Achtung vor Vodafone
Mittwoch, den 27. August 2008 um 17:57Achtung vor Vodafone. An Bahnhöfen, Einkaufszentrum und eigentlich überall auf der Strasse stehen Vodafone-Angestellte oder Händler, die angeblich ein CallYa-Handy “verschenken”. Geschenkt bekommt man sowieso nichts. Bei dem Wisch, den man unterschreibt soll, handelt es sich um einen Antrag auf DSL, der absolut nichts mit dem Handy zu tun. Eine Kopie (meist schlecht lesbar) erhält man auch nur auf Anfrage.
Ob diese Verträge überhaupt gültig sind, weiß ich nicht, halte ich aber eigentlich für unwahrscheinlich. Wenn mir jemand sowas unterjubeln würde, würde ich mich erstmal beim Vorstand beschweren und dann beim Internetratgeber Recht unter Haustürgeschäfte nach rechtlichen Möglichkeiten schauen, wie man sich gegen diese unmoralischen Machenschaften zur Wehr setzen kann.
Geht es Vodafone eigentlich schon so schlecht, dass die solche verwerflichen Aktionen durchführen müssen?
Ergänzung: Ich frage mich gerade, ob die Daten auf dem DSL-Antrag (worüber die Opfer nicht wirklich informiert werden) als Erhebung der Daten im Sinne des §111 des TKG genügt? Sollte dafür nicht ein gesondertes Formular verwendet werden?





Am 28. August 2008 um 09:17 Uhr
Hallo Florian,
kostenlose 10 EURO-Prepaid-Cards von Vodafone ohne “Nebenwirkungen” gibt es
bei http://www.handy2day.de/kostenlos/prepaid.html (Ayhan Sentürk)
Keine Angabe einer Bankverbindung erforderlich, nur Ausweis-Nr.,Adresse
und E-Mail.
Ein kostenneutrales Vodafone Prepaid-Handy “ja is denn heut schon Weihnachten ?”
zum Tausch 5 EURO gegen 5 EURO Guthaben gibt es bei CExtreme
(Online-Shop von Conrad Elektronik)
Gruß Martin
beides von mir gecheckt und für gut erfunden.
Am 6. September 2008 um 11:27 Uhr
Hallo,
das gemeine an diesem DSL-Vertrag (der wohl meist schlecht leserlich ist und scheinbar nur auf Anfrage ausgehändigt wird) ist, dass Vodafone den bisherigen Anbieter kündigt und am Ende der Vertragslaufzeit dann umschaltet. Und das kann bis zu 24 Monate dauern. Viele wissen dann schon gar nicht mehr, dass sie sich mit dem “geschenkten Handy” einen fragwürdigen DSL-Provider ins Haus geholt haben.
Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass solche “Verträge” überhaupt zulässig sind. Es ist aber auf jeden Fall ein Ärgernis für die Betroffenen.
Schöne Grüße,
Florian