Meine Forderungen an ein neues Urheberrecht

Ja, ich bin für ein faires Urheberrecht. Das jetzige ist nicht mehr brauchbar.

Meine Forderungen im Einzelnen:

  • Sinnvollere und verständlichere Begriffe
    Die aktuellen Begriffe sind teilweise einfach nur Schwachsinn (z.B. “Geistiges Eigentum”) und für eine konstruktive Diskussion unbrauchbar.
  • Mehr Rechte für die Urheber
    Labels, Verwerter, Erben usw. sind keine Urheber. Die Rechte der Urheber können weder verkauft noch weitergegeben werden. Sie enden spätestens mit dem Tod des Urhebers.
    Faire Entlohnung für den Urheber
  • Rechte für Konsumenten
    Fairen Preise
    Konsumenten sollten das Recht haben, das von ihnen legal erworbene Werk auf ihre eigene Art zu konsumieren. Eine Musikstück einer Musik-CD soll der Kosument auch auf seinem MP3-Player anhören können. Kopierschutzmaßnahmen widersprechen diesem Recht und müssen verboten werden!
    Zudem sollte der Konsumenten die Möglichkeit haben dieses Werk (innerhalb eines gewissen Zeitfensters nach dem Erwerb) zurückzugeben und sein Geld zurückzubekommen, wenn es sich nicht um das gewünschte Werk handelt.

Im Interesse der Vermarktung (und somit des Urhebers) muß der Konsument auch das Recht haben, das Werk an Freunde und Bekannte weiterzugeben.

Diese Forderungen stellen für Urheber und Konsumenten eine deutliche Verbesserung da. Gute Werke von Urhebern werden von den Konsumenten eigenständig und sogar kostenlos beworben und bekannt gemacht. Dadurch wäre dann auch endlich ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage wiederhergestellt.

Eine Reaktion zu “Meine Forderungen an ein neues Urheberrecht”

  1. :-) Sandra hat am 7. April 2012 um 17:12 Uhr geschrieben:

    Genau, ein neues Urheberrecht darf nicht die Rechteverwerter einseitig bevorzugen. Die Rechte der Konsumenten werden zu sehr vernachlässigt!

Einen Kommentar schreiben