Vaterschaftstest
Mittwoch, den 7. Mai 2008Heute ist mir ein Plakat aufgefallen, dass ich persönlich als sehr unpassend empfand. Dort stand etwas wie “Ein Tag ohne Marienhaus ist wie eine Vaterschaft ohne Test. Den Namen der (GEZ-finanzierten??) Serie habe ich mal verfälscht. Was mich aber an diesem Slogan wirklich stört ist das “wie eine Vaterschaft ohne Test”.
Ein Vaterschaftstest dient nur dazu, damit ein “Vater” nachweisen kann, dass er nicht der Vater ist. Damit unterstellt er nicht nur der Frau, fremdgegangen zu sein, sondern lehnt sogar bewußt das Kind ab.
Daher sollte ein Vaterschaftstest wirklich nur in extremen Ausnahmesituationen gefordert werden.
Mein Fazit: Die Serie sollte man nur in extremen Ausnahmesituationen anschauen. Aber am Besten: Gar nicht.
Das erscheckenste ist aber, dass die Serie und die Werbung meines Wissens nach über GEZ-Gelder finanziert werden. Den Passus mit Geldverschwendung und Volksverblödung habe ich in diesem Rundfunkstaatsvertrag jedoch nicht gefunden. Und anstaat sich mal auf die eigentlich Aufgaben eines öffentlich-rechtlichen Senders zu konzentieren fordern einige Politiker noch mehr Freiräume (und damit auch Geld) für ARD und ZDF…




