squashFS: In Stein gemeißelt
Mittwoch, den 4. Juni 2008Das /usr-Verzeichnis ist als Dateisystem “squashFS” in mein Betriebssystem Ubuntu eingebunden. Der Vorteil: das Verzeichnis ist komprimiert. Aber es ist nur lesbar. Kann ein Vorteil sein, weil man es so nicht (so leicht) zerstören kann – jedoch kann man auch keine Updates installieren. Es ist sozusagen in Stein gemeißelt.
Es gibt schon ein paar Ideen, wie man Updates installieren kann.
Variante 1: Entpacken
Man kann das Dateisystem auf einen externen Datenträger (z.B. USB-Stick mit mindestens 2 GB und ext3-Dateisystem) entpacken (Befehl: unsquashfs). Den externen Datenträger muß man in der /etc/fstab eintragen (bzw. dort das mounten auf squashfs ersetzen). Neu booten und die Updates installieren. Danach wieder packen (mksquashfs), die Original /etc/fstab wieder herstellen und das aktuelle /usr-Verzeichnis ist wieder sicher in Stein gemeißelt. (siehe dazu auch Kommentare von Bernhard bei mir und bei EEE-PC.de)
Vorteile: Das Verzeichnis ist wieder komprimiert und schreibgeschützt.
Nachteil: Man benötigt zum Updaten mehr Platz (min. 2GB USB-Stick mit ext3 als Dateisystem).
Da ich im Moment keinen solchen Stick zur Verfügung habe, muß ich dies auf später verschieben.
Variante 2: Vereinen (unionfs)
Das /usr-Verzeichnis ist in Stein gemeißelt – aber ich habe Eimer und Farbe. Ich male einfach drüber. Bildlich gesprochen. Genau das macht aber das unionfs. Im A110Wiki gibt es eine Beschreibung, wie man UnionFS zum Updaten verwenden kann.
Ich bin noch am testen – jedoch sollte man sich vorher genau aussuchen, welche Updates man installieren will, sonst könnte man ein “failure while writing data … : No space left on device” lesen :-(. Da hilft nur eins: Aufräumen.
Ich berichte Euch, ob es dann doch noch geklappt hat.
Und für alle Windows-Fans, schaut Euch mal die Kommentare von Holger und Manfred an. Beide haben ohne Probleme Windows installiert.



