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Tagesarchiv für den 7. Dezember 2008

Mathäser ist schlecht geplant

Sonntag, den 7. Dezember 2008

Wie ihr bei meiner Sandra bereits lesen konntet, waren wir heute in Madagascar 2. Der Film ist super – aber darüber will ich jetzt nicht bloggen. Viel mehr über das Kino.

Wir waren im Saal 6. Laut Beschreibung sind dort 829 Sitzplätze (+10 für Behinderte). Der Saal war dürfte fast ganz voll gewesen sein. Wenn man jetzt 50% Erwachsene rechnet, dann hat man noch über 400 Kinder. 400 Kinder, die unmittelbar nach dem Film erst einmal aufs Klo müssen. Und as Kino 6 ist nicht das einzige Kino auf dieser Etage. Dort sind (wenn ich mich richtig erinnere) Kino 6 bis Kino 9: 829 + 220 + 241 + 443 = 1733 Plätze (Plätze für Behinderte nicht mitgerechnet).

Auf der Etage von Saal 6 ist das Herren-Klo hinter dem Popcorn-Stand. Platz für (glaube) sieben Personen. Das Damen-Klo kenne ich jetzt nicht, aber ob da wirklich mehr ist? Auf jeden Fall zu wenig!

Aber auch bei den Kassen wurde beim Mathäser schlecht geplant. Eigentlich braucht man am Wochenende gar nicht mehr ins Kino gehen. Man muß erstmal eine halbe Ewigkeit sich durch die Menschenmassen durchquetschen, um an seine reservierten Karten heranzukommen.

Toll, dass es Abholautomaten gibt. Da kosten die Karten den regulären Preis plus einer Service-Pauschale von 50 Cent. Moment? Beim Kauf der Karten übers Internet und der Abholung am Automaten eine zusätzliche Servicepauschale? Sollte das nicht eher andersrum sein? Die 50 Cent gelten übrigens nicht pro Bestellung, sondern pro Ticket. Verkehrte Welt.

Beim Popcorn-Stand ist es am Wochenende eigentlich auch wieder das gleiche. Total überfüllt und lange Wartezeiten. Es sind einfach zu wenig Stände.

Da kann ich nur sagen: Filme werden fürs Kino gemacht, aber man sollte sie nicht in Kinos mit zu wenigen WCs, Kassen und Popcorn-Ständen anschauen…

Piraten-ARG: Kaltes Finale

Sonntag, den 7. Dezember 2008

Der 6.12. war während der letzten Wochen immer mal wieder aufgetaucht. Und gestern war es soweit. Die Ereignisse hatten sich überschlagen und es wurde immer schwieriger den Geschehnissen zu folgen. Und eine wichtige Frage war natürlich, wer gehört jetzt noch zu den guten?

Wir haben Informationen erhalten, in denen unsere Kapitänin Charlotte Vorberg zum CEO von Joulever werden sollte. Hat Sie uns alle nur an der Nase herumgeführt? Und was ist mit Marilyn, Charlottes Vertraute und Chefin von Grapnel? Sie ist auch untergetaucht und arbeitete womöglich auch mit den 48ers zusammen. Jedenfalls ist unsere Kommunikationsplattform – das Grapnel-Forum – in Gefahr. Und somit auch unsere fünf Navigatoren. Von den Navigatoren haben wir dann einen Link auf einen Chat erhalten und dort unser weiteres Vorgehen besprochen.

Nach einigen Diskussionen wurden von den Navigatoren klare Aufgaben verteilt. Die grüne Phalanx sollte alle Dokumente ausdrucken und an einen Anwalt schicken, der gegen Joulever & Co vorgehen soll. Ich habe mich daher gleich an die Arbeit gemacht und alles gedruckt, was mir sinnvoll erschien.

Aber es hätte noch nicht ausgereicht. Wir mußten die REPRISE37-Datei entschlüssen. Wir wußten bisher, dass diese mit TrueCrypt verschlüsselt wurde, aber hatte keinen Hinweis auf das Passwort. Aber dann ist eine PSD-Datei aufgetaucht, die scheinbar den Schlüssel enthielt. Es war eine Liste von Geokoordinaten. Einige davon in München.

Also machte ich mich trotz eisiger Kälte, leichten Regen und Dunkelheit auf den Weg, zumindest ein paar dieser Koordinaten aufzusuchen. Hatte mir aber nur die erste Koordinate in den GPS-Empfänger eingetragen. Kurz vor dem Ziel war das GPS-Signal jedoch verschwunden und ich mußte den ganzen Häuserblock ohne genaue Koordinaten absuchen. Aber nach was soll ich suchen? Ein Schild? Irgendein verdächtiges Zeichen. Es gab viele Werbesticker, aber nichts, was man als Hinweis für das Passwort deuten konnte. Telefonisch habe ich dann von dibtych neue Koordinaten erhalten. Dort war ein wesentlich besseres GPS-Signal und weniger Sticker – aber auch sehr wenige Hinweise. Alle guten Dinge sind drei – aber auch hier hatte ich wenig Erfolg. Durchgefroren habe ich mich dann wieder auf den Heimweg gemacht.

Innsbrucker Ring bei Nacht

Innsbrucker Ring bei Nacht

Innsbrucker Ring bei Nacht

Innsbrucker Ring bei Nacht

Hier sind die ersten Koordinaten (Koordinaten C)

Hier sind die ersten Koordinaten (Koordinaten C)

War das vielleicht eines der Zeichen?

War das vielleicht eines der Zeichen?

Oder ist dies ein Zeichen?

Oder ist dies ein Zeichen?

Normale Strassenmarkierungen oder ein Zeichen?

Normale Strassenmarkierungen oder ein Zeichen?

Wieder zurück

Wieder zurück


Auch die anderen hatten in ihren Städten wenig Erfolg. Nur die blaue Phalanx hatte noch zwei Dokumente erhalten, die eigentlich von Herrn Schmurrat hätten vernichtet werden sollen. In Berlin konnte man Tom Burroughs schnappen und Charlotte Vorberg befreien. Sie wurde dann zum Arzt gebracht und es geht ihr wieder gut. Sie hatte uns also doch nicht betrogen. Aber beim Passwort sind wir noch nicht weiter gekommen :-(.

Um einer nahenden Erkältung entgegenzuwirken hatte ich mir ein heißes Bad gegönnt. Pawel war etwas beunruhigt, als er laß, ich sei in der Badewanne. Schließlich wurde sein Cousin Sergey von Simone Haff in einer Badewanne ermordet. Pawel wollte unbedingt mit mir sprechen, da er – verständlicherweise – nur wenigen vertrauen konnte. (Unser gemeinsamer bekannter und Pawels Freund Hans Sperber war zu diesem Zeitpunkt leider nicht erreichbar.) Schließlich wurde ich kurz aus der Badewanne geholt und gebeten, mit Pawel zu sprechen. Er hatte mir über Facebook eine Nachricht geschickt, in der er eine DeCSS-Datei erwähnte. Mit Hilfe dieser Datei konnte schließlich das Passwort herausgefunden und REPRISE37 geknackt werden.

Nun hatten wir die letzten fehlenden Dokumente und der gesamte Plan der 48ers wurde ersichtlich. Sie planten die Kontrolle der Trinkwasseversorgung. Dazu wurde ein Firmennetzwerk mit Joulever als Zentrum aufgebaut. Als Sündenbock sollte schließlich (mal wieder) Charlotte Vorberg herhalten. Wir konnten dies vereiteln.

Nun hatte ich alle wichtigen Dokumente, die ich heute früh an Herrn Schauer verschickte. Wir haben die Welt gerettet ;-)

Die Dokumente für den Anwalt

Die Dokumente für den Anwalt

Und ab die Post...

Und ab die Post...


Die vollständigen Ereignisse könnt ihr im Wiki und im Forum nachlesen.


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