Mai 2011

G8 wollen mehr Schutz des geistigen Eigentums im Internet heißt es bei heise online. Sprich: Sie wollen der Medienindustrie helfen, ihr überaltertes Geschäftsmodell gegenüber den Bürgern durchzuboxen. Warum muß überhaupt gewaltsam “mehr Schutz” für das “geistige Eigentum” geschaffen werden? Ganz einfach. Sehr viel “Geistiges Eigentum” ist teilweise so minderwertig, dass niemand die horenden Preise dafür zahlen möchte und daher ein ausgewogeners Vergütungsmodell bevorzugt – und man es sich deswegen kostenlos beschafft. Würde sich die Qualität entsprechend erhöhen, dass sie auf der Augenhöhe mit den geforderten Preisen ist – oder den Preis entsprechend reduzieren, dann wäre das ganze Problem gelöst. Aber mit staatlicher Gewalt die Abzocke unterstützen ist eindeutig der falsche Weg!

Das es mit der erhöhten Qualität funktioniert, zeigt sich daran, dass wir auch immer mal wieder DVDs und BluRays kaufen und in unser Regal stellen. Minderwertiges Zeugs kaufen wir uns nicht. Schwierig wird nur zu überprüfen, ob etwas minderwertig ist oder nicht. Bei Fluch der Karibik 4 mußten wir das sehr schmerzhaft (13 Euro!! für Kino pro Person) feststellen. Andere Filme kann man sich ja legal über lovefilm ausleihen und dann entscheiden, ob man sie sich kaufen möchte.

Im Artikel wird dann auch vom Patentsystem gesprochen. Eventuell sollte man einfach das künstlerische Schaffen (Musik, Film, Text, Bild etc.) aus dem “Geistigen Eigentum” herausnehmen und diese gesondert bewerten. Bei Patenten sehe ich es noch ein, dass sie geschützt werden – wenn gleichzeitig die Pflichten des Rechteinhabers festgelegt werden: Patente müssen auch umgesetzt werden. Falls ein Rechteinhaber dieses nicht machen möchte, wird das Patent der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt, damit diese das umsetzen und für weitere Innovationen sorgen kann.

Zugriffsstatistiken der letzten Monate

Mittwoch, den 6. April 2011

Nachdem Florian Simeth über seine Besucherzahlen geschrieben hat, will ich Euch meine nicht vorenthalten. Ich verwende auf meiner Website unterschiedliche Tracking-Systeme, die auch unterschiedliche Zahlen liefern.

Fangen wir erstmal mit der Auswertung von etracker an. Um etracker verwenden zu können, habe ich ein kleines JavaScript in meine Website integriert, welches beim Aufruf des Besuchers bestimmte Informationen zur Auswertung an etracker übermittelt. Der Server steht in Hamburg und es gelten daher die deutschen Datenschutzbestimmungen.

Als weiteres Tracking-Tool verwende ich die Open Source Lösung Piwik, welche auf meinem Server läuft. Dabei werden ähnlich wie bei etracker die Besucher durch ein kleines JavaScript erfaßt, welches ein Ein-Pixel-großes Bild vom Server abruft. Piwik nutze ich jedoch erst seit Juli 2010 auf meiner Website.

Schließlich gibt es ja noch die Serverlogfiles. In den Serverlogfiles steht, was auf meinem Server (bzw. auf dem Virtual Host von spitzohr.de) passiert. Dabei handelt es sich nicht umbedingung um Besucher meiner Seite. Wenn beispielsweise jemand ein Bild von meinem Blog auf seiner Seite eingebunden hat, so werden diese in den Logfiles erfaßt und durch den Webalizer als Besuch auf dem Server gezählt. Aber auch die verschiedensten Robots und Spiders werden hier erfaßt.

Und hier noch die Anzahl meiner Blog-Artikel.

Viel Spass beim Interpretieren ;-)

Pixels

Freitag, den 7. Januar 2011

via Patmo

Mindstorms Center im Legoland

Sonntag, den 24. Oktober 2010

Letztes Wochenende haben wir es mal wieder ins Legoland Deutschland (bei Günzburg) geschafft. Diesmal haben wir uns dann doch auch endlich mal ins Mindstorms Center gewagt. Ich wußte zwar, dass es dort drin Lego NXT-Roboter gab – aber ob unsere zwei Kleinen schon groß genug dafür sind? Bisher bauen sie wenig mit Lego Technik…

MindStorms Center

Es gibt zwei Workshops. Einmal für 8-jährige und einmal für 10-jährige. Da der für 10-jährige gleich beginnen würde, haben wir uns die Kinder für diesen angemeldet. Im Workshop-Raum stehen in der mitte zwei Tische mit je zwei Testflächen. Links, Vorne und Rechts an der Wand waren die Computer aufgebaut, wo auch die bereits fertig zusammengebauten Roboter standen. Vorne gab es zusätzlich noch eine Leinwand, auf der die Lego Mindstorms Entwicklungsumgebung zu sehen war.

Mindstorms Testcenter

Kaum hatten wir uns auf unsere Plätze gesetzt, began die Seminar-Leiterin alle Kinder um sich herum an einen der Testgelände-Tische zu versammeln und erklärte sehr gut verständlich die Funktionsweise und die Aufgabe.

Die Aufgabe war, einen Unterwasserroboter so zu programmieren, dass er einen Schatz holt und diesen in die Station bringt.

So zeigte sie, wo der Roboter startete und wie er fahren muß. Um nach vorne zu fahren müssen sich die Motoren A und C drehen. Die Kinder mußten dann schätzen, wie oft sich das Rad drehen muß, bis der Roboter an der gewünschten Stelle ankommt.

Ich habe etwa 10 Umdrehung geschätzt. Anhand des Durchmessers des Reifens hätte ich ja den Umfang ausrechnen können und die Strecke dann einfach durch den Umfang teilen um die Anzahl der Umdrehungen zu ermitteln. Eigentlich ganz einfach. Aber so einfach schätzen? Naja. Es waren nur 4 Umdrehungen nötig ;-)

Als nächstes sollte der Roboter einen Linksdrehungen machen und daher nur den rechten Motor (glaube war A) um eine Umdrehung drehen. Da jeder Roboter etwas unterschiedlich reagiert, müssen die Kinder das selber ausprobieren und eventuell dann mal 1,1 Umdrehungen oder 0,9 Umdrehungen ausprobieren.

Als nächstes sollte der Greifarm geöffnet werden. Dazu muß sich der Motor B 0,7 Umdrehungen nach vorne drehen.

Den restlichen Ablauf um den Schatz zu holen und in die Station zu bringen, mußte sich die Kinder dann selber erarbeiten. Die wichtigsten Faktoren kannten sie nun. Also ging es jetzt ans Programmieren.

Die Roboter werden mit NXT-G – einer grafischen Programmiersprachen – programmiert. Dabei zieht man einfach die verschiedenen Symbole (z.B. für Motor) auf die Arbeitsfläche. Bei den Symbolen (wir sollte nur den “Bewegungs”-Block verwenden) kann man dann noch weitere Werte einstellen. Beim Bewegungsblock ist dies beispielsweise welche Motoren sich wie lange bewegen sollen.

Ich habe Ferdinand bei seinem Roboter geholfen und ihn erstmal den kompletten Bewegungsablauf überlegen lassen. Diesen hat er dann auch gleich vollständig programmiert. Dabei habe ich nur darauf geachtet, dass er auch immer den richtigen Motor auswählt. Insgesamt mußte ich aber kaum mithelfen. Das meiste hat er ganz alleine hinbekommen ;-)

Am Anfang hatten wir noch das Problem, dass der Roboter nicht ganz gerade losgefahren ist und daher auch immer den Schatz verfehlte. Ursache war das hintere Rad, welches wir nicht ganz gerade ausgerichtet hatten. Nachdem wir darauf geachtet hatten, hat es auch geklappt.

Die 45 Minuten waren verdammt schnell vorbei. Bei der letzten Fahrt hat Ferdinands’ Roboter auch den Schatz erwischt. Auf dem Weg zur Basis hat er ihn aber verloren, da der Greifarm schon etwas ausgeleiert war. Die Seminarleiterin hat aber gesehen, dass der Roboter die Aufgabe gelöst hätte und hat es daher durchgehen lassen ;-)

Mindstorms Entwicklungsumgebung Mindstorms NXT-G Entwicklungsumgebung

Schützt endlich unsere Kinder

Dienstag, den 12. Oktober 2010

Diesen Satz hat man bei der RTL2-Sendung “Tatort Internet” als Slogan hören können. Ich habe nur paar Minuten in die Sendung reingeschaut und mir wäre fast schlecht geworden. Ob die Sendung wertvolle und wichtige Tipps gezeigt hat, wie man als Eltern seine Kinder auf die richtige Nutzung des Internets vorbereitet, kann ich daher nicht beurteilen. Aber verschiedenen Medienberichten zufolge wohl eher nicht. Also müssen die eigentlich Arbeit wieder andere übernehmen.

Um sowas schon im Vorfeld zu verhindern, müssen die Eltern ihren Kinder Medienkompetenz vermitteln. Und das fängt schonmal damit an, dass man nicht grundsätzlich alles glaubt, was in den verschiedenen Medien gezeigt oder geschrieben wird. Das gilt für Internet, aber auch für Druck (Zeitungen, Magazine) und vorallem auch für Fernsehen (ARD, ZDF, RTL2, …). Wenn man also über ein Medium Informationen erhält, sollte man diese eventuell auch noch über mindestens zwei anderer Quellen überprüfen.

Jetzt beim speziellen Fall mit den Chats. Ich war selber einige Zeit Operator in einem größeren Chat und habe dort als “Aufpasser” für Ordnung gesorgt. Da gibt es einmal die Chattiquette und natürlich auch den Jugendschutz. Nutzer, die sich nicht an die Chatiquette gehalten haben, wurden verwarnt, rausgeworfen oder bei extremeren Verstößen mit IP-Adresse an das nächste LKA gemeldet. Ob letzteres was gemacht haben, ist mir aber nicht bekannt, da wir keine Rückmeldung erhalten.

Tipp: Mit der Wahl des richtigen Nicknamen läßt sich schon von vornherein vieles vermeiden.

  • Verwendet nicht euren echten Namen als Nick
  • Gebt weder Alter, noch Geburtsjahr an

Ein Nickname wie ScharfeSusi15 ist nicht sehr sinnvoll – und viele denken da sowieso eher ein einen fetten, kahlköpfigen 40-jährigen. Aber auch das “scharfe” kann von einigen als Einladung interpretiert werden.

Tipp: Gebt keine persönlichen Daten weiter

  • Realname, Adresse, Wohnort und Telefonnummer haben die anderen Chatter nicht zu interessieren!
  • E-Mail-Adresse – wenn überhaupt, dann über einen anonymen Freemail-Dienst. Keine Mail-Adresse, die ihr normalerweise verwendet!
  • Euer Alter geht den Chatpartner auch nichts an
  • Welche Sportarten ihr macht, könnt ihr zwar sagen – aber nicht in welchem Sportverein
  • Erzählt bitte auch nicht, auf welche Schule ihr geht

Dies gilt natürlich nicht nur für eure eigenen Daten, sondern auch die eurer Freunde und Mitschüler.

Und ganz wichtig: Sprecht mit euren Eltern und/oder Erziehern, wenn etwas nicht stimmt oder jemand sich Euch gegenüber merkwürdig verhält.

Wie weit ihr Euch an diese Tipps haltet, hängt natürlich auch davon ab, wie erfahren ihr im Chat seid und über wieviel eigene Medienkompetenz ihr verfügt.

Chatten macht Spass und soll auch weiterhin Spass machen. Man lernt unterschiedliche Charaktere und Kulturen kennen und kann sich vorurteilsfrei mit anderen unterhalten. Chatten hilft auch andere Perspektiven einzunehmen. Es gibt auch einige pädophile Chatter, die ihren Trieb über den Chat ausleben wollen. Mit den obigen Tipps könnt ihr Euch vor solchen Chatter besser schützen.

Aber, liebe Eltern, vergeßt bitte nicht, dass etwa 80% aller Mißbrauchsfälle im Kreis von Verwandten und Bekannten passieren! Das sind Menschen wie Onkels, Tanten, Lehrer, Trainer, Pfarrer, Freunde und andere. Es reicht daher nicht aus, Kinder nur im Chat zu schützen. Kinder müssen selbstbewußt sein und auch Nein sagen können! Sie brauchen auch ein offenes Ohr bei ihren Eltern oder anderen Vertrauenspersonen.


Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: