Desktop das A110 anpassen
Donnerstag, den 29. Mai 2008 um 10:21In der von one.de gelieferten Installationen wurde das Panel mit der Fensterleiste (unter Windows würde man “Taskleiste” sagen) entfernt. Für viele Anwender dürfte dies kein Problem darstellen, aber ich will diese doch verwenden. Dies ist unter Ubuntu kein Problem.
Zuerst muß man daher mit der rechten Maustaste auf das Panel klicken und bekommt ein Kontext-Menü mit dem Eintrag: “Panel anlegen”. Das Panel wird automatisch unten angelegt.
Um nun die Fensterliste, aber auch den Arbeitsflächenumschalter (Strg + Alt + Pfeile) und den Knopf “Desktop anzeigen” auf diesen Panel zu bekommen, muß man nochmal das Kontext-Menü aufrufen und “Zum Panel hinzufügen…” auswählen.
Dabei kann man die Objekte mit Doppelklick, per Drag-und-Drop oder auswählen und über den Knopf “Hinzufügen” zum Panel hinzufügen.
Über die rechte Maustaste auf das Objekt, erhält man nun ein Kontextmenü. Dort kann man das Objekt auf dem Panel sperren, wodurch es dort fixiert wird und nicht versehentlich verschoben werden kann. Wenn das Objekt noch nicht an der richtigen Position ist, kann man das Häckchen wieder entfernen und im Kontextmenü “verschieben” wählen.
Für die Fensterleiste und auch die Statussymbolleiste (rechts oben) gilt, dass man dazu auf den gepunkteten Bereich links daneben klickt.
Jetzt nehmen diese Leiste natürlich sehr viel Platz weg (jeweils 24 Pixel). Wodurch sich die Desktop-Fläche auf 640×432 verkleinert. Aber das läßt sich auch leicht ändern.
Mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich im Panel kann man das Kontextmenü öffnen und “Eigenschaften auswählen”. Dort kann man das Panel noch seinen Bedürfnissen anpassen.
Die Funktion Auto-Verbergen läßt das Panel nach oben bzw. unten hin verschwinden. Es sind jedoch dann immer noch zwei oder drei Pixel belegt. Um die vollständige Höhe ausnutzen zu können, empfehle ich daher, ein Häckchen bei “Verbergen-Knöpfe anzeigen” zu setzen. Die Pfeile lasse ich gewöhnlich nicht anzeigen. Auf dem obigen Screenshot kann man jetzt am unterem Panel links und rechts die Verbergen-Knöpfe sehen. Mit einem Klick auf einen der Knöpfe, wird das Panel “eingefahren”.
Der jeweilige Knopf ist weiterhin zu sehen und dient dazu, um das Panel wieder “auszufahren”/anzuzeigen.
Das gleiche kann man auch mit dem oberen Panel machen. Somit hat man dann die gesamte Höhe von 480 Pixel zur Verfügung.
Im Internet surfen
Wenn ich im Internet surfen will, dann öffne ich den Browser (Firefox 3 Beta 5 ist hier installiert) und lasse diesen mit F11 im Vollbild anzeigen. Praktisch ist dabei auch die Ganzseiten-Zoom-Funktion. Diese kann mit der Strg-Taste + Scroll-Rad bedient werden (etwas schwer kontrollierbar), oder ganz einfach mit der Tastenkombination Strg+Plus bzw. Strg+Minus. Mit Strg+0 (null) erhält man wieder die Original-Größe. Damit erhält man relativ schnell einen Überblick über die Website.
Windows-Freigaben nutzen
Wenn man jetzt auf eine Windows-Freigabe zugreifen möchte, muß man den Dateibrowser (Orte > Computer) wie gewohnt öffnen. Links in der untersten Menüleiste ist ein Symbol mit einem Blatt Papier und einen orangenen Stift. Damit kann man die Adresszeile in ein Eingabefeld verändern. Mit smb://192.168.1.3/ kann man beispielsweise auf die freigegebenen Laufwerke eines Windows-Rechners zugreifen (der die IP-Adresse 192.168.1.3 hat).
Speicherplatz
Die Angabe von 4,3 GB Speicherkapazität ist auf den ersten Blick etwas verwirrend, da eigentlich nur 2 GB zur Verfügung stehen. Davon belegt das Verzeichnis /usr bereits 1,6 GB.
Einen Blick in die Datei /etc/fstab verrät uns das Geheimnis. Das Verzeichnis /usr wurde als squashfs Dateisystem auf die Datei /root/usr.sqfs gemountet. Die .sqfs-Dateien sind sowas wie virtuelle Festplatten. Leider kann auf diese nur lesend zugegriffen werden. Daher sind Änderungen (Systemupdates) innerhalb des /usr-Verzeichnisses nicht möglich. Die usr.sqfs belegt (komprimiert) 668,2 MB.
Updates müßten daher in einem unkomprimierten /usr-Verzeichnis stattfinden, welches anschließend wieder komprimiert und als usr.sqfs auf das Notebook gespielt werden muß. Allerdings will ich noch keine solche Experimente wagen – vorallem da ich kein CD-Laufwerk zur Verfügung habe, von der ich eine Boot-CD starten kann ;-).

















Am 29. Mai 2008 um 13:22 Uhr
Hey, du bist der erste mit Screenshots, danke dafür, meiner müsste heute auch ankommen. ;-)
Am 3. Juni 2008 um 11:06 Uhr
| Updates müßten daher in einem unkomprimierten /usr-Verzeichnis stattfinden,
| welches anschließend wieder komprimiert und als usr.sqfs auf das Notebook
| gespielt werden muß.
Das ist dann aber glücklicherweise nicht mehr so aufwändig wie die Erstinstallation von unionfs, weil man das kompirimierte Dateisystem nicht mehr mit unsquashfs extrahieren muss.
Ruft man mksquashfs auf /usr auf, überdecken die unionfs-Änderungen ja den Zustand auf dem komprimierten Dateisystem.
Da auch die Berechtigungen nicht mehr relevant sind, reicht als Ziel auch ein mit FAT32 formatierter USB-Stick mit mindestens 700 MB freiem Speicher.