Viel Schmerz, viel Ehr
Sonntag, den 27. April 2008Heute war ich wieder in Würzburg. Und wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Schließlich hieß mein Blog-Eintrag zum Würzburg Marathon letztes Jahr: Sonnenbrand und Medaille. Gut, wenn ich diese Überschrift lese, denke ich einfach spontan an Würzburg. Wenn ich aber mal das erste Wort genauer angeschaut hätte, wäre ich vielleicht auf die Idee gekommen, mir diesmal Sonnencreme draufzutun. Naja, zumindest die Maske hatte einen Sonnenschutzfaktor jenseits der Tausend ;-) Und das kann man jetzt sehr gut sehen.
Wir haben natürlich auch wieder jede Menge Fotos gemacht und auch ein wenig gefilmt. Vielleicht schaffe ich es ja, in den nächsten Tagen nochmal eine Sendung als Zusammenfassung zu machen. Aber nicht mehr ganz so aufwendig wie im letzten Jahr.
Eins hat mich dieses Jahr aber ganz besonders gefreut. Ich wurde von einem Läufer angesprochen. Er kannte mich von meinem Weblog. Juhuu, ich bin berühmt! Aber noch besser. Er meinte, dass mein Weblog ihn motiviert hätte, in Würzburg mitzumachen. Und das freut mich sehr. Okay, mein Weblog ist nicht mitgelaufen und die Strecke mußte er natürlich auch selber bezwingen (mit Hilfe des Publikums, Läufern, Bands und alles was halt dazu gehört.). Ich habe ihn leider im Ziel nicht wieder getroffen, hoffe aber, dass er gut angekommen ist. Er war sicherlich schon lange vor mir im Ziel. Herzlichen Glückwunsch ;-)
Ich hatte heute das Gefühl, dass fast jeder vierte Zuschauer/Läufer mich als Klingonen erkannt haben. Ein deutliches Zeichen: Star Trek lebt. Ich hatte auch nur zweimal “Star Wars” gehört und einmal wurde ich sogar als Wikinger (?!?) bezeichnet. Und irgendjemand hielt mich für einen von Lordi. Aber immer wieder “Ein Klingone!” oder “Da kommt der Klingone”. Einfach schön.
Irgendwann sah ich lauter orangene Hüte – und dachte spontan an die JägerCon, die letztes Wochenende in Bonn stattgefunden hatte. Es waren nur ähnliche Hütte ;-)
Zur Strecke muß ich sagen, dass sie mir letztes Jahr besser gefallen hat. Ist aber nur meine persönliche Meinung. Ich weiß nicht, warum viele Marathonläufer immer gerne nur Ein-Runden-Strecken laufen. Durch die zwei Runden letztes Jahr wußte ich dann bei der zweiten Runde schon, was kommt. Ich kann aber nur für mich als kostümierten Spendensammler sprechen. Und uns sehe ich eher als “Beiwerk”. Wichtiger sind hier natürlich die regulären Marathon-Läufer. Wir wollen Spass, was gutes Tun und auch Läufer und Publikum anfeuern. Und wichtig dabei ist, dass wir die anderen Läufer nicht blockieren.
Ich finde es auch immer wieder toll, wie tapfer die ganzen Streckenposten durchgehalten haben. Diese mußten, soweit ich dies mitbekommen habe, teilweise schon um 8:30 die Straßen sperren und die Strecke sichern. Und das ging wohl bis ca. 16:00. Herzlichsten Dank. Das gilt natürlich für alle, die mitgeholfen haben, den Würzburg Marathon wieder zu einem wirklichen schönen und freudigen Ereignis zu machen ;-)
Aber ohne Dietmar hätte ich diesen Spass wohl nicht mitgemacht ;-)




