Politiker-Stopp

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Tagesarchiv für den 5. März 2008

Wise Guys Konzert in München

Mittwoch, den 5. März 2008

Gestern Abend fand der Chat mit den Puppetmastern des ARGs Final Mill statt. Ich war aber nicht dabei. Wir waren nämlich gestern Abend im Wise Guys Konzert. Und das war einfach nur Genial ;-)

Ihr kennt doch Wise Guys, oder? Wenn nicht, holt Euch mal ein paar CDs oder schaut mal bei YouTube. Erstaunlich, was die fünf jungen Männer ohne Musikinstrumente schaffen. A-Capella vom Feinsten. Und dazu auch immer mal wieder gesellschaftkritisch (Stolz, Quäl dich fit, Zur Lage der Nation, Hallo Berlin). Auch die Performance zu Schiller ist einfach genial:

[youtube:http://de.youtube.com/watch?v=8OvgEfVCg3M]

War ein schöner Abend ;-)

Die Bühne Das Publikum Sandra und Florian

Während des Konzertes habe ich natürlich nicht fotografiert/gefilmt. Einmal weil es nicht erlaubt ist – aber auch, weil ich Wise Guys lieber live erlebe und nicht hinter einem kleinen DigiCam-Bildschirm ;-)

Sandra ist noch aufgefallen, dass Truck Stop und Höhner schon von ihren Enkeln sprechen – Wise Guys aber von ihren 12 (!!) Kindern ;-) Okay, Truck Stop und Höhner sind seit über 30 Jahren unterwegs – Wise Guys gibt es in dieser Form seit etwas über 10 Jahren.

Überlegung zum Transrapid

Mittwoch, den 5. März 2008

Wenn ich zum Flughafen will, brauche ich etwa 49 Minuten (U5 zum Ostbahnhof, 4 Minuten umsteigen, S8 zum Flughafen). Kostet 8,40 Euro (8 Streifen einer Streifenkarte).

Mit dem Transrapid: ca. 29 Minuten (U5 zum Hauptbahnhof, 4 Minuten Umsteigen, Transrapid zum Flughafen). Wobei die vier Minuten doch sehr optimitisch sind, weil die U-Bahn-Gleise am Hauptbahnhof in der hintersten Ecke sind – und der Transrapid vermutlich in der anderen Ecke wäre. Also maximal 20 Minuten Ersparnis. Kosten: 2,10 (2 Streifen einer Streifenkarte) + 1,85 Millionen Euro (Quelle).

Unterm Strich: für bis zu 20 Minuten Ersparnis also 1 849 999 993,70 Euro mehr?

Wer zahlt das Geld? Oky, teilweise der Staat (=Steuerzahl =Wir). Es gibt sicherlich sinnvollere Möglichkeiten, das Geld zu investieren.

Das soll nicht heißen, dass ich gegen den Transrapid bin. Ich bin dafür. Aber ich bin dagegen, dass man eine Hochgeschwindigkeits-Magnetschwebebahn für eine Kurzstrecke verwendet. Wenn ich die Tabelle in Wikipedia richtig verstehe, dann braucht der Transrapid schon fast 4,3 km um auf 300 km/h zu kommen und 3,6 km zum Abbremsen. Von den 37,4 km bleiben dann nur noch 29,5 km um mit 300 km/h zu fahren.

Okay, nochmal zu den Fahrtkosten. Geplant ist scheinbar bei der Fahrkarte ein Transrapid-Zuschlag von 5 Euro. Somit würden die 20 Minuten (wobei wohl eher nur 15 Minuten) ersparnis 5 Euro Mehrkosten bedeuten. Wobei es auch Planungen gibt, dass die Fahrt mit dem Transrapid teurer sein könnte (zwischen 17 und 20 Euro pro Einzelfahrt).

Und dann darf man ja nicht vergessen, wenn der Preis für eine Fahrt nicht genug Geld einbringt, dann werden alle Fahrkartenpreise erhöht: Somit könnte es sein, dass alle Fahrkarten wegen Transrapid teurer wird (auch für diejenigen, die damit nicht fahren).

Anders wäre es, wenn man eine sinnvolle Strecke baut. Von München nach Frankfurt. Oder auch München über Mühldorf  (um dort die schlecht gewarteten Gleise  zu ersetzen – zumindest für den Personenverkehr) und dann weiter nach Passau oder Wien oder Salzburg? Unter 70 km macht so ein Transrapid meiner Meinung nach keinen Sinn. Was soll das mit 37,4 km zwischen Flughafen und Hauptbahnhof? Wollen die Verantwortlich deutlich zeigen, dass die Münchner Städteplaner verblödet waren, als sie den Flughafen gebaut haben? Hochgeschwindigkeitszug vom Hauptbahnhof zum Flughafen, wie peinlich!


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