Politiker-Stopp

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Monatsarchiv für Juni 2010

WebTool-Sammlung für Twitter

Mittwoch, den 30. Juni 2010

Ich nutze auf fmkh.de die Open Source Software Yourls als URL-Verkürzer. Über eine Schnittstelle generiere ich für jeden Blog-Eintrag eine kurze URL. Auch für den Star Trek Episodenguide habe ich verschiedene kurze URLs eingerichtet. Beispielsweise kann man über fmkh.de/tng7x12 direkt auf die 12. Episode der 7. Staffel von The Next Generation zugreifen. Mit fmkh.de/tos3 gelangt man zur dritten Staffel der Classic-Serie.

Allerdings ist Yourls mir stellenweise nicht flexibel genug. So sind nur Zahlen und Buchstaben erlaubt, aber keine Binde- oder Unterstriche.

Weiterhin fehlt mir eine einfache Möglichkeit, schnell mal Bilder, Videos oder eventuell andere Dateien zur Verfügung stellen zu können. Zwar gibt es verschiedene (Werbefinanzierte Dienste), die sowas anbieten, aber ich hätte das gerne bei mir auf dem Server. Und ein Umfragemodul wäre auch nicht schlecht.

Da ich bisher keine solche Sammlung von Tools gefunden habe, werde ich mir wohl selber was basteln ;-)

Wulff gegen Gauck

Mittwoch, den 30. Juni 2010

Heute war die Wahl zum Bundespräsidenten. Soweit ich das beurteilen kann, gibt es nur Verlierer. Merkel hat beim ersten und zweiten Wahlgang einen richtig laute Ohrfeige bekommen. Die SPD und Grünen haben sich noch mehr mit den Linken zerstritten. Wulff konnte selbst im dritten Wahlgang seine eigene Koalition nicht vollständig hinter sich vereinen und hatte nur gewonnen, weil sonst die Regierung destabiliziert worden wäre – nicht weil er der bessere gewesen wäre. Das deutsche Volk, weil es nicht Gauck wurde.

Ob es sich wirklich um eine “demokratische” und “freie” Wahl handelte, wie immer behauptet wurde, kann ich nicht ganz glauben. Wulff wirkt im Vergleich zu Gauck irgendwie unbedeutend, nichtssagend. Aber es gibt – wie in den Interviews immer wieder zu hören war – um die “Verantwortung” der Wahlfrauen und Wahlmänner. Die Verantwortung gegenüber ihrer Regierung (CDU/CSU und FDP). Die Regierung schwächelt und strauchelt bereits ganz schön. Mit einen Bundespräsidenten aus einem anderen Lager wäre diese wohl zu Fall gekommen. Dies sind sicherlich wesentliche Faktoren, welche die 625 Wahlfrauen und Wahlmänner wohl dazu gebracht hatten, Wulff zu Wählen. Ob sie sich auch überlegt haben, welcher der bessere Bundespräsident gewesen wäre, kann ich natürlich nicht beurteilen.

Sehr Schade finde ich, dass der konservative Block nicht einmal den Anstand besessen hatten, für Gauck zu klatschen. Naja, ist ja auch nicht deren Stärke.

Kneipensterben durch Nichtraucherschutz?

Mittwoch, den 30. Juni 2010

Bei der Diskussion um Nichtraucherschutz höre ich immer wieder das Argument, dass durch einen verschärften Nichraucherschutz Kneipen verschwinden werden. Der Nichtraucherschutz würde sogar manche Existenz gefährdet. Schließlich würden Stammgäste eventuell nicht mehr in die Kneipen kommen, falls sie dort nicht mehr rauchen dürften. Ich bin jedoch nicht davon überzeugt, dass viele Raucher jetzt deswegen nicht mehr in eine Kneipe gehen werden. Ich denke aber, dass diese vielleicht in andere Kneipen wechseln könnten, in denen der Wirt das mit dem Raucherverbot nicht so genau nimmt – oder irgendeine Ausnahmeregelung findet. Dann ist natürlich verständlich, dass einige Kneipenbesitzer – und zwar diejenigen, welche sich an den Nichtraucherschutz halten – bedroht sind. Aktuell ist genau das ja das Problem. Ein Nichtraucherschutz ohne Ausnahmen kann dann das Gleichgewicht wiederherstellen. Wenn in keiner Kneipe mehr geraucht werden darf, werden die Raucher ihre Kneipe nicht wechseln. Eventuell gehen einige wenige Raucher dann nicht mehr in Kneipen – dafür werden aber deutlich mehr Nichtraucher wieder in Kneipen zu sehen sein.

Wenn es keine Ausnahmen mehr gibt, verschwinden auch die Schlupflöcher und somit die scheinbaren Wettbewerbsvorteile der Raucherkneipen.

Eventuell – nur so als Gedanke – könnte man ja trotzdem noch Raucherkneipen anbieten. Diese müssen aber entsprechende Regeln einhalten. Diese müßten entsprechend gekennzeichnet sein (z.B. “Gasthaus zum Lungenkrebs”, “Rauchen kann tödlich sein” oder ähnliche Symbole wie FSK), dürften nicht in der Nähe von bestimmten Einrichtigungen (z.B. keine Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern) sein und die Mitarbeiter müssen eine hohe Gefahrenzulage bekommen. Mitarbeiter haben das Recht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz. Zusätzlich müssen natürlich die Speisen und Getränke in Raucherkneipen einen deutlich höheren Preis haben – damit sich Raucher ernsthaft überlegen, ob sie in einer Raucherkneipe oder eine Kneipe gehen wollen. Schließlich wollen wir ja nicht, dass die Kneipen aussterben.

Ich habe mir natürlich auch Gedanken dazu gemacht, warum einige Wirte Angst vor einem echten Nichtraucherschutz haben. Sie müßten ihren Stammkunden das Rauchen untersagen. Viele Stammkunden sind es einfach seit Jahren gewohnt, in die Kneipe zu gehen und zu rauchen. Der Wirt wird es nicht leicht haben, den Nichtraucherschutz durchzusetzen und es wird in einigen Fällen sicherlich zu Streitereien kommen. Diese könnten vermieden werden, wenn es weiterhin keinen echten Nichtraucherschutz gibt.

Die Aussage mit “Verbotsstaat” finde ich persönlich etwas fehl am Platz. Mit dem “Verbot” geht es draum, Nichtraucher besser zu schützen. Die Freiheit der Raucher (z.B. vor der Tür zu Rauchen) bleibt weiterhin erhalten. Es gibt viele andere Gesetzesvorhaben, mit denen wir einem Verbotsstaat immer näher kommen – der Nichtraucherschutz gehört da aber sicher nicht dazu!

Die Aussage mit “Verbotsstaat” stammt von “Bayern sagt NEIN!“, welche zum Aktionsbündnis Freiheit und Toleranz gehört, welche von der Zigarettenlobby unterstützt wird (laut BVGG). Ich finde es ekelhaft, dass ausgerechnet diese milliardenschwere Lobby hier uns vor einem “Verbotsstaat” warnen möchte und dann auch noch Begriffe wie “Freiheit” und “Toleranz” verwendet. Der Begriffe “Freiheit” wird ja auch von so mancher anderer Organisation zweckentfremdet. Dieses fragwürdige Aktionsbündnis fordert fast schon, dass ich für JA stimme! Kein Wunder, dass sich die “Interessengemeinschaft Fairness für Raucher” davon distanziert – welche dem Thema wesentlich seriöser entgegentritt und mich auch fast für ein NEIN überzeugt hätte.

Bleibt eigentlich nur die Angst, dass – falls der Volksentscheid erfolgreich ist – weitere Verbote für Raucher kommen könnten. Gegenargument: Wenn der Volksentscheid nicht erfolgreich ist, werden die Bedingungen für Nichtraucher wieder schlechter. Ein Gleichgewicht zwischen Rauchern und Nichtrauchern ist aufgrund der Ausnahmen noch nicht hergestellt. Falls es mal zu extrem werden würde, werde ich dagegensteuern. Im jetzigen Volksentscheid ist dies aber nicht der Fall.

Nachdem ich mir jetzt lange die verschiedenen Seiten der Befürworter und Gegner angeschaut habe, habe ich mal einen Blick auf den Musterwahlzettel gewagt, welcher unter bayern.de/volksentscheid zu finden ist. Witzig finde ich ja den Art. 5 Abs 2., welche ich euch nicht vorenthalten möchte:

Das Rauchverbot nach Art. 3 Abs. 1 gilt nicht:

2. in ausgewiesenen Räumen der Polizeibehörden und Staatsanwaltschaften, soweit dort Vernehmungen durchgeführt werden un der vernommenen Person das Rauchen von der Leiterin oder dem Leiter der Vernehmung im Einzelfall gestattet wird; Entsprechendes gilt in ausgewiesenen Räumen der Gerichte für Vernehmungen durch Ermittlungsrichterin oder Ermittlungsrichter,

Bei Vernehmungen ist Rauchen also erlaubt? Sorry, aber ich muß da immer an “Guter Cop, böser Cop”-Szenen denken.. Das hat aber sicherlich auch einen ernsten Hintergrund – eventuell hilft es ja, dass der Vernommene dadurch lockerer und mitteilsamer ist.

http://www.wahlen.bayern.de/volksentscheide/2010.htm

Volksentscheid zum Nichtraucherschutz

Samstag, den 26. Juni 2010

Nächsten Sonntag werde ich beim Volksentscheid zum Nichtraucherschutz abstimmen. Allerdings bin ich mir noch nicht ganz sicher, wo ich mein Häckchen machen soll.

Ich bin Nichtraucher. Und werde es auch bleiben. Und ich habe auch schon meine Erfahrung mit rauchenden Zeitgenossen gemacht. Ich fahre zwar nicht mehr Bahn, aber ich kann mich noch erschreckend gut daran erinnern, wie es im Winter war, in einen Zug einzusteigen – und man bei der Platzsuche durch ein zugenebeltes Raucherabteil durch mußte. Schauderhaft. Und dann diese Raucher, welche im Zug an der Tür stehen, kurz vor der Abfahrt noch einmal kräftig an der Zigarette ziehen, diese dann einfach auf den Bahnsteig schnipsen, warten bis die Türen zugehen und dann “genüßlich” ausatmen. Ekelhaft. Boshaft? Keine Ahnung, vielleicht denken sich diese Raucher gar nichts dabei… Ich fahre nicht mehr Bahn, aber ab und zu mit dem Aufzug. Kleine, enge Räume in denen sich der Gestank von Zigaretten sehr gut erhält. Zum Glück, passiert das bei uns hier nicht so oft. Aber es passiert.

Wie ihr seht, bin ich da schon sehr stark geprägt. Es hat sich aber in den letzten Jahren deutlich verbessert. Viele Raucher sind rücksichtsvoller geworden und man kann jetzt auch oftmals in Restaurants gemütlich essen. Und Raucher fallen jetzt nicht mehr durch ihre Anwesenheit (negativ) auf – sondern eher durch ihre Abwesenheit, weil sie gerade draußen beim Rauchen sind. Das ist auf jeden Fall besser. Einzig störend ist eigentlich nur, dass sie genau vor der Tür stehen – zwei Meter daneben wäre IMHO rücksichtsvoller gegenüber Nichtrauchern.

Es hat sich deutlich verbessert. Ein nochmal verschärfterer Nichtraucherschutz erscheint für mich daher mehr reine Boshaftigkeit zu sein. Nochmal den Rauchern eins Reinwürgen. Yeah! Sowas finde ich doof. Ich bin für eine friedliche Koexistenz. Raucher nehmen jetzt deutlich mehr Rücksicht auf Nichtraucher. Also können wir Nichtraucher auch wieder etwas mehr Rücksicht auf Raucher nehmen!

Wie ihr merkt, tendiere ich wohl eher Richtung Nein. Aber das ist erstmal nur ein Bauchgefühl. Ich werde mich auf den folgenden Seiten nochmal etwas genauer informieren.

Nach einer ersten Sichtung der Websites (Ja zum Nichtraucherschutz und Bayern sagt NEIN!) würde ich aber dann doch wieder Richtung Ja tendieren. Die Website vom Nichtraucherschutz ist einfach angenehmer und freundlicher.

Wie ist eure Meinung zum Volksentscheid?

[Update 19:14] Ich habe noch weitere Links hinzugefügt

[Update 19:28] Mit der Fairness für Raucher-Seite habe ich jetzt auch eine NEIN-Website gefunden, die auch angenehm und freundlich wirkt.

[Update 19:42] Ich habe dank des Hinweises von Xila eine wichtige Information beim Bundesverein Gastronomie und Genuss e.V. gefunden:

[..] Fairness für Raucher ist stark daran gelegen, dass eine klare Trennung zwischen dem von der Zigarettenlobby unterstützten Aktionsbündnis Freiheit und Toleranz und der Interessengemeinschaft Fairness für Raucher gezogen wird. [..]

Das “Aktionsbündnis Freiheit und Toleranz” (und deren Website “Bayern sagt NEIN!”) ist sehr gut dazu geeignet, Besucher zu überzeugen, eher JA zu stimmen… Aber mit “Fairness für Raucher” habe ich jetzt auch eine Seite gefunden, bei der ich mich jetzt doch noch mit den Argumenten der Raucher beschäftigen kann.

Informationsausgabe – Straßenverkehrsamt Juni 2010

Donnerstag, den 24. Juni 2010

Diese wichtige Information kam heute per Mail:

In Deutschland hat sich die Qualität der Pkw- und Lkw-Fahrer deutlich verschlechtert. Aus diesem Grund hat das Straßenverkehrsamt ein neues System eingeführt um die schlechten Fahrer zu identifizieren.

Mit sofortiger Wirkung werden allen Fahrern, die sich im Straßenverkehr schlecht benehmen -unter anderem durch plötzliches Anhalten, zu dichtem Auffahren, Überholen an gefährlichen Stellen, Abbiegen ohne zu blinken, Drehen auf Hauptstraßen und rechts überholen-  Fahnen ausgehändigt. Sie sind rot, mit einem schwarzen Streifen oben und einem gelben Streifen unten. Dadurch sind sie für andere Verkehrsteilnehmer als unfähige Autofahrer zu identifizieren.

Diese Fahnen werden an der Autotür befestigt und müssen für alle anderen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sein.

Die Fahrer, die eine besonders schwache Leistung gezeigt haben, müssen je eine Fahne auf beiden Seiten ihres Autos befestigen, um auf ihre fehlende Fahrkunst und ihren Mangel an Intelligenz aufmerksam zu machen.

Bitte an andere Verkehrsteilnehmer weiterleiten, so dass alle die Bedeutung dieser Fahnen verstehen.

Herr König, ihr Schlüssel

Donnerstag, den 24. Juni 2010

Es wurde am Samstag Sonntag schon etwas später. Leicht müde stieg ich in den Aufzug, um in den dreizehnten Stock zu fahren. Ganz oben. Von dort hat man eine wunderbare Aussicht über ganz München. Oben angekommen zog ich wie gewohnt meinen Schlüsselbund aus der Hosentasche. Und da passierte es. Dong. Der Schlüssel ist noch im Aufzug auf den Boden gefallen. Er lächelte mich noch für eine halbe Sekunde an, bevor er dann zwischen Aufzug und Aufzugtür verschwand. Ding. Das war wohl im achten Stock. Ding. Vielleicht der dritte Stock. Und schließlich ein leises Dang. Der Schlüsselbund hatte sein Ziel erreicht. Im Keller. Eigentlich sogar noch etwas unterhalb – der Aufzugsschacht geht noch etwa einen Meter tiefer. Ich stand noch immer verwirrt da und schaute auf den Abstand zwischen Aufzug und Tür. Warum muß dieser Abstand so groß sein? Was hatte ich da alles drangehängt. Hat Tom Burroughs USB-Stick den Sturz überlebt?

Am nächsten Tag bin ich in den Keller gefahren um zu sehen, wie es dem Schlüssel geht. Mit meiner Taschenlampe bewaffnet machte ich mich auf in den Keller und versuchte durch den schmalen Abstand etwas zu erkennen. Und tatsächlich. Da lag er. Er schaute mir in die Augen und grinste mich an. Heb mich auf, wenn Du kannst. Nein, konnte ich leider nicht. Und das wußte mein Schlüsselbund ganz genau.

14 Stockwerke in die Tiefe gestürzt

Nachdem ich mit der Hausverwaltung telefoniert hatte, haben die sich dem Problem angenommen. Heute früh klingelte es an der Tür und unser Hausmeister stand da. In seiner Hand mein Schlüsselbund. Er sagte nur “Herr König, ihr Schlüssel” und übergab mir den kleinen Ausreißer. Ich bedankte mich herzlich. Er machte sich sofort wieder auf den Weg.

Ich werde wohl jetzt damit leben müssen, dass ich die nächsten Jahre Schlüsselanhänger in Form von Tennisbällen oder ähnlichem bekommen werde. Aber so ist das Leben…

P.S. Tom Burroughs USB-Stick hat den Sturz aus dem 13. Stock überlebt.

DVDs zu unserer Hochzeit

Montag, den 21. Juni 2010

Die DVDs zu unserer Hochzeit sind fertig. Fotos dazu habe ich auf unserer (inzwischen frei zugänglichen) Hochzeits-Website veröffentlicht.

WordPress 3.0

Freitag, den 18. Juni 2010

Seit gestern ist WordPress 3.0  verfügbar.  Ich habe es bereits einige Blogs aktualisiert und bisher keine Probleme festgestellt. Nach einer noch genaueren Überprüfung werde ich dann alle Installationen auf die neuste Version updaten.

Die neue Funktionalität habe ich noch nicht getestet – kommt aber noch ;-) Einige der neuen Features kann ich bei bestimmten Kundenprojekten gut einsetzen und damit eine etwas unsaubere Lösung ersetzen. Mal schauen.

Politische Fehlentscheidungen diese Woche

Freitag, den 11. Juni 2010

Gleich drei äußerst fragwürdige Fehlentscheidungen wurden von regierenden Politikern getroffen. Es ist erschreckend, wie wenig Sinn für Gerechtigkeit und Anstatt unsere Politiker kennen. Fangen wir aber mal mit dem Nachbarland Österreich an.

Österreich und DNS-Sperren

Das österreichische Parlament will Seiten mit KiPo sperren, wenn sie diese nicht Löschen können. Warum man solche Seiten nicht Löschen kann, ist mir ein Rätsel. Vielleicht haben die Österreicher Angst vor Außenpolitik. Vielleicht wollen Österreicher auch einfach nicht mit amerikanischen, australischen, holländischen und deutschen Behörden über die Löschung solcher Seiten sprechen.

Also was macht man stattdessen? Man schreibt die Seiten auf eine Liste und überträgt die auf einen Server, dessen Aufgabe es ist, Information weiterzugeben, die bei im abgelegt werden. Ein DNS-Server macht nämlich nichts anders als Auskunft zu erteilen, wo welche Domain liegt. Folglich läßt sich auch die Liste mit den gesperrten Seiten auslesen. DNS-Sperren – wobei hier “Sperren” das falsche Wort ist – lassen sich sowieso leicht umgehen. Es handelt sich ja eigentlich nur um eine Falschauskunft. Um manipulierte Informationen. Während österreichische Pädophile früher mühsam die verhältnismäßig sehr wenigen Seiten (verglichen mit den anderen Verbreitungswegen wie Post, MMS, Bluetooth, Pressekonferenzen von deutschen CDU-Politikerinnen, USB-Sticks etc) zusammensuchen müssen, können sie jetzt fröhlich auf die vom Staat erstellte Liste zugreifen. Zusätzlich gibt es quasi noch eine Garantie, dass die Seiten vom Staat nicht gelöscht werden könnten. Das Stopp-Schild wird somit leider auch noch zu einen Gütesiegel… Aber ich würde gerne die Gesichter der Pädophilen sehen, wenn sie die Seiten der Liste aufrufen und keinerlei Material finden, dass sie sich erhofft hatten. Nur blöde Kritik am Staat oder Seiten auf denen Musik zu gerechteren Preise gekauft werden können…

Und welches Land wird wieder einmal als eines der “bösen” Länder genannt. Natürlich Indien. Gut, Indien hat den von Microsoft erstellten Gesetzesvorschlag (siehe Absatz: Microsoft hat ein Herz für Inder) nicht zugestimmt und gilt deswegen als Böse. Indien blockiert aber selber seit 2006 Server mit unerwünschten Inhalten – so wie es jetzt auch in Österreich sein soll.

Als weiteres Land wird diesmal sogar Russland genannt. Und da kommen wir dem Milliardengeschäft doch schon deutlich näher. Ich denke, dass Russland auch einer der Gründe war, warum diese Sperrgesetze überhaupt ins Rollen gekommen sind. Das Schlüsselwort heißt AllofMp3. Eine ehemalige russische Website, bei der es Musik zu deutlich gerechteren Preisen zu kaufen gab. Das war der Musikindustrie natürlich ein Dorn im Auge. Mit Hilfe einer Sperrinfrastruktur hätte man den Aufstieg dieser Website verhindern können – und viele Online-MP3-Stores hätten wohl noch immer überteuerte Preise – falls man überhaupt MP3s hätte kaufen können.

Seiten lassen sich daher nur nicht löschen, wenn man entweder kein Interesse hat (ist aufwendiger, kostet mehr) oder es keinerlei rechtliche Grundlage dazu gibt.

Löschen bedeutet Handeln. Sperren heißt Wegschauen. Wegschauen hatte ja schon immer geholfen.

Die Haushaltsgebühr

Aber kommen wir mal zurück nach Deutschland. Wir konnten unseren Politiker zum Glück klar machen, dass mit DNS-Sperren KiPo nur gefördert und nicht bekämpft wird. Aber sie lassen nicht locker und haben uns Bürgern wieder mal was reinwürgen können. Es gab eine “Reform” der Rundfunkgebühren. Reform kann man es nicht wirklich nennen. Jedoch ist es stellenweise doch sogar etwas besser geworden. Statt der Jagd nach irgendwelchen Rundfunkempfangsgeräten gibt es jetzt eine einheitliche Haushaltsabgabe. Theoretisch könnte man damit die GEZ komplett schließen und somit unnötige Ausgaben reduzieren. Aber die Haushaltsabgabe soll weiterhin so hoch bleiben, wie die jetzige Gebühr. Für uns heißt das nun, dass wir deutlich mehr zahlen müssen als bisher. Insgesamt bekommt die ARD und ZDF damit noch deutlich mehr Geld. Aber was machen die mit dem ganzen Geld? In die Qualität der Sendungen scheint es ja nicht zu fließen.

Wäre es nicht schön, wenn wir öffentlich-rechtliche Fernsehsender hätten, die von der Regierung (und somit auch von der CDU) unabhängig wäre. Fernsehsender, die ein qualitativ hochwertiges für alle Bürger ein interessantes Programm anbieten würden. Eigentlich wäre es mal sinnvoll, die Leute, welche den “Finanzbedarf” der öffentlich/rechtlichen ermitteln mit der Frau Dr. Schröder auszutauschen. Dann wäre der Finanzbedarf bei ARD und ZDF auch etwas realistischer. Und auch auf den Hartz-IV-Empfängern würde nicht mehr so rumgehackt werden. Ja, es gibt sicherlich auch das ein oder andere schwarz Schaf bei den Hartz-IV-Empfängern, aber die meisten sind ohne eigene Schuld (bzw. durch die Schuld schlechter politischer Entscheidungen und wirtschaftlicher Ausbeutung) in diese Lage geraten.

Jugendmedienschutzstaatsvertrag

Und noch ein Staatsvertrag, den die Politiker uns Bürgern reingewürgt haben. Ganz kurz die Kernaussage des Vertrags: Eltern sind unmündig. Der Staat mischt sich deswegen in die Erziehung der Kinder ein. Und die Betreiber von Webseiten müssen ihre Inhalte entsprechend kennzeichnen. Nachdem Kinder eigentlich ja keine Verträge mit Providern eingehen dürfen, liegt es ja eigentlich in der Verantwortung der Erziehungsberechtigten, was die Kinder im Internet aufrufen. Zudem sind die Nachrichten im Fernsehen (auch ARD und ZDF) für Kinder sicherlich viel verstörender als so manche Internetseite die mit FSK18 gekennzeichnet werden sollte.

Ich bin der Meinung, das man Kindern lieber Medienkompetenz vermitteln soll. Kinder müssen lernen, Inhalte im Internet bewerten zu können. Irgendwelche “Verbote Seiten” mit Pseudosperren sind da kontraproduktiv. Die Seiten wirken dabei nur noch viel interessanter und werden daher eher heimlich aufgerufen. Auch irgendwelche Sperrlösungen werden von Kindern sowieso sehr schnell umgangen – vermutlich müssen die Kinder sowieso den Rechner administrieren. Vielleicht können ja mal die Kinder unseren Politikern Medienkompetenz vermitteln. Dazu bräuchte man aber Politiker, die auch zuhören können.

Mein 30. Geburtstag

Sonntag, den 6. Juni 2010

Oh mein Spock. Ich bin 30. Wie konnte sowas nur passieren? Egal. Ist nun mal passiert und um meinen neuen Lebensabschnitt als Dreißigjähriger zu feiern, hat meine Sandra einige meiner Freunde eingeladen.

Gegen 16:00 ist dann der erste Gast gekommen und wir sind mit der U-Bahn Richtung Innenstadt aufgebrochen. Ich kannte zu diesem Zeitpunkt das Programm nicht, hatte aber schon die Vermutung, wohin die Reise gehen würde. Ins Kino. Dachte aber, wir würden Iron Man 2 anschauen – aber die Gruppe hatte sich im Vorfeld für einen anderen Film entschieden. Und das war auch gut so. Wir haben den Film Prince of Persia: Der Sand der Zeit angeschaut. Es handelt sich dabei um einen soliden Action-Film – auch wenn man am Schnitt gesehen hat, dass es auf einem Computerspiel basiert.

Weiter ging es dann mit der U5 wieder Richtung Neuperlach Zentrum, jedoch sind wir bereits Michaelibad ausgestiegen. Lecker. Auf zur Taverne Nefeli. Ich liebe griechisches Essen – zumindest das Pilz- und Meereszeugfreie. Die Griechen wissen einfach, wie man mit richtigen Fleisch umgeht. Wäre natürlich wünschenswert, wenn sie auch mit Geld etwas besser umgehen könnten ;-). Egal. Es hat sehr lecker geschmeckt.

Anschließend ging es zurück in unsere Wohnung, wo ich mich dann auf meine Geschenke stürzen durfte. Ich habe das [Link auf den Trekdinner Amazon Store] Lego Star Wars Buch bekommen. Ein sehr schönes Buch, welches ich mir jedoch schon vor ein paar Monaten selber gekauft hatte. Damals dachte ich mir zwar, dass das ein super Geburtstagsgeschenk wäre, wollte aber nicht sooooo lange warten. Das Buch freut mich trotzdem sehr. Auf diesem Geschenk waren auch drei Lego Sammelfiguren aufgeklebt. Und anders als in meinem Video tat ich mir richtig schwer, den Strichcode zu lesen… so unter Beobachtung. Insgesamt habe ich jetzt also 53 von den Minifiguren ;-). Eine weitere Sammelfigur in einer strichcodefreien Verpackung wurde mir dann noch überreicht und ich hatte versucht, die Figuren durch Tasten zu erkennen – und habe gnadenlos versagt. War aber auch keine dieser Sammelfiguren, sondern ein seltener silbener Lego Star Wars Stormtrooper, den es einige Zeit als Magnet gab. Und dann ist da ja noch das große Geschenk.

Alle Gäste (und auch einige, die leider nicht kommen konnten) haben sich an diesem Geschenk beteiligt. Sie haben mir damit einen Kindheitstraum erfüllt. Es sind zwei [Link auf den Trekdinner Amazon Store] Lego Mindstorms NXT 2.0 Sets. Lego? Zum 30. Geburtstag? Aber natürlich doch. Und vorallem ist Lego Mindstorms nicht einfach nur Lego. Es enthält zwar viele Lego Technik-Elemente aber vorallem einen programmierbaren Legostein, sowie je drei Mot0ren und vier Sensoren. Dies ist mein Einstieg in die Robotik. Mit zwei Mindstorm-Sets kann ich dann auch den JohnNXT von Daniele Benedettelli bauen (siehe auch das Buch [Link auf den Trekdinner Amazon Store] Creating Cool Mindstorms NXT Robots, welches mir mein Vater zum Geburtstag geschenkt hat *freu*). Nun kann ich anfangen Roboter zu bauen, diese zu programmieren und endlich die Weltherrschaft mit Hilfe meiner Roboter-Armee zu übernehmen (zumindest, falls ich an el_Igore vorbeikomme).

Okay, aber nochmal zurück zu meinen Kindheitstraum. Ursache – wie sollte es anders sein – ist Star Trek. Um genauer zu sein, der Androide Lt. Commander NFN NMI Data gespielt von Brent Spiner. Ich habe die Serie Raumschiff Enterprise – das nächste Jahrhundert vor etwa 20 Jahren auf ORF gesehen und hatte mir zum Ziel gesetzt, ebenfalls einen Androiden zu bauen. Damals bin ich mit Lego Technik jedoch nicht sehr weit gekommen und habe mich daher erstmal mehr der Programmierung gewidmet. Anfangs habe ich Turbo Pascal und auch ein wenig QBasic programmiert, bin dann zu Visual Basic gewechselt und hatte mir auch mal einen Roboter-Arm ausgeliehen, den ich über den Parallelport ansteuern konnte. Vor etwas mehr als zehn Jahren habe ich dann “nur noch” Webapplikationen mit Hilfe von ColdFusion und später dann PHP entwickelt. Aber nun habe ich die Technik (Lego Mindstorms) und die Programmiersprache (NXC – Not eXactly C) um meinen Androiden zu bauen ;-) Vielen Dank an alle, die sich an diesem Geschenk beteiligt haben.

Nach diesem kurzen Ausflug in meine Vergangenheit/Kindheit aber jetzt mal wieder zurück zur Party. Sandra hatte ja bereits Tage vorher die Cocktailkarte geplant und wir haben den Tisch ja mit lauter leckeren (und teilweise alkholhaltigen Sachen) vollgestellt. So gab es dann doch eine sehr große Auswahl an leckeren Cocktails.

Zum Abschluss haben wir noch ein wenig Wii gezockt. Nachdem ja alle Gäste abgefüllt waren, konnte ich bei Mario Kart Wii ein meist sehr gute Platzierung erreichen *g*. Schließlich haben wir noch eine Runde Bowling gespielt. Es war jedoch schon weit nach Mitternacht und so ging die Feier langsam zu Ende.

Es war eine sehr schöne Feier ;-) Vielen herzlichen Dank.


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