Achtung vor Vodafone
Mittwoch, den 27. August 2008Achtung vor Vodafone. An Bahnhöfen, Einkaufszentrum und eigentlich überall auf der Strasse stehen Vodafone-Angestellte oder Händler, die angeblich ein CallYa-Handy “verschenken”. Geschenkt bekommt man sowieso nichts. Bei dem Wisch, den man unterschreibt soll, handelt es sich um einen Antrag auf DSL, der absolut nichts mit dem Handy zu tun. Eine Kopie (meist schlecht lesbar) erhält man auch nur auf Anfrage.
Ob diese Verträge überhaupt gültig sind, weiß ich nicht, halte ich aber eigentlich für unwahrscheinlich. Wenn mir jemand sowas unterjubeln würde, würde ich mich erstmal beim Vorstand beschweren und dann beim Internetratgeber Recht unter Haustürgeschäfte nach rechtlichen Möglichkeiten schauen, wie man sich gegen diese unmoralischen Machenschaften zur Wehr setzen kann.
Geht es Vodafone eigentlich schon so schlecht, dass die solche verwerflichen Aktionen durchführen müssen?
Ergänzung: Ich frage mich gerade, ob die Daten auf dem DSL-Antrag (worüber die Opfer nicht wirklich informiert werden) als Erhebung der Daten im Sinne des §111 des TKG genügt? Sollte dafür nicht ein gesondertes Formular verwendet werden?




