Politiker-Stopp

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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


U-Bahn fahren in Tokyo

Freitag, den 27. Juni 2008 um 18:08

Die japanischen U-Bahnen funktionieren eigentlich ähnlich wie die in Frankreich – nur stehen halt andere Zeichen auf den Schildern. An den Automaten (mit den vielen Ausgabe- und Eingabefächern) kann man sich Tickets kaufen. Dabei kann man die Sprache natürlich auch auf Englisch umstellen. Die Tickets steckt man dann beim Betreten des Bahnhofs in ein Drehkreuz rein. Das Ticket benötigt man dann auch wieder beim Verlassen des Zielbahnhofs. Falls man zu wenig gelöst hat, kann man am Zielbahnhof an bestimmten Bahnhöfen nachzahlen. Monatskarten funktionieren auch berührungslos – und können seit kurzem auch das Betreten bestimmter Personen per SMS an entsprechende Handy-Nummern simsen – was in Tokyo wohl einige Eltern zur besseren Kontrolle ihrer Kinder verwenden – ob diese Informationen für den Staat gespeichert werden – wer weiß. Vielleicht gibt es in Japan auch einen Schäuble.

In den U-Bahnen gibt es nur seitlich an den Wänden Sitzplätze. Die dort sitzenden Japaner spielen meist mit ihren Handys und Spielkonsolen (z.B. Nintendo DS) oder schlafen. Gelegentlich sieht man auch mal welche, die ein Buch lesen – oder einfach nur auf ihre Station warten. Aber meist hat man eine ganze Reihe Handy-spielender Mitreisender. Schaut irgendwie lustig aus. Wobei ich natürlich zugeben muß, dass ich früher in den U-Bahnen (inzwischen fahre ich ja fast nur noch Fahrrad) auch mit meinem Handy gespielt habe – und war in der Bahn so ziemlich alleine. Lautstarkte Unterhalten wie man es bei uns in den Zügen und U-Bahnen mitbekommt, gibt es hier nicht.

Die Decke der U-Bahn ist mit Werbung zugekleistert. Aber seitlich über den Türen gibt es oftmals sehr hilfreiche Bildschirme, auf denen man nicht nur die kommenden Stationen (in japanisch und englisch) sehen kann, sondern auch Informationen über Position des Wagens im Zug und Treppe am Bahnsteig erhält.

Hier die Fotos:

Auch habe ich für Euch ein kleines Video gedreht. Leider habe ich keine Schnittsoftware in Japan dabei – aber YouTube wandelt es für mich in ein brauchbares Webformat um ;-)

Eine Reaktion zu “U-Bahn fahren in Tokyo”

  1. :-) Sandra

    Schon wieder der Automat mit den vielen Löchern…

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