Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Tagesarchiv für den 26. November 2009

Spuren im Internet

Donnerstag, den 26. November 2009

Wer meine Seite besucht, ruft zudem auch Inhalte von anderen Servern aus. Im Moment sind es folgende Server:

  • google-analytics.com
  • gfx.politiker-stopp.de
  • code.etracker.com
  • youtube.com
  • etracker.de
  • wiki.vorratsdatenspeicherung.de
  • tracking.florianheidinger.de
  • stats.wordpress.com
  • static.woopra.com

Jeder Betreiber eines dieser Server kann nun Daten über meine Besucher sammeln. Wenn noch andere Websites diese Inhalte eingebunden haben, kann der Betreiber auch Daten über deren Besuchern sammeln. Wenn Besucher auf mehreren dieser Websites unterwegs ist, kann der Server-Betreiber über all diese Seiten den Besucher verfolgen und das Verhalten des Besuchers auswerten.

Einige dieser Server sind genau dazu auch gedacht. So beispielsweise Google Analytics, etracker, stats.wordpress.com, static.woopra.com und tracking.florianheidinger.de (Piwik).

Bei anderen Servern ist es eher unwahrscheinlich, dass Besucherverhalten analysiert wird – aber es ist technisch möglich. Beispielsweise gfx.politiker-stopp.de und wiki.vorratsdatenspeicherung.de.

Dann bleibt hier noch YouTube übrig. Wer Videos bei YouTube reinstellt hat sicherlich schon einmal die Statistiken zu seinen Videos gesehen. Dort werden auch die Seiten aufgelistet, in denen ein Video eingebunden ist. Also kann man davon ausgehen, dass Besucherdaten von YouTube gespeichert werden. Ob die Daten miteinander verknüpft werden, kann ich nicht sagen.

Bei Websites, die zusätzlich Werbung eingebunden haben, kann man aber wohl davon ausgehen, dass der Werbe-Server Benutzerprofile erstellt und möglichst nur sinnvolle Werbung dem Besucher anbietet.

Tatsache ist aber, dass man eigentlich auf fast jeder Website Spuren auf irgendwelche Servern hinterläßt. Eventuell auch Server, welche das BKA gerne auf eine Sperrliste stellen wollen würde. Die Frage ist natürlich, ab wann sowas Datenschutzrechtlich kritisch wird. Wo fangen personenbezogene Daten an? Einige Stimmen meinen, dass dies bereits bei der IP-Adresse der Fall sei. Für andere sind erst Informationen wie der Name personenbezogen. Richtig ist, dass man unter Umständen bereits an Teilen der IP-Adresse oder verwendete Browser die Person eindeutig identifizieren kann. Für Web Analysten ist das aber irrelevant. Dort geht es darum, Zielgruppen zu identifizieren und deren Verhalten allgemein zu verstehen, um die Website entsprechend optimieren zu können.

Die Ganze Diskussion über das “böse Google Analytics” ist mir leider etwas zu einseitig. Google Analytics ist nur eines von vielen Analyse-Tools. Viele davon gibt es wesentlich länger und geben teilweise auch wirklich personenbezogene Daten aus. Aber auch Analyse-Tools, die man nicht so leicht entdecken und blockieren kann. Die ganzen Server der Analyse-Betreiber sind bekannt und lassen sich relativ einfach blockieren – und das sogar unter Windows mit normalen Bordmitteln.

Übrigens, in meinem Google Analytics-Account habe ich die “Google Analytics Data Sharing Settings” auf “Do not share my Google Analytics data” gesetzt. Wer mehr zu diesem Themen wissen will, kann in der Google Analytics Hilfe nachlesen. Von meinen Seiten werden keine personenbezogen Daten an Google übermittelt.

Grundsätzlich gilt, dass jeder, der sich im Internet bewegt, dort auch Spuren hinterläßt. Wer das nicht will, muß sich die Seiten ausdrucken lassen, wird das Internet dann aber nie verstehen können.

Mal ein paar Zahlen:

Wo ich gerade dabei bin, meine verschiedene Analyse-Tools zu erwähnen, hier mal die Besuche im Oktober:

  • 4.839 laut Google Analytics
  • 6.509 laut etracker
  • 6.474 laut Piwik
  • 27.028 laut Logfiles

Bei den Logfiles werden alle Zugriffe auf Dateien meiner Website dazu gezählt. Dabei kann es sich auch um Bilder handeln, die einfach in fremde Seiten eingebunden werden. Wie beispielsweise mein Bild mit dem Fußabdruck im Schnee. Diese Besuche werden in den Tracking-Tools richtigerweise natürlich nicht als Besuche meiner Website erkannt.

Interessant ist hier aber vorallem, dass Google Analytics etwa 1700 Besuche weniger gezählt hat, als die beiden anderen Tools. Ich denke, dass viele einfach Google Analytics für “gefährlich” halten und entsprechend blockieren. Die anderen Analysetools arbeiten nach dem gleichen Prinzip und sammeln auch die gleichen Daten, welche in ähnlicher Form auch weiterverarbeitet wird. Also geht es bei der Diskussion um “Google Analytics” gar nicht primär um Datenschutz, sondern mal will nur über Google lästern.


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