23:17 Gute Nacht
Sonntag, den 22. Juni 2008So, jetzt ist es Viertel nach Elf – und ich lege mich jetzt schlafen ;-)
Schöne Grüße nach Deutschland

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.
So, jetzt ist es Viertel nach Elf – und ich lege mich jetzt schlafen ;-)
Schöne Grüße nach Deutschland
Um 21:11 (Frankfurt) bzw. Sonntag, 22.06. um 4:11 (Tokyo) ging es dann los. Da erhob sich die Boing 747-400 mit mir (und vielen anderen) in die Luft. Ich hatte einen Platz am Flügel – jedoch in der mittleren Reihe außen rechts. Beinfreiheit gleich Null. Dafür gab es diesmal Durchsagen in Japanisch, Englisch und Deutsch.
Aber was macht man nun in den (geplante Flugzeit) 10 Stunden und 50 Minuten? Okay, jeder Platz hat einen kleinen Bildschirm und man konnte dort Filme, Videoclips und Informationen anschauen – auch konnte die Fernbedingung als Joypad bei einfachen Spielen (Invaders, Pipes etc.) verwendet werden. Ich entsschied mich für die Filme.
Als erstes habe ich mir 10.000 BC angeschaut. Nett gemacht – aber irgendwie fand ich es etwas überdreht. Obgleich es einigermaßen gut zeigt, was passiert, wenn unterschiedlich stark entwickelte Kulturen aufeinandertreffen. Ich gebe dem Film mal eine 3+.
Danach habe ich mir Vantage Point (Deutsch: 8 Blickwinkel) angeschaut. Der Film war richtig gut gemacht – nur war der Präsident viel zu friedlich (untypisch für amerikanische Präsidenten). Die Geschichte entwickelt sich mit jedem weiteren Blickwinkel ein Stückchen weiter – bis es zum Showdown kommt. Hier gebe ich eine 1-. (Minus für den “lieben Präsidenten”)
Ich habe dann mal versucht etwas zu schlafen – natürlich erfolglos. Also habe ich dann mit 27 Dresses weitergemacht. Lustig, berechenbar, romantisch. Ewige Brautjungfrau und Hochzeits-Hobby-Planerin trifft auf zynischen Autor ihrer Lieblings-Hochzeits-Kolumne. Die Schwester fängt was mit ihrem Chef an (den sie liebt) und am Ende soll sie die Hochzeit für ihren Chef und ihrer Schwester organisieren… Hier gebe ich eine 2-.
Zwischendurch habe ich wieder versucht, die Augen zu schließen. Das hat auch funktioniert. Aber Schlafen ging trotzdem nicht. Also habe ich auch noch Jumper angeschaut. Ein sehr interessanter Film. David Rice (Hayden Christensen) bemerkt, dass er sich selber wohin er möchte teleportiern kann. Er nutzt diese Fähigkeit, um sein Bargeld ein wenig aufzustocken und hat dann auch einige Zeit ein schönes Leben – bis dann Roland (Samuel L. Jackson) mit seinen Leuten auftaucht, um David umzubringen – “Nur Gott sollte die Macht haben, überall gleichzeitig zu sein”. Der Film ist genial gemacht. Dieser Film erhälft von mir eine 1. Leider konnte ich den Film nicht ganz bis zum Ende schauen – da das Flugzeug dann schon im Landeanflug war.
Das Flugzeug ist dann am 22.06.2008 um 7:55 (Frankfurt) bzw. 14:55 (Tokyo) gelandet. Der Flug hat somit “nur” 10 Stunden und 44 Minuten gedauert.
In Tokyo angekommen habe ich dann auch meinen Koffer bekommen – diesmal war er im gleichen Flugzeug ;-) und bin dann erstmal raus um einen Geldautomaten, ein öffentliches Telefon und den Schalter für die Bustickets zu suchen. Telefon und Geldautomaten waren schnell gefunden – aber diese zu bedienen ist ein anderes Thema. Ich mußte erstmal wieder überlegen, was Geld abheben auf englisch heißt. Ich hatte am Geldautomaten nur Englisch und Japanisch zur Auswahl. In meinem Sprachführer Japanisch ist zwar “Geld abheben” mit o-kane hikidasu übersetzt – aber leider nicht mit den japanischen Zeichen. Das Wörtchen Withdraw kam mir dann aber doch irgendwie bekannt vor – und so habe ich 20.000 Yen (umgerechnet ca. 120 Euro) abgehoben.
Dann ging es erstmal weiter an die Telefone. Was muß ich da aber als Vorwahl verwenden? Meine Versuche waren erstmal nicht sehr erfolgreich – und so entschloß ich mich, erstmal mit dem Bus Richtung Shinjuku zu fahren (ca. 1,5 Stunden).
Inzwischen weiß ich aber, dass man fürs Ausland 001 vorwählen muß. Also 001 49 89 xyz für München.
Auf der Busfahrt habe ich ein paar Fotos gemacht, damit ihr Euch einen Eindruck von Japan machen könnt.
Beim vierten Foto könnt ihr ein Teil von Tokyo Disney Resort sehen – ich hatte das leider zu spät bemerkt – und saß auch auf der falschen Seite vom Bus :-( Ich werde leider keine Zeit haben, den Park zu besuchen.
alles weitere gleich ;-)