Monatsarchiv für Januar 2009

Grüße von Vivien

Fast ein Jahr ist es nun her, dass ich eine Sanduhr per Post bekommen habe. Das war mein Einstieg in die Welt der Alternate Reality Games. Während des Spiels durfte ich Vivien kennen lernen. Und heute habe ich eine Mail von ihr bekommen.

Betreff: Sonnige Grüße

Lieber Florian,

ich habe viel über die Dinge und Geschehnisse des letzten Jahres nachgedacht und dabei auch viel an dich und die anderen, wie ihr mich bei den schwierigen Rätseln und Aufgaben unterstützt habt. Wahrscheinlich ist mir deshalb die Idee zur SunnySideLande.com gekommen. Lass dich überraschen!

Sonnige Grüße,
Vivien

Auf der angegeben Website kann man sich registrieren und anfangen einige einfache Rätsel zu lösen. Es ist hilfreich, wenn man das ARG Final Mill kennt ;-). Das vierte Rätsel: “Programmier-Welten” wird am 31.01.2009 um 18:30 veröffentlicht.

Hintergrundinfos:

Die VM People hatten das ARG Final Mill für Microsoft Visual Studio 2008 produziert und sollte vorallem Programmierer ansprechen.

Mein Arbeitsplatz

Anbei mal paar Fotos von meinem Arbeitsplatz.

Installation von IE7 fehlgeschlagen…

Ich werde langsam wahnsinnig. Ich habe auf meinem T1010 Windows XP Tablet Edition installiert und versuche den IE7 zu installieren. Erfolglos.

Ich habe diesmal nicht bewußt installiert, um das zu blockieren. Es handelt sich um eine “Standardinstallation” (Downgrade über Fujitsu Siemens-DVDs). Zusätzlich habe ich noch ZoneAlarm als Desktopfirewall und Avira als Virenscanner installiert. Firefox ist natürlich mein Standardbrowser. Alle anderen Updates sind ebenfalls installiert.

Installation von IE7 habe ich über das integrierte Windows-Update, über die Windows-Update-Website und als heruntergeladene Datei probiert. Warum klappt das nicht? Die Installation von IE8 Beta 2 funktioniert genauso wenig.

Vielleicht liegt es ja an der Desktop-Firewall, dass die Installation fehlschlägt? Die für den Benutzer sichtbare Fehlermeldung ist nicht wirklich hilfreich. Kein Wunder, dass in den Statistiken noch immer soviel Internet Explorer 6 rumgeistern. Einige davon wollten nicht auf IE7 updaten und einige können nicht. Das schlimmste ist aber, dass Microsoft das Blocking-Tool für IE8 bereits veröffentlicht hat. Dann werde wir armen Webdesigner mit drei Internet Explorer-Versionen kämpfen müssen – und jedes (für ein wirklich sauberes Testen) benötigt ein eigenes Windows…

Vergleich Windows Vista und Windows 7

Mir wurde mit dem Lifebook T1010 nun auch ein Windows Vista untergeschoben. Mich hatte Vista bisher nicht überzeugen können, aber da Microsoft relativ zeitgleich Windows 7 Beta 1 veröffentlicht hatte, habe ich die Chance genutzt, die beiden Betriebssysteme zu vergleichen. Inzwischen habe ich auf dem T1010 Windows XP Pro als Tablet Edition installiert (über Downgrade, war beim Notebook dabei).

Windows Vista war für mich bisher eigentlich nur ein XP mit überarbeiteter Benutzeroberfläche, sehr vielen Effekten, nervigen Meldungen und paar neuen Features. Es gab für mich aber kein Grund, um auf Vista umzusteigen. Diese ganzen Neuerungen waren mir bereits aus verschiedenen Linux-Derivaten bekannt.

Die Installation von Windows 7 empfand ich als relativ angenehm und kann sogar mit Ubuntu Linux konkurrieren. Viele Sachen haben sofort funktioniert (vorallem der Touchscreen). Als wichtigste Neuerung gegenüber Vista würde ich die Zusammenführung der Schnellstartleiste mit der Taskleiste sehen – wie es scheinbar auch bei Mac OS X ist. Und Paint hat die neue Office-Menüstruktur – was mich etwas irritiert. Ansonst ist es eigentlich mit Vista identisch.

Als ich dann Vista das erste Mal installierte (war auf dem Notebook vorinstalliert), mußte ich feststellen, dass diese (abgesehen vom Windows-Logo) identisch mit Windows 7 ist… Hmmm.

Erinnert ihr Euch noch an das “The Mojave Experiment“? Microsoft hat verschiedenen Leuten (die bisher Vista nicht genutzt hatten) das nächste Microsoft-Betriebssystem “Mojave” präsentiert. Die Leute waren scheinbar von dem neuen System begeistert. Aber es war nur Windows Vista mit neuen Namen. Microsoft wollte damit zeigen, dass das Betriebssystem besser ist, als der Ruf. Für mich schaut es ein wenig so aus, als wäre Windows 7 die gleiche Masche. Viele Firmen haben gesagt, sie würden Windows Vista überspringen und warten auf den Nachfolger…

Also, dass ihr mich jetzt nicht falsch versteht. Windows 7 ist besser als Windows Vista und Windows Vista ist besser als Windows XP. Irgendwann wird der Support von Windows XP auslaufen und die Updates werden eingestellt. Alleine wegen der Sicherheit würde ich dann schon ein noch mit Sicherheitsupdates versorgtes Betriebssystem bevorzugen. Die neuen “Features” von Vista und Windows 7 haben mit persönlich aber noch nicht überzeugen können. Wobei mir bei Windows 7 etwas negativ aufgefallen ist: Wenn man das Design auf Windows klassisch umstellt (also graue Taskbar), dann schaut das sch… äh nichtmehr so schön aus. Und ich mag die graue Taskbar.

Wenn Vista bei eurem neuen Rechner dabei ist, nutzt es ruhig. Es ist nicht böse. Es tut Euch nichts. Die nervigen Meldungen dienen eurer Sicherheit. Sie erscheinen nur, wenn etwas am System geändert werden will – und da ist es gut, wenn Windows nochmal nachfrägt. Ich würde vermutlich auf dem T1010 auch Vista nutzen, wenn ich nicht die Möglichkeit auf ein Downgrade gehabt hätte. Vom Gefühl her ist Vista auf der gleichen Hardware langsamer als XP und ich habe lieber ein homogenes Netzwerk (Alle Windows-Rechner mit XP). Das hat für mich den Vorteil, dass die Einstellungsmöglichkeiten/Systemsteuerung auf allen Rechnern (weitesgehend) identisch sind.

Web 2.0 und eine Notlandung im Wasser

In New York  mußte ein Flugzeug kurz nach dem Start wegen Vogelschlag im Hudson River notlanden. Bevor die herkömmlichen Medien darüber berichten konnten, wurde das Ereignis von Janis Krums bereits getwittert. Kurze Zeit später gab es dann auch schon einen Wikipedia-Eintrag, der relativ schnell stark angewachsen und inzwischen sehr umfangreich ist. Um das ganze mal etwas zu verdeutlichen, habe ich mal die ersten zwei Stunden als kleinen Film zusammengefaßt:

Ich habe es auch auf YouTube hochgeladen. Vielleicht komme ich morgen noch dazu, das Video in einer besseren Qualität hochzuladen.

Inzwischen ist der Eintrag in 16 Sprachen (!!) verfügbar.

Es gab zum Glück nur leichte Verletzungen und Unterkühlungen (Hudson River hat 5°C). Mehr Informationen findet ihr auch bei Heise online.

Tastaturen

Auch wenn ich nun einen Tablet PC (bzw. ein Convertible) habe und Texte mit Stift oder Finger eingeben könnte (oder auch per Spracheingabe, was unerwartet gut in meinem Test funktioniert hatte), so gibt es doch nichts effektiveres als eine Tastatur.

Nur welche Tastatur soll ich nehmen? Gut, ich habe eine “Das Keyboard II”, dessen Nachfolger “Das Keyboard III” nun auch einen integrierten USB-Hub hat. Aber auch Cherry versucht wieder mit ansprechenden Tastaturen zu überzeugen. So hat mich Thomas auf einen Blog-Eintrag mit einer klingonsichen Tastatur aufmerksam gemacht. So eine klingonische Tastatur wäre natürlich auch interessant. Aber meine jetzige Tastatur funktioniert noch einwandfrei ;-)

Windows 7 auf meinem T1010

Seit ein paar Tagen ist mein neues Noteboook da. Ein Fujitsu Siemens LIFEBOOK T1010 – eines der günstigsten Convertible PCs (Notebook + Tablet PC). Vorinstalliert war Windows Vista Business, aber es war auch eine Downgrade-DVD für Windows XP Pro Tablet Edition dabei. Ich habe beides auf dem T1010 getestet und eigentlich kaum einen Unterschied festgestellt – außer das XP Pro schneller ist *g*. Ubuntu 8.10 hatte ich bereits auch getestet, aber den Touchscreen habe ich nicht zum Laufen gebracht :-(. Ich habe mir nun die Beta 1 von Windows 7 heruntergeladen und installiere sie gerade.

Nach meinem Test werde ich wieder XP Pro und Ubuntu installieren. XP Pro als Produktivsystem.

Fotos vom Notebook und der Windows 7 Installation folgen.

  • Fotos vom Auspacken (online)
  • Fotos vom Notebook / Tablet PC (online)
  • Fotos von Windows 7 (online)

Soweit ich bisher sehen konnte, ist Windows 7 und Windows Vista sehr ähnlich. Der größte Unterschied – den ich bisher sehen konnte – ist die neue Taskleiste. Hier wurde die Schnellstartleiste mit der Fensterliste verschmolzen. In der Standardeinstellungen werden ähnliche Fenster gruppiert und ohne Text angezeigt. Die Symbole der offenen Programme sind eingerahmt. Wenn mehrere Fenster (z.B. Firefox) offen sind, werden diese “gestapelt” – was man an den Linien hinter dem Icon erkennen kann. Wenn man mit der Maus drauf geht oder normal auf das Icon klickt, erscheint eine Vorschau der jeweiligen Fenster.

Die Symbole lassen sich per Drag und Drop anders anordnen.

Die Installation hat etwa 20 Minuten gedauert. Die ganze Installation als Video:

ARG-Mantel für guten Zweck bei ebay

Meine Sandra hat gerade eben Marilyns Mantel bei ebay reingestellt. Den Mantel hatte ich beim ARG Join The Pirates aus der Wäscherei abgeholt.

Wer sich für den Mantel interessiert, kann ja mal bei ebay vorbeischauen: Damenmantel Kunstleder beige Gr. 42

Wir würden uns freuen. Das Geld wird natürlich für einen guten Zweck – der Organisation (I)NTACT e.V – zu spenden. Diese Organisation setzt sich gegen die Beschneidung von Mädchen in Afrika ein. Daher ist der Startpreis auch 10,- Euro :-)

Florian betätigt sich künstlerisch

Durch das Piraten-ARG hat sich diesmal bei mir einiges zusammengesammelt. Aus einigen Teilen habe ich mir nun ein Bild gebastelt und an die Wand gehängt.

Mein Bild zum Piraten-ARG

Mein Bild zum Piraten-ARG

Links habe ich beide Handschue von Tom Burroughs – gespielt von David Masterson – mit Autogrammen von beiden. Dazwischen ist der Brief aus meinem Rabbithole mit einem Stück von der Paket-Schnur. Den Brieföffner daraus habe ich auf die Scheibe – direkt vor dem Schreiben von Rechtsanwalt Marek Schauer – geklebt. Daneben eine Visitenkarten vom Unternehmensberater Roland Berger (Auftraggeber des ARGs). An der rechten Seite befindet sich noch die kleine Piraten-Fahne, die wir in Berlin erhalten haben. Rechts oben in der Ecke meine Rechnung (Internet-Nutzung) von park inn-Hotel in Berlin. Und schließlich habe ich noch meine weiße Maske oben auf das Bild geklebt.

Die Schatzkiste konnte ich nicht mehr an das Bild hängen *g* Diese steht gefüllt mit Schokomützen noch im Wohnzimmer herum. Die USB-Sticks habe ich teilweise sogar schon in Verwendung. Der blaue 2GB cruzer-USB-Stick diente mir erst gestern wieder als Installationsmedium für mein A110 Mini-Notebook. Der coole Schweizer USB-Stick (mit 1GB, Licht und Stift) hängt jetzt an meinem Schlüsselbund und hat schon einige Fotos gespeichert. Mit dem Stift hat David Masterson auch auf den Handschuhen unterschrieben. Den letzten USB-Stick mit dem Finger-Print-Reader habe ich bisher nur neben meinem Bildschirm gelegt und teste immer mal wieder, ob der Link inzwischen funktioniert…

Ach ja, den Mantel von Marylin könnt ihr bei Ebay ersteigern. Das Geld werden wir an (I)NTACT e.V. für einen guten Zweck spenden.

Provider-Software

Man braucht keine spezielle Software, um ins Internet zu gehen. Vorallem keine von seinem Provider. Jeder Rechner hat bereits die benötigte Software vorinstalliert. Die Einwahl sollte meiner Meinung nach sowieso eine kleine Box (vorzugsweise von der Firma AVM) erledigen und die Rechner sich ganz normal über LAN oder WLAN verbinden lassen. Dazu wird keine spezielle Provider-Software benötigt. Und wenn doch: Provider wechseln!!

Okay, es gibt natürlich auch bestimmte vorinstallierte Software, die man nicht umbedingt verwenden sollte. Für ein sicheres, stabiles und vorallem schnelles Surfen im Internet verwende ich Firefox. Als Alternative habe ich noch Opera installiert. Google Chrome und Safari sind eine schöne Spielerei aber ich würde sie nicht produktiv einsetzen. Und den auf den meisten Rechnern vorinstallierte Browser benötigt man, um Firefox herunterzuladen und Updates für sein Betriebssystem zu installieren.

Zwar ist der Router schon eine gute Firewall und mit den richtigen Einstellungen werden Angriffe von außen abgewehrt – aber eine Desktop-Firewall ist mindestens genauso sinnvoll, wie ein Virenscanner. Beides sollte auf einen Rechner vorhanden sein. Muß aber nicht umbedingt der gleiche Hersteller sein ;-)

Aber Software seines Providers sollte man nicht installieren – das führt nur zu Problemen und macht vieles komplizierter. Ich frage mich nur, warum die Hersteller trotzdem ihre Kunden mit benutzerunfreundlicher Software, zusätzlichen Hürden und teilweise vorgekautem Internet verärgern wollen? Ich kenne keinen sinnvollen Grund. Vorallem nervt es mich, dass die Software die Standardkonfiguration der Netzwerkeinstellungen verändert? Wollen die damit vortäuschen, dass es ohne deren Software komplizierter wäre?