Politiker-Stopp

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Nur ein Klick entfernt

Dienstag, den 13. April 2010 um 21:15

Vor ein paar Tagen habe ich ja bereits über Internetsperren gebloggt. Damals hatte ich auch den Artikel von Patricia Wiedemayer kurz erwähnt gehabt. Vorallem der erste Satz hatte mich doch stark irritiert.

Nach bereits zwei Klicks kann man im Internet Kinderpornos anschauen.

Wenn ich versuchen würde, nach solchen Inhalten zu suchen, wüßte ich ja noch nicht einmal, wo ich anfangen sollte. Welche Keywords verwendet man bei Google? Wo muß man da suchen? Ich denke, dass ich mich im Internet eigentlich sehr gut auskenne und oftmals sehr schnell etwas finde – aber bei diesem Thema würde ich mir da schon schwer tun. Ich habe keine Ahnung, wieviel Tausende von Klicks ich benötigen würde, um nur in die Nähe eines solchen Angebots zu kommen.

Anders ist das natürlich, wenn die Sperr-Infrastruktur aufgebaut ist. Die Sperren sind leicht zu umgehen (Grundschulwissen) und ich brauch einfach nur den DNS-Server nach den Seiten fragen, die auf das Stopp-Schild zeigen. Schon habe ich eine Liste mit Links auf denen (angeblich) solche Inhalte gefunden wurden. Also mit Sperren sind diese Seite nur noch einen Klick entfernt.

Fazit: Wer Sperren fordert, leistet Beihilfe zur Verbreitung von Kinderpornografie im Internet!

Okay, es kann natürlich sein, dass einige dieser Inhalte bereits nicht mehr dort existieren. Schließlich wird der Betreiber dieser Seite durch die Sperren vorgewarnt und kann die Inhalte ungestört auf einen anderen Server umziehen und die Spuren verwischen. Und das noch lange bevor die zuständigen Behörden aktiv werden können.

Deswegen: Wenn Seiten mit solchen Inhalten gefunden werden, dann müssen die Inhalte vollständig gelöscht und der verantwortliche Anbieter weggesperrt werden. Wenn der Anbieter hinter Gittern sitzt, kann er auch keine Kopien auf anderen Servern veröffentlichen – im Idealfall gibt es dann auch keine Kopien mehr. Das Problem an der Sache ist jedoch, dass es zu wenig qualifiziertes Personal gibt, die gegen die Anbieter ermitteln können. Hier sollten die Politiker ansetzen und die Anzahl an qualifizierten Mitarbeitern deutlich erhöhen. Aber daran sind die Lobbyisten (welche von einer Sperrinfrastruktur profitieren würden) nicht interessiert.

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