Politiker-Stopp

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Tagesarchiv für den 21. Juni 2008

Florian fliegt nach Japan

Samstag, den 21. Juni 2008

Tag 1:

Kurz nach 15 Uhr sind wir Richtung Flughafen aufgebrochen. Die Tickets für Japan habe ich von einer Lufthansa-Angestellten am Automaten erhalten. Dann habe ich noch meinen Koffer abgegeben und war bereit für den Abflug.

Wir hatten kurz noch etwas gegessen und dann bin ich durch die Kontrolle zu meinem Gate gegangen. Und kurz darauf war ich auf meinem “Fenster”-Platz am Flügel – nur leider waren die Fenster genau neben den Rückenlehnen des vorderen bzw. hinteren Sitzes.

Das Flugzeug war Innen sehr sauber und wirkte relativ neu. Von anderen Airlines bin ich es gewohnt, dort viele Gebrauchsspuren zu sehen. Auch das Flugzeug schien mir viel ruhiger zu Starten, zu Fliegen und auch die Landung war sehr gelungen.

Allerings gab es im Flug nach Frankfurt nur ein Getränk – nichts zu knabbern oder futtern.

Als ich im Flugzeug meinen Rucksack durchsuchte, mußte ich mit Schrecken feststellen, dass ich keine prähistorischen Gedankenmanifestierer dabei hatte. Auch der Regenschirm war noch in einer anderen Tasche. Aber kein Problem, es gibt am Frankfurter Flughafen auch Geschäfte.

Im ersten Geschäft habe ich mir dann auch einen einfachen Bleistift mit Radiergummi gekauft. Ein Euro und Fünfzig Cent. Das ist nicht gerade günstig. Allerdings kann ein Bleistift stumpf werden – oder auch abbrechen. Ohne Spitzer komme ich also nicht weit :-(.
Im zweiten Geschäft gab es auch Kugelschreiber. Fünf Euro, Sechs Euro und Acht Euro. Das ist mir jetzt doch zu teuer – vielleicht finde ich ja noch ein besseres Geschäft.
Und so war es dann auch. Ich habe mich dort gleich mit Regenschirm, Steckdosen-Adapter und einem Kugelschreiber (75 Cent) eingedeckt. Letzteres wird mir während des Zwölf-Stunden-Fluges helfen, meine Gedanken niederzuschreiben und Auszüge davon später auf mein Weblog zu übertragen.
Warum ich dies nicht gleich Digital mache? Naja, ich habe nur mein Firmennotebook dabei. Das dürfte etwa so breit wie der ganze Platz sein – aber den Bildschirm werde ich nicht ganz aufklappen können, da die Rückenlehne des Vordermanns im Weg sein dürfte. Und mein A110 habe ich nicht mitgenommen – obwohl es für längere Flüge sicher ideal sein dürfte (solange der Akku hält).

Nach der Passkontrolle war ich noch im Duty-Free-Bereich und habe zwei Tafeln Milka Schokolade (300g) gekauft. Die Verkäuferin meinte, dass ich bei vier Tafeln nur drei zahlen müßte. Ich erklärte ihr, dass ich nicht vier Tafeln mitnehmen könnte, da Vier (Shi) in Japan auch Tod bedeutet und dies Unglück bringen würde. Sie meinte zu mir, dass aber viele Japaner trotzdem vier Tafeln kaufen – eventuell sind das aber drei Tafeln für Freunde und eine für sich selber ;-) Ich habe aber noch fünf Tüten Haribo Gummibärchen im Gepäck – da reichen zwei Tafeln.

Es ist jetzt 19:36 und ich sitze in Frankfurt bei Gate B42. Der Sinn des Lebens? Boarding Time ist 20:15. Immer wieder höre ich das Klimpern eines Legoschlüsselanhängers, drehe mich dann um – aber leider nichts :-( Ich bin alleine.

Und hier die Fotos:

Dazu noch ein Video von mir  bei YouTube. Und hier auch noch der Belade-Vorgang.

Bin dann mal weg

Samstag, den 21. Juni 2008

Japan, ich komme.

Netzblicke: SEO für Firmenwebsites

Samstag, den 21. Juni 2008

Letzten Donnerstag fanden wieder die Netzblicke statt. Thema war diesmal: “Suchmaschinen-Optimierung der Firmenwebsites”.

Der erste Vortag war von der Agentur Zieltraffic AG. Für mich war bei diesem Vortrag nichts neues dabei – allerdings beschäftige ich mich auch schon seit einiger Zeit mit SEO ;-). Die Präsentation war schön verständlich aufgebaut – die Warnungen vor schwarzen Schafen (Black Hats) und deren Methoden waren natürlich auch wieder dabei. Ab und zu denke ich, dass doch inzwischen jeder davor gewarnt sein müßte – allerdings bin ich meistens von technisch sehr interessierten Menschen umgeben – vermutlich gibt es aber noch viele Marketing-Menschen, die auf sowas reinfallen würden – oder einfach solche Aussagen wie “in wenigen Wochen auf Platz 1″ bevorzugen…

Wer Suchmaschinenoptimierung macht, weiß auch, das ohne Inhalte nichts geht. Und Agenturen können nicht immer relevante Inhalte für ihre Kunden erzeugen. Die Inhalte müssen von den Wissensträgern kommen – und das sind die Mitarbeiter der jeweiligen Firma. Ohne deren Mitarbeiter geht eigentlich gar nichts. Deswegen macht Zieltreffer AG nicht einfach ein wenig Websiteaufbessern, sondern coacht die Mitarbeiter.

Auch ist hier ganz deutlich rausgekommen, das SEO von ganz oben unterstützt werden muß, da es sich durch mehrere Bereiche (Webdesign, IT, Marketing, Wissenträger) zieht. Die Präsentation gibt es übrigens bei Netzblicke.net zum herunterladen.

Die zweite Präsentation fand ich einfach nur Genial. Dr. Horst Lünning von The Whiskey Store hat uns gezeigt, wie SEO in seiner Firma funktioniert – und warum es funktioniert. Der Vortrag wurde spannend und sehr informativ vorgetragen. Er hat – wie bei den meisten Vorträgen – seine Firma vorgestellt. Allerdings war dies nicht einfach nur “das sind wir, das machen wir”, wie bei vielen anderen. Es waren notwendige Informationen um die verschiedenen Maßnahmen zu verstehen. Es war alles schön logisch aufgebaut. Auch hier war wieder klar, ohne Inhalt geht nichts. Und das dies von ganz oben getragen werden muß.

Die Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung hat mir sehr gut gefallen. Auch die Tatsache, dass der Kundenstamm regelmäßig bereinigt wird – was in der heutigen Datensammelwut-Gesellschaft eher ungewöhnlich ist – fand ich sehr überzeugend. Ich habe in diesen Maßnahmen hohe moralische Wertvorstellungen gesehen. Als ich ihn darauf angesprochen hatte, meinte er nur: Follow the money. Schön zu sehen, dass sich meine moralischen Wertvorstellungen mit finanziellen Argumentationsketten decken ;-)

Gut war auch die Aussage, dass sie kein Content Management System verwenden, weil sie keine Inhalte ändern ;-) Da gibt es dann natürlich Schwierigkeiten mit dem Art-Department, einen sich wechselnden Corporate Design / Corporate Identity und Angst vor “veralteten Inhalten”. Nur mit Unterstützung von ganz oben wäre sowas möglich… Alte Seiten/Inhalte müssen ja nicht immer schlecht sein – zudem wird ja eh alles im Internet gespeichert *g*

Und damit The Whiskey Store auch sein strategische Ziel erreicht: Hier gibts guten Whiskey ;-)

Allgemein bin ich der überzeugung, dass man seine Seite nicht rein für Suchmaschinen optimieren soll. Da man sonst immer den Algorithmen der Suchmaschinen-Hersteller hinterher läuft. Diese ändern nämlich die Algorithmen, um den Besuchern bessere Ergebnisse liefern zu können. Somit ist für mich SEO jediglich die Reduzierung technischer Barrieren in den Websites (was aber auch gut für Usability und Barrierefreiheit ist). Aber das wichtigste ist, das man Inhalte für seine Besucher optimiert – der Rest (gutes Ranking) kommt dann von alleine!


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