Politiker-Stopp

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Zigarettenautomat schlägt Kind blutig

Sonntag, den 24. Februar 2008 um 21:58

Ich bin Nichtraucher und stehe auch dazu. Ich toleriere aber auch Raucher, welche Nichtraucher nicht belästigen. Aber Raucher merken gar nicht, wie sie stinken bzw. das sie den Gestank in Räumen – vorallem kleine Räume wie beispielsweise Aufzüge verteilen. Immer mal wieder stinkt unser Aufzug nach Rauchern. Ekelhaft. Jetzt wo die Raucher nicht mehr in Kneipen rauchen dürfen, befürchte ich, dass man beim Verlassen einer Kneipe sich erstmal durch eine stickige Rauchwolke durchbewegen muß, welche durch die Raucher vor der Tür aufgebaut wurde. Solche Raucher sind ekelhaft. Wenn es nach mir gehen würde, dürften Raucher auch nicht in der Nähe des Ein- bzw. Ausgangs rauchen. Ich hätte aber auch nichts dagegen, wenn es abgetrennte und geruchstechnisch gut isolierte Rauchzonen in Lokals gibt – und bevor ein Raucher in einen Nichtraucher-Bereich geht, muß der Zigarettengestank neutralisiert werden…

Und jetzt zum eigentlichen Titel. Wir sind heute in Erding spazieren gegangen. Die Gehwege sind stellenweise etwas schmaler. Und auf Kinderkopfhöhe hängen Zigarettenautomaten rum. So kann es schonmal passieren, dass Kinder mit voller Wucht mit ihrem Kopf dagegendonnern und sich die Lippe blutig schlagen. Danke, Raucher.

Aber nicht nur Zigarettenautomaten blockieren Gehwege. Auch die bescheuerten Plakate einer großen Partei stehen im Weg rum – so das Kinder dagegen laufen. Und es war – wie sollte es anders sein – wieder mal die eine große Partei, die unter “Sicherheit” eigentlich nur die “Überwachung des (niederen) Volkes” versteht. Eine Partei die mit gewaltverherlichenden Plakaten den Bürgern droht: “… damit sie nicht der nächste sind”. Ich werde sicherlich keine braunschwarze Partei wählen.

4 Reaktionen zu “Zigarettenautomat schlägt Kind blutig”

  1. Hans Peter

    Tut mir leid, dass so direkt sagen zu müssen, aber den ersten Teil des Artikels finde ich Unsinnig, bzw. wiedersprüchlich.
    Wenn jeder Raucher nach dem rauchen “geruchsneutralisiert” werden müsste bzw. könnte, müsste auch jeder der Alkohol konsumiert, die gleiche behandlung erfahren, da auch jeder der Alkohol trinkt, für den, der nicht trinkt, furchtbar stinkt.
    Im weiteren wird im Beginn des Artikels gesagt, dass man nichts gegen Raucher habe, erträgt es aber nichtmal, 5 Sekunden lang möglicherweise dem Gestank eben dieser ausgesetzt zu sein, denn von da an sollte man weit genug vom Eingang des Lokals entfernt sein, so dass einen die Raucher nichtmehr weiter belästigen
    Im weiteren fühle ich mich, vor allem an Hauptstraßen sehr von dem Gestank der Abgase belästigt, daher möchte ich auhc um ein Gesetz bitte, dass Autos soalnge verbietet, bis es auch für deren Abgase, die ja vor allem auch im höchsten Maße schädlich sind, einen Geruchs- und 100&-Schadstoffneutralisator gibt.

    Wenn man manchen Sachen vielleicht einfach mit einbischen weniger Intolleranz begenen würde, wäre in dieser Welt auch vieles leichter.

    Mfg

  2. Florian

    Hallo Hans Peter,

    gelegentlich ist es wichtig, Raucher daran zu erinnern, etwas rücksichtsvoller zu sein. Ich bin jahrelang mit der Bahn gefahren – und im Winter war das ganz schlimm. Kurz vor der Abfahrt blockieren die Raucher die Türen, um die “letzten Züge” noch zu genießen, saugen den Rauch tief rein und schließen dann die Türen. Und weil es draußen kalt ist, kann man nicht lüften. Raucherabteile sind der Horror. (vorallem im Winter).

    Warum müssen einige Raucher den letzten Zug immer erst in geschlossenen Räumen wieder “rauslassen”. Ich sehe keine Logik darin. Man könnte fast vermuten, dass es nur dazu dient, um Nichtraucher zu ärgern.

    Ich befürchte, dass Raucher den Geruch gar nicht mehr wahrnehmen und dies deswegen als nicht so schlimm empfinden – aber das stimmt nicht.

    Also liebe Raucher: Nehmt mehr Rücksicht auf eure nichtrauchenden Mitmenschen.

    Beim Vergleich mit Autos: Autos sind Fortbewegungsmittel und erfüllen einen Zweck (meistens zumindest) – Rauchen ist reiner Genuss. Wenn die Automobil-Industrie auf umweltfreundliche Energiequellen zurückgreifen würde, wäre ich sehr glücklich darüber – aber da ist hatl die Ölindustrie dagegen. Ich persönlich fahre eigentlich so selten wie möglich mit dem Auto.

    Es wäre schön, wenn mehr Raucher nicht so Intolerant gegenüber Nichtrauchern wären.

    Aber ich möchte auch an dieser Stelle erwähnen, dass auch einige/mehrere Raucher Rücksicht nehmen. Aber diese fallen auch kaum als Raucher aus – außer wenn sie kurz mal rausgehen zum rauchen (und dann vielleicht auch nicht direkt vor der Tür und auch nicht den letzten Zug bei den Nichtrauchern ausatmen). Also es geht auch anders.

    Schöne Grüße,
    Florian

  3. Florian

    Noch eine Ergänzung: Ich hoffe ja, dass ich mit meinem Weblog-Eintrag einige Raucher zum Nachdenken anregen kann/konnte und sie motiviert habe, mehr Rücksicht auf Nichtraucher zu nehmen. Auch wenn ein Raucher es nicht so wahrnimmt, Rauch stinkt.

  4. christa

    ich möchte in meinem lebensraum , damit meine ich mein eigenes und meinen garten von nichtrauchern nicht bläsigt werden. momentan kann ich ihnenn dank hausrecht das betreten noch verbieten. ich hoffe das bleibt so.

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