Ärger mit der Post
Mittwoch, den 22. Oktober 2008 um 08:16Immer wieder habe ich das Problem, wenn ich mir ein Paket schicken lassen, dass es nur selten bei mir oben ankommt. Viele Paketzusteller erscheinen immer dann, wenn die arbeitendene Bevölkerung nicht zuhause ist. Aber es kommt auch vor, dass ich mal da bin und die Tür unten öffne. Aber in den 13. Stock wollen sie dann nicht hoch und werfen nur einen Zettel “Keiner da, Paket bitte abholen” in den Briefkasten. Gelegentlich liegt auch ein Paket einfach unten neben den Briefkasten… Das übliche halt.
Ganz so schlimm ist es bei uns hier aber nicht mehr. Die meisten Sachen lasse ich an die Packstation schicken (wenn der Anbieter das hinbekommt…) und unsere sonstige Post paßt auch in den Briefkasten. Aber nicht alle haben dieses Glück. Bei MySpace gibt es den User german mail. Wenn man sich die Bilder dort anschaut, überlegt man sich doch, ob man überhaupt noch Zeitschriften abonnieren will. Wie hoch sind wohl die Verluste der Printindustrie durch unpassende Zustellungen?





Am 22. Oktober 2008 um 09:13 Uhr
Das ist wirklich krass…
Am 22. Oktober 2008 um 22:59 Uhr
> Viele Paketzusteller erscheinen immer dann,
> wenn die arbeitendene Bevölkerung nicht zuhause ist
Welche Arbeitszeiten sollten Paketzusteller denn haben? Ausschließlich 17 bis 20 Uhr für berufstätige Privatkunden? Wobei der Zusteller natürlich zu wissen hat, ob der Empfänger tagsüber zuhause ist (und seine Zustellung ggf. genau dann erwartet) oder eben nicht? Hmm.
Am 23. Oktober 2008 um 09:25 Uhr
Das wäre zumindest eine Lösung, oder? Viele Bars machen ja auch erst Abends auf – dann, wenn die (zahlungsfähige, weil arbeitende) Kundschaft Zeit hat…
Aber ein Paket um 12 Uhr Mittags an Werktagen zu bringen ist wohl nicht sehr oft erfolgreich – außer man hat Rentner, Arbeitslose und Hausfrauen/männer in der Nähe. Vielleicht gibt es aber noch andere Lösungsansätze?
Schöne Grüße,
Florian
Am 23. Oktober 2008 um 13:05 Uhr
Bei den Konkurrenzunternehmen der Deutschen Post geht ein Großteil der Sendungen (3/4 und mehr) nicht an Privathaushalte, sondern an Unternehmen, Arztpraxen, Selbständige, Läden, Gastronomie, etc., die (zwangsläufig) mit einer Lieferung während der Geschäftszeiten rechnen. Die Post selbst hat zwar historisch bedingt einen höheren Anteil an Privatkunden, will aber sicher auch nicht auf Geschäftskunden verzichten. Insofern ist eine komplette Verlegung der Zustellung auf die Abendstunden nicht sinnvoll.
Bliebe die Einrichtung separater Zustellrunden für “Untertags-” und “Afterwork”-Zustellung. Das bedingt allerdings erstens Verwaltungsaufwand und zweitens Mehraufwand bei der Verteilung, da die selben Gebiete dann häufiger mehrfach angefahren werden müssten, um beide Kundenschichten unter einen Hut zu bringen. Beides kostet und eine Preiserhöhung ist dann vielleicht wieder Anlass zur nächsten Beschwerde über die bösen Paketzusteller…
(Persönlich bin ich übrigen in der glücklichen Lage, Nachbarn zu haben, denen ich Pakete tagsüber anvertrauen kann und möchte, sowie Paketzusteller, die dies tun.)
Am 23. Oktober 2008 um 20:10 Uhr
Das lohnt alles nichts. Hast es ja selbst schon gesagt. Mit einer Packstation Karte ist man die Sorgen eigentlich los. Paket wird geliefert, Nachricht per SMS kommt und abends kann ich es nach dem Job abholen. Das reicht doch.
Am 23. Oktober 2008 um 20:13 Uhr
Hi,
grundsätzlich ist die Packstation ein gutes Konzept – aber es geht halt nur mit der deutschen Post. Aber es gibt auch Händler im Internet, die nicht mit Post oder DHL verschicken… Und ob man Zeitschriften (wie bei German Post) an die Packstation schicken kann, halte ich für unwahrscheinlich. Briefe werden ja bereits als “ungeeignet” abgelehnt und an den Versender zurückgeschickt…
Schöne Grüße,
Florian
Am 25. Oktober 2008 um 09:10 Uhr
also ich habe auch oft Ärger mit der Postzustellung. Meist lasse ich es an die Werkstatt schicken, da bin ich ja tagsüber. Manchmal muß es aber an meine Privatadresse gehen. Wir sind hier im Haus 50 Parteien, es ist also immer wer da, der das Paket anmehmen wird. Aber die Zusteller sind wirklich oft zu faul zu klingeln und kleben mit Tesa den orangen Zettel an die Einganstüre! Diese Woche war das schon zweimal so! Ich beschwere mich auch immer wieder bei der zuständigen Post, was aber auf dauer nix bringt.
Viele Grüße
Thomas
Am 25. Oktober 2008 um 14:20 Uhr
Sendungen an eine Packstation müssen mindestens 15 x 11 x 1 cm groß sein; die meisten Zeitschriften sind also nicht geeignet. Speziell bei diesem “german mail”-Typ frage ich mich allerdings auch, weshalb er auf den (zu?) kleinen Briefkasten besteht.