Florian fliegt nach Japan

Tag 1:

Kurz nach 15 Uhr sind wir Richtung Flughafen aufgebrochen. Die Tickets für Japan habe ich von einer Lufthansa-Angestellten am Automaten erhalten. Dann habe ich noch meinen Koffer abgegeben und war bereit für den Abflug.

Wir hatten kurz noch etwas gegessen und dann bin ich durch die Kontrolle zu meinem Gate gegangen. Und kurz darauf war ich auf meinem “Fenster”-Platz am Flügel – nur leider waren die Fenster genau neben den Rückenlehnen des vorderen bzw. hinteren Sitzes.

Das Flugzeug war Innen sehr sauber und wirkte relativ neu. Von anderen Airlines bin ich es gewohnt, dort viele Gebrauchsspuren zu sehen. Auch das Flugzeug schien mir viel ruhiger zu Starten, zu Fliegen und auch die Landung war sehr gelungen.

Allerings gab es im Flug nach Frankfurt nur ein Getränk – nichts zu knabbern oder futtern.

Als ich im Flugzeug meinen Rucksack durchsuchte, mußte ich mit Schrecken feststellen, dass ich keine prähistorischen Gedankenmanifestierer dabei hatte. Auch der Regenschirm war noch in einer anderen Tasche. Aber kein Problem, es gibt am Frankfurter Flughafen auch Geschäfte.

Im ersten Geschäft habe ich mir dann auch einen einfachen Bleistift mit Radiergummi gekauft. Ein Euro und Fünfzig Cent. Das ist nicht gerade günstig. Allerdings kann ein Bleistift stumpf werden – oder auch abbrechen. Ohne Spitzer komme ich also nicht weit :-(.
Im zweiten Geschäft gab es auch Kugelschreiber. Fünf Euro, Sechs Euro und Acht Euro. Das ist mir jetzt doch zu teuer – vielleicht finde ich ja noch ein besseres Geschäft.
Und so war es dann auch. Ich habe mich dort gleich mit Regenschirm, Steckdosen-Adapter und einem Kugelschreiber (75 Cent) eingedeckt. Letzteres wird mir während des Zwölf-Stunden-Fluges helfen, meine Gedanken niederzuschreiben und Auszüge davon später auf mein Weblog zu übertragen.
Warum ich dies nicht gleich Digital mache? Naja, ich habe nur mein Firmennotebook dabei. Das dürfte etwa so breit wie der ganze Platz sein – aber den Bildschirm werde ich nicht ganz aufklappen können, da die Rückenlehne des Vordermanns im Weg sein dürfte. Und mein A110 habe ich nicht mitgenommen – obwohl es für längere Flüge sicher ideal sein dürfte (solange der Akku hält).

Nach der Passkontrolle war ich noch im Duty-Free-Bereich und habe zwei Tafeln Milka Schokolade (300g) gekauft. Die Verkäuferin meinte, dass ich bei vier Tafeln nur drei zahlen müßte. Ich erklärte ihr, dass ich nicht vier Tafeln mitnehmen könnte, da Vier (Shi) in Japan auch Tod bedeutet und dies Unglück bringen würde. Sie meinte zu mir, dass aber viele Japaner trotzdem vier Tafeln kaufen – eventuell sind das aber drei Tafeln für Freunde und eine für sich selber ;-) Ich habe aber noch fünf Tüten Haribo Gummibärchen im Gepäck – da reichen zwei Tafeln.

Es ist jetzt 19:36 und ich sitze in Frankfurt bei Gate B42. Der Sinn des Lebens? Boarding Time ist 20:15. Immer wieder höre ich das Klimpern eines Legoschlüsselanhängers, drehe mich dann um – aber leider nichts :-( Ich bin alleine.

Und hier die Fotos:

Dazu noch ein Video von mir  bei YouTube. Und hier auch noch der Belade-Vorgang.

Eine Reaktion zu “Florian fliegt nach Japan”

  1. :-) Sandra hat am 22. Juni 2008 um 14:16 Uhr geschrieben:

    In Gedanken war ich bei dir.
    Ich musste erst mal überlegen, was ein prähistorischer Gedankenmanifestierer ist.
    Und musst du die arme Verkäuferin so verwirren? ;-)

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