Während meine Sandra die Bildergalerien vorbereitet stelle ich schon mal eine kleine Auswahl der Fotos in mein Weblog. Und da ich ja ein Egoblogger bin, könnt ihr auf den meisten Fotos mich betrachten ;-)

Schon vor dem Start habe ich noch weitere Spendensammler getroffen.
Nachdem wir dann alle unsere Spendenbeutel hatten, haben wir uns auf dem Weg zum Start gemacht. Und auch dieses Jahr waren wir wieder für die Hoffnung Krebskranker unterwegs:

Am Start noch die Aufstellung für unser Gruppenfoto…

Und dann ging es auch schon los.
Ohne Training kommt man natürlich nicht wirklich schnell voran. Und es ist richtig schmerzhaft. Aber ein altes klingonisches Sprichwort heißt: “Wer den Schmerz nicht ehrt, ist den Ruhm nicht wert”. Oder war das was mit Talern? Naja, der Schmerz geht, aber der Ruhm bleibt, also habe ich erstmal den Schmerz genossen…
Bei KM 15 schaue ich eigentlich noch ganz gut aus, oder?

Dann noch sechs Kilometer bis ins Ziel. Die meisten Zuschauer hatten schon fleißig bei den anderen kostümierten Läufern gespendet. Kurz vor dem Ziel hat mich meine Sandra nochmal fotografiert gehabt:

Ich muß mir wohl mal was anderes für den klingonischen Gürtel überlegen. Okay, der Trinkgürtel ist schon praktisch, aber ich kann halt nirgends meinen Kommunikator verstauen – deswegen hatte ich noch die Bauchtasche dabei.
Die Trinkflaschen des Gürtels habe ich eigentlich nicht gebraucht. Die Verpflegungsstationen kamen genau richtig. Nur das Schlachfeld danach….

Dann habe ich es doch tatsächlich mit 3 Stunden, 10 Minuten und 47 Sekunden das Ziel erreicht. Das macht einen Schnitt von ca. 6,60 km/h. Dies liegt vorallem am fehlendem Training. Aber auch ein wenig, da ich ja nicht auf Zeit gelaufen bin, sondern unterwegs immer wieder angehalten hatte und die Zuschauer nach Spenden für die Hoffnung Krebskranker gefragt hatte.
Leider war das Gagh schon aus (“Essen ist nur gut, wenn es noch lebt”) und ich müßte dann auf terranisches Obst zurückgreifen. Ich habe mich dann erstmal für einen Apfel entschieden.

Bei diesem Bild mußte ich spontan an folgendes Zitat denken: “Jeder romulanische Zoo sollte einen haben…”
Meine Schreie nach Blutwein blieben leider ungehört, aber in der Not drinkt der Klingone auch mal normales Wasser.

Der Lauf ist geschafft – und ich lebe noch. Aber gerade mal so…

Nachdem ich mich ein wenig regeneriert hatte, bin ich noch ein wenig herumgelaufengewatschelt. Ich bin den ankommenden Marathonläufern entgegengegangen und habe die letzten tapfern Läufer noch angefeuert. Teilweise finde ich es traurig, dass sich die letzten Läufer quasi durch die Fußgänger durchkämpfen müssen, ohne den verdienten Applaus dort zu erhalten. Erst am Ziel waren wieder mehr Zuschauer, die wirklich jeden Läufer angefeuert hatten. Egal ob die den Marathon (oder Halbmarathon) in 2 Stunden 30 oder 6 Stunden laufen.
Nachdem dann auch alle Spendensammler sicher im Ziel angekommen waren, haben wir uns auf den Heimweg gemacht. Unterwegs habe ich dann auch mal meine klingonische Stirn abgemacht.


Und zu guter Letzt natürlich noch ein Foto der Medaille:
