Politiker-Stopp

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Monatsarchiv für Oktober 2010

Mindstorms Center im Legoland

Sonntag, den 24. Oktober 2010

Letztes Wochenende haben wir es mal wieder ins Legoland Deutschland (bei Günzburg) geschafft. Diesmal haben wir uns dann doch auch endlich mal ins Mindstorms Center gewagt. Ich wußte zwar, dass es dort drin Lego NXT-Roboter gab – aber ob unsere zwei Kleinen schon groß genug dafür sind? Bisher bauen sie wenig mit Lego Technik…

MindStorms Center

Es gibt zwei Workshops. Einmal für 8-jährige und einmal für 10-jährige. Da der für 10-jährige gleich beginnen würde, haben wir uns die Kinder für diesen angemeldet. Im Workshop-Raum stehen in der mitte zwei Tische mit je zwei Testflächen. Links, Vorne und Rechts an der Wand waren die Computer aufgebaut, wo auch die bereits fertig zusammengebauten Roboter standen. Vorne gab es zusätzlich noch eine Leinwand, auf der die Lego Mindstorms Entwicklungsumgebung zu sehen war.

Mindstorms Testcenter

Kaum hatten wir uns auf unsere Plätze gesetzt, began die Seminar-Leiterin alle Kinder um sich herum an einen der Testgelände-Tische zu versammeln und erklärte sehr gut verständlich die Funktionsweise und die Aufgabe.

Die Aufgabe war, einen Unterwasserroboter so zu programmieren, dass er einen Schatz holt und diesen in die Station bringt.

So zeigte sie, wo der Roboter startete und wie er fahren muß. Um nach vorne zu fahren müssen sich die Motoren A und C drehen. Die Kinder mußten dann schätzen, wie oft sich das Rad drehen muß, bis der Roboter an der gewünschten Stelle ankommt.

Ich habe etwa 10 Umdrehung geschätzt. Anhand des Durchmessers des Reifens hätte ich ja den Umfang ausrechnen können und die Strecke dann einfach durch den Umfang teilen um die Anzahl der Umdrehungen zu ermitteln. Eigentlich ganz einfach. Aber so einfach schätzen? Naja. Es waren nur 4 Umdrehungen nötig ;-)

Als nächstes sollte der Roboter einen Linksdrehungen machen und daher nur den rechten Motor (glaube war A) um eine Umdrehung drehen. Da jeder Roboter etwas unterschiedlich reagiert, müssen die Kinder das selber ausprobieren und eventuell dann mal 1,1 Umdrehungen oder 0,9 Umdrehungen ausprobieren.

Als nächstes sollte der Greifarm geöffnet werden. Dazu muß sich der Motor B 0,7 Umdrehungen nach vorne drehen.

Den restlichen Ablauf um den Schatz zu holen und in die Station zu bringen, mußte sich die Kinder dann selber erarbeiten. Die wichtigsten Faktoren kannten sie nun. Also ging es jetzt ans Programmieren.

Die Roboter werden mit NXT-G – einer grafischen Programmiersprachen – programmiert. Dabei zieht man einfach die verschiedenen Symbole (z.B. für Motor) auf die Arbeitsfläche. Bei den Symbolen (wir sollte nur den “Bewegungs”-Block verwenden) kann man dann noch weitere Werte einstellen. Beim Bewegungsblock ist dies beispielsweise welche Motoren sich wie lange bewegen sollen.

Ich habe Ferdinand bei seinem Roboter geholfen und ihn erstmal den kompletten Bewegungsablauf überlegen lassen. Diesen hat er dann auch gleich vollständig programmiert. Dabei habe ich nur darauf geachtet, dass er auch immer den richtigen Motor auswählt. Insgesamt mußte ich aber kaum mithelfen. Das meiste hat er ganz alleine hinbekommen ;-)

Am Anfang hatten wir noch das Problem, dass der Roboter nicht ganz gerade losgefahren ist und daher auch immer den Schatz verfehlte. Ursache war das hintere Rad, welches wir nicht ganz gerade ausgerichtet hatten. Nachdem wir darauf geachtet hatten, hat es auch geklappt.

Die 45 Minuten waren verdammt schnell vorbei. Bei der letzten Fahrt hat Ferdinands’ Roboter auch den Schatz erwischt. Auf dem Weg zur Basis hat er ihn aber verloren, da der Greifarm schon etwas ausgeleiert war. Die Seminarleiterin hat aber gesehen, dass der Roboter die Aufgabe gelöst hätte und hat es daher durchgehen lassen ;-)

Mindstorms Entwicklungsumgebung Mindstorms NXT-G Entwicklungsumgebung

Unser Größter: Jupiter

Samstag, den 16. Oktober 2010

Am Freitag Abend waren wir mit ein paar Kollegen in der Volkssternwarte München und haben uns den Vortrag “Unser Größter: Jupiter” angeschaut. Hans-Georg Schmidt (1. Vorsitzender des Vereins Bayerische Volkssternwarte München e.V.) hat sehr viel Interessantes über diesen Gasriesen auf sehr ansprechende Weise erzählt. Vorallem – wenn man mal dort mit dem Raumschiff vorbeifliegen sollte – empfiehlt es sich, das Fenster zu schließen. Auf dem Planeten muß es furchtbar stinken ;-) Aber ich will jetzt nicht den ganzen Vortrag nacherzählen – da wendet ihr Euch am Besten mal selber an die Volkssternwarte *g*.

Was sicherlich auch noch einige von Euch wissen: Jupiter hat mehrere Monde.  Und wer letztes Jahr auf unserer Hochzeit war, könnte sich vielleicht sogar an die Namen der Monde erinnern. Wie man auf dem unteren Foto unseres Beitrags zur Hochzeitsvorbereitungen vielleicht erkennen kann, hatten wir die Tische nach Planeten und anderen Himmelskörpern benannt. Da unsere Planeten nicht ganz ausreichten, haben wir auch die Jupiter-Monde dazu genommen.

Aber erstmal zu unseren Planten. Wie heißen sie? Gab es da nicht so einen Merksatz?

Hier von der Sonne beginnend:

  1. Merkur
  2. Venus
  3. Erde
  4. Mars
  5. Jupiter
  6. Saturn
  7. Uranus
  8. Neptun

Der Merksatz lautet: “Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel”. Fehlt da nicht noch einer? Doch. Pluto. Pluto ist aber leider kein Planet mehr, sondern nur ein Planetoid.

Hier mal der Tischplan unserer Hochzeit – die Planeten, Monde und Planetoiden sind nicht ganz in der richtigen Reihenfolge. Auch die Abstände stimme nicht ganz *g*:

Die vier (bekanntesten) Jupiter-Monde sind Io, Europa, Ganymed und Kallisto. Insgesamt gibt es aber um die 60 Monde, die um den Jupiter kreisen. Außerdem hat der Jupiter auch kaum sichtbare Ringe.

Zusäztlich hatten wir da noch die drei Monde Titan, Dione und Miranda. Die ersten beiden kreisen um den Saturn, letzterer gehört zum Uranus.

So, genug von unserer Hochzeit, zurück ins Weltraum. Die Sternwarte hat auch einige mächtige Teleskope auf dem Dach stehen, mit dem sich – bei schönem Wetter – auch die Planeten gut beobachten lassen. Dort gibt es auch passende Bücher, schöne Poster und holografische Postkarten. Virtuell kann man sich übrigens auch die Planeten mit Hilfe der kostenlosen Software Celestia anschauen.

Royal Wii Tournament October 2010 Edition

Samstag, den 16. Oktober 2010

Letztes Wochenende gab es mal wieder ein königliches Wii-Turnier. Diesmal hatten wir zwei Gäste – die uns am Ende dann auch so richtig abgezockt hatten. Und das bei MarioKart Wii!

Im Vorfeld habe ich eine Cocktail-Karte und eine Spiele-Karte erstellt gehabt. Sandra hat ein leckeres Chili Con Carne und ein Kiddie Con Carne (ohne Chili und Mais) gemacht. Dazu gab es natürlich noch Knoblauch- und Kräuterbutter-Baquettes. Zusätzlich hat sie noch einen Kanister Drachenblut gemacht. Lecker.

Das Chili war ganz schön scharf und wir haben es dann auch mit Kiddie Con Carne etwas gestreckt. Cocktails wurden gar keine bestellt – da hat der eine Liter Drachenblut, sowie Cola & Co ausgereicht.

Gespielt haben wir:

  • Demo von World of Goo – 3 Minuten
  • Mario Kart Wii – 1 Stunde, 27 Minuten
  • Tetris Party – 50 Minuten
  • Wii Fit Plus mit Balance Board – 1 Stunde, 11 Minuten
  • Tennis von Wii Sports – 24 Minuten
  • Und wieder Mario Kart Wii – 1 Stunde, 34 Minuten

Somit ist klar: Das beliebteste Spiel war Mario Kart Wii mit insgesamt 3 Stunden und einer Minute. Einen erfolgreichen zweiten Platz konnte sich Wii Fit Plus mit dem Balance Board erhaschen. Tetris Party schaffte es auf Platz 3.

Bei Tetris Party (WiiWare-Version für 12 Euro bzw. 1200 Punkte)  konnte ich jeden Wettkampf für mich entscheiden – war aber auch in diesem Spiel schon sehr geübt. Auch bei den Multiplayer-Spielen von Wii Fit Plus ist die Erfahrung sehr von Vorteil und so haben Sandra und ich immer den ersten Platz gemacht. Wobei ich da zugeben muß, dass unser Gäste auf dem WiiBoard deutlich besser waren als ich damals mit meinen ersten Versuchen. Aber bei Mario Kart Wii konnten unsere Gäste am Ende sogar den ersten und zweiten Platz machen, während wir gerade mal auf Platz 5 bzw. 7 landeten. Dabei kannten unsere Gäste weder die Strecken, noch waren sie mit dem Items vertraut. Sie konnten einfach gut Rennen fahren ;-)

Mal schauen, ob wir im November noch einen Termin finden für das nächste Turnier ;-)

Schützt endlich unsere Kinder

Dienstag, den 12. Oktober 2010

Diesen Satz hat man bei der RTL2-Sendung “Tatort Internet” als Slogan hören können. Ich habe nur paar Minuten in die Sendung reingeschaut und mir wäre fast schlecht geworden. Ob die Sendung wertvolle und wichtige Tipps gezeigt hat, wie man als Eltern seine Kinder auf die richtige Nutzung des Internets vorbereitet, kann ich daher nicht beurteilen. Aber verschiedenen Medienberichten zufolge wohl eher nicht. Also müssen die eigentlich Arbeit wieder andere übernehmen.

Um sowas schon im Vorfeld zu verhindern, müssen die Eltern ihren Kinder Medienkompetenz vermitteln. Und das fängt schonmal damit an, dass man nicht grundsätzlich alles glaubt, was in den verschiedenen Medien gezeigt oder geschrieben wird. Das gilt für Internet, aber auch für Druck (Zeitungen, Magazine) und vorallem auch für Fernsehen (ARD, ZDF, RTL2, …). Wenn man also über ein Medium Informationen erhält, sollte man diese eventuell auch noch über mindestens zwei anderer Quellen überprüfen.

Jetzt beim speziellen Fall mit den Chats. Ich war selber einige Zeit Operator in einem größeren Chat und habe dort als “Aufpasser” für Ordnung gesorgt. Da gibt es einmal die Chattiquette und natürlich auch den Jugendschutz. Nutzer, die sich nicht an die Chatiquette gehalten haben, wurden verwarnt, rausgeworfen oder bei extremeren Verstößen mit IP-Adresse an das nächste LKA gemeldet. Ob letzteres was gemacht haben, ist mir aber nicht bekannt, da wir keine Rückmeldung erhalten.

Tipp: Mit der Wahl des richtigen Nicknamen läßt sich schon von vornherein vieles vermeiden.

  • Verwendet nicht euren echten Namen als Nick
  • Gebt weder Alter, noch Geburtsjahr an

Ein Nickname wie ScharfeSusi15 ist nicht sehr sinnvoll – und viele denken da sowieso eher ein einen fetten, kahlköpfigen 40-jährigen. Aber auch das “scharfe” kann von einigen als Einladung interpretiert werden.

Tipp: Gebt keine persönlichen Daten weiter

  • Realname, Adresse, Wohnort und Telefonnummer haben die anderen Chatter nicht zu interessieren!
  • E-Mail-Adresse – wenn überhaupt, dann über einen anonymen Freemail-Dienst. Keine Mail-Adresse, die ihr normalerweise verwendet!
  • Euer Alter geht den Chatpartner auch nichts an
  • Welche Sportarten ihr macht, könnt ihr zwar sagen – aber nicht in welchem Sportverein
  • Erzählt bitte auch nicht, auf welche Schule ihr geht

Dies gilt natürlich nicht nur für eure eigenen Daten, sondern auch die eurer Freunde und Mitschüler.

Und ganz wichtig: Sprecht mit euren Eltern und/oder Erziehern, wenn etwas nicht stimmt oder jemand sich Euch gegenüber merkwürdig verhält.

Wie weit ihr Euch an diese Tipps haltet, hängt natürlich auch davon ab, wie erfahren ihr im Chat seid und über wieviel eigene Medienkompetenz ihr verfügt.

Chatten macht Spass und soll auch weiterhin Spass machen. Man lernt unterschiedliche Charaktere und Kulturen kennen und kann sich vorurteilsfrei mit anderen unterhalten. Chatten hilft auch andere Perspektiven einzunehmen. Es gibt auch einige pädophile Chatter, die ihren Trieb über den Chat ausleben wollen. Mit den obigen Tipps könnt ihr Euch vor solchen Chatter besser schützen.

Aber, liebe Eltern, vergeßt bitte nicht, dass etwa 80% aller Mißbrauchsfälle im Kreis von Verwandten und Bekannten passieren! Das sind Menschen wie Onkels, Tanten, Lehrer, Trainer, Pfarrer, Freunde und andere. Es reicht daher nicht aus, Kinder nur im Chat zu schützen. Kinder müssen selbstbewußt sein und auch Nein sagen können! Sie brauchen auch ein offenes Ohr bei ihren Eltern oder anderen Vertrauenspersonen.

Rückblick auf Stuttgart 21

Freitag, den 8. Oktober 2010

Stuttgart 21 ist eine Machtdemonstration. Stuttgart 21 ist auch ein Synonym für Gewalt gegen Kinder. Aber einige bezeichnen es auch als Prestigeprojekt. Nach einer Woche und vielen Nachrichten später ist ein Blick auf das Ereignis Stuttgart 21 sicherlich nochmal interessant.

Es gab eine genehmigte Schüler-Demo. Dazu waren im Park natürlich auch noch weitere Demonstranten. Die Polizei wurde mit Wasserwerfern, Schlagstöcken und Pfefferspray zur Demo beordert. Bei den Demos, bei denen ich dabei war, gab es nur friedliche Polizisten ohne Schlagstöcke oder Kampfausrüstung. Ich denke nicht, dass hier diese Ausrüstung aufgefahren wird, wenn man friedlich bleiben will. Die Tatsache, dass die genehmigte Schüler-Demo zur gleichen Zeit am gleichen Ort stattgefunden hat ist auf jeden Fall sehr unglücklich. Entweder hat da jemand gepfuscht – oder diese Situation war gewünscht. Das Mappus nicht einmal vor Gewalt gegen Kinder halt macht, um sein Projekt durchzuziehen, wurde dadurch sehr deutlich veranschaulicht. Er wird das Projekt mit aller Gewalt durchziehen.

Wie ist es zu dieser Gewalt überhaupt bekommen. Die Gewalt wäre von den Demonstranten ausgegangen. Die Behauptung, dass diese Steine geworfen hätten, hat sich aber nicht bewahrheitet. Vielleicht wären auch Kastanien geflogen? Zumindest eine Wasserpistole war mal auf einem Bild zu sehen. Aber da kann man wohl kaum von “gewalttätigen Demonstranten” sprechen. Aber da gibt es noch die Sitzblockaden. Früher galt dies als Nötigung. Die Definition wurde aber 1995 von Bundesverfassungsgericht gekippt. Wie es  jetzt zu interpretieren ist, kann man ja versuchen bei Wikipedia nachzulesen. Aber egal, ob man Sitzblockaden nun als “Gewalt” ansieht oder eben nicht, so sollte die Polizei doch nur gegen die Sitzblockade vorgehen – und nicht wild mit ihren Wasserswerfern um sich schießen. Und auf den vielen Videos auf YouTube sieht man, dass hier nicht nur gewaltsam gegen Sitzblockaden, sondern gegen alle anwensenden Bürger vorgegangen wird.

Es gibt auch Gerüchte, dass – noch vor der Fällung der ersten Bäume – ein Verbot der Fällung durch das Eisenbahnbundesamtes ausgesprochen wurde. Somit hatten die Demonstranten mit ihren Sitzblockaden versucht etwas Verbotenes zu verhindern.

Der Vorfall zeigt sehr deutlich, dass Mappus & Co fest entschlossen sind, das Projekt durchzusetzen. Schließlich haben sie ja Verpflichtungen.

Interessant ist ja auch die Tatsache das der Zoll bei einer Überprüft der Arbeiter für Stuttgart 21 in rund 80% der Fälle keine gültigen Papiere hatten. Das “Prestige-Projekt Stuttgart 21″ wird von Schwarzarbeitern gebaut? Beunruhigend. Naja, bei staatlichen Projekten wird halt nicht so sehr darauf geachtet, vorbildlich zu sein. Darum entsprechen wohl auch die Baufahrzeuge nicht den Richtlinien.

Also haben wir hier Unions-Politiker, die der Bahn ein Milliardenschweres Geschenk machen will und Bauunternehmer beauftragt, welche durch eine hohe Geldspende an die CDU auffällt. Jeder der sich in den Weg stellt wird notfalls niedergeknübelt – egal ob Rentner, Erwachsener oder Kind.

Das 2/3 der Stuttgarter und über die Hälfte der Bürger aus Baden-Württemberg gegen das Projekt sind, spricht sehr dafür, dass hier bei der “demokratischen Zustimmung” zum Projekt etwas nicht stimmt. Laut ARD-”Deutschlandtrend” sind 77% für einen Baustopp. 71% empfinden das Projekt für zu teuer.

Ich sehe es nicht ein, dass an vielen wichtigen Stellen (soziales, Bildung, etc.) gespart wird, aber für so ein fragwürdiges Projekt Milliarden rausgeworfen werden sollen!

Statistik September 2010

Sonntag, den 3. Oktober 2010

Ich bin ein Egoblogger. Ganz nach dem Motto: Blogitto Ergo Sum. Und um zu sehen, wieviel Interesse mein Ego in der Welt draußen verursacht hier mal die Serverstatistik dieser Website:

Zugriffe pro Tag auf Spitzohr.de:

Zugriffe pro Stunde auf Spitzohr.de:

Top 20 von 811 Suchausdrücke Gesamt

# Anfragen Suche
1 588 18.03% mandeln
2 158 4.84% katzenbilder
3 108 3.31% wappen bundesländer
4 92 2.82% wappen der bundesländer
5 84 2.58% -
6 63 1.93% drachen falten
7 62 1.90% bundesländer wappen
8 54 1.66% lego ritter
9 49 1.50% k-
10 41 1.26% f-
11 35 1.07% lego star wars
12 34 1.04% lichtschwerter
13 31 0.95% windows 7 taskleiste
14 29 0.89% star wars pla-
15 28 0.86% deutschland wappen
16 27 0.83% deutsche wappen
17 27 0.83% [entfernt].de spam
18 27 0.83% wappen deutschland
19 25 0.77% sternzerstörer
20 24 0.74% süße kaninchen

Die Suchbegriffe beziehen sich meist auf die Google Bildersuche, welche Platz 2 (de), 3 (at) und 4 (ch) und 7 (com) unter den Top 20 Referers einnehmen. Zusätzlich zu den oben genannten Suchbegriffen gibt es noch einige andere, bei denen ich recht zufriedenstellende Platzierungen einnehmen:

Alle Ergebnisse für die deutsche Google Bildersuche, Stadt 3.10.2010 22:18:

Wer weitere schöne Fotos von meiner Website in der Google Bildersuche findet, darf sie natürlich gerne hier kommentieren ;-)

Gewalt gegen Kinder

Sonntag, den 3. Oktober 2010

Durch die Vorfälle in Stuttgart gab es (zumindest im Internet) eine Diskussion zur “Gewalt gegen Kinder”. Ist es in Ordnung, dass die Polizei für die Durchsetzung irgendwelche Prestige-Projekte (welche von der Mehrheit der Bevölkerung nicht gewünscht wird) auch gewaltsam gegen Kinder vorgehen darf? Meine Meinung ist ganz klar: Nein. Von Polizisten erwarte ich eigentlich, dass sie hier nicht einfach irgendwas versuchen gewaltsam durchzusetzen, sondern dass sie in bestimmten Situationen sich an moralische Werte erinnern und innehalten.

Leider wurden diese Diskussionen von der Gegenseite eher in die Richtung gelenkt, dass die Eltern ihre Kinder eigentlich gar nicht auf friedliche, angemeldete und genehmigte Demonstrationen hätten gehen lassen oder mitnehmen sollen. Demonstrationen seien schließlich sehr gefährlich und man müsse ja immer damit rechnen, dass irgendwelche Autonomen mit selbstgebastelten Bomben oder Steine werfend auf die Polizei losgehen würden. Eltern würde ihre Kinder für ihre Ziele instrumentalisieren.

Das ich diese Argumentation nur kopfschüttelnd lesen kann, könnt ihr vermutlich nachvollziehen. Demonstrationen als grundsätzlich gefährlich zu bezeichnen und Eltern verbieten, den eigenen Kindern Werte unserer Gesellschaft beizubringen (z.B. Das man in einem Rechtsstaat für seine Rechte einstehen darf), ist einfach nur krank. Auch das Argument, dass Eltern die Kinder bei ihrer politischen Entwicklung nicht unterstützen dürfen, finde ich etwas daneben. Das sind vermutlich die Eltern, die ihre Kinder gleich in eine Religion zwingen und sie mit in Kirchen nehmen. Aber Religion den Kindern (meist mit der Taufe) aufzwingen ist ja in Ordnung. Aber ich schweife ab. Natürlich achten Eltern auf ihre Kinder. Und wenn irgendwelche Aggressoren in einer Demo auffallen, dann entfernen sich die Eltern mit ihren Kindern auch von dort.

Es gibt Eltern, die schleppen ihre Kinder mit auf die Wies’n (Oktoberfest). Wir haben doch von Schäuble gelernt, dass jede Massenveranstaltung das Ziel von Terroristen ist. Daher ist doch so ein Verhalten unverantwortlich. Könnte man auch argumentieren. Aber wir kommen vom eigentlich Thema ab.

Das Thema ist, ob “Gewalt gegen Kinder” zulässig ist. Und nein, ist es nicht. Die Aussage mit “Eltern instrumentalieren ihre Kinder” ist nur eine Ausrede, um von der eigentlichen Gewalt abzulenken. Diese Schlagstock-Politik ist nicht akzeptabel. Wenn man sich in den Berichten in den verschiedenen Medien anschaut, wirkt es fast wie ein Angriffskrieg gegen das Volk. Hier erwarte ich eigentlich, dass die Polizei Gewalt vermeiden sollte – und nicht wie die einfachen Befehlsempfänger der Bundeswehr auf ihre Gegner einschlägt.

Gewalt ist keine Lösung. Gewalt ist nicht christlich. Gewalt ist nicht demokratisch. Gewalt gegen Kinder ist verabscheuungswürdig.

Wieviel Menschen müssen noch verkrüppelt werden, bevor die Regierung aufwacht?  Müssen erst Menschen sterben? Und wenn ja, wieviel Menschenleben ist das Projekt Stuttgart 21 wert? Wird Stuttgart 21 als “erfolgreiches Projekt” oder als “blutig niedergeschlagene Demonstration” in die Geschichtsbücher eingehen?

Und um es nochmal klar zu sagen: Gewalt gegen Kinder ist inakzeptabel!

Die Bibel

Samstag, den 2. Oktober 2010

Gestern in der früh hat es an meiner Tür geklingelt. Zwei Personen mittleren Alters standen vor der Tür und haben mir einen Flyer in die Hand gedrückt und meinten irgendwas mit Bibel. Ich habe ihnen den Flyer mit den Worten “Wir haben keine Bibel” wieder zurückgegeben. Okay, ich muß zugeben, wir haben eine Bibel in der Wohnung. Diese steht zwischen Koran und dem persischen Lesebuch im untersten Regal. Aber das brauchen die beiden ja nicht wissen.

Für mich ist die Bibel eine Sammlung von jahrtausenden alten Geschichten, die lange Zeit mündlich überliefert und übersetzt wurden, bevor sie niedergeschrieben wurden. Durch die mündliche Überlieferungen haben sich die Geschichten verändert und auch Übersetzungsfehler haben sich eingeschlichen. Und wenn man jetzt die Wikipeda-Kriterien anwenden würde, wären wohl alle Inhalte gelöscht worden, da sie nicht belegt bzw. belegbar sind.

Ich sagte dann freundlich zu den beiden vor der Tür stehenden Personen, dass ich nicht sehr an diesem Buch mit gesammelten Geschichten interessiert bin. Dort stecken mir zu viele Fehler drin. Und nannte als Beispiel mal “Jungfrau Maria”, welche eigentlich “junge Frau Maria” heißt. Auch das “Kamel durch ein Nadelöhr” zählte ich als weiteres Beispiel auf. Dann holte ich noch aus, dass auch im Koran Übersetzungsfehler seien und belegte dies mit den “72 Jungfrauen”, welche aber eigentlich “27 weiße Tauben (von kristallener Klarheit)” sind.

Oh, da habe ich ihn wohl schockiert. Die Bibel mit dem Koran zu vergleichen. Boah. Wie kann ich nur. Er meinte dann – etwas hochnässig – er hätte die Bibel studiert und wir hätten alle eine positive Zukunft. Ich hingegen erwähnte kurz Stuttgart und meinte, dass man da jetzt nicht wirklich viel von der Zukunft sieht. Aber vielleicht hätte ich lieber sagen sollen, dass ich die “Zukunft” (wie sie in Star Trek gezeigt wird) studiert habe und das es dort kaum noch religiöse Fanatiker gibt.

Er hat es schließlich aufgegeben und ist gegangen. Schade eigentlich. Es wurde gerade interessant. Vermutlich hat er auch die Bibel durchgelesen. Aber er sollte auch mal den Koran lesen. Sonst ist er nur sehr einseitig informiert. Schließlich heißt es doch immer, man sollte mindestens zwei unterschiedliche Quellen nennen.

Der Flyer hatte mich ein wenig an die von Seintolloschi erinnert. Allerdings entspricht das Auftreten eher den Zeugen Jehovas. Allerdings war der Herr wesentlich ungeduldiger und auch nicht so freundlich. Okay, wenn man das Leben (z.B. Geburtstag) nicht feiern darf, würde ich wohl auch depressiv und grantig werden. Und kein Sex vor der Ehe? Ob das auch in der Bibel so steht oder einfach von irgendwelchen Religionsführern erfunden wurde – ähnlich wie das Zölibat?

Bin mal gespannt, ob ich bis zum nächsten Besuch besser vorbereitet bin.

Hier noch paar Buch-Empfehlungen (Unser Amazonstore – Provision bekommt die Münchner Religionsgemeinscht Church of Trek):

Stuttgart 21

Freitag, den 1. Oktober 2010

Mit Schrecken habe ich die Ereignisse um Stuttgart 21 gestern bei Twitter verfolgt. Ich wußte zwar, dass es da Proteste dagegeben gibt, aber erstmal nicht, um was genau es geht.

Das “Prestige”-Projekt “Stuttgart 21″ ist ein Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs, das wohl je nach Medienberichten zwischen 4 und 19 Milliarden Euro kosten wird. Finanziert wird das ganze nicht nur von der Bahn, sondern vorallem durch den Steuerzahler.

Mir persönlich ist es eigentlich nicht so wichtig, wie der Stuttgarter Bahnhof aussieht. Ich werde da vermutlich eh so gut wie nie vorbeikommen. Auch der Park ist mir persönlich nicht so wichtig. Aber ein Teil meiner dafür bezahlten Steuergelder wird dafür verwendet. Und da erwarte ich, dass es sinnvoll eingesetzt wird. Wenn das Projekt dem Volk zu Gute kommt, ist das in Ordnung. Also sollte mir das Projekt eigentlich egal sein.

Allerdings, ist es mir nicht egal, wenn vollaugesrüstete, kampferprobte Polizisten auf friedlich demonstrierende Kinder einprügeln. Gewalt gegen Kinder ist absolut nicht in Ordnung. Hier geht es gar nicht mehr um dieses Projekt. Hier geht es Regierung vs. Bürger. Und der Regierung scheint es wohl egal zu sein, ob Kinder verletzt oder Erwachsene erblinden. Hauptsache sie setzen sich durch. Das inzwischen 2/3 der Stuttgarter Einwohner dagegen sind und in ganz Deutschland auch Mahnwachen stattfinden, wird da wohl nicht wahrgenommen.

Schockierend ist auch die Aussage des Innenministers Rech (CDU). Mütter müßten also damit rechnen, dass wenn ihre Kinder auf einer friedlichen und genehmigten Schüler-Demo gehen, dass sie von Polizisten mit Tränengas, Pfefferspray und Schlagstöcken angegriffen werden? Entschuldigung! Sie sie noch ganz dicht?

Der aggressive Einsatz der Polizei hat seine Wirkung aber nicht verfehlt. Ich habe Angst davor, mich an einer genehmigten Demo zu beteiligen. Die Bürger haben das Recht zu demonstrieren, müssen aber damit rechnen, von Staatsdienern zusammengeschlagen zu werden. Wow. Das ist also die Demokratie der Christlichen Demokartischen Union.

Diese Erkenntnis hilft uns so jedenfalls nicht weiter. Bevor hier noch schlimmeres passiert, muß hier eingegriffen werden. Deeskalation ist das Zauberwort. Die Bauarbeiten müssen sofort eingestellt, die Polizei abgezogen und die Beteiligten an den Runden Tisch gesetzt werden. Es wird sicherlich sehr lange dauern, bis da eine Entscheidung kommt – bis dahin werden sich die Gemüter aber beruhigt haben und vielleicht wird sogar ein tragbarer Kompromis gefunden. Wird auf jeden Fall schwer. Den Umfragen zufolge will die Mehrheit des Volkes dieses Projekt nicht. Ein Volksentscheid würde vermutlich ähnlich ausfallen. Und das wäre eine Niederlage für die Politik (welche ja eigentlich die Interessen des Volkes und nicht der Konzerne vertreten soll).

Vor ein paar Tagen war mit das Projekt noch egal. Schöner neuer Bahnhof in Stuttgart klingt ja eigentlich ganz nett. Aber “Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann”. Nun bin ich der Überzeugung, dass das Projekt dringend eingestellt und ein Denkmal für die Opfer des polizeilichen Übergriffs errichtet werden sollte. Bürger, Politiker und Polizisten sollen sich an diese Ereignisse erinnern und gemeinsam sowas in Zukunft verhindern.


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