Kino: Der Krieg des Charlie Wilson
Sonntag, den 17. Februar 2008Letztes Wochenende war ich mal wieder in Waldkraiburg im Kino. Vorher hatte ich das Speedport-Dingens durch eine Fritz!Box ersetzt. Jetzt ist Internet so einfach, wie es sein sollte. Browser öffnen und surfen. Und nicht mit dieser bes….cheidenen Providersoftware starten, Einloggen, Warten, Rumprobieren, Einstellungen verstellen, Florian anrufen, Zugangsdaten suchen, alles neu einstellen und dann trotzdem verzweifeln.
Aber zurück zu Der Krieg des Charlie Wilson:
<spoiler>Charlie Wilson ist ein US-Abgeordneter der sich für Afghanistan einsetzt. Damals hat Afghanistan gegen die sowjetischen Truppen gekämpft.</spoiler>
Es ist eine interessante Sichtweise auf den Stellvertreterkrieg zwischen USA und der UdSSR in Afghanistan. Inwieweit der Film mit den tatsächlichen Ereignissen übereinstimmen kann ich natürlich nicht sagen – aber ich halte es weitesgehend für sehr realistisch.
<spoiler>Die Mudschaheddin erhielten etwa eine Milliarden Dollar für Waffen (wenn ich das richtig mitbekommen hatte, hat die USA 500 Millionen beigesteuert). Als die UdSSR sich wieder zurückgezogen hatte und es um den Wiederaufbau ging, wurde die von Charlie Wilson geforderte eine Millionen nicht gewilligt. Zerstörung wird finanziert, wiederaufbau leider nicht. Am Ende stand ein Zitat von Charlie Wilson, welches ich hier nur sinngemäß wiedergegeben kann: “Wir haben großartiges geleistet, nur dann haben wir das Endspiel vermasselt.”</spoiler>
Der Film bekommt bei mir eine 2+.




