Tagesarchiv für den 5. Januar 2008

Lego Indiana Jones

Seit einigen Tagen sind die Lego Indiana Jones Sets erhältlich. Zumindest im Lego Onlineshop oder im Lego Store in den Riem Arcaden (bei der Neuen Messe München). Um Euch einen ersten Eindruck über die neue Themenwelt zu geben, habe ich mir das Set 7922 gekauft. Dieses enthält Indiana Jones, einen LKW und einen Jeep. Das Set bezieht sich auf den Ersten Indiana Jones Film: Raiders of the Lost Ark / Jäger des verlorenen Schatzes. Siehe dazu auch die Fotos bei IMDb.

Die Figur Indiana Jones ist den Machern sehr gut gelungen. Die Köpfe sind alle Hautfarben (nicht mehr gelb, wie frührer). Die Fahrzeuge sind auch sehr gelungen – und nicht nur aus drei Teilen, wie bei so manchen anderen Sets. Hier ein paar Fotos.

Lego Set 7622 Verpackung Lego Set 7622 Verpackung geöffnet Lego Set 7622: Indiana Jones als Minifigur Lego Set 7622:Die fertigen Modelle Lego Set 7622:Die fertigen Modelle Lego Set 7622:Der Jeep mit Maschinengewehr Lego Set 7622:Der LKW Lego Set 7622:Indiana Jones hängt vorne am LKW Lego Set 7622:Indiana Jones hängt vorne am LKW Lego Set 7622: Das Lasso ist sehr beweglich ;-)

Telefone

Ein Telefon ist ein praktisches Kommunikationsmittel. Mit einem Telefon können Menschen über eine weite Entfernung kommunizieren. Anfangs waren es nur Piepsgeräusche, bis man dann in der Lage war, Sprachsignal zu übertragen. So konnten Menschen miteinandern kommunizieren. Inzwischen hat sich alles weiterentwickelt und verändert. So haben dann irgendwann auch Computer über Modems dies nutzen. Jetzt sprechen Maschinen miteinander.

Aber langsam wird da etwas übertrieben. Gestern hat mal wieder so ein Werbeanruf-Automat angerufen – und auf den Anrufbeantwortergesprochen, das man gewonnen hätte. Den Anruf habe ich dann vorzeitig beendet. Wenige Minuten später hat der Automat schon wieder angerufen mit “Ich bins nochmal…” oder so ähnlich. Nach dem Motto: “Wir wurden irgendwie getrennt…”. Der dritte Anruf gestern war wieder ein Automat. Diesmal von der Telekom, der uns einen Schaltungstermin genannt hat. Der vierte Anruf – ratet mal – war wieder ein Werbeanrufautomat. Dann gab es noch einen fünften Anruf – jedoch war nichts zu hören – vielleicht ein defekter Werbeanrufautomat. Alle fünf Anrufe natürlich mit unterdrückter Rufnummer.

Aber wir leben in einem Staat, wo so ziemlich alles überwacht wird – und auch die Daten verdachtsunabhängig für ein halbes Jahr auf Vorrat gespeichert werden. Damit dürfte man doch die anonymen Telefonterroristen / Werbeanrufer herausfinden können. Also habe ich mal eine E-Mail an die Telekom geschickt, ob die mir die Anruferdaten der anonymen Anrufe zur Verfügung stellen können. Können sie nicht. Die speichern die ausgehenden Anrufe, aber nicht die eingehenden (außer der Belästiger ruft auch vom Telekomnetzwerk aus an). Aber auch aus datenschutzrechtlichen Gründen dürften mir die das nicht mitteilen.

Interessant. Habe ich als Angerufener das Recht, herauszubekommen, wer mich angerufen hat? Scheinbar nicht :-(. Im Prinzip müßte ich jetzt alle anonymen Anrufe blockieren – dann würden aber auch der Telekom-Anruf-Automat geblockt werden. Warum rufen die eigentlich nicht unter ihrer eigenen Servicenummer an, das macht die die T-Net Box auch?

Der nette Telekom-Angestellte hat mir aber in der Mail zwei Serviceangebote der Telekom empfohlen. (Die Antwort kam bereits nach 6 Stunden -Das ist vorbildlich).

  • Mit einer “Fangschaltung” an unserem Telefonanschluss werden ankommende Anrufe aufgezeichnet. Wobei am ersten Tag 10,58 Euro, zweiter bis vierter 5,29 Euro pro Tag, fünfter bis neunter 2,65 Euro pro Tag und ab dem zehnten Tag 0,53 Euro pro Tag an Kosten entstehen.
    Was diese Fangschaltung jetzt genau bringt, ist mir jedoch nicht klar. Das “Aufzeichnen ankommender Anrufe” klingt für mich eher nach einem einfachen Mitschnitt des Telefonats. Aber unter dem Begriff “Fangschaltung” verstehe ich eher die Ermittlung des Anrufers… Ich habe da nochmal nachgefragt
  • Zudem bietet die Telekom Sicherheitspakete an, mit dem sich unerwünschte Anrufer abweisen lassen können (Kick-out). Dies soll auch funktionieren, wenn die Rufnummer unterdrückt wurde oder uns nicht bekannt ist. Der Anrufer kann uns dann nicht mehr anrufen – aber ob dann alle Anrufer mit unterdrückter Rufnummer geblockt wird, oder nur der Werbeanrufautomat 08/15 am Platz 37c? Der Spass kostet einmalig 10,16 Euro und monatlich 2,99 Euro

Ich bin überrascht, dass es solche Angebote gibt. Aber ich finde es schwachsinnig, dass wir für Schutzmechanismen gegen diese Werbeanrufe zahlen müssen. Okay, es soll auch E-Mail-Anbieter geben, wo man den Spamschutz dazukaufen kann. Aber wenn ich für jede Spammail bezahlen müßte?

Ich habe in meiner zweiten E-Mail an die Telekom vorgeschlagen, ob man nicht den abgewiesenen Belästiger einfach an eine 0900-Nummer weiterleitet und dieser dann dadurch für die Abweisung zahlen muß. Kann zwar auch mißbraucht werden – aber der Anrufer muß ja aktiv etwas machen, dass mein Telefon klingelt – und wenn er irgendwo unerwünscht anruft, muß er damit rechnen, dass ihm weitere Kosten entstehen könnten. Damit würden sich wohl einige Spammer kaputt machen.