Politiker-Stopp

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Tagesarchiv für den 27. Juni 2008

Florian verläßt Japan

Freitag, den 27. Juni 2008

So, Koffer ist soweit gepackt und in ca. einer Stunde fährt mein Zug zum Flughafen. Und dann geht es wieder Richtung Heimat. Der Flug wird wohl wieder etwa 10 bis 11 Stunden dauern – aber diesmal fliege ich ja mit der Zeit. Also wenn man die sieben Stunden Zeitunterschied abzieht, dann lande ich etwa drei bis vier Stunden nach dem Start wieder in Frankfurt *g*

Und was habe ich jetzt die ganze Zeit gemacht? Was wohl, natürlich Zauberwaldradio mit Schnapper gehört. Funktioniert fehlerfrei hier in Japan ;-) Nur die Sendezeiten sind hier etwas unpraktisch. Außer halt heute. Aber das liegt auch daran, dass ich die Nacht durchgemacht habe. (Jap, hier ist der neue Tag fast schon wieder sieben Stunden alt).

ich frage mich, wie es beim Trekdinner heute war. Leider konnte ich ja diesmal nicht dabei sein. Und ausgerechnet heute, wo Dr. Hubert Zitt da ist. Naja, irgendwann ergibt sich wieder eine Gelegenheit.

Ich habe jetzt auch die Postkarten geschrieben. Also noch nicht alle. Leider habe ich mein Handy nicht dabei – und daher auch keinen Zugriff auf meine Adressendatenbank :-( Zudem muß ich dann am Flughafen noch eine Möglichkeit finden, die Karten zu verschicken – aber das dürfte wohl kein so großes Problem sein. Hoffe ich zumindest.

Und hier noch für Schnapper eine virtuelle Postkarte:

Bier schmeckt hier furchtbar (habe es gar nicht erst probiert). Überall gibt es Fisch, dafür aber keine Erdbeben. Die Menschen, mit denen ich zu tun habe, sind alle sehr freundlich und hilfsbereit. Aber die Zeichen sind schwer zu lesen. Schöne Grüße, Florian ;-).

Und auch für funsunix:

Ich habe deine Adresse nicht, daher gibt es für Dich auch eine Postkarte. Umdrehen kannst du diese leider nicht. Bilder findest du aber in meinen anderen Blog-Einträgen, wenn du eine Postkartenrückseite willst ;-) Das Wetter hier ist relativ warm und schwül. Eigentlich ist Regenzeit, aber es hat eigentlich nur letzten Sonntag richtig geregnet. Schöne Grüße, Florian ;-)

Zwischenfrage

Freitag, den 27. Juni 2008

Was wären wohl gute Mitbringsel aus Japan? Ich habe zwar schon paar Magnete – aber auch noch etwas Bargeld übrig. Und irgendwas interessantes, lustiges oder nützliches will ich dann doch noch von meiner Reise aus Japan mitbringen.

Vorschläge?

面白い (Omoshiroi)

Freitag, den 27. Juni 2008

Blog sind Omoshiroi. Das bedeutet soviel wie “Interessant” – oder vielleicht auch “amüsant”. Eins meiner japanischen Lieblingswörter.

Das nur mal so am Rande. Eigentlich will ich hier nur auf eine interessante Präsentationen zum Thema Blogs verlinken: Mythen der Blogosphäre.

Beim Durchblättern habe ich mir natürlich (mal wieder) die Frage gestellt, warum ich blogge. Weil es Spass macht. Meine Freunde und meine Familie kann somit auch einigermaßen live meine Zeit in Japan miterleben oder auch mehr / weniger aktiv an meinem virtuellen Leben teilhaben. Jeden sollte natürlich klar sein, dass mein Weblog nur ein von mir beeinflußtes Abbild meiner Selbst ist, was nicht umbedingt immer der Realität entsprechen muß. Denkt doch einfach nur an die Wörter “Eigenbild” und “Fremdbild”. Wobei der Wahrheitsgehalt meines Blogs schon relativ hoch ist – und einige Themen, die mich persönlich stark nachdenklich stimmen, auch hier im Blog zu finden sind. Aber das ich Briefmarken sammle, hättet ihr jetzt nicht gedacht, stimmts? Oder etwa doch? Bin ich wirklich so berechenbar? Naja, vielleicht vermutet ihr ja schon, dass dies nur eine schwachsinnige Behauptung war – ein bescheidener Versuch meinerseits um zu demonstrieren, dass mein persönliches Online-Tagebuch nicht wirklich mein echtes Leben widerspiegelt. Und ja, ich habe ein echtes Leben – neben dem Internet.

In sechs Stunden fährt mein Zug zum Flughafen und ich blogge jetzt schon so komisches Zeug. Hutzseldibutzel. Ob es wirklich so eine gute Idee ist, die Nacht durchmachen zu wollen? Naja, es ist noch viel zu tun hier – und ich will auf jeden Fall vermeiden, dass ich morgen verschlafe.

Aber leider werde ich online wohl nicht ganz so viele Freunde antreffen, wie mir lieb wäre. Schließlich ist Dr. Hubert Zitt heute in München beim Trekdinner und hält einen Vortrag – aber gegen eine Reise nach Japan hat er dann doch knapp verloren. Schließlich ist die Reise auch sehr gut für mein Ego. Ich mache Websites. Das kann ich von überall (wenn ich eine entsprechende Internet-Verbindung habe). Aber das man mich dafür nach Japan holt mach mich doch sehr Stolz. Oh ja, das ist gut für mein Ego. Es macht auch immer wieder Spass, in Japan zu sein. Hui. Aber in 9,5 Stunden geht es wieder zurück nach Deutschland. Schade. Es hat gerade angefangen so richtig Spass zu machen. Und dank Firefox, Firebug-Erweiterung, FCKEditor usw. ging alles problemlos und ich konnte auch wieder ein wenig “zaubern”. Das funktioniert natürlich nur, wenn man auch gute Connections zu den richtigen Menschen in seinem Umfeld hat. Ob das jetzt die sehr hilfsbereiten Kollegen hier in Japan vor Ort sind, oder die Spezialisten in München. Die Woche wäre ohne sie wohl nicht so erfolgreich verlaufen. Aber sie ist leider zu Ende und ich fliege wieder nach Deutschland.

Und in Deutschland ist meine Sandra ;-) Das ist doch ein Grund, wieder zurückzukommen. Stimmts? Liebe ist halt doch die stärkste Machte auf Erden. 愛しています.

So, jetzt muß ich hier mal alles wichtige Zusammenpacken für morgen. Bis dann.

Florian, Ende.

U-Bahn fahren in Tokyo

Freitag, den 27. Juni 2008

Die japanischen U-Bahnen funktionieren eigentlich ähnlich wie die in Frankreich – nur stehen halt andere Zeichen auf den Schildern. An den Automaten (mit den vielen Ausgabe- und Eingabefächern) kann man sich Tickets kaufen. Dabei kann man die Sprache natürlich auch auf Englisch umstellen. Die Tickets steckt man dann beim Betreten des Bahnhofs in ein Drehkreuz rein. Das Ticket benötigt man dann auch wieder beim Verlassen des Zielbahnhofs. Falls man zu wenig gelöst hat, kann man am Zielbahnhof an bestimmten Bahnhöfen nachzahlen. Monatskarten funktionieren auch berührungslos – und können seit kurzem auch das Betreten bestimmter Personen per SMS an entsprechende Handy-Nummern simsen – was in Tokyo wohl einige Eltern zur besseren Kontrolle ihrer Kinder verwenden – ob diese Informationen für den Staat gespeichert werden – wer weiß. Vielleicht gibt es in Japan auch einen Schäuble.

In den U-Bahnen gibt es nur seitlich an den Wänden Sitzplätze. Die dort sitzenden Japaner spielen meist mit ihren Handys und Spielkonsolen (z.B. Nintendo DS) oder schlafen. Gelegentlich sieht man auch mal welche, die ein Buch lesen – oder einfach nur auf ihre Station warten. Aber meist hat man eine ganze Reihe Handy-spielender Mitreisender. Schaut irgendwie lustig aus. Wobei ich natürlich zugeben muß, dass ich früher in den U-Bahnen (inzwischen fahre ich ja fast nur noch Fahrrad) auch mit meinem Handy gespielt habe – und war in der Bahn so ziemlich alleine. Lautstarkte Unterhalten wie man es bei uns in den Zügen und U-Bahnen mitbekommt, gibt es hier nicht.

Die Decke der U-Bahn ist mit Werbung zugekleistert. Aber seitlich über den Türen gibt es oftmals sehr hilfreiche Bildschirme, auf denen man nicht nur die kommenden Stationen (in japanisch und englisch) sehen kann, sondern auch Informationen über Position des Wagens im Zug und Treppe am Bahnsteig erhält.

Hier die Fotos:

Auch habe ich für Euch ein kleines Video gedreht. Leider habe ich keine Schnittsoftware in Japan dabei – aber YouTube wandelt es für mich in ein brauchbares Webformat um ;-)

Finale

Freitag, den 27. Juni 2008

Heute war mein “Finale”. Letzter Tag im Office. Morgen früh geht es schon wieder Richtung Deutschland. Die Zeit in Japan war einfach zu kurz. Und die Zeit ohne meine Sandra war auch zu lang. Nächstes Mal soll ich meine Familie mitbringen ;-)

Aber nun zum Endspiel. Nach Punkten hat eindeutig Indien mit 3x gewonnen. Knapp gefolgt von Japan, Italien und Amerika mit jeweils 2 Besuchen. Schlusslicht bildet China mit nur einen Besuch. Geschmacklich war – wie sollte es anders sein – Amerika am langweiligsten. Wenn man nicht so gern Fisch, Geflügel und Pilze mag, dann ist Italienisch noch eine sehr gesunde Alternative hier.

Wenn ihr jetzt richtig mitgerechnet habt, dann wißt ihr, wo ich heute Essen war. Heute Mittag habe ich es gewagt – Sushi. Ich habe es gewagt und auch überstanden. Aber nur durch die tatkräftige Unterstützung meiner Kollegen *g*. Einerseits hatte ich doch sehr mit den Stäbchen zu kämpfen und war dementsprechend sehr langsam – andererseits sagt mir roher Fisch doch nicht so zu… Das Brettchen war danach leer *g*

Hier die Fotos:

Mini-Notebook A450 mit 10″ Display

Freitag, den 27. Juni 2008

Im Beitrag über den A150 hatte ich geschrieben, dass laut der Umfrage über die Hälfte der Besucher lieber ein 10″-Mini-Notebook für 349 Euro haben möchten. Nun hat one.de diesen Kundenwunsch nachgegangen und hat ab 1. Juli den A450 im Programm.

Es handelt sich dabei um ein 10,2″ Display mit einer Auflösung von 1024×600 (Breitbild). 1 GB Arbeitsspeicher und einer 80 GB Festplatte – ob one.de wartet, bis die SSDs größer und günstiger werden, bevor sie wieder welche verbauen? Im Moment scheinen Festplatten doch (gerade) noch für einige Mini-Notebooks sinnvoller zu sein. Okay, zurück zum A450. Als Prozessor kommt wieder ein C7-M-ULV von VIA zum Einsatz. WLAN, 10/100MBit/s Netzwerk, Cardreader und 3x USB sind noch dabei (sowie weitere Standard-Anschlüsse, die für mich persönlich meist nichts o wichtig sind). Als Betriebssystem ist wieder Windows XP vorinstalliert (wer will schon Vista? *g*) Dieses Netbook ist Weiß. Die Anschlüsse sind auf den Fotos deutlich zu erkennen.

Ob es demnächst auch dieses Notebook mit Ubuntu geben wird? Ich bin mir da nicht so sicher. Es gibt inzwischen eine neue Umfrage auf der One.de Seite. Diesmal wird nach dem bevorzugtem Betriebssystem gefragt. Im Moment ist Windows (für 60 Euro) mit knapp 45% auf Platz 1. Etwa 32% wollen lieber ganz auf das Betriebssystem verzichten. Und nur 23% wollen sich für für 10 Euro einen Rechner mit vorinstalliertem Linux liefern lassen. Allerdings sind bei den 32% sicher auch einige Linux-Experten dabei, die sich sowieso lieber ihr eigenes System installieren (und dies auch können *g*). Ich selber bin auf one.de (damals Lahoo) aufmerksam geworden, weil es einer der sehr wenigen Händler ist, der auf diese Windows-Fesseln besteht und man daher Rechner auch ohne Betriebssystem bestellen kann – und damit kann man viel Geld sparen. Das bei einigen Produkten jetzt auch Linux mit angeboten wird, finde ich genial. Linux hat sich inzwischen zu einem vollwertigem Arbeitsplatz-Betriebssystem entwickelt und ist in der Grundinstallation (ausgehend von Ubuntu 8.04 LTS) bereits vollständig (also inkl. OpenOffice als Büroanwendung). Und das kostenlos. Der Aufwand, Linux auf einen Standard-PC zu installieren ist Null. Nur bei wenig bekannter oder sehr aktueller Hardware (z.B. A110) gibt es gelgentlich einige Schwierigkeit. Daher sehe ich die in der Umfrage bedachten 10 Euro als “Aufwandsentschädigung für die Optimierung” von Linux für angemessen. Schließlich wollen wir als Kunden ja ein optimal laufendes System haben.


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